Nicht so ganze das Wahre

KurzgeschichteAllgemein / P16 Slash
Sherrif Jack Carter Zane Donovan
30.12.2013
30.12.2013
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Ein normaler Sheriff-Tag. Erst hab ich einen Strafzettel ausgestellt, dann hab ich im Café Diem einen doppelten Vince-Presso geschlürft und nebenbei Mister „Dritt höchster jemals gemessener IQ“ von Zoe runter gescheucht.
Allison, die Leiterin von Global Dynamics hat mich bis jetzt noch in Ruhe gelassen mit ihren kleinen Weltuntergangs-Katastrophen.
Also genehmige ich mir einen Hamburger im Café Diem, als ich gerade anfange zu essen kommt Zane Donovan herein. Dieser Kleinkriminelle, der sich offenbar nur für meine Deputy interessiert. Mit einem selbstgefälligen Grinsen begrüßt er mich mit „Hey Sheriff, gibt’s keine Verbrecher zu jagen?“ „Nein der Einzige steht vor mir.“, antworte ich schlagfertig und grinse ihn an. Er bestellt sich einen Chefsalat und lässt sich neben mir auf einen Barhocker fallen.
„Du weißt wie viele Kalorien das hat?“, fragt er mich provozierend mit einem Blick auf meinen Hamburger. Nur ruhig, Jack, lass dich nicht von ihm provozieren. Ich stelle mich dumm: „Nein, erklär’s mir, oh großer, intelligenter, gutaussehender Zane.“. Er lacht schallend und laut, was mich zum grinsen bringt. Wie ich unseren täglichen kleinen Schlagabtausch liebe.
Da betritt Jo das Café Diem und ich bin natürlich abgeschrieben. Ich mein, klar sie ist sehr attraktiv, aber letztendlich liegt es doch nur daran, dass sie eine Frau ist. Zane ist nun mal der typische Hetero-sexuelle Mann. Mit seinen muskulösen Armen, dem Drei-Tage-Bart und den zerzausten Haaren. Einfach perfekt.
Zu meinem Pech sieht Jo das genauso und ist mit Zane zusammen. Wie sollte es auch anders sein? Sie sind die beiden attraktivsten Personen in ganz Eureka. War ja klar, dass sie ein Paar werden müssen.
Zu meinem Glück kann ich Zane mindestens einmal die Woche festnehmen, weil er immer wieder dumme Jungen Streiche spielt, oder Frösche aus GDs Laboren rettet. Er will ja eigentlich nichts böses, deswegen kann/ muss ich ihn immer wieder laufen lassen. Aber um ehrlich zu sein, genieße ich es jedes Mal wenn er in meiner Zelle sitzt und wir stundenlang über Gott und die Welt reden.
Apropos, unser letztes „Treffen“ war vor fünf Tagen, also ist es langsam wieder Zeit für ihn Mist zu bauen. Bei dem Gedanken muss ich lächeln, reiße mich aber gleich wieder zusammen. Nicht in der Öffentlichkeit.
Nicht mal zehn Minuten später klingelt mein Handy. Allison. Offenbar wurde heute Morgen aus Dr. Parishs Labor in Sektion 5 ein Boost-Konverter gestohlen. Ich weiß zwar nicht was das ist, trotzdem sollte ich den Langfinger schnell finden, denn Sektion 5 bedeutet immer etwas Schlimmes.
Nachdem ich Parish zu dem Vorfall befragt habe und er mir eine Liste erstellt hat, mit Geräten die einen solchen Boost-Konverter benötigen, mache ich mich auf den Weg. Laut den Gerätschaften kommen nur zwei Personen infrage: Douglas Fargo und Zane Donovan. Fargo ist ein netter tollpatschiger Typ von nebenan. Bei ihm fange ich an. Nach kurzer Befragung wird klar, dass er nicht infrage kommt, da er schon einen Boost-Konverter besitzt, und zwar einen besseren als der von Parish, und was soll Fargo mit einem schlechteren?
