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The Circus of Sorrows

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 Slash
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kuroko Tetsuya
09.01.2014
09.01.2014
1
1.662
 
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The Circus of Sorrows



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Kurzbeschreibung | Kuroko Tetsuya ist eigentlich recht zufrieden mit seinem Leben. Er ist ein beliebter Kindergärtner, in einer Beziehung mit seinem einst besten Freund Aomine Daiki und hat einen großen Freundeskreis. Doch Aomine ist und wird immer noch ein Lückenfüller bleiben. Nie mehr als ein Freund , denn sein Herz hat Kuroko schon lange verloren. Verloren an einen rücksichtlosen und arroganten jungen Mann, der ihn nie wirklich geliebt hat. Und trotzdem schlägt sein Herz nur für ihn. Nur für Akashi Seijuurou. Ein Schatten der Vergangenheit, welcher sich nun ganz langsam wieder in sein Leben frisst und dabei alles zerstört, was Kuroko so mühsam aufgebaut hatte.

Genre | Drama, Schmerz/Trost, Freundschaft und dazwischen ein bisschen von jedem Genre

Rating | P16slash [könnte noch steigen]

Hauptpersonen | Kuroko Tetsuya, Aomine Daiki, Akashi Seijuurou, Naoki Kurita [oC]

Nebenpersonen | Kagami Taiga, Takao Kazunari, Midorima Shintarou, Kasamatsu Yukio, Kise Ryouta, Riko Aida ect.

Pairing | Naoki x Akashi, Akashi x Kuroko, Aomine x Kuroko, Midorima x Takao

Anmerkung | Eine Geschichte voller Betrug, Intrigen und Herzschmerz  und irgendwo dazwischen Liebe? – Hach, wer freut sich darauf so sehr wie ich? Das hier wird vielleicht einer der emotionalsten Geschichte, die ich je irgendwann einmal geschrieben habe. Ich glaube in keiner anderen Textart gab es so viele Gefühle und auch Gefühlsausbrüche, die es hier geben wird. Und manche Charaktere werden sich echt wie Arschlöcher aufführen, aber dafür hafte ich dann irgendwann. Ich hoffe jedenfalls, dass Euch die Warnungen nicht abschrecken, aber ich will nur auf der sicheren Seite sein. Zudem wird nicht im jedem Kapitel alles davon dran kommen, es muss auch Sonnenschein geben.
Kurz etwas zu Akashi: Ich habe etwas in meinen medizinischen Büchern geforscht und mir ist aufgefallen, dass Akashi –meiner Meinung nach- Borderline-Persönlichkeitsstörung hat. Denn laut Midorima gibt es 2 Akashi’s. Stimmt so gesehen ja auch - Manga-Leser wissen was ich meine. Auch multiple Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie sind Krankheiten, die gut zu seinem Verhalten passen würden. Deshalb macht Euch keine Sorgen, wenn Akashi hier oder da mal etwas seltsam vorkommt oder er plötzlich zu seinem alten Ich wechselt, das ist alles so geplant und gehört zur Geschichte. Zu dem oC möchte ich noch sagen, dass sie euch garantiert nicht gefallen wird – so soll es auch sein. Also könnt Ihr sie ruhig hassen. Und wenn Ihr Fragen habt oder euch etwas unklar ist, dann schreibt es. Ich bin für alles offen.
Soviel dazu, viel Spaß beim Lesen noch und man liest sich.

Sonstiges | Noch bestimmte Pair’s, die ihr gerne erwähnt hättet. Ich kann nichts versprechen, aber einen Hauch von eurem gewünschten Pair könnte ich vielleicht einbauen.

Warnungen | BL [Boyslove], AU, Ältere!Charaktere, Betrug, geheuchelte Liebe, OoC, etwas Düster, bad language, später Gewalt, Broken!Kuroko, psychisch labil!Akashi, best Friends!Takao und Kuroko,

Disclaimer | 黒子のバスケ © Fujimaki Tadatoshi

Widmung | Diese Geschichte widme ich allen Fans von Kuroko no Basket und die, die noch folgen werden.



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Menschen sagen, du hast du verändert. Verändert? Vielleicht, aber Menschen verändern sich nun mal. So ist das Leben.




