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An der Front

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Commander Shepard Garrus "Archangel" Vakarian James Vega Jeff "Joker" Moreau OC (Own Character) Urdnot Wrex
25.12.2013
25.04.2021
155
725.182
43
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Dieses Kapitel
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11.08.2018 4.835
 
„Praaklin Samalis, ich bin begeistert, Doktor!“, freute ich mich.

Der salarianische Wissenschaftler hatte die Wrackteile der Sovereign nur wenige Stunden nach unserem Sieg auf der Citadel untersucht.

Er hatte schon vor zwei Jahren festgestellt, dass die Sovereign nicht mit den Ladarscaneigenschaften der bekannten Gethschiffe übereinstimmte. Der Bericht war auf der Datendisc gewesen, die Marcus von Anderson bekommen hatte.

Aber wieso war das nicht schon viel früher ans Licht gekommen?!

Es war zwar mitten in der Nacht, aber das war jetzt nebensächlich.

Marcus war schließlich mein ‚Babysitter‘, wie er das so gerne nannte. Und ein Babysitter hatte auch Dienst, wenn die Kinder schliefen. Oder schlafen sollten, so wie ich. Mit einem Seufzen legte ich meine Notizen weg und ging zur Stahltür.

Ich schlug dreimal fest dagegen, doch es rührte sich nichts.

Okay, es war halb drei Uhr morgens, und  Corporal Evans hatte Nachtdienst… was konnte ich da schon erwarten?

Aber…

Nein, ich könnte das unmöglich noch für ein paar Stunden unbeantwortet lassen, ohne irgendeine Info zu bekommen oder zumindest die Aussicht darauf zu haben, mit Anderson sprechen zu können.

Kurz überlegte ich, ob ich den Notfallknopf drücken sollte. Aber ich entschied mich dagegen, das wäre ja schließlich ein absichtlicher Missbrauch des Alarmsystems. Das ging auch ein wenig subtiler. Ich hob meine Hand nach oben, und ließ die blaue Biotik um meine Fingerspitzen tanzen. Es dauerte nur einen Wimpernschlag, bevor ich draußen den Alarm hörte.

„RYAN!“, hörte ich die erboste Stimme des Corporals.

„In meiner Zelle, Evans!“, schrie ich grinsend zurück, damit er mich auch draußen hörte.

Klick-Klick-Klick---Klack!  

Ziiiiiiiisch---Klack,

Ging die Zellentür auf.

KEINE BIOTIK IN DER ZELLE! ICH WERDE DAS TALBOT MELDEN, UND ADMIRAL EDWARDS!“, schrie der errötete Wachmann und stürmte in meine Zelle, nachdem er den Biotikalarm wieder deaktiviert hatte.

„Das klingt absolut atemberaubend, eine fantastische Idee! Ich muss so oder so mit Talbot sprechen, wenn Sie ihm meinen Ausrutscher also bitte gleich melden könnten?“, fragte ich mit einem Lächeln, das von einem übertriebenen Wimperklimpern begleitet wurde.

„Sie… Sie haben das mit Absicht gemacht…? Nur damit ich Talbot aus dem Bett klingele?!“, fragte er fassungslos.

„Ich hab dreimal geklopft“, zuckte ich mit den Schultern. „Sie können auch Vega aufwecken, aber der ist 'n ziemlicher Morgenmuffel“, zwinkerte ich. Er brauchte einen Moment, bis er antwortete.

Was?“, brachte er kurze Zeit später und nach einigem Geblinzel hervor.

„Also ich meine er steht schon auf und so, aber er macht das echt nicht gerne…“, erklärte ich und vergaß bei all dem Triezen fast, weshalb ich ihn eigentlich hier in meiner Zelle gebraucht hatte.

Aber… bei all der Eile zuvor, die paar Minuten war es mir jetzt wirklich wert.

„Wenn ich hier draufgehe… Dann liegts nicht an ner Revolte. Sondern an Ihnen! Ich bekomme schon graue Haare!“, warf er mir kopfschüttelnd vor.

„Das Alter macht vor Niemandem Halt, aber Sie könnens tragen“, komplimentierte ich zwinkernd.

„Ich bin 29 Jahre alt!“, rief Evans und riss die Arme hoch.

