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About my crazy life

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2014
10.11.2015
33
151.195
3
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
04.01.2014 2.239
 
*selbstgemachte Scones als Bestechung hinstell*

Hey zusammen,
dies ist meine erste Fanfiction, die ich hochlade. Und da mein Hirn nur seltenst seinen Betrieb aufnimmt sollte niemand zu viel erwarten.

Nur noch eins vornweg.
Weder der Anime noch die Charaktere stammen von mir. *heul*
Was aber mal richtig geil wäre. *o*
Aber immer hin. Die Idee zu der Geschichte stammt von mir. *freudig im Kreis renn*
Allerdings kann ich auch hier nicht garantieren, dass es etwas Ähnliches noch nicht gibt. Schließlich habe ich mir nicht sämtliche Geschichten durchgelesen, nur um zu sehen, ob meine Idee schon mal irgendwo, in welcher Art auch immer, verwendet wurde. Sollte sich also jemand beleidigt fühlen kann er/sie das gern sagen. Ich schwöre aber, dass diese Geschichte ausschließlich meinen kranken Gehirnwindungen entspringen wird. *sich lobend auf die Schulter klopf*
Und wem es nicht gefällt muss es ja auch nicht lesen.
Und Rechtschreibefehler sind lediglich Special Effects meiner Tastatur, wer dennoch ein Problem damit haben sollte darf es behalten. ^^

Zum Inhalt sage ich noch nichts, da ich selbst noch nicht weis was wird.

Im Allgemeinen freue ich mich aber über jede Kritik und natürlich auch über Lob ;)
Auch Reviews sind gern gesehene Motivationssteigerungen.

Maaaaaan hab ich mich verquatscht O.o
Okay dann erstmal viel Spaß mit dem Prolog. Und ja ich weis. Er ist stink laaaaangweilig. Aber ich verspreche die späteren Kapitel werden spannender und länger ;)

*Scones noch etwas weiter in die Tischmitte schieb*
*etwas Tee mit Milch dazu stell*
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About my crazy life

Prolog

Es war Samstag. Die Sonne stand hoch am azurblauen, wolkenfreien Himmel. Es war angenehm warm. Nein, das war gelogen. Warum auch schön reden? Es war brühend heiß.
Ich sah den Leuten dabei zu, wie sie von einem schattigen Platz an den Nächsten hechteten. Genauer gesagt, von Eiscafé zu Eiscafé. Nur, um sich dann an die schwitzenden Menschen, die ebenfalls dort Schutz suchten, zu drängen.
Aber wie es immer so war, gab es unter diesen ganzen Irren noch schlimmere. Und zwar die, die sich freiwillig mit ihrem Eis oder Getränk einen Tisch in der prallen Sonne suchten. Sich aber dann beschwerten, dass es zu heiß wäre und ihnen das Eis einfach weglief. Ich konnte darüber nur meinen Kopf schütteln, allerdings ließ sich ein gewisser Neid auf sie nicht unterdrücken. Saßen sie doch entspannt in einem Café und aßen süßes und kühles Eis, während ich mich, bei der Hitze, von einem Geschäft ins Nächste schleppte.
Zu meinem Bedauern waren meine Ferien vorbei und ab Montag würde ich wieder die Schulbank drücken müssen. Dafür benötigte ich aber noch einige Sachen, da ich, Genie, damit unbedingt bis zum Ende der Ferien warten wollte. Nun blieb mir nichts anderes übrig, als diesen schönen Tag dafür zu opfern. Ich Idiot! Was hatte mich nur geritten, als ich mich dazu entschied mein Abitur noch zu machen? Ich muss doch völlig unter Drogen gestanden haben. Ich hasste Schule! Also warum hatte ich vor mich selbst zu foltern?
Ich seufzte. Das kam davon, wenn man seine Abschlussprüfungen an der alten Schule zu gut gemeistert hatte. Und dann? Naja dann von allen so lang zu Recht geredet wurde, bis man nachgab. Dummes schlechtes Gewissen! Es waren schließlich nur weitere drei Jahre. Drei Jahre des Grauens. Das war doch ein Klacks. Hoffte ich zumindest!
Schnaufend blieb ich stehen. Denken und Laufen bei dieser unerträglichen Hitze, machte ganz schön zu schaffen. Ich stellte meine Einkaufstaschen ab und wischte mir den Schweiß von der Stirn. Tief atmete ich die brennend heiße Luft ein, unterdrückte ein Husten und besah mir anschließend den makellosen Himmel. Keine Wolke war zu sehen. Nicht eine. Ungehindert platzte die Sonne auf meinen Kopf. Ich sollte mir ein schattiges Plätzchen suchen. Ein Sonnenstich war das Letzte, das ich brauchte. Ich schnappte mir meine Taschen, die bis zum Zerbersten gefüllt waren und schlurfte zu einem kleinen Café. Vorbei an den Außentischen. Nur einige Mutige saßen an diesen. Ein regelrechter Schweißfluss rann ihnen über das Gesicht. So ein paar Irre. Ich war mir sicher, dass diese morgen ihren Tag im Krankenhaus verbringen würden. Diagnose: Komplett gestört.
Ich öffnete die Tür zum Café. Sofort sprang mir eine angenehme Kühle entgegen.
Ich trat in den überfüllten Raum und stellte mich schnell in die Warteschlange. Die Schlange war nicht so lang, wie vermutet, aber dennoch wollte ich es nicht riskieren, dass sich noch jemand vor mich drängelte. Ich stellte meine Sachen wieder ab und besah mir die Eisauslagen.

