Cleo und Lewis - Die Liebe, das Meer und viele Geheimnisse

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Ash Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney OC (Own Character) Rikki Chadwick
08.01.2014
27.07.2017
21
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2. Kapitel: Rückblicke (Teil 2)
Hier das 2. Kapitel. Nach längerem Hin und Her hab ich mich doch noch dazu entschlossen die Flitterwochen zu schreiben. Ich hoffe es gefällt euch und ihr reviewt schön!
Cleos Sicht:
Ich konnte es kaum glauben: Ich war wirklich in den Flitterwochen auf Dominica in der Karibik!!! Lewis war einfach der romantischste Ehemann der Welt! Die Sonne schien warm auf uns und wir gingen Händchen haltend am Strand entlang. Gestern Abend hatte Lewis mit mir eine Art ‚‘Grotte‘ entdeckt, wo ich mich problemlos verwandeln konnte. Auch heute waren wir nach etwa 15 Minuten dort angekommen. Vor mir lag eine Art See der sich  nach hinten weiter ausbreitete und tiefer wurde: Einfach Perfekt für eine Meerjungfrau! Ich zog meine türkisfarbenen Ballerinas aus und ging langsam ins Wasser. Lewis folgte mir wenig später und nach 10 Sekunden spürte ich das vertraute Kribbeln. Ich ließ mich seitlich ins Wasser sinken und tauchte nach 2 Flossenschlägen wieder auf. Lewis lächelte mich an, setzte seine Schnorchel auf und nahm meine Hand. Zusammen tauchten wir unter und man konnte nur noch ein leises Plätschern vernehmen. Das Wasser war hellblau und je weiter wir tauchten, desto bunter wurde die Unterwasserwelt: wunderschöne Korallen, lustige Fische in allen Farben und Formen und Lewis mittendrin. Normalerweise sah ich so etwas ja auch an der Australischen Gold Coast, doch er nicht! Langsam wurde es spät. Der Himmel verfärbte sich hell rosa und wir schwammen zurück zum Ufer. Während Lewis schon aus dem Wasser stieg, musste ich mich abtrocknen (Was ohne Rikkis Hilfe ziemlich lange dauerte!).  Als ich später wieder auf zwei Beinen stand, gingen wir zurück zu unserem Ferienhaus. Lewis wollte heute Abend unbedingt kochen und so überließ ich ihm die große, moderne Küche. Pfannen klapperten gegeneinander, ich roch etwas Angekokeltes und hörte ihn leise fluchen. Umso mehr war ich erstaunt, als mich mein Ehemann 56 Minuten später an den Tisch bat. Während ich mich auf den mit Leder bezogenen Stuhl niederließ, ging er wieder in die Küche und brachte das  Essen. Er stellte einen kleinen Teller vor mich auf dem sich ein köstlich aussehender Salat befand. Ich lächelte Lewis von der Seite an und wir aßen unseren Salat. Nachdem wir mit der Vorspeise fertig waren, stand er auf, nahm die Teller mit und brachte den Hauptgang: ein gebratenes Hähnchenfilet mit Kartoffel, einer himmlischen Fleischsoße und Brokkoli. Ich lachte und erklärte ihm: „Als kleines Kind hat Mum mir immer Brokkoli serviert. Allerdings habe ich mehr mit dem Gemüse gespielt als es zu essen!“ Lewis lächelte mich an und dann aßen wir weiter. Es schmeckte einfach himmlisch und langsam machte ich mir Gedanken, wo mein Ehemann so gut kochen gelernt hatte. Nachdem wir fertig waren, räumte er wieder die Teller weg und ging in die Küche. Als er zurück kam, balancierte er auf seinen Händen ein Silbertablett mit einem runden Deckel darauf. Ich spürte wie sich die Neugier in mir breit machte und wollte am liebsten aufstehen und den Deckel herunter reißen Er stellte es vor mir auf den Tisch ab und sagte: „Schließ deine Augen!“ Ich schloss also meine Augen und einen Moment später sagte er ich solle die Augen wieder aufmachen. Als ich sie öffnete stand vor mir ein riesiger Eisbecher mit Schoko-, Vanille-, und Erdbeereis. Drum herum waren köstlich aussehende Himbeeren, Ananasstücke und Erdbeeren drapiert. In der Mitte war eine riesige Waffel in Herzform, auf die jemand mit blauer Zuckerschrift einen total süßen Satz geschrieben hatte: I love you forever, Cleo McCartney!!! Ich stieß einen Freudenschrei aus, sprang vom Stuhl auf und fiel Lewis küssend in die Arme. „Hast du das etwa gemacht?“ „Natürlich. Nur für dich! Vor unserer Hochzeit habe ich einen kleinen Kochkurs besucht um dich zu überraschen. Ich liebe dich Cleo!“ „Ich dich auch!“ Dann nahm Lewis meine Hand und führte mich wieder zum Tisch. Ich setzte mich und er nahm einen Löffel Eis um ihn lachend in meinen Mund zu befördern. Ich lachte ebenfalls und sein Versuch, mich mit Eis zu füttern, endete in einem liebvollen Kuss. Dann genossen wir die restlichen Eiskugeln und Beeren. Nachdem das Eis aufgegessen war, räumte er den Eisbecher in die Spülmaschine. Kurz darauf setzten wir uns auf das Sofa im Wohnzimmer. „Cleo, ich muss dir etwas gestehen: Ich habe gestern schon heimlich angefangen, das Menü vorzubereiten. Nicht mal ich schaffe es, so ein leckeres Dreigänge-Essen in 56 Minuten herzuzaubern.“, erklärte er mir lachend. Ich lachte mit, kuschelte mich in seine Arme und genoss die Zweisamkeit. Und  auf einmal fielen mir die Augen zu. Ich war doch tatsächlich in Lewis Armen eingeschlafen!