„Herzlichen Glückwunsch!“, erwiderte ich euphorisch, was seinen Augenwinkel zucken ließ.

„Aber ich hab jetzt keine Zeit, um zu feiern. Lieutenant Talbot, bitte, klingeln Sie ihn raus. Versuchen Sies bei Vega, wenn Marcus nicht drangeht. Danke, Corporal, ich weiß Ihre Mühen zu schätzen!“, plapperte ich und setzte mich an meinen Tisch zurück.

„Sie können mich mal am Arsch lecken!“, knurrte der Wachmann.

„Hose runter, bevorzugen Sie 'ne bestimmte Stelle? Ich wusste nicht, dass man das heutzutage tun muss, um zu telefonieren, aber ich hab ja auch seit zweieinhalb Monaten kein Universalwerkzeug mehr“, erwiderte ich trocken, ohne ihn anzusehen. Die Tür stand noch immer offen, und deswegen hörte ich die eiligen Schritte schon, bevor Marcus im Türrahmen auftauchte.

„Und das ganz ohne Zungen-Gesäß-Kontakt, ein Wunder ist geschehen!“, rief ich fasziniert.

„Was??“, wollte ein dezent verschlafener Talbot wissen. Er stand mit verstrubbelten, blonden Haaren, einem dezent zerknautschtem Gesicht und sichtlich übereilt angezogener Kleidung vor mir. Dann war meine Zelle wohl mit seinem Universalwerkzeug gekuppelt, gut zu wissen!



„Die Datendisc, die von Anderson… Was hats damit auf sich?“, fragte ich ungeduldig und stand auf.

„Lieutenant. Wenn Sie sie nicht umbringen, verpfeifen Sie mich wenigstens nicht, wenn ich es tue“, motzte Evans, und verschwand aus meiner Zelle.

Talbot fuhr sich mit der Hand durch die Haare und nahm mir den Bericht von Praaklin Samalis aus der Hand.

„Ach, die… Keine Ahnung… Er meinte nur, dass der Salarianer verschwand, nachdem er die Daten dem Citadelrat übergeben hat“, erklärte Marcus gähnend.

„Moment mal… Der Rat hat diese Daten?“, fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen.

„Ich weiß nur, dass Anderson dabei war, als die Disc dem salarianischen Ratsherrn...übergeben wurde“, erwiderte Talbot und musste mitten im Satz nochmal gähnen. Ich ließ mich unwillkürlich von ihm anstecken.

„Dann muss ich morgen mit Anderson sprechen“, überlegte ich gähnend.

„Ich seh, was sich machen lässt… Und Liz? Keine Biotik in der Zelle, ich muss das wirklich melden“, murmelte Talbot, ohne sich ein weiteres Gähnen verkneifen zu können.

„Ich hab dreimal geklopft“, verteidigte ich mich.

„Und das konnte wirklich nicht bis morgen früh warten?“, fragte Talbot vorsichtig. Ich fixierte ihn mit meinem Blick.

„Es geht hier um die Rettung der Galaxie, Marcus. Da kann nichts warten“, schüttelte ich mit einem nachsichtigen Lächeln den Kopf.

Außerdem verlor ich hier drinnen langsam das Zeitgefühl und das Verständnis, dass manche Leute durchaus nachts schliefen und tagsüber arbeiteten. Marcus nickte müde, als er sich umdrehte.

„Alles klar… Ich bin wieder in meinem Bett und frag später nach nem Termin bei Anderson“, nickte Talbot gähnend, und verabschiedete sich mit einem Winken.

Klack---Ziiiiiiiiiisch.  

Klack---Klick-Klick-Klick.


Leise seufzte ich und ließ mich auf meinen Stuhl fallen. Schon wieder hockte ich hier, ganz allein mit meinen Daten. Ich sah nochmal kurz zu meinem Wecker, aber schlafen konnte ich jetzt sowieso nicht mehr. Wenn Anderson diese Daten gehabt hatte, dann wäre der Beweis für die Existenz der Reaper seit fast drei Jahren in seinen Händen gelegen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er nichts damit getan hätte…



„Praaklin Samalis wurde als unzurechnungsfähig erklärt und sitzt jetzt irgendwo im Koloniegebiet der Salarianer. Sie müssten am besten wissen, wie schnell man zum Schweigen gebracht wird, wenn man etwas sagt, das der Obrigkeit nicht gefällt, Liz“, erwiderte Anderson nur wenige Stunden später.