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curtain up




Dunkle Augenringe zierten das Gesicht von Kuroko Tetsuya, als dieser gähnend und mit seinen typischen Betthaaren in Richtung Einganstür schleifte, denn gegen diese klopfte gerade wer sehr laut und unaufhörlich. Hinter dem hellblauhaarigen jungen Mann trappte auf leisen sein Husky hinterher, wackelte freudig mit seiner Rute, als er und sein Herrchen an der Tür ankamen.
Mürrisch öffnete Kuroko die Tür nur einen kleinen Spalt und so gleich wurde er mit einem fröhlichen „Guten Morgen, Tetsu-chan!“ begrüßt. Noch bevor dieser aber antworten konnte, schob sich ein schwarzhaariger Mann durch den Spalt in die Wohnung, nur um geradewegs an dem Blauhaarigen vorbei zur Küche zu gehen. Dort entkleidete sich der junge Mann von seiner grauen Jacke aus dickem Stoff und setzte sich an den kleinen runden Kieferntisch, an dem zwei einfache Holzstühle standen. Während Nigou, Kurokos Alaska Malamute, den Gast fröhlich begrüßte, stand sein Heerschen mit verschränkten Armen in der Türschwelle. In seinen Augen funkelte Erwartung, während er Takao Kazunari ansah.
„Nun guck doch nicht so, Tetsu-chan. Bis wir zur Arbeit müssen sind es noch gute zwei Stunden und ich dachte mir ‚Hey, wieso verbringe ich die Zeit nicht mit meinem besten Freund Tetsuya’ und hier bin ich“, beendete der Schwarzhaarige seine Begründung und streichelte dabei liebevoll über den Kopf des Hundes, welcher sich brav neben ihn gesetzt hatte. „Und deshalb klingelst du mich um 7:00 Uhr aus dem Bett,? Nur um mit mir Zeit zu verbringen, die wir sowieso während der Arbeit zusammen wären?“ Diese Fragen sollte man nicht falsch verstehen, natürlich war Kuroko froh, dass der andere seine freie  Zeit mit ihm verbringen wollte. Jedoch fand er es komisch, denn sonst trafen sich die beiden erst immer im Kindergarten, wo sie als Kindergärtner tätig waren, dies war das erste Mal, dass Takao ihn vor der Arbeit abfing. „Ich dachte mir, wir könnten zusammen zu Starbucks und dort Frühstücken. Also, was sagst du?“
Takao wollte es zwar nicht zugeben, aber der Blick von seinem besten Kumpel brachte ihn unter seinem dunkelgrauen Pullover zum Schwitzen. Er kannte diesen eindringlichen Ausdruck mit einem Schuss von Neugier mittlerweile sehr gut, wusste aber immer noch nicht, was er dagegen machen konnte. Als der Blauhaarigen dann aus seinem Sichtfeld verschwand und sich eine Tür öffnete, atmete der Schwarzhaarige erleichtert aus.
Gott, Shin-chan. Worin hast du mich da nur geritten, dachte der Kindergärtner bitter, als er sich an das Gespräch von heute Morgen erinnerte.