Am nächsten Morgen wachte ich in meinem warmen und gemütlichen Wasserbett auf. Ich schlug die Decke zur Seite und ging barfuß die Treppe nach unten ins Wohnzimmer. Lewis saß auf dem Sofa und blickte lächelnd auf als er mich hörte. „Guten Morgen Sonnenschein. Na, hast du gut geschlafen?“ „Ja. Danke.“ „Bitte. Übrigens hab ich dich gestern nach oben ins Bett getragen. Du sahst so süß aus, als du geschlafen hast. Da wollte ich dich nicht wecken.“ „Ach und jetzt seh ich nicht mehr süß aus?“, scherzte ich. „Doch natürlich. Eh… ich… äh…“, versuchte Lewis sich rauszureden. Aber ich schnitt im das Wort durch einen Kuss ab. „Wie wärs wenn wir jetzt in Ruhe frühstücken und danach tauchen gehen.“, schlug ich versöhnlich vor. Er nickte erleichtert und wir setzten uns an den großen Esstisch, wo wir unser Frühstück genossen. Danach zog ich mich oben um. Mein Outfit für den heutigen Tag war sehr luftig, da  draußen ca. 30 Grad herrschten:
http://www.polyvore.com/cleos_sightseeing-tour/set?id=107572932
Schnell packte ich Handtücher, Sonnenbrille und Zeitschrift in meine Tasche und rannte die Treppe runter… direkt in Lewis‘ Arme. Zusammen gingen wir wieder zum See und tauchten 2 Stunden. Lewis konnte immer besser die Luft anhalten. Nachdem wir aus dem Wasser kamen und uns abtrockneten, hatte er schon wieder eine Überraschung für mich. Mit den Worten „Lass dich überraschen!“, zog er mich zurück zu unserem Ferienhaus und verband mir die Augen mit einem Tuch. Nach ca. 10 Minuten kam ein Taxi und fuhr uns irgendwohin. Lewis wollte leider immer noch nichts verraten. Als wir nach 20 Minuten aus dem Auto stiegen und er dem Fahrer ein großzügiges Trinkgeld gab, roch es verführerisch nach Gewürzen aller Art. Ich wunderte mich und bevor ich Fragen stellen konnte, nahm Lewis mir das Tuch ab: Ich stand in einer langen und breiten Straße und blickte auf tausende von Menschen, die fröhlich herum liefen. Überall waren Stände mit Obst und Gemüse, Souvenirs, Gewürzen und anderen Sachen aufgebaut. Und obwohl hier ein Dutzend Menschen herumliefen, spürte ich keine Hektik. Alle wirkten gelassen und fröhlich. „Wo sind wir?“, flüsterte ich Lewis zu. „In der Stadtmitte von Dominica. Ich denke es wird dir gefallen!“, flüsterte er mir zurück. Dann nahm er meine Hand und zog mich mitten hinein in das „Herz Dominicas“. Wir liefen an freundlich grüßenden Menschen vorbei, in unendlich große Läden, ließen Fotos von uns schießen und bestellten in einem gemütlichen Eiscafé einen riesigen Fruchtbecher. Nachdem wir das Café wieder verlassen hatten, setzte ich mich mit Lewis auf eine Bank. Sie stand nur wenige Meter vor einem alten Brunnen. Um ihn herum herrschte ein großes Treiben: Kinder spielten Fangen, ein Hund jagte Tauben nach und Erwachsene saßen auf Korbstühlen und tranken Cappuccino. Lewis drückte mich an sich und schaute mich liebevoll an. „Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne in naher Zukunft auch Kinder haben.“ „Hmm. Ich denke das lässt sich einrichten!“, sagte ich lachend und küsste ihn auf die Wange. Er nickte und redete weiter über unsere Zukunft. Doch ich hörte nur mit halbem Ohr zu. Meine Aufmerksamkeit galt nicht Lewis sondern einer anderen Person. Sie schien mich mit Blicken zu durchbohren. Ich fuhr hoch und sagte: „Lewis dort!“ Er schaute in die Richtung in die mein Zeigefinger deutete. „Ist das nicht…?“ Ich schnitt ihm das Wort ab. „JA!“, hauchte ich schwach und wurde bleich…

Das war der 2. Teil von ‚Rückblicke‘. Ich freue mich wie immer auf weitere Reviews! Außerdem werde ich so schnell es geht, Teil 3 hochstellen & Sorry, dass ich es so spannend mache. Aber einige von euch können sich bestimmt schon denken, wer Cleo so eine Angst einjagt? ;) Liebe Grüße eure Jade<3
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