„Das kann jetzt nicht Ihr Ernst sein…“, murmelte ich.

Ich hatte die ganze Nacht an dem Bericht gesessen. Wenigstens war er salarianertypisch kurz und prägnant geschrieben worden.

„Ich fürchte, dass ich Ihnen nichts anderes sagen kann. Die Allianz hat Shepard abgeschmettert, ich denke nicht, dass sie einem Salarianer trauen würden, wenn es um eine Bedrohung mit dieser Tragweite geht“, erwiderte Anderson.

„Damit wollen Sie mir sagen, dass es einfach keine Beweise gibt und wir unsere Zeit tatenlos absitzen sollen?“, fragte ich, obwohl ich die Antwort nicht hören wollte.

„Das wäre eine Möglichkeit“, erwiderte der Admiral. Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah mich erwartungsvoll an, ohne etwas zu sagen.

„Und… eine andere wäre…?“, bohrte ich nach.

„Sie haben die übersetzten Berichte über das Artefakt erhalten?“, fragte er. Dieses Gespräch ging mir viel zu schleppend…

„Ja? Admiral, reden Sie Klartext, ich hab seit zwei Nächten kein Auge zugetan“, bat ich ihn. Er lächelte nachsichtig.

„Nun, hätte Lieutenant Talbot heute Morgen nicht nach einem Termin gefragt, hätte ich Sie hergebeten. Die Allianz mag keine offensiven Maßnahmen ergreifen, aber Sie sollten nicht denken, dass wir überhaupt nichts unternehmen“, fuhr er fort und lehnte sich zu mir nach vorne.

Verschwörerisch stützte er seine Ellbogen auf dem Schreibtisch ab. Ich folgte seinem Beispiel und sah ihm gespannt in die dunklen Augen.

„Was haben Sie vor? Was ist mit dem Artefakt?“, fragte ich mit einem kleinen, aber immer größer werdenden Grinsen.

Hier saß immerhin der Mann vor mir, der Udina ausgeknockt hatte, um uns die Flucht mit der Normandy von der Citadel zu ermöglichen, damit wir Saren aufhalten konnten. Er war immer für 'ne Überraschung gut…

Leise räusperte sich der Admiral, sah auf die hölzerne Tischplatte und fixierte mich dann mit seinem forschenden Blick.

„Wir haben es geortet“, sprach er eindringlich.
„Aber wir brauchen ein Team, um es ausfindig zu machen“, erklärte er, und ich wäre fast vom Stuhl gekippt.

Sie… sie hatten es geortet? Wie konnte das sein, nach all den Jahrhunderte, in denen es niemand anderes hatte finden können??

„Wie kann das sein?“, hauchte ich atemlos.

„Wir haben eine Fregatte mit speziellen Langstreckenscannern in den Maroonsee geschickt, um die Signaturen der protheanischen Sender mit dort ausgesendeten Strahlen zu vergleichen“, erklärte er weiter. „Wir hatten nicht viel Beispielmaterial, da der Commander ein ausgesprochenes Talent hat, die funktionstüchtigen Sender zu zerstören, aber es reichte, um ein sehr schwaches Signal auf Nodacrux ausfindig zu machen. Wir wissen, dass es nicht von den Protheanern stammt. Und mit viel Glück, finden wir ein weiteres Reaperartefakt, mit dem wir mehr über die Ankunft erfahren“, sprach Anderson.

„Ich… wenn das Artefakt geborgen wird, Admiral, das Team muss Vorkehrungen treffen. Irgendwas stimmt nicht damit, die Protheaner zeigten deutliche Indoktrinationszeichen. Einige haben sich umgebracht oder sind im Schlaf gestorben. Es wär mir echt nicht wohl dabei, da irgendwen hinzuschicken, der keine Erfahrung mit Indoktrinationen hat“, warf ich ein.

Das würde ich mir mein Leben lang vorhalten… Wenn am Ende noch ein Team draufgehen würde, weil sie indoktriniert wurden, während ich hier in meiner Zelle saß…

„Nun, das können Sie ja dann vor Ort überwachen“, sprach Anderson, als etwas auf seinem Computer piepte. Er sah nur einen kurzen Augenblick hin, bevor er sich wieder mir zuwendete.