Da mehrere Verkäuferinnen hinter der Theke standen, ging es flott voran und schon nach fünf Minuten warten, hatte ich ein kühles Eis in meiner Hand. Etwas enttäuscht sah ich mich im Laden um. Alle Plätze waren besetzt. Nur, welch ein Wunder, ein Platz direkt am Fenster in der siedenden Hitze war noch übrig. Doch der Stuhl würde wohl frei bleiben. Schließlich war ich nicht lebensmüde. Ich wollte noch viel machen in meinem Leben. Was wäre es bitte für ein undankbarerer Tod, wenn plötzlich in der Zeitung stand „Kind in einem Café, in brühender Sonne, wie Butter zerlaufen. Angestellte waren dazu gezwungen die Sauerei zu beseitigen.“? Ich konnte mir bei bestem Willen etwas Besseres vorstellen. Und die Angestellten wohl auch.
Vertieft in mein Eis stand ich also mitten im Laden und lauschte unauffällig den Gesprächen der Anwesenden. Einige unterhielten sich über ihre Arbeit und wieder andere über das Wetter.
Ich entschloss, dass ich mich doch freiwillig die Sonne setzen sollte, wenn ich als Erwachsener auch mal so langweilig werden würde. In der Sonne zu zerfließen war da immer noch besser, als sich über das Wetter oder die Arbeit zu unterhalten. Das wäre das Gleiche, als würde ich in den Ferien über die Schule reden. Das wäre ja noch schöner!
Den Drang, an den Tisch er Leute zu rennen, meine Hände auf die Tischplatte zu stützen und sie anzuschreien, sie sollen über etwas Interessantes reden, damit ich nicht einschlief oder an Selbstmord dachte, unterdrückte ich allerdings schnell wieder. Sie hätten doch geglaubt ich sei aus einer geschlossenen Anstalt geflohen.
Ich seufzte, zog mein Handy aus der Hosentasche und sah gelangweilt auf das Display. Vielleicht hatte mir irgendwer geschrieben? Dann konnte ich zumindest so tun als wäre ich Fame. Doch Fehlanzeige. So wie es aussah, brauchte mich niemand. Mal wieder! Ich seufzte erneut. Ich war genauso langweilig, wie die Leute im Café. Die schienen auch nichts Besseres zu tun zu haben, als hier herum zu sitzen und nichts zu machen. Weinerlich ließ ich meinen Kopf hängen und steckte mein Handy zurück in die Tasche.
Innerlich raffte ich mich wieder auf. Schluss mit Trübsal blasen! Das Leben war zu kurz! Fest entschlossen, schnappte ich mir meine Einkäufe und entschied mich zum Bahnhof zu laufen, um den nächsten Bus Richtung Heimat zu nehmen. Unterwegs wollte ich noch meine Freunde durchtelefonieren. Sicher hatte irgendwer Zeit noch etwas zu unternehmen!

