Bad Good/ New town New Life New Love

GeschichteDrama, Romanze / P16
Ruthie Camden Simon Camden
08.01.2014
02.02.2014
9
17272
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
"Das können sie nicht tun!" schrie ich die Schuldirektorin an. "Oh doch das kann ich, wer einen Lehrer verführt der fliegt von der Schule!" meinte die Rektorin laut. "Mein ganzes Leben ist hier! Meine Freundinnen und alles!" rief ich traurig, rannte aus dem Rektorat und knallte die Tür mit voller Wucht zu. "Bist du fertig?" fragte meine Mutter die neben dem Rektorat saß. "Ja, wir können gehen, ich bin nicht weiter auf der Schule!" schaunpte ich wütend und stürmte zum Auto. "warum musstest du auch deinen Englisch Lehrer verführen?" murmelte meine Mutter leise und ging mir langsam hinter her. "Ich habe ihn nicht verführt! Er hat mich angemacht!" rief ich und wartete neben unserem roten großen Familien Auto. "Hör auf zu lügen! Ich hoffe nur das so etwas auf deiner neuen Schule nicht wieder passiert!" meinte meine Mutter mit falschem grinsen und schloss das Auto auf.
Wir saßen im Auto. "Nicht nur eine Diebin im Haus sondern auch noch eine Lehrer Verführerin! Ich denke wir sollten dich zu einer anderen Familie schicken, vielleicht schenken wir dir nicht genug Aufmerksamkeit oder deine Schwester stresst dich zu sehr!" sagte meine Mum und schaute genervt zu mir. "zu einer anderen Familie?" fragte ich geschockt und schaute aus dem Fenster. "Wir haben im Internet eine Pfarrersfamilie gefunden, die dich gerne ein paar Monate aufnehmen würde!" erklärte meine Mutter und blickte wieder auf die Straße. "Eine Pfarrersfamilie, das kannst du mir nicht antun!" sagte ich laut und sah meine Mutter flehend von der Seite an. "Das wird dir gut tun, du kommst Morgen dort hin!" meinte meine Mutter. "Ich habe ein Leben, du kannst es nicht einfach kaputt machen!" rief ich verzweifelt. "Du stiehlst, du schläfst mit deinen Lehrern, du bist außer Kontrolle!" rief meine Mutter laut und schlug mit der Faust gegen das Lenkrad. "Wo wohnen diese Pfarrers Leute?" fragte ich. "In Cleanok, du wirst dich dort sicher wohl fühlen! Sie haben sieben Kinder, drei davon Leben noch zuhause. Ich hoffe du lernst da endlich Verantwortung!" meinte meine Mum wütend. "Ich will da nicht hin!" rief ich mit Tränen in den Augen. "Du packst heute Abend deine Sachen, morgen fahre ich dich da hin und in einer Woche fängst du dort auf der Highschool an!" erklärte meine Mutter und parkte vor unserem Haus. Wütend und Traurig stieg ich aus und stürmte ins Haus. "Hey, Lex wie liefs?" fragte mein Vater der aus der Küche zu mir sah. "Alles bestens!" zischte ich und rannte die weiße Wendeltreppe hoch in mein Zimmer. Ich lies mich weinend in mein Bett fallen und presste mein Pinkes Kuschelkissen gegen meine Brust.
