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Veraenderug

von Jules12
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Adrien DuCraine Dawn Warden Julien DuCraine
03.01.2014
18.02.2015
9
9.372
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
03.01.2014 1.544
 
Hey :) ich hoffe diese Story liest ueberhaupt jemand, aber wenn da draussen jemand ist, der das hier liest und dem das gefaellt dann hienterlasst mir doch bitte ein review ich wuerde mich sehr daruber freuen :)
na gut dann viel spass beim lesen :)



Kapitel 3 – Zuhause

„Tritt endlich zu Lucy! Das ist kein Spiel!“
Und wieder trete ich zu, oben rechts mit dem linken fuss.
Flick flack nach hinten. Aufstellung.
Schlag in den Magen abwehren.
Rechten Hacken antaeuschen, mit der linken Faust in das Zwerchfell schlagen.
Noch zwei letzte Schlaege gegen den Kopf.
Einmal mit dem Knie die Nase beruehren, nicht brechen, ist ja nur Training.
Dann abschliessender Kick in den Magen.
Mein Gegener faellt um.
Vorsichtig umkreise ich ihn nocheinmal, doch er gibt sich geschlagen, das zeigt mir sein grinsen. An seiner Stirn klebt ein wenig Blut.

Nicht seins.....meins.

Ansonsten wird er nur ein paar blaue Flecke davon tragen.
Ich verletze niemanden in einem Trainingskampf. Zumindenst nicht richtig.

Das waere kontra produktiv. Auch wenn das mein Vater nicht einsieht. Aber wenn ich jeden meiner Trainingskaempfer schwer verletzen wuerde, dann koennten sie fuer die naechsten paar wochen nicht mehr kaempfen. Das bedeutet ich haette kein Training und er keine Leute mehr die fuer ihn kaempfen.

Waere doch schlecht, oder?

„Lucy!“
Er klingt wuetend. Ich schaue auf und begegne seinen harten braunen Augen.
„Ja?“ Ich klinge erschoepft. Mist, das wird ihn nur noch mehr anstacheln.
Und tatsaechlich, er verzieht spoettisch seinen mund.
Doch statt der erwarteten Standpauke, zieht er Paul aus den Ring und stellt sich vor mich.
Veriwirrt gebe ich meine Deckung auf und sehe ihn an.
Will er etwa kaempfen?
Er beachtet meine Verwirrung garnicht sondern geht sofort zum Angriff ueber.
Mit Leichtigkeit weiche ich seinen Schlaegen aus.
Mag sein das er mir alles beigebracht hat, doch mittlerweile kaempfe ich besser als er.
Ich bin schwaecher, nicht viel aber etwas, aber dafuer bin ich schneller.

Um einiges.

„Na los Lucy. Greiff mich an! Zeig mir das aus dir etwas geworden ist.“
Er klingt Arrogant und das stachelt mich an.
Ich weiche noch kurz seinen zwei Angriffen aus und bemerke dabei wie er bei einem Schlag ungewoehnlich weit ausholt.

Das ist Definitiv nicht normal.
Und auch nicht seine Taktik.

Statt ihn nun Anzugreifen, wie es mein eigentlicher Plan gewesen war, weiche ich weiter aus und beobachte ihn.
Allgemein wirkt er fuer meine Augen schwerfaellig und langsam. Irgendetwas stimmt da nicht. Selbst ein anfaenger koennte ihn besiegen.

Das ist eine Falle!

Er glaubt ich wuerde ihn Angreifen ohne zu merken das er anders kamepft. Vermutlich will er mich ueberrumpeln, aber nein!
Ohne mich! Das schafft er nicht.
Schnell habe ich mir einen Plan zurecht gelegt und greife ihn an. Mit meiner ueblichen Taktik.
Rechten Hacken antaeuschen. Und dann mit der linken Faust in den Magen. Doch das hat er erwartet.
Er packt meine linke Faust und will mich umwerfen doch ich nutze seinen eigenen schwung und keine zwei Sekunden spaeter liegt er auf der Matte. Seine beiden Arme sind so auf den Ruecken verdreht das er sich unmoeglich befreien kann, ausser er will das ich seinen Arm auskugle.