„Vielleicht sollten Sie Shepard mitschicken… Er hat immerhin ziemlich viel Erfahrung mit protheanischen Sendern, er hat den Dechiffrierer und so… Er kann vielleicht am Meisten mit dem Artefakt anfangen, woher auch immer es stammt“, überlegte ich, ohne seine Worte überhaupt richtig gehört zu haben.

„Commander, oder vielmehr Mr. Shepard, bekommen wir so schnell nicht mehr in den aktiven Dienst. Die Batarianer fordern eine Strafe, und wenn es schon kein Blutvergießen gibt, muss Shepard wenigstens suspendiert bleiben. Dass Sie involviert waren, ist deutlich weniger bekannt“, sprach Anderson, und ich hatte keine Ahnung, worauf er hinauswollte.

„Wer soll das Team führen, haben Sie jemanden, der mit Reapern Erfahrung hat?“, fragte ich nach.

Dieses ganze Gespräch verwirrte mich, was wohl unter anderem auch an meinem Schlafmangel lag. Wenigstens schien ihn mein vermutlich recht intelligenzreduzierter Gesichtsausdruck zu amüsieren.

„Nun, Staff Lieutenant Ryan… ich habe vor wenigen Minuten die Benachrichtigung erhalten, dass Sie für diesen Einsatz in den aktiven Dienst zurückkehren werden. Der Missionsverlauf wird zeigen, wie wir nach der Einsatzbeendigung mit Ihnen weiterverfahren. Meinen Glückwunsch“, sprach er, griff unter seinen Schreibtisch, und legte mir etwas in die Hand.

„Ist das Ihr…Anderson… ich…“, murmelte ich leise und starrte auf meine Handfläche. Meine Erkennungsmarken, und mein treues Universalwerkzeug, das mich jahrelang durch mein Leben begleitet hatte.

„Mein Ernst? Ja. Das Oberkommando ist bereit, Ihnen diese Chance zu geben. Zeigen Sie Ihre Loyalität zur Allianz. Die Mission unterliegt strengster Geheimhaltung, nur die Beteiligten dürfen davon erfahren. Zur weiteren Überwachung, wird Lieutenant Talbot Sie begleiten. Führen Sie Ihr Team auf den Planeten, finden Sie das Artefakt und bergen Sie so viele Daten, wie es Ihnen möglich ist“, befahl Anderson.

Ich strich mit dem Finger über meine Hundemarken und war kurz von dem Wassertropfen verwirrt, der auf dem Metallplättchen landete. Schnell räusperte ich mich, und versuchte, meine tränenerstickte Stimme wieder unter Kontrolle zu kriegen.

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, flüsterte ich und sah Anderson in die Augen.

„Ein Dankeschön wär ein Anfang, welches ich ebenfalls an Admiral Hackett weiterleiten werde“, sprach er.

Eilig sprang ich auf meine Beine und umrundete seinen Schreibtisch.

„Es geht gerade nicht anders, tut mir leid, ich salutiere gleich“, sprach ich zittrig, und umarmte den Admiral, der ein amüsiertes Lächeln im Gesicht trug.

Nach einer kurzen Sekunde entließ ich ihn wieder und hob meine Hand zur Stirn.

„Vielen, vielen Dank, Anderson. Ich werde Sie nicht enttäuschen, Admiral, Sir“, versprach ich salutierend.

„Da bin ich mir sicher. Kommen Sie, Ihr Team sammelt sich bereits in Admiral Edwards Büro“, erklärte er, und schob mich zur Tür.

Ich war noch immer völlig geflasht. Vor sechs Stunden hatte ich mich noch mit dem Wachmann im Arresttrakt gestritten, und jetzt war ich wieder im Dienst, samt Rang, Mission und Team.

Eins musste man ihm lassen: Überraschungen hatte Anderson drauf, wie kein Zweiter.



Da die beiden Admirals ihre Büros auf der gleichen Ebene hatten, erreichten wir Edwards Büro in wenigen Minuten.

„Anderson? Lieutenant Brooks ist aber nicht im Team, oder?“, fragte ich vorsichtig, bevor er die Tür öffnen konnte.

„Sie werden zufrieden sein, Lieutenant“, erwiderte er mit einem Lächeln und aktivierte den Türsensor.