"Hast du schon angefangen mit packen?" fragte meine Mutter die ein paar Stunden später in mein Zimmer kam. "Ich habe den Lehrer nicht angefasst ich schwöre und das Kleid hab ich auch nicht geklaut! Ich gebe zu die Sonnenbrille hab ich geklaut aber das Kleid nicht und mit Lehrern will ich nicht mal alleine in einem Klassenzimmer sein!" rief ich mi verweinten Augen. "Das ist jetzt auch egal, du gehst da hin und dann sehen wir wie es weiter geht!" sagte meine Mutter leise und holte einen großen Koffer von meinem Schrank.  Der Rote Koffer war beklebt mit Herzchen und wurde das letzte mal zu meinem zehnten Geburtstag benutzt wurde. Meine Mutter öffnete ihn und zog die Tür meines Schrankes auf. "Ich werde deinen Koffer packen, dein Vater und ich haben längst beschlossen dich da hin zu schicken!" erklärte meine Mutter ruhig und legte ein paar Klamotten in den Koffer. "Dad hat das sicher nicht erlaubt, er liebt mich im Gegensatz zu dir!" rief ich mit schriller Stimme, sprang auf und rannte ins Badezimmer. Ich setzte mich auf den Klodeckel und vergrub  mein Gesicht in meinen Händen.
Einige Stunden vergingen, erst als ich den Mond durch das Badfenster scheinen sah tapste ich mit leisen Schritten durch das Haus, das schon komplett dunkel war, nur von unten schien Licht nach oben. Ich schlich in mein Zimmer und schloss die Tür hinter mir zu. Zwei rote Koffer standen vor meinem Schrank, sie waren voll gepackt. Ich sah in meinen Schrank, so gut wie alles war weg, ich sah mich in meinem Zimmer um, die hälfte war in den Koffern verstaut.  Ich fiel erschöpft  in mein Bett und schlief weinend ein.
"Lexie Schätzchen, du musst aufstehen!" rief meine Mutter die Treppe hinauf. Ich schrak hoch und schaute auf mein Handy das neben mir im Bett lag. "Mum, es ist 6 Uhr in der Früh!" rief ich und zog mir die Decke über den Kopf. "Wir fahren los, wir brauchen fünf Stunden bis wir da sind!" rief meine Mutter und ich konnte hören wie sie meine Zimmertür öffnete. "Mum, kann ich dich nicht umstimmen?" fragte ich grummelnd. "Jetzt steh auf!" rief meine Mutter ungeduldig und zog mir die Decke vom Kopf. "Mum, bin ich ein Böses Mädchen, nur weil ich mein Leben genieße?" fragte ich und setzte mich auf. "Man darf das Leben genießen, Spätzchen. Aber du musst lernen grenzen zu setzten und wissen wann es zu viel ist!" sagte meine Mum leise und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie nahm mich in den Arm, als ich gerade wieder anfangen wollte zu weinen. "Wir werden Telefonieren und an Ostern, oder anderen Feiertagen werde ich dich besuchen kommen!" lächelte sie und setzte sich zu mir. "Kann ich nicht auch mal nach L.A. kommen?" fragte ich nervös. "Nein, es ist besser wenn du dich von deinen Freunden erst einmal fern hälst!" schmunzelte meine Mutter und zog mich vom Bett. "Jetzt, Frühstücke und dann zieh dich an!"  befahl meine Mutter und ging.
Nach ungefähr fünfundvierzig Minuten fuhren wir los. Ich schaute auf mein Handy und betrachtete die Bilder die ich mit meinen Freunden gemacht hatte. Ich betrachtete ein Bild besonders lange, darauf war ich ungefähr zwölf Jahre alt. Ich und meine Freundinnen grinsten schief in die Kamera.  "Steck dein Handy ein und rede mit mir, wie geht es dir?" fragte meine Mutter leise und konzentrierte sich auf die Straße. "Ich habe ein Perfektes Leben, nur du willst es mir wegnehmen!" zischte ich und steckte mir Kopfhörer ins Ohr. Die ganze Fahrt über sprach ich nicht mit meiner Mutter und ignorierte jede ihrer Fragen.
"Wir sind da!" strahlte meine Mum und stieg aus, ich schaute aus dem Fenster auf ein weißes großes Haus. Das Haus sah wenigstens nicht schlecht aus, ich öffnete vorsichtig die Tür. Eine Frau mit blonden kurzen Haaren stand in der Haustür und begrüßte meine Mutter. Ich stieg aus und betrachtete die zwei blonden Frauen nachdenklich. Ich hatte es nicht verdient hier zu sein! Ich war doch gar nicht so schlimm!
