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Precious Memories

GeschichteHumor, Freundschaft / P6 / Gen
Azusa Nakano Mio Akiyama Ritsu Tainaka Tsumugi Kotobuki Yui Hirasawa
01.01.2014
03.09.2016
10
8.612
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01.01.2014 591
 
“Puh… Endlich geschafft…”, murmelte Mio, als sie endlich alle ihre Arbeiten abgeschlossen hatte und nach Hause gehen konnte. Sie packte eilig ihre Sachen ein, bevor sie mit schnellen Schritt das Schulgebäude verlassen hatte, um zu ihrem Auto zu gelangen. Mio war, nachdem sie ihr Studium abgeschlossen hatte, Lehrerin für Japanisch, Englisch und Musik geworden. Obwohl es manchmal ziemlich stressig war, mochte sie es so, wie es war. Dass es an der Sakura-Oberschule, in der sie ja nun arbeitete, keinen Popmusikklub mehr gab, machte sie manchmal etwas traurig. Zu gerne hätte Mio den Klub betreut, so wie Sawako damals, aber anscheinend schien sich keiner der Schüler dafür zu interessieren.
Als sie zu Hause angekommen war und etwas gegessen hatte, musste sie noch einige Prüfungen ihrer Schüler korrigieren, als sie plötzlich bemerkte, wie ihr Handy vibrierte. “Ritsu…”, seufzte sie, obwohl sie nicht mal nachgeschaut hatte, wer der Absender war. Aber sie hatte recht, tatsächlich hatte ihr niemand geringeres als Ritsu geschrieben. “Und was machst du grad so?”, las Mio tonlos. Anscheinend hatte Ritsu auf Arbeit mal wieder Langeweile. Mio tippte schnell eine Antwort, nämlich dass sie Tests kontrollierte und ob Ritsu auf Arbeit nichts zu tun hätte. Mio widmete sich wieder den Stapel Prüfungsbogen, der darauf wartete, dass sie Noten verteilte. Ein zweites Vibrieren des Handys lies sie hochschrecken. Sofort öffnete sie die Nachricht. “Ja, mir ist voll langweilig… Am liebsten würde ich jetzt nach Hause gehen… Hast du nicht Lust ‘ne Runde zu quatschen? Ich ruf dich an!”, lautete Ritsus Antwort. Mio wollte gerade zurück schreiben, dass sie zu tun hatte, aber da kam schon der Anruf von Ritsu. “Ich hab jetzt keine Zeit, ich hab noch haufenweise zu tun!”, meinte sie, nachdem sie den Anruf angenommen hatte. “Jetzt sei doch nicht gleich so aufgebracht…”, kam es am anderen Ende der Leitung von Ritsu. “Ich hab halt Langeweile.” - “Trotzdem, Ritsu. Ich kann jetzt nicht. Und außerdem bist du doch noch auf Arbeit.”, antwortete Mio. “Ich will auch so früh nach hause kommen wie du, Mio.”, beschwerte Ritsu sich nun bei der Schwarzhaarigen. “Dafür kann ich nun wirklich nichts.”, sagte Mio und wirkte etwas genervt. “Aber lass uns jetzt auflegen.” - “Okay…” Sie beendeten das Gespräch, Mio machte weiter ihre Arbeit und Ritsu langweilte sich weiter. Während sie die Noten vergab, überlegte Mio, dass Ritsu sich eigentlich schon seit der Grundschule nicht wirklich verändert hatte. Auch jetzt machte es ihr immer noch Spaß, Mio mit allen möglichen Dingen zu ärgern, sie war manchmal echt kindisch und auch sehr unordentlich und vergesslich. Dazu kam, dass Ritsu immer wieder zu spät zur Arbeit erschien. Bestimmt wäre sie schon längst gefeuert worden, wenn ihre Chefin nicht Tsumugi wäre. Tsumugi hatte die Unternehmensgruppe ihres Vaters übernommen und dazu gehörte auch der Musikladen, in dem früher der Popmusikklub oft zu Gast gewesen war. In diesem Laden arbeitete ja jetzt Ritsu als Verkäuferin.
Mios Handy vibrierte schon wieder und die Schwarzhaarige verdrehte die Augen. Sie dachte, es wäre schon wieder Ritsu, aber als sie auf das Display schaute sah sie, dass es Yui war. Jetzt öffnete Mio die Nachricht. “Mio-chan, könnten wir uns morgen Abend alle zusammen in Uis Cafe’ treffen, ich muss mit euch was wichtiges besprechen!”, las sie. Nun war Mio doch sehr gespannt, was Yui zu besprechen hatte. “Okay, sag mir eine Zeit und ich werde da sein.”, schrieb sie zurück. Kurz darauf schickte Yui eine Nachricht, in der sie Mio 20.00 Uhr nannte. Mio schickte ein kurzes “In Ordnung.” zurück, bevor sie zum nächsten Prüfungsbogen griff, den sie zu kontrollieren hatte.
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