Jetzt lacht er. Und ich muss auch grinsen.
„Da leg mich doch einer aufs Kreuz. Ich glaubs nicht. Meine eigene Tocheter besiegt mich ohne zu schwitzen. Das zeigt wohl deutlich das ich wieder anfangen sollte zu trainieren.“
In seiner Stimme kann ich das Lachen hoeren. Er mag manchmal ein Mistkerl sein, aber ein schlechter Verlierer war er noch nie.
Ich muss ebenfalls lachen.
Ja das ist wirklich ein denk wuerdiger Tag.
Langsam helfe ich meinem Vater auf die Beien. Er schaut mich kurz an und streicht mir dann ueber die Haare.
Ganz beilaeufig aber es erfuellt mich mit Stolz, weil ich weiss das er mir so seine Bewunderung zu spricht.

Eigentlich geht er auf den Ausgang zu doch dann dreht er sich nochmal um.
„Lucy?“
oje denn Tonfall kenne ich.
„Ja?“ Bitte sei nicht was ich denke. Bitte. Ich beisse meine Zaehne zusammen und hoffe stark das es nicht das ist.
„Dein Lehrer hat angerufen. Aufmuepfiges verhalten. Du weisst das ich das nicht gut heissen kann. Ausgerechnet noch in der Mathe stunde. Jetzt ist der Lamia auf dich Aufmerksam geworden. Wie gedenkst du das wieder gut zu machen?“
Ich seufze, war ja klar.
Verzweifelt suche ich eine Antwort. Doch mir faellt keine  ein.

„Ich weiss nicht....“ Meine Stimme klingt stockend und wohl nicht nur fuer meine ohren etwas veraengstigt.
Belustigt sieht er mich an.
Seine Augen funkeln.
Das ist ungewoehnlich, normalerweise wird er wuetend.

„Lucy du weisst es ist nicht meine uebliche vorgehensweise aber ich will das du diese Dwan ein wenig im Blickefld behaelst und das geht am besten ueber diesen Lamia, du musst dich nicht mit ihm anfreunden. Nur ein wenig so tun. Sei einfach eine von diesen verbloedeten.... wie nennst du sie? Tussis?“

Ich nicke grinsend, verstanden.
Einmal lamia Manipulation. Immer gerne doch.
Mein Vater nickt mir zu und geht.

Schnell lasse ich meinen Blick nocheinmal durch den Traingsraum wandern. Nein nichts aufaelliges. Paul ist schon gegangen und auch ansonsten ist alles an seinen Platz.

Der Traingsraum ist eigentlich nur ein Keller.
Ein umgebauter Keller.
In der Mitte dieses 10 Meter langen und 10 Meter breiten Quadrats liegen die Matten.
Rechts hinten in der Ecke baumelt ein Bocksack vor sich hin.
Ansonsten gibt es hier nichts.
Ein paar Matten.
Und der Bocksack.
Mein Vater legt sehr grossen wert auf den Faustkampf.
Den Kampf mit waffen ueben wir im Wald. Hier drinnen waere zu wenig Platz.

Seufzend mache ich mich auf den Weg nach oben.
Mein Zimmer liegt im ersten Stock und ist nicht viel groesser als der Keller.

Mein altes Zimmer war viel kleiner.
Daher habe ich nicht viele Moebel oder andere Sachen.
Allgemein besitze ich nur sehr wenig. Mein Vater meint immer das es am besten ist nichts zu haben, so kann man auch nichts verlieren.

Ich persoenlich besitze nur ein abgewetztes beiges Leder sofa das wirklich schon viel bessere Tage gesehen hat, einen kleinen Kleiderschrank aus metal, einen alten Schreibtisch den wir vom Schrottplatz geholt haben und ein kleines Bett das kaum genug Platz fuer mich bietet.
Na ja, nicht fein aber mein.