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Müde rieb sich Takao Kazunari über die Augen, blinzelte zwei, drei Mal, bevor er sich zum Nachttisch neben dem großen Doppelbett drehte. Auf diesem lag sein Handy, welches laut klingelte. Seufzend streckte der Schwarzhaarige seinen Arm aus und griff das Gerät, doch erst warf er einen Seitenblick zum Wecker, welcher 6:15 Uhr anzeigte, danach ging er ran.
„Takao Kazunari. Wer stört?“
Erstens: Wieso gehst du jetzt erst ans Handy? Zweitens: Was heißt hier ‚Wer stört?’?“, fragte die Stimme gleich am anderen Ende los.
„Tut mir leid, Shin-chan. Du weißt wie fest ich schlafe, aber jetzt bin ich wach! Was ist los? Ist was passiert, oder warum rufst du mich so früh an?“
Hm, verstehe. Nein, alles in Ordnung.“  
Skeptisch zog Takao die Augenbrauen zusammen. Es war sicherlich nicht alles in Ordnung, sonst würde Shintarou ihn nicht so früh anrufen. Aber wenn es nichts mit der Arbeit zutun hatte, dann musste etwas anderes passiert sein.
„Natürlich ist alles ‚In Ordnung’. Wen bitte möchtest du verarschen?“
Du denkst mit, ich bin stolz auf dich.
„Shin-chan das ist -“
Er ist wieder da, Kazunari“, unterbrach Midorima ihn. Das Grinsen, welches bis eben auf den Lippen des Schwarzhaarigen war, verblasste und überrascht weiteten sich seine Augen. ‚Er ist wieder da’ diese Worte hallten in seinem Kopf wider. Und bei jedem neuen Mal, verdüsterte sich sein Gesicht.
Er war bei mir im Krankenhaus und meinte er wolle mir nur einen Besuch abstatten. In meinem Horoskop stand zwar, dass es zu unangenehmen Überraschungen kommen könnte, aber ihn hatte ich da nicht mit einkalkuliert.
„Moment! Woher weiß er, wo du als Arzt tätig bist?“
Ich weiß es nicht, aber -
„Heißt das, dass er auch weiß, wo Tetsu-chan wohnt? Was ist, wenn er zu ihm fährt? Shin-chan, wir müssen was tun! Du weiß wie krank er ist! Vielleicht will er es jetzt zu Ende bringen! Shin-chan-“
Takao!
Erschrocken zuckte der Angesprochen zusammen. Es ist lange her, dass Midorima ihn so das letzte Mal gerufen hatte. Plötzlich bemerkte er auch selbst, wie sehr er sich in diese Sache hineingesteigert hatte. Sein weißes T-Shirt klebte an seinem Oberkörper und seine rechte Hand klammerte sich ans Handy, während die andere sich in das Bettlaken verankert hatte. Auch sein Atem kam stoßweise.
Hör mir jetzt genau zu. Du wirst Kuroko beschäftigen, bis ihr zur Arbeit müsst. Mir ist egal wie du es machst, solange du gut besuchte Orte wählst. Verliere –ich wiederhole- verliere ihn bloß nicht aus den Augen, sonst entnehme ich sie dir eigenständig, haben wir uns verstanden?
„J-Ja! Du kannst mir vertrauen. Ach und Shin-chan?“
Hm?
„Ich liebe dich.“
…Na ja. Es ist ja nicht so, dass ich auf so was Wert lege, aber: Ich dich auch.
„Haha… Bis später, Tsundere!“
Ja, bis – Hey! Nimm das sofort zurück! Du…
Mehr hörte Takao auch nicht, denn er hatte lachend aufgelegt. Immer noch kichernd stand er aus dem Bett auf und macht sich auf den Weg zum Badezimmer, bevor er sich anzog und seine Autoschlüssel in die Hand nahm. Mission: Lenke Tetsu-chan ab hat soeben begonnen, dachte der Kindergärtner, nachdem die Tür hinter ihm ins Schloss fiel.



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„Kommst du?“ Erschrocken zuckte der Angesprochene zusammen, als die Stimme von Kuroko seine Erinnerung an den Morgen zerschnitt. Der Kleinere trug nun nicht mehr seinen Schlafsachen, sondern ein T-Shirt, welches am Kragen und Ausschnitt dunkel Rosa war und der Rest war weiß-grau gestreift. Darüber hatte Tetsuya eine lockere, graue Jacke angezogen, sein Outfit wurde mit einer hellbraunen Hose und weißen Sneakers abgerundet.
Verlegen lächelnd stand Takao auf und straffte dabei seine Schultern, bevor er an Kuroko vorbei schritt. „Pass gut auf, Nigou. Und mach keine Unordnung“, rief Letzterer noch dem Alaska Malamute zu, welcher als Antwort ein bellen von sich gab.
Während der Schwarzhaarige schon aus der Haustür trat, zog Tetsuya noch schnell seine Jacke an und warf seine Umhängetasche für die Arbeit über, danach verließ er zusammen mit seinem Freund die Wohnung.  



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preview 彡 act I: The witch Naoki Kurita

»Du bist Kuroko Tetsuya, nicht wahr?«, fragte die junge Frau zuckersüß und lächelte ihren Gegenüber dabei an. Ein Nicken seitens Kuroko.
»Mein Name ist Naoki Kurita, zukünftige Akashi.« Die Dame verbeugte sich höfflich, dies tat sie aber nur, um das fiese Grinsen auf ihren Lippen zu verstecken, welches sich gebildet hatte, als sie ihren Gegenüber erschrocken aufkeuchen gehört hatte.
Möge das Spiel beginnen...
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