Also fahre ich zu Zane Donovan nach Hause, wo ich ihn leider nicht antreffe. Ich mache mich auf den Weg zum Café Diem, dem Treffpunkt der Stadt, wo ich ihn wie erwartet antreffe. Ich lege ihm direkt die Handschellen an, während er nur grinsend fragt: „Schon wieder?“ woraufhin ich ebenfalls grinsend: „Schon wieder.“, antworte.
Auf der Fahrt zu meinem Büro unterhalten wir uns (leider) über Jo. Er schwärmt von ihr in den höchsten Tönen. Er muss sie wirklich lieben. Doch als ich ihn danach frage, meint er nur: „Naja, es ist nicht so ganz das Wahre.“. Die restliche Fahrt über verbringen wir schweigend. Doch dieser Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. „Es ist nicht so ganz das Wahre.“. Was meint er damit? Was ist das Wahre, seiner Meinung nach?
Kurz darauf halte ich auf dem Parkplatz auf dem mit großen Buchstaben „Sheriff“ steht. Ich führe ihn in die kleine Zelle und nehme ihm die Handschellen ab. Er setzt sich auf das Klappbett. Er kennt sich hier schließlich schon sehr gut aus, schießt es mir durch den Kopf.
Meine Neugier übermannt mich doch. „Was meintest du mit: Es ist nicht so ganz das Wahre?“, frage ich unvermittelt. Überrascht von meiner Neugier antwortet er: „Naja, so mit Frauen… und… Vaginas… Ich weiß nicht… Ist nun mal nicht so mein Ding…“. Ich habe ihn sichtlich verwirrt, trotzdem werde ich jetzt noch etwas neugieriger, ich muss einfach fragen: „Was ist dann dein Ding?“. „Du.“.
Ich erstarre. Was hat er grade gesagt? „Was?“, frage ich erschrocken. „Du bist mein Ding, Jack. Ich lasse mich seit gut zwei Jahren einmal die Woche von dir verhaften. Was denkst du denn?“, antwortet er schlicht. „Aber Jo?“, mehr bringe ich nicht zustande.
„Willst du über Jo reden oder hier rein kommen, Jack?“, fragt er breit grinsend. Ich fange ebenfalls an zu grinsen und schließe schnell die Tür ab, bevor ich mir die Handschellen schnappe, die Zelle aufschließe und zu ihm trete.
Er steht auf und küsst mich leidenschaftlich. „Ich. Liebe. Dich.“, presst er zwischen seinen Küssen hervor. Ich nehme sein wunderschönes Gesicht in meine Hände und blicke tief in seine unbeschreiblichen Augen. „Ich liebe dich.“, flüstere ich.
Dann stoße ich ihn sanft zurück auf das Bett und fessele seine Hände an die Gitterstäbe, mit denselben Handschellen mit denen ich ihn regelmäßig festgenommen hatte. Ich knöpfe sein Hemd langsam, Knopf für Knopf auf und küsse seine harten Bauchmuskeln. Dann drücke ich ihm einen kurzen, keuschen Kuss auf die Lippen, bevor ich mich seiner Jeans widme. Mit geübten Bewegungen öffne ich sie und ziehe sie samt Boxershorts hinunter. Ich massiere sein ohnehin steifes Glied, sodass es sich noch ein wenig mehr aufrichtet, während er mir sein Becken entgegen wölbt.
Ich fange an sein Glied mit Küssen zu bedecken und umfasse es schließlich fest mit meinen Lippen. Ich sauge zärtlich daran. Als ein leises Stöhnen aus Zanes Kehle dringt, sauge ich ein wenig fester und fange mit einem zärtlichen Zungentanz um sein Glied an.
Einen Moment später kommt er in meinen Mund. Ich schlucke. Hmm, er schmeckt gut. Ich sehe in sein Gesicht und sehe eine Mischung aus Liebe und Erleichterung.
„Wenn du mich losmachst, kann ich mich revanchieren.“, sagte er grinsend. Ich mache ihn los und er küsst mich leidenschaftlich bevor er sich revanchiert.

Als ich wenig später glücklich und zufrieden in seinem Schoß liege, frage ich ihn: „Was ist jetzt mit Jo?“. „Welche Jo?“, antwortet er grinsend, sodass auch ich beginne zu grinsen. „Ich liebe dich.“, flüstert er und küsst mich.