„Mein Schätzchen! Mamma und ich haben uns solche Sorgen gemacht, haben Sie dich auch nicht hungern lassen?“, plapperte Giovanni und zog mich in eine atemberaubende Umarmung, als mir eine Träne über die Wange lief.

„Hey, Liz“, grüßte Luans tiefe Stimme. Giovanni ließ mich nicht los, und deshalb konnte ich nur in seine Richtung winken und über meine Freudentränen hinweg Lächeln.

Talbot stand neben dem Admiral und nickte mir fröhlich zu.

„Danke“, sagte ich ehrlich, als ich vor Admiral Edwards stand. Ich salutierte vor ihm, und er nickte zufrieden, als die Tür hinter uns wieder aufging. Mein Blick ging zum Eingang, und meine Augen wurden groß.

„Admiral Anderson, Sir. Ich nehme Ihr Angebot an“, sprach er.

Ich musterte ihn. Von den Stiefelspitzen bis zu den schwarzen Haaren und blieb dabei an dem kleinen Lächeln hängen, das er auf seinem Gesicht trug. An den feinen Lachfältchen, den dezenten Bartstoppeln. den braunen Augen, die in einem gewissen Licht wie Bernstein wirkten. So wie jetzt, als die Morgensonne durch das Glasfenster hinter mir schien.

„Sehr gut, Major Alenko. Sie werden sich mit dem Team an Bord der Fregatte bekanntmachen“, erwiderte Anderson, während ich Kaidan noch immer anstarrte, über Giovannis Schulter hinweg.

Der Italiener ließ mich noch immer nicht los, aber das wirkte höchstens für Kaidan, Anderson und Edwards merkwürdig. Marcus, Luan und ich waren daran gewöhnt.

„Kaidan? Du… du kommst mit?“, fragte ich, als ich Giovannis Arme vorsichtig von mir löste.

„So siehts aus. Ich…ich will das Richtige tun, und wenn diese Mission dazu beiträgt… Bin ich dabei“, erklärte er mit einem kurzen Schulterzucken und ich nickte nur knapp, bevor Anderson mich ansah und sich leise räusperte.

„Ihre Ausrüstung wurde von der Normandy geholt und bereits auf die Fregatte gebracht, die Sie und das Team in die Umlaufbahn von Nodacrux bringen wird. Dort werden Sie mit dem Shuttle runtergehen“, erklärte er und ich nickte eilig.

Bei meinem derzeitigen Geisteszustand wäre ich wohl auch ohne Rüstung und Bewaffnung losgezogen… Mein Hirn war noch immer nicht ganz damit fertig, die Eindrücke der letzten halben Stunde zu verarbeiten, als die Tür erneut aufging.

„Die SSV Somme ist bereit zum Abflug“, meldete sich plötzlich eine Stimme, die ich viel zu lange nicht mehr gehört hatte.
Zumindest nicht persönlich, nicht im selben Raum, nicht… nicht so nah.

„Wir fliegen mit dir?“, fragte ich mit positiver Fassungslosigkeit in der Stimme, und ging mit langsamen Schritten auf meinen Bruder zu.

„Wir haben 'nen Auftrag im Caspiansystem, da liegt ihr ja quasi auf dem Weg“, erwiderte Nick, als ich ihn in die Arme schloss.

„Danke, Brüderchen“, murmelte ich leise, bevor ich ihn wieder losließ.

„Für dich doch immer, Lizziekins“, erwiderte er mit einem Zwinkern, als ich mich zu meinen ehemaligen und nun auch zukünftigen Kameraden umsah.

„Edwards, Anderson, wir werden Sie nicht enttäuschen. Ich gebe Ihnen mein Wort darauf“, nickte ich den beiden Admirälen zu.

„Wir verlassen uns darauf“, sprach Edwards, und Anderson nickte zuversichtlich.

„Auf geht’s! Fliegen wir nach Nodacrux!“, rief ich.



Frei.

Das war es, wie ich mich fühlte. Auch wenn ich vorerst nur für diese Mission meinen Rang erhalten und meine Suspendierung aufgehoben wurde, so war ich dennoch heilfroh darum. Um den Geschmack der Freiheit, den Respekt meines Ranges, den ich mir erarbeitet hatte, um die Chance, etwas zu bewegen…

Froh darum, meine verdammte Zelle länger als eine Stunde verlassen zu dürfen.