Ich dachte daran, das ich mir mit vierzehn Jahren das erste mal heimlich die Haare Lila gefärbt hatte und meine Mutter mich entsetzt angeschrien hatte. Jetzt war ich sechzehn, meine Haare Schwarz mit Lila Strähnchen und ich hatte schon viele Straftaten begonnen. Aber deshalb musste man mich doch nicht gleich zu einer Pfarrersfamilie stecken!
Ich kam langsam auf die zwei schnatternden Frauen zu. "Oh, du musst Alexia sein!" lächelte die Fremde Frau vor mir und ich schaute genervt zu meiner Mum, sie schaute mich auffordernd an. "Nennen sie mich Lexie!" lächelte ich. "Ich bin Annie. Deine Haare sehen, schick aus!" lächelte die Frau und reichte mir die Hand. "Danke!" meinte ich leise und linste durch die offene Tür ins Haus. "Kommt doch rein!" meinte Annie freundlich und deutete in das große Haus. Ich ging voraus und sah mich um. "Willst du dein Zimmer sehen? Oder sollen wir erst was essen?" fragt die Frau und grinste mich schief an.  "Ich hab keinen Hunger!" meinte ich bockig. "Ich hol deine Koffer und dann sehen wir uns gemeinsam dein Zimmer an!" lächelte meine Mutter, ich lächelte zurück und meine Mutter ging zum Auto und holte die Koffer. "Okay, dann kommt mal mit!" sagte Annie und deutete uns mit ihr zu kommen, meine Mutter schleppte die zwei roten Koffer die Treppe hinauf und Annie führte uns in mein neues Zimmer. Es war ziemlich groß, geräumig und sah ziemlich hübsch aus. Die Wände waren weiß, das Bett in der Mitte stand war ebenfalls weiß, die Bettwäsche war Rot und auf dem Schreibtisch, der am Ende des Zimmers stand standen zwei Becher mit Stiften und auf der anderen Seite stand ein großer Schrank mit roten Türen. "Ich hab gehört das deine Lieblingsfarbe Rot ist, also habe ich das Zimmer etwas Rot gemacht!" lächelte Annie. "Es ist hübsch!" murmelte ich und meine Mutter stellte die Koffer auf den Holzboden. "Wenn du möchtest lassen wir dich alleine, heute Abend stelle ich dir die Familie vor und zeige dir das restliche Haus!" meinte Annie freundlich, ich nickte und Annie und meine Mutter Verliesen das Zimmer. Ich öffnete einen der Koffer, nahm ein paar Bilder heraus und stellte sie auf den Schreibtisch. Ich holte Bücher heraus und platzierte sie auf das rote Regal über dem Bett. Dann holte ich mein Handy heraus und rief meine Beste Freundin Anna an.
"Hey, süße! Wie geht es dir, wo bist du?" fragte sie genervt. "Hey, Sorry. Meine Mum hat mich zu einer Pfarrers Familie geschickt, fünf Stunden entfernt! Ich hab echt mist gebaut und wurde sogar von der Schule geworfen!" meinte ich empört und lief in dem Zimmer umher. "Was? Nein! Ich brauche dich hier, Ben hat mir gesagt er hat mich betrogen, ich weiß nicht was ich tun soll!" meinte sie genervt. "tut mir leid, ich weiß das du mich jetzt sicher hasst.." fing ich an, ich war mir sicher das Ben ihr alles gesagt hatte, er hatte mich geküsst und wollte mit mir schlafen. "Du warst es?" fragte Anna empört. "Ich dachte das wüstest du!" "Sorry, aber ich leg jetzt auf,  ich bin echt enttäuscht von dir!" sagte sie scharf und legte auf. "Fuck!" rief ich und warf mein Handy auf das Bett.
Review schreiben