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Jeder Hat Einen Platz In Dieser Welt

GeschichteDrama, Familie / P12 / Gen
Jacob "Jake" Long / American Dragon Rose / Das Jägergirl
04.01.2014
15.06.2014
5
3.894
 
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04.01.2014 734
 
Kapitel 5: Erwachen

Es hatte noch keiner irgendwas gesagt. Außer einer Krankenschwester die mich gefragt hatte ob ich etwas bräuchte.
Und dann hörte ich schnelle Schritte. Rennende Schritte.
Mein Vater kam den Flur entlang gerannt.
Er blieb stehen, erblickte mich und stürmte auf mich zu.
Er betrachtete mich besorgt, strich mir über die Wangen, über die Stirn.
„Lyss, Liebling, ist alles in Ordnung mit dir?"
Ich versuchte sie Tränen zurückzuhalten“
Doch sprechen konnte ich nicht.
Also nickte ich.
„Was tust du hier?“, sein Blick wurde noch panischer, „Wo ist deine Mutter?“
Jetzt konnte ich nicht anders. Die Tränen liefen und ich schluchzte leise.
Mein Vater zog mich in seine Arme und küsste mir aufs Haupt.
„Hey. ..schon in Ordnung...ganz ruhig.“
Langsam beruhigte ich mich in seinen Armen und dann stand plötzlich eine Ärztin vor uns.
„Mr. Long?“
Er nickte und stand auf.
„Meine Frau?! Geht es ihr gut? Wo ist sie?“
„Würden sie mich bitte begleiten?“, sagte die Ärztin.
Er nickte und sagte zu mir:
„Warte eben hier Liebes.“




Erzähler POV:

Während Jake der jungen Ärztin über die Flure folgte, begann diese:
„Ihre Frau wurde per Notfallwagen eingeliefert. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sie starke Schmerzen im Unterleib, hatte Blut erbrochen und war kaum ansprechbar.”
Ein Stein bildete sich in Jake´s Magen und er fragte:
„Wissen sie, was mit ihr los ist?“
„Wir müssen noch die gynäkologische Untersuchung abwarten. So konnten wir nichts feststellen. Wir haben ihr starke Schmerzmittel verabreicht und sie ruhig gelegt. Im Moment schläft sie. Wir werden sie erst einmal hier behalten und nach dem Ergebnis der Untersuchung werden wir weiter sehen.”
„Kann ich zu ihr?”
„Aber natürlich.”
Er folgte der Ärztin auf die Station und diese deutete auf das Zimmer.
Jake ging sofort hinein und schloss die Tür hinter sich.
Die Nachttischlampe erleuchtete schwach den Raum.
Er setzte sich auf den Stuhl neben ihrem Bett.
Sir war wunderschön, trotz dem abgeklungenen Schmerz und Abgeschlagenheit die ihr im Gesicht stand.
Er nahm ihre Hand schützend zwischen seine.
Plötzlich rührte sie sich. Sie öffnete langsam, ganz langsam ihre blauen Augen. Sie drehte den Kopf zu ihm und sah ihn mir glasigem Blick an. Es war als würde sie durch ihn hindurch sehen.
„Jake?“, fragte sie leise.
Er strich ihr über die Hand.
„Hey.“
„Oh Gott.. .was haben die mit mir gemacht? Das fühlt sich an als hätten die mich auf Drogen gesetzt.“
Er lächelte leicht.
„Hast du denn noch Schmerzen?“
Sie sah ihn aus ihren benebelten Augen an.
„Nein.“
„Siehst du. Sind also gute Drogen.“, lächelte er. Auch sie lächelte dich ihre Augen fielen wieder zu.
„Jake?“
„Ich bin hier Babe.“
„Es tut mir so leid was ich gesagt habe. Ich wollte dir.. .nicht wehtun.“
Er führte ihre Hand die zwischen seinen lag zu seinem Mund und küsste sie.
„Schon in Ordnung.“
Sie schloss wieder die Augen und Jake löste eine Hand von ihrer und schrieb Alyssa wo sie waren.
Kaum drei Minuten später klopfte es und Alyssa steckte vorsichtig ihren Kopf durch die Tür. Dann kam sie herein und schloss die Tür. Sie nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben Jake.
„Was hat die Ärztin gesagt?“, fragte sie.
„Sie müssen noch ein paar Ergebnisse abwarten, denn sie konnten soweit nichts feststellen.“
„Glaubst du.. .glaubst du es ist etwas ernstes?“
Er sah sie an. Ihr Gesicht war müde, traurig und besorgt. Er strich ihr über das schwarze weiche Haar.
„Nein, glaub ich nicht.“
„Und die Wahrheit?“, fragte sie.
Sie war zwar noch Jung, aber sie war nicht mehr das kleine Mädchen dass ihm alles glaubte.
„Ich hoffe nicht.“, verbesserte er sich.
Sie nickte.
„Klingt besser.“
Er legte einen Arm um ihre Schulter und zog sie vorsichtig an sich.
„Alles okay, Lyss?“
Diese legte ihren Kopf an seine Schulter.
„Du hättest sie sehen müssen“, flüsterte sie, „so habe ich sie noch nie gesehen. So ...verwundbar, so verletzt.“
Er küsste ihr auf die Stirn.
„Das muss schockierend für dich gewesen sein.“
„Dad?“
„Ja?“
„Warum haben du und Mom euch gestritten?“
„Wir...hatten nur eine Meinungsverschiedenheit.“
„Eine ziemlich laute und heftige würde ich sagen.“
„Es...es ging eigentlich um nichts spektakuläres. Kleinigkeiten.“
„Kleinigkeiten?“, fragte sie ungläubig, „Sonst sind Kleinigkeiten auch nicht so ein Problem.“
„Lyss...ich denke nicht dass es die richtige Situation ist um darüber zu reden. Es hat sich schon erledigt. Das sollte dir reichen.“, er strich ihr übers Haar, „Du solltest schlafen. Du siehst müde aus.“
Sie nickte.
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