Nach einer schnellen dusche setze ich mich an meinen Schreibtisch und krame in meiner Schultasche herum.
Als ich mein Laptop endlich herausgefischt habe, das einzige von grossartigem wert in diesem Raum, surfe ich kurz im Internet.
Dann mache ich mich jedoch dran den sender, den ich an Dwans Auto angebracht habe, zu folgen.
Sie faehrt wieder zu dem alten Anwesen.
Vermutlich wohnt da Julien.

Frustriert seufze ich.
Wieder keine Moeglichkeit sie zu bespietzeln. Denn so doof sie vor einem ausgebildetetn Kaempfer und beobachter zu bespitzeln war ich dann doch nicht.

Na ja dann eben etwas anderes.
Genervt schlage ich den Laptop zu und setze mich an meine Hausaufgaben. Wie immer alles viel zu einfach. Warum musste ich eigentlich noch zur schule, ich kann doch schon alles.....

Klingt vielleicht eingebildet aber ich kann das wirklich schon alles.
In meinen ersten lebensjahren hatte ich schon Privat unterricht.
Auch spaeter neben der normalen Schule hatte ich noch Daheim unterricht. Damit ich den anderen immer ein schritt voraus bin.

Mein training hat angefangen ab dem Moment wo ich laufen konnte, erst spielerisch. Spaeter sehr ernst.

Oft konnte ich nachts nicht schlafen weil mich die Schmerzen wach gehalten haben. Aber das ist nun vorbei. Ich bin vermutlich eine der besten Kaempferinen die mein Vater jeh ausgebildet hat. Und er hat schon sehr viele  ausgebildet....

„lucy!“
Wieder stoehne ich auf, nie hat man hier seine Ruhe!
„JA!“
Kein Antwort. War ja klar. Genervt stehe ich auf und schiebe meinen Stuhl dabei schwungvoll gegen die Wand.
Wenn das wieder nur ein scheiss test ist schlage ich diesesmal richtig zu, beschwoere ich mich im Geiste.
Dann laufe ich runter.
Immer wachsam nach allen seiten ausschau halten.

In unserem Haus gibt es keine Verstecke, da wir nicht viel besitzen gibt es keine grossen moebel hinter dennen man schutz suchen koennte.
Unser Wohnzimmer besteht aus einer Komode wo der Fehrnseher drauf steht und einem Sofa und einem Sessel.
Und in der kueche steht ein Tisch mit drei Stuehlen.
Drei unterschiedlichen Stuehlen.
Vom Schrottplatz.

Wir sind nicht arm.
Nur praktisch veranlagt. Was andere als wertlos betrachten erkennen wir und holen es uns.

Langsam gehe ich in die Kueche, dort steht meine Mutter mit ihrem Kochbuch und sieht mich verzweifelt an.
Ich stoehne. Das ist jetzt doch nicht ihr ernst!

„Lucy ich bitte dich. Ich kann das einfach nicht. Schau dir meine Nudeln an, die sind UNGENIESSBAR!“
Genervt schaue ich zu dem fraglichen Topf und dessen fragwuerdigen inhalt.

DAS sollen Nudeln sein? Sieht mir eher nach Puree aus.
„Mom, was soll das sein?“
Sie lacht leise auf und stellt sich neben mich.
Beide schauen wir das etwas an und fangen dann an zu lachen.

Was auch immer ich von meiner Mutter geerebt habe, aber das Talent jedes essen zu verderben ist es nicht.
Leise lachend nehme ich ihr das Buch aus der Hand und scheuche sie aus der Kueche.
Zum Gleuck gab es in diesem Haus schon eine EinbauKueche. Sonst haetten wir echt probleme bekommen, den wie gesagt, wir besitzen keine Kuechenmoebel.

Schnell kippe ich dieses Fragwuerdige etwas in den Muell und mache mich daran Spagehtti zu kochen.
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