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Märchenerzählung á la Crow

von YuAki
GeschichteHumor / P16 / Gen
Aki Crow Hogan Jack Atlas Leo Luna Yusei Fudo
16.01.2014
24.09.2019
100
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16.01.2014 1.141
 
„Erzählst du das Originalmärchen oder deine eigene Version?“, fragte Jack.
„Es wird sozusagen der Crow-Style.“, meinte Crow. „Aber die Märchen werden sich nicht sehr verändern. Als erstes erzähle ich meine Version von Rumpelstilzchen.“

Es war einmal ein armer Müller namens Hideo, der hatte eine wunderschöne Tochter namens Akiza.
Der Witwe hatte seine Frau vor 5 Jahren verloren.
Die Müllerstochter hatte sonderbare Kräfte.
Trotz der Armut lebten sie sehr glücklich.
Eines Tages kam König Hakase, um mit Hideo über die Schulden zu sprechen.
„Ich habe meine Tochter kann Stroh in Gold verwandeln.“, sagte der Müller in Panik.
„Das ist eine Fähigkeit, die mir sehr gefällt. Bring sie morgen auf mein Schloss, dort werde ich sie auf die Probe stellen.

„Warum hat sie meinen Namen?“, fragte Akiza dem Erzähler.
„Damit man sich mit den Märchenfiguren identifizieren kann.“, meinte Crow.
„Bin ich auch in dem Märchen? Bin ich der Prinz?“, fragte Jack neugierig.
„Wäre möglich.“

Als der König die Mühle verließ, hatte er ein schlechtes Gewissen.
//Was soll ich nur tun?//, dachte er und lief nervös hin und her.
„Papa, was hast du denn?“, fragte Akiza besorgt.
„Ich habe dem König gesagt, du könntest Stroh in Gold verwandeln.“, antwortete er und senkte den Kopf.
„Was!“, rief sie. „Ich kann es doch nicht.“
„Uns wird schon etwas einfallen, um heil aus der Sache zu kommen.“

„Hey, Akiza. Ich bin knapp bei Kasse. Könntest du mir Geld herzaubern?“, fragte der Blonde lachend.
„Ach, halt die Klappe.“, sagte die Angesprochene wütend.

Am nächsten Tag wurde das Mädchen aufs Schloss gebracht.
Der König führte sie hochpersönlich in eine Kammer, die voll Stroh war.
„Jetzt ran an die Arbeit und auch wenn es die ganze Nacht dauert. Wenn du das ganze Stroh nicht schaffst, kommst du an den Galgen.“, sagte er und schloss die Kammer zu.
Nun war Akiza allein in der Kammer.
Sie ging zum Fenster und versuchte es zu öffnen, aber es rührte sich keinen Zentimeter.
Die arme Müllerstochter wusste keinen Ausweg mehr.
//Ich weiß nicht wie man Stroh in Gold verwandelt.//
Ihre Angst wurde groß und sie fing bitterlich an zu weinen.

„Arme Akiza.“, sagte Luna.
„Yusei, weißt du, wie man Stroh zu Gold machen kann?“, fragte Leo neugierig.
„Ich habe keine Ahnung. Mir auch keine chemische Reaktion bekannt, die es bewerkstelligen könnten.“, antwortete der Dunkelhaarige.

Da ging das Fenster auf und eine Mini-Version von Sayer kam herein.
„Guten Abend, schönes Mädchen. Warum weinst du denn?“, fragte er.

„Warum taucht Sayer in dem Märchen auf?“, fragte Jack. „Wann komme ich?“
„Lass dich überraschen.“, meinte Crow grinsend.

„Ich soll Stroh zu Gold machen und ich habe keine Ahnung, wie es funktionieren soll.“
„Was gibst du mir, wenn ich es dir zur Gold mache?“, fragte das Männchen.
„Meine Halskette von meiner Mutter.“, sagte sie und nahm sie ab.
Sayer nahm die Kette und setzte seine Kräfte ein, um das ganze Stroh in Gold zu verwandeln.

Bei Sonnenuntergang kam schon der König, als er das Gold erblickte, erstaunte er und freute sich, aber sein Herz war noch geldgieriger.
Er ließ die Müllerstochter in eine andere größere Kammer voller Stroh bringen.
„Jetzt ran an die Arbeit und auch wenn es die ganze Nacht dauert. Wenn du das ganze Stroh nicht schaffst, kommst du an den Galgen.“, sagte er wieder und ließ wieder alleine.
Das Mädchen wusste sich nicht zu helfen und weinte.
Da ging das Fenster wieder auf und Sayer erschien.
„Was gibst du mir, wenn ich es dir zur Gold mache?“, fragte das Männchen wieder.
„Meinen Ring.“, antwortete das Mädchen und nahm den Ring ab.
Sayer nahm den Ring und setzte wieder seine Kräfte ein, um das ganze Stroh in Gold zu verwandeln.

