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Watching and Waiting

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
Will Vandom Yan Linn
01.01.2014
01.01.2014
1
633
4
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Dieses Kapitel
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01.01.2014 633
 
Hallo liebe Leute, hier einmal ein neuer One-Shot von mir und ich hoffe sehr, dass er euch gefällt!

Ach ja, dies ist entstanden als ich ´Eyes Open´ von Taylor Swift gehört habe auf Loop =)

Zudem euch allen ein frohes neues Jahr!!!

Mfg

Silver

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„Orakel.“ Langsam trat Yan Lin in die Gemächer des Orakels von Kandrakar. „Yan Lin, was führt dich zu mir? Dein Geist scheint rastlos zu sein.“ Mit einem warmen Lächeln sah der ehemalige Krieger von Basiliade die ehemalige Wächterin der Luft an. Diese lächelte schwach und ließ sich auf den Platz dem jungen Mann gegenüber nieder, als dieser ihr ihn anbot.

„Ich frage mich ob es richtig war die Wächterinnen so früh zu aktivieren. Um die vier Wächterinnen mache ich mir dabei keine allzu große Sorgen. Mir geht es eher um Will, ich frage mich ob sie wirklich für all das bereit ist was war und noch kommen wird. Als ich damals zur Wächterin wurde war ich älter, so wie auch der Rest von unserer Gruppe. Sie sind vier Jahre jünger, nicht so reif als das sie das ordentlich verarbeiten könnten und Will trägt die meiste Last von allen. Die Verantwortung für die anderen vier und dabei ist sie nicht einmal die Älteste der Gruppe. Was ist wenn sie unter alldem zerbricht?“ Deutlich war die Sorge aus der Stimme von Hay Lins Großmutter zu hören, denn sie machte sich ernsthafte Sorgen um den jungen Rotschopf. Diese war in den letzten Woche immer stiller geworden, auch wenn das kaum jemanden auffiel. Ihr jedoch war es aufgefallen, da sie die ganze Zeit über von Kandrakar aus ein Auge auf die Wächterinnen hatte.

„Wir können und dürfen nicht eingreifen, Yan Lin. Manche Dinge passieren einfach und wiederholen sich jedes Mal aufs Neue. Die Last die die Hüterin zu tragen hat, egal welches Alter, ist für auf Dauer einfach zu groß. Niemand ist dafür bereit. Ein paar Jahre mag das gut gehen, aber irgendwann zerbricht man immer. Es passiert in jeder Generation und wir können nichts dagegen tun. Entweder Will schafft es zu begreifen was mit ihr passiert und gibt das Herz von Kandrakar wieder zu uns zurück oder sie trägt es solange bis es irgendwann ihr Ende bedeutet. Die Position der Hüterin ist verflucht, Yan Lin.“ Ruhig sprach das Orakel diese Worte aus und sah dabei zu den Wolken die Kandrakar und dessen Unendlichkeit umgaben. Er hatte schon viele Hüterinnen kommen und gehen sehen und nur die wenigsten von ihnen hatte es rechtzeitig geschafft zusehen was mit ihnen passierte. Es war ein schleichender Prozess, der nur schwer wahrzunehmen war.

„Jemand wie Nerissa ist dabei eine Ausnahme unter den Hüterinnen. Die meisten von ihnen verschätzen sich irgendwann und kommen aus einem Kampf nicht mehr zurück, weil sie es gewohnt sind am Ende zu gewinnen. Dabei vergessen sie, dass auch sie bloß sterblich sind. Es wird zu sehr zur Routine.“

Bitterkeit machte sich in Yan Lin breit, als sie dies hörte. Bisher hatte sie dies nicht gewusst und niemand hatte ihr dies erzählt. „Kann man die Hüterin nicht darauf vorbereiten? Sie hier aufziehen und auf das vorbereiten was kommt? Irgendetwas muss man doch tun können.“ „Wir dürfen nicht eingreifen und das wäre ein Eingriff.“ Erwiderte Himerish und stand auf um zu dem steinernen Geländer zu gehen. „Glaube mir, wenn ich sage, dass ich viele Dingen in den Jahrhunderten ausprobiert habe. Vieles von dem war an der Grenze, aber es hat nichts gebracht. Alles ist zum Schluss hin gescheitert.“ Mit Trauer dachte er an die Generationen von Wächterinnen die hier in Kandrakar und bei ihm gewesen waren.

„Egal wie viel Will für uns gewinnen wird, wie viele Planeten sie vor sich selbst rettet. Sie selbst hatte schon bei ihrer Geburt verloren. Die Frage ist, ob sie klug genug ist um dies zu begreifen.“
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