Doch ein weiteres Mal, Fehlanzeige. Keiner hatte mehr Zeit, da viele schon ihre erste Ausbildungswoche hinter sich hatten und deshalb zu „erschöpft“ waren oder ebenfalls ab Montag wieder beginnen würden. Wodurch sie, so wie ich, noch Sachen zu besorgen hatten. Manche meiner sogenannten Freunde sagten mir auch einfach ohne schlechtes Gewissen, dass sie keine Lust hatten. Genervt stand ich deshalb im Bus, schwitzte mehr denn je und wünschte ich hätte Freunde, die auch mal da waren, wenn ich sie brauchte und nicht nur umgekehrt.
Genervt stand ich gedrängt in einer Masse von schwitzenden Leuten. Festhalten konnte ich mich nicht, brauchte ich auch nicht. Umfallen konnte man bei dem Gedränge sowieso nur schwer. Wäre es nicht so heiß gewesen und hätte ich woanders gestanden, wäre mir das alles auch ziemlich egal gewesen. Schließlich kannte ich diese Folter schon. Doch meinen Standort hatte ich wirklich mehr als ungünstig gewählt. Der Rucksack eines jungen Kerls drückte mir in jeder Kurve, die der Bus fuhr, unangenehm in die Rippen. Am Liebsten hätte ich den Jungen drauf aufmerksam gemacht, doch zu meinem Leidwesen trug er Kopfhörer und verstand kein Wort, von dem was ich sagte. Oder er ignorierte mich einfach. Hätte ich wohl auch.
Anstupsen war leider auch nicht drin – wegen dem allgemein fehlenden Bewegungsfreiraum.
Als sich dann allerdings ein riesiger, haariger, schwitzender Kerl an meinen Rücken drängte, kam mir der Rucksack in meinen Rippen, plötzlich nicht mehr so schlimm vor. Also irgendwer oben im Himmel konnte mich wirklich nicht ausstehen. Was hatte ich nur getan, das ich so was verdient hatte? Freunde, die nichts mit mir zu tun haben wollten und jetzt auch noch dieser Kerl.
Einen Brechreiz unterdrückend atmete ich einige Male tief durch, rückte so weit von dem Mann weg, wie möglich und versuchte nicht an ihn zu denken. Doch je länger ich in diesem Gedränge stehen musste, desto weniger Platz hatte ich und desto kürzer wurde mein Geduldsfaden!

