Worth fighting for

GeschichteDrama, Romanze / P18
Andreas Kringge Martin Ferchert Michael "Mick" Brisgau Roland Meisner Tanja Haffner Uschi
04.01.2014
19.01.2014
7
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04.01.2014 505
 
Titel:  Worth fighting for
Autor: Vicky & Cat
Timeline: spielt nach der letzten Episode der Staffel 3
Rating: NC-17
Kategorie: Mick/Tanja, Drama
Disclaimer: Mick Brisgau und Co. gehören uns nicht. Wir leihen sie uns nur mal kurz für ein bisschen Spaß außerhalb der Fernsehserie aus und geben sie am Ende wahrscheinlich ein wenig lädiert aber ohne finanziellen Nutzen für uns wieder zurück. Versprochen!
Feedback: nehmen wir gerne entgegen – ebenso Schokolade, Kekse und andere Süßspeisen...

Worth fighting for

Leer. Betäubt. Betrogen. So fühlte Mick sich, während er durch die pechschwarze Nacht fuhr. Seine großen Hände umklammerten das Lenkrad, bis seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Eigentlich sollte er schäumen vor Wut! Sollte schreien, sich die Haare raufen und an seiner sonst so verlässlichen Menschenkenntnis zweifeln. Seine sogenannten Freunde hatten ihn die ganze Zeit belogen. Blind hatte er ihnen vertraut...

Sein Fuß drückte das Gaspedal stärker durch. Nicht nur Martin war darin verwickelt gewesen... auch Tanja. Ihre Idee war es gewesen, ihm die ganze Geschichte mit Schaller zu verschweigen. Gerade sie, die ihn immer wieder so spielend leicht verletzen konnte.

Micks Magen zog sich zu einem Knoten zusammen. Wie viele gemeinsame Momente sie auch geteilt hatten, und wie sehr er sie auch immer noch liebte...

Plötzlich begann sein Handy zu klingeln. Micks Hände zitterten. Auf dem Display erschien Tanjas Name. Egal wie weit weg sie von einander waren... sie waren miteinander verbunden. Frustriert schaltete er das Gerät aus und warf es dann auf den Rücksitz. Auch wenn er ihre traurigen Augen immer noch vor sich sah... dort die Angst erkannt hatte...

Es änderte nichts daran. Nichts an dem Dolch, den er in seinem Rücken spürte... Nichts an dem Schmerz, den er in seinem Herzen trug...

Sie zogen sogar noch den Kleinen mit hinein. Ein Kartenhaus aus Lügen...

„Ihr könnte mich alle mal!“, knurrte er. Immer noch fassungslos über das soeben Geschehene, schüttelte Mick langsam den Kopf. Seine Freunde hielten es wohl für besser, ihn nach Strich und Faden anzulügen. Okay, gut. Dann hatten sie sicher nichts dagegen, dass er ihnen den Rücken zukehrte. Sollte dieses Kartenhaus über ihnen zusammenbrechen, sollen ihnen doch die Verbrecher die Bude einrennen...

Ihm konnte er egal sein! Mick Brisgau brauchte nichts und niemanden! So war es, seit er aus seinem Koma erwacht war. Er hatte keinen Platz mehr in dieser Welt gefunden...

Ein Holpern riss ihn aus seinen bitteren Gedanken. Erst jetzt realisierte Mick, dass er durch den Wald fuhr. Seine Hütte! Ja, da würde man ihn niemals finden. Obwohl - würde überhaupt irgendjemand nach ihm suchen? Er hatte seine Dienstmarke abgegeben. Also war er nicht mehr von Nutzen für die Polizeiarbeit.

Wie von selbst fand der Diplomat den richtigen Weg zu der Hütte. Geistesabwesend fuhr Micks Hand über das Armaturenbrett. Sein Wagen war das Einzige, das Mick noch hatte...

Vorsichtig parkte der ehemalige Kommissar in einer Scheune. Erst, als der Motor verstummte, wurde Mick bewusst, wie still es hier Draußen doch war. Wie friedlich...

Müde sank er in den Sitz zurück.

Tränen brannten in seinen Augen. Er ließ es geschehen.

*****
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