Am nächsten Tag kam der König wieder und freute sich über die Goldmassen, aber es war für ihn noch nicht genug.
Er brachte sie in eine noch viel größere Kammer voll Stroh.
„Wenn du es heute Nacht wieder schaffst, so sollst du die Braut meines Sohnes, Prinz Yusei, werden!“

„Yusei, du alter Schwerenöter. Du heiratest Akiza schon vor dem ersten Date.“, sagte der Blonde und wedelte mit dem Zeigefinger.
Akiza und Yusei wurden ein wenig rot.
„Jack, es ist nur eine Geschichte.“

Als das Mädchen allein war, kam das Männchen zum 3. Mal.
„Was gibst du mir, wenn ich dir wieder das Stroh zu Gold mache?“
„Ich habe nichts mehr, dass ich dir geben könnte.“, antwortete sie nervös.
„So, verspreche mir, wenn du Königin wirst, gib mir dein 1. Kind.“

„Tu das nicht!“, rief Luna.
„Aber sie hat keine andere Wahl.“, meinte ihr Bruder.

Aber sie hatte keine andere Wahl und schlug ein.
Er machte erneut Stroh zu Gold.
Am Morgen kam der König und überall war Gold.

Einige Tage später heirateten Yusei und Akiza.
Die Müllerstochter wurde Königin.

Nach über einem Jahr brachte sie ein gesundes Kind zur Welt und dachte nicht mehr an Sayer.
Ein großer Fehler.
Plötzlich kam Sayer in ihr Gemach.
„Gib mir, was du mir versprochen hast.“
Die Königin erschrak.
„Ich gebe dir alle Reichtümer im ganzen Königreich, wenn du meinem Kind verschonst.“, flehte sie.
Das Männchen schüttelte den Kopf.
„Nein, ein Kind ist mir lieber als alle Schätze dieser Welt.“

Akiza fing an zu jammern und zu weinen.
Das Männchen hatte Mitleid.
„Ich gebe dir 3 Tage, um meinen Namen zu herauszufinden. Wenn du es schaffst, kannst du dein Kind behalten.“, sprach er.

Die Königin überlegte die ganze Nacht über alle möglichen Namen.
Sie schickte noch zusätzlich den Boten Leo, um nach weiteren Namen zu erkunden.

„Cool, ich komme drin vor.“, jubelte Leo.

Am nächsten Tag kam Sayer wieder.
„Akito, Kaito, Yoshio…“, fing sie an.
„So heiße ich nicht.“, sagte das Männchen.

Tag darauf fragte Leo nach den seltsamsten Namen.
Akiza versuchte erneut seine Namen herauszufinden.
„Heißt du vielleicht Steak, Pommes, Schnitzel, Chop Suey oder Eisbein?“
„So heiße ich nicht.“, sagte das Männchen wieder.

Am letzten Tag kam der Bote Leo wieder.
„Ich habe zwar keine neuen Namen gefunden, aber im Wald sah ich ein kleines Häuschen. Vor dem Häuschen brannte ein Lagerfeuer. Um das Feuer sprang ein seltsames Männchen und schrie:

„Irgendwann werde ich die Welt regieren,
und meinen eigenen Staat kreieren,
Ach, wie gut das niemand weiß,
das ich Sayer heiß!“

Ihr könnt euch sicherlich denken, wie froh die Königin war.
Sayer kam wieder in den Raum.
„Nun, schöne Königin, wie lautet mein Name?“, fragte er mit einem hinterlistiges Lächeln.
„Vielleicht Yoshi?“
„Nein.“
„Vielleicht Satoshi?“
„Nein.“
„Heißt du etwa Sayer?“

„Das hat dir der Teufel gesagt. Das hat dir der Teufel gesagt.“, schrie das Männchen und platzte.
Nun lebten sie glücklich, bis an ihr Lebensende.
Die Moral von dem Märchen, verspreche nichts wenn du es nicht halten kannst.


„Warum komme ich in dem Märchen nicht vor?“, fragte Jack empört.
„Du passt da nicht in dieser Geschichte rein.“, meinte Crow.
„Erzähl noch ein Märchen, aber diesmal möchte ich die Hauptrolle haben.“, befahl Jack.
//Typisch Jack.//
 
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