Sauer stieg ich einige Haltestellen später endlich aus und nachdem der Bus um eine Ecke gebogen war, begann ich mir den Eckel von der Haut zu rütteln. Wie ein nasser Hund schüttelte ich meinen ganzen Körper. Als würde davon der Schweiß des anderen von meiner Haut abfallen! Erst nachdem ich meinen Tanz der Irren beendet hatte, fiel mir das ältere Ehepaar auf, das auf einer Bank im Bushäuschen saß und mich mit großen Augen musterte. Ich konnte die Fassungslosigkeit schon fast vorbei schweben sehen. Den beiden stand beinahe im Gesicht, was sie dachten. >Da war sie wieder, die Irre aus der Nachbarschaft<
Peinlich berührt grinste ich die beiden an, schnappte mir anschließend meine Beutel und rannte die Straße entlang zu meiner Wohnung. Doch schon nach wenigen Metern ging mir die Luft aus und ich musste eine Pause einlegen.
Erschöpft stützte ich mich auf meinen Oberschenkeln ab. Der Schweiß floss in Strömen über mein Gesicht. Wie ein neunzigjähriger Asthmatiker zog ich die Luft in meine Lungen. Ich fühlte mich als wäre ich einen zwanzig km Marathon gelaufen. Dabei waren es wohl nicht mal zweihundert Meter gewesen.
„Die Irre, die nicht mal zweihundert Meter rennen kann, ohne gleich schwer zu atmen“, flüsterte ich vor mich hin, während ich mich wieder in Bewegung setzte. War das peinlich. Aber eigentlich war ich es gewohnt. Hatte ich doch so ein unglaubliches Talent dazu mich vor anderen Leuten zu blamieren. Obwohl eigentlich waren alle meine Talente, ausschließlich, auf Blamagen und Pech zugeschnitten. Das könnten schöne drei Jahre werden.
Seufzend bog ich um eine Ecke, in einen verkehrsberuhigten Bereich ein. Einige Kinder spielten voller Elan auf der Straße, rannten fröhlich ihren Bällen hinterher und schienen sich nicht an der Hitze zu stören. Ganz im Gegensatz zu mir.
Ich überflog die Gesichter der Kinder und fand auch schnell meinen Bruder unter ihnen. Glücklich strahlend kam er auf mich zu gerannt.
„Katharina, Katharina, spielst du mit? Bitte!“ Flehend sah er mich mit großen Augen an und deutete immer wieder auf den Fußball zu seinen Füßen.
„Ich würde ja gern, Leon, aber mir ist es etwas zu warm hier draußen, aber ich verspreche dir, dass wir heute Abend etwas zusammen spielen werden.“ Ich versuchte mich an einem lieben Lächeln. Doch durch die Hitze und meinen unglaublichen Sprint von zwanzig Metern war ich zu sehr mitgenommen und brachte nur noch ein gequältes Grinsen über meine Lippen. Der Blonde lächelte dennoch und sprang zu seinen Freunden zurück.
Erleichtert setzte ich meinen Weg fort und öffnete die schwere Holztür eines großen Altbaus. Ich betrat das kühle Treppenhaus, betrachtete zuerst die Steintreppe und sah dann durch das Geländer nach Oben. Unsere Wohnung lag im dritten Stock. Einen Fahrstuhl gab es nicht, wodurch mir nichts anderes übrig blieb, als den Weg zu Fuß zu bestreiten.
Schnaufend kam ich oben an. Nein. Ich war kein Neunzigjähriger mit Asthma, selbst dieser würde schneller die Treppen laufen können. Ich war eine Weinbergschnecke mit Raucherlunge!

Wenige Minuten später saß ich in der Küche und kippte mir eine kühle Limonade den Hals hinunter. Mit einem Zug leerte ich das Glas und merkte sofort wie das Leben in meinen Körper zurück kehrte.
„Kathi hast du denn alles bekommen was du noch gebraucht hast?“, kam meine Mutter ebenfalls in den Raum. Prüfend lächelte sie mir entgegen. Statt einer Antwort nickte ich einfach nur. Schnell goss ich mir ein weiteres Glas Limo ein und trank einen großen Schluck. Meine Eltern waren so stolz wie nie gewesen, als ich ihnen sagte, dass ich mein Abitur noch an meine Mittelschullaufbahn anhängen wollte. Warum schienen meine Eltern nur stolz auf mich zu sein, wenn ich gute Ergebnisse in der Schule vorzuweisen hatte, oder eben die Schule weiter machte? Ob das bei anderen auch so war? Oder war ich ein Einzelfall? Wenn ja dann hatte ich wirklich die sogenannte Arschkarte gezogen, aber das war bei mir ja nichts Neues. Mit Schule konnte ich noch nie etwas anfangen. Schließlich hatte ich die Lernbereitschaft eines Steins. Aber immerhin, ich hatte Eltern, die mich liebten, egal wie faul und pechanziehend ich auch war.

Den Abend ließ ich schließlich damit ausklingen, dass ich mich von meinem Bruder bei Mensch-ärgere-dich-nicht regelrecht zur Schnecke machen ließ. Wie konnte der nur immer wieder gewinnen? Das lag eindeutig an seinem Würfel! Der war doch gezinkt!
Fassungslos sah ich auf das Spielbrett. Während ich nach wie vor im vorderen Teil herumhing, hatte mein kleiner Bruder schon zwei Steine im Ziel. Wie oft er mich rausgeschmissen hatte, wusste ich schon gar nicht mehr. Ich hatte irgendwann aufgehört zu zählen.
Aber ich liebte meinen Bruder, weshalb ich mir auch nichts anmerken ließ und einfach weiter mitspielte. So verging also mein vorletzter Tag vor meinem ersten Tag in der neuen Schule. Vor dem ich mich jetzt schon fürchtete.
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