Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Veraenderug

von Jules12
GeschichteDrama, Fantasy / P16 / Gen
Adrien DuCraine Dawn Warden Julien DuCraine
03.01.2014
18.02.2015
9
9.372
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
03.01.2014 743
 
Kapitel 2

„Haben das nun alle verstanden?“
Die Klasse gibt ein zustimmendes murmeln von sich. Doch jeder hier weiss das es eigentlich niemand verstanden hat.
Nun gut, eventuell der Lamia neben mir. Doch das zaehlt nicht. Er ist aelter. Erfahrener. Und dennoch so unglaublich schwach.

Die ganze Stunde ueber male ich mir schon aus wie ich ihn toeten koennte und das ohne das es jemand bemerkt. Doch ich darf nicht. Und DAS macht mich fast wahnsinnig. Es liegt eben nicht in meiner Natur stillschweigend neben einem Monster Mathe zu lernen.

„Lucy. Koennen sie das erklaeren?“ Stumm seufze ich. Natuerlich kann ich es. Aber ich will nicht.
„Lucy, antworten Sie mir. Koennen sie diese Aufgabe erklaeren?“ Ich schuettle den Kopf. Auf dem Gesicht meines Lehrers macht sich ein wuetender Ausdruck breit.
„Lucy ich bitte Sie! Sie sind die beste in meiner Klasse. Sie muessen das doch verstehen.“ Genervt verdrehe ich die Augen. Ich spuere die Blicke meiner Klassenkameraden auf mir. Ja es stimmt ich bin die beste in der Klasse, aber das wusste bis dato noch keiner.
Der Lamia neben mir sieht mich nun ebenfalls an. Seine Sonnenbrille verdeckt seine Augen, wie immer. Ich frage mich wieso die Lehrer das erlauben aber vermutlich hat er sie dazu gezwungen. Nun ja wenn man es kann. Ich muss ehrlich sagen das ich diese Faehigkeit auch gerne haette. Nur bitte ohne die Nebenwirkungen.
„Ich weiss die Antwort nicht, OK? Verdammt ich bin nicht allwissend. Fragen sie doch jemand anderen, es haben doch alle verstanden, also nerven sie nicht mich damit!“
Meine Feindseelige reaktion laesst alle die Luft anhalten. So durfte man nicht mit einem Lehrer sprechen.
Vorallem durfte das die Neue nicht.
Die Neue die soweiso schon so seltsam war.
Die Niemanden wirklich mochte und nie mit jemandem redete.
Nicht einmal in eine Sport AG ging sie.

Genau diese Neue bin ich.
„Was erlauben sie sich?! Ich bin ihr Lehrer! So koennen sie doch nicht mit mir umgehen!“
Da es nicht mehr schlimmer werden kann, sage ich auch noch den rest meiner Meinung:“Was erlauben sie sich?! Hier in diesem bloeden, stickigen und miffigen Klassenzimmer wo es 24 Schueler gibt genau mich auszusuchen um eine bloede Mathe aufgabe zu erklaeren, denken sie wirklich das mich diese Mathe Scheisse auch nur im geringsten interessiert? Nein tut es nicht. Ich bin hier weil ich hier sein muss! Aus keinem anderem Grund. Also quaelen sie jemand anderen.“
Sein Gesicht wird roeter und roerte und er faengt an zu bruellen. Was er bruellt hoere ich ganricht mehr, denn ich bin schon laengst aufgestanden und aus dem Klassenzimmer gelaufen.
So ein bloeder Idiot. Das gibt sicher wieder stress mit meinem Vater, schliesslich sollte ich unafaellig sein und den Lehrer vor der ganzen Klasse bloss stellen ist nicht gerade unaufaellig.....

„Lucy, warte.“
Verwirrt drehe ich mich um, wer rennt mir den da hinter her? Es ist ein kleines Maedchen, vielleicht 1.60 gross mit vielen Sommersprossen und kurzen blonden Haaren. Sie sieht aus wie 14 aber vermutlich ist sie sogar aelter als ich. Ich kenne sie.
Sie heisst Lines. Und sie ist eigentlich ganz inordnung, denke ich mal. Ich habe noch nie mit ihr gesprochen.
„Was?“
An sich tut es mir leid sie so anblaffen zu muessen aber es ist zu gefaehrlich sich mit jemanden anzufreunden und in ihren braunen Augen kann ich ganz deutlich sehen das sie das vorhat. Sie will sich mit mir anfreunden. Warum auch immer.Sie zoegert. Drei Schritte von mir entfenrt bleibt sie stehen und sieht mich neugierig an.
Sie erinnert mich an eine kleine Katze. Verspielt und unschuldig. Suess.
„Ich.... Ich wollte dir nur sagen das du recht hast. Mr. Ornes nihmt dich immer dran. Das ist total unfair. Ich meine seid unser alter Lehrer gegangen ist, wird Dwan zwar in ruhe gelassen aber dafuer kommst du staendig dran. Das ist echt nicht nett.“
Gott wie putzig die kleine ist. Sie darf ich definitiv nicht an mich ran lassen.
„Sonst noch was?“ Fragend hebe ich eine Augenbraue. Das Kunststueck hat mich ganze zwei Monate ueben gekostet. Ja wenn man keine Freunde hat, kommt man eben auf solche Ideen.
Sie nickt, ganz schuechtern.
„Du.... Du hast dein Buch vergessen. Hier.“ Sie haelt mir mein Mathe buch hin. Tatsaechlich ich habe es einfach liegen gelassen.
Wie unaufmerksam.
Ich nicke ihr zu und murmle ein „Danke“, dann gehe ich einfach.
Ein leises seufzen ihrerseits begleitet mich. Ich moechte am liebsten einstimmen.
Ja es ist scheisse keine Freunde zu haben.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast