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Veraenderug

von Jules12
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Adrien DuCraine Dawn Warden Julien DuCraine
03.01.2014
18.02.2015
9
9.372
 
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11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.02.2015 853
 
Hey wie gesagt wir entfernen uns ein wenig von julien
Aber keine sorge der kommt wieder _:D

Kapitel 8
Lucy..... Lucy? Wach auf. Steh auf.
Sanfte Worte umhüllten meinen Geist.
Ich sah sie um mich schweben. Farbig und so freundlich....
Ich wollte diesen Ort nie wieder verlassen....
Doch das, was man selber möchte zählt im Leben nie.
Denn das Leben entscheidet wann du stirbst und wann du lebst.
Und ich sollte leben.

Nach Luft schnappend wachte ich auf.
Es war dunkel. Und mir tat alles weh. Aber ich lebte. Vorsichtig richtete ich mich auf.
Gefesselt war ich nicht. Und außer mir war auch niemand in diesem Raum. Oder dieser Höhle. Ich lag auf einem Bett oder etwas Ähnlichem.
Vorsichtig schwang ich meine Beine über die Kante. Hätte ich das doch besser gelassen.
„Ahhhh...“
Schmerzerfüllt sackte ich zusammen, verlor das Gleichgewicht und landete auf dem Steinboden. „Aua....“
Ich stöhnte nur. Und doch kam es mir viel zu laut vor.
„Du lebst also immer noch.“
Verflucht nicht schon wieder die Stimme. Wo zur Hölle kam der her? Und warum spürte ich seine Anwesenheit nicht? Ich spürte immer jeden, ob Mensch, Vampir oder Lamia!
Was sollte das?
„Scheint so als hättest du nicht fest genug zugetreten...“
Versuchen wir es mal mit etwas schnippischem.
„Scheint so mhm?“
Wenn ich nicht gewusst hätte, dass er, dass es ein ER ist erkannte ich an der Stimme, versucht mich umzubringen hätte ich ihn ja echt okay gefunden.
Ich meine die Stimme ist echt sexy und er reagiert nicht gleich wütend wenn man etwas schnippisch ist aber na ja …. so ist es ja immer, die heißen Typen sind vergeben, zu alt, oder versuchen dich umzubringen.
„Steh auf.“
Der spinnt ja wohl. Ich kann ja nicht mal sitzen ohne vor Schmerz schreien zu wollen, von stehen wollen wir da ja gar nicht erst anfangen.
„Sonst geht’s dir aber noch gut oder? Ich kann ja nicht mal sitzen du.....“
Bevor ich noch mehr sagen konnte bekam ich den nächsten Schlag in die Seite. Und oh man das tat weh. Er schleuderte mich quer durch den Raum gegen die nächste Wand.
„Aua....“
Ich seufzte nur noch.... Schmerzen gehörten einfach in mein Leben, genauso wie das Amen zu der Kirche.
„Steh auf, hab ich gesagt.“
„Sind wir etwa leicht reizbar.....“
das war natürlich das Dümmste, was ich hätte sagen können. Und wie nicht anders zu erwarten kam schon der nächste Tritt.
„Mensch Mädchen verstehst du es nicht?“
Ich spürte einen Luftzug und auf einmal sah ich vor mir ein paar Beine. Lange Beine. Diese gingen in die Knie und auf einmal saß der Typ vor mir in der hocke. Viel konnte ich nicht erkennen. Nur dass er ziemlich groß war.
„Ich werde dich so lange treten bis du still bist und tust was ich sage.“
Seine Stimme klang sanft, seine Hand in meinen Haaren war es nicht. Er zog meinen Kopf ruckartig nach hinten. Schon wieder schmerzen...
Früher, als ich noch ein Kind war, habe ich oft Prügel bekommen.
Sehr oft.
Später im Training noch öfter.
Und bei der Vampirjagd..... nun ich war mehr als einmal danach monatelang im Bett. Schmerzen waren nicht neu für mich. Überhaupt nicht. Ich spürte sie aber ich ging mittlerweile anders mit ihnen um.
Wo andere heulend und schreiend darum bettelten, dass der Peiniger aufhört, da rede ich.
Ich provoziere, ich stichele ich tue alles, damit der andere noch wütender wird. Warum weiß ich nicht genau.
Es ist glaube ich meine Art der Verteidigung. Denn körperlich war ich momentan zu nichts in der Lage, zu rein gar nichts. Aber so lange ich noch reden konnte, so lange ich noch auf psychischer Ebene Schaden zufügen konnte, so lange würde ich noch weiter machen.
„Wenn das wirklich dein Ziel ist dann bring mich lieber um, das geht schneller.“
Meine Stimme war kaum mehr als ein Krächzen, doch gehört hatte er es, denn da kam schon der nächste Schlag, dieses Mal direkt auf meine Nase.
Schmerz.
Gebrochen.
Blut.
„Und jetzt?“
Seine Stimme war nach wie vor schmeichelnd, doch ich spürte die unterdrückte Wut.
„Jetzt? Nun, reden kann ich immer noch.“
Der nächste Schlag, dieses Mal gegen die Schläfe. Hätte er meine Haare nicht weiterhin so festgehalten wäre mein Kopf zu Boden gegangen. Sehen konnte ich nun nichts mehr. Nur noch schwarze und weiße punkte.
„Weißt du kleiner, wenn du so weiter machst bin ich bald wieder bewusstlos und dann musst du wieder warten bis ich wach bin, damit du deinen Spaß haben kannst. Du Sadist.“
Ich hatte mich bei dem Satz mehrfach verschluckt und auch gelallt, aber er hatte mich brav ausreden lassen, bevor der nächste Schlag kam.
Dieses Mal wieder auf die Nase. Jetzt schrie ich doch auf. Die war definitiv nicht mehr zu retten. Plötzlich ließ seine Hand mich los. Er richtete sich auf und ging ein paar Schritte zurück. Dann scharrte etwas und auf einmal spürte ich etwas Kaltes an meiner Schläfe.
„AUA!“
Verdammt das brannte. Das tat jetzt richtig weh.
„Und immer noch so eine große Klappe?“
Eigentlich hatte ich etwas erwidern wollen, doch da entglitt mir schon wieder mein Bewusstsein. Langsam wurde das hier ja rekordverdächtig...
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