Neben meinem Bruder verließ ich das Admiralsbüro, während Luan, Marcus, Giovanni und Kaidan uns folgten. Zeit für eine Vorstellungsrunde würde später auch noch bleiben, jetzt war mein nicht mehr kleiner, aber immerhin jüngerer Bruder deutlich wichtiger.

„Dad wäre fast durchgedreht, die letzten Monate. Hat jede Sekunde dazu genutzt, Hackett zu nerven. Wusstest du, dass die beiden zusammen in der Grundausbildung waren?“, fragte Nick, als wir nur noch wenige Meter vom Aufzug entfernt waren.

„Ja, ich hab‘s auf der Citadel erfahren! Klein ist die Galaxie…“, sprach ich, als sich die Fahrstuhltüren öffneten.

„Whoa. Lola, wohin des Weges?“, fragte James, und trat mit Shepard, den ich seit der Urteilsverkündung zum ersten Mal wiedersah, aus dem Lift. James musterte mich verwirrt, und nickte dann grinsend zu Luan und Giovanni.

„Pendejo, was is' los?“, wollte er dann von Marcus wissen, der wiederum ein wenig hilflos zu mir sah.

„Das ist… Vertraulich“, antwortete ich nach einem kurzen Räuspern.



„Hast du deine Erkennungsmarken wieder? Ist das ein Universalwerkzeug?“, fragte John plötzlich und machte einen Schritt auf mich zu.

„Die Haft in Ihrer Luxuszelle scheint Ihren Augen nicht geschadet zu haben“, erwiderte ich lächelnd.

„Also schickt die Allianz dich auf eine Mission. Wohin? Kaidan, dich auch? Was habt ihr vor?“, wollte Shepard wissen und verschränkte die Arme vor der Brust.

Das war sein ‚Raus mit der Sprache!‘-Gesicht.

Seine ‚Keine Geheimnisse vor Commander Shepard!‘- Miene.

„Ich bin wieder im aktiven Dienst, das stimmt. Aber da SIE das eben nicht sind, darf ich keine Informationen an Sie weitergeben“, wehrte ich ab.

Shepards Augen wurden zu fixierenden Schlitzen.

Das wiederum war seine ‚Hättest du mal lieber den einfachen Weg gewählt, jetzt kanns hässlich werden!‘-Mimik.

„Du hast dich bei der N5 vor 'nem Fisch erschreckt“, nickte er in meine Richtung. Er wirkte wirklich ein bisschen beleidigt.

„Sie haben auf der Kollektorenbasis Perrys Rede geklaut!“, erwiderte ich schlagfertig. „Und es war ein verdammt großer Fisch. Danke, James“, fauchte ich in die Richtung des Kaliforniers, bevor ich Shepard wieder ansah.

James hob nur kurz die linke Augenbraue.

„Keine Ahnung, warum die Allianz mich schickt. Vielleicht sollten Sie auch mal 'nen Stuhl durchs Zimmer werfen, das hat mir ungemein viel gebracht!“, grinste ich abwehrend, und schob meinen Bruder in den Fahrstuhl. Kaidan folgte ihm mit Talbot und Luan.

„Ach, ihr Schätzchen, jetzt kabbelt euch doch nicht“, mischte sich Giovanni ein, der noch immer neben mir stand.

„Der Commander verträgt auch mal ein wenig Gegenwind, nicht wahr?“, zwinkerte ich Shepard an, der mich noch immer argwöhnisch musterte und schob Giovanni in den Lift. „Wir sehen uns wieder, machts gut“, sprach ich mit einem ehrlichen Lächeln und folgte meinem Team in den Fahrstuhl.

„Nick, wann fliegen wir?“, fragte ich über meine Schulter, als sich die Türen schlossen.

„In 'ner Stunde“, erwiderte mein Bruder, als Shepard die Türen offenhielt.

„Passt mir ja auf euch auf“, mahnte Shepard und starrte erst mir und dann Kaidan in die Augen, bis auch der Wächter nickte.

„Wird schon werden. Sind 'n paar Gute dabei“, hörte ich James, als Shepard die Türen zugehen ließ.



Puh.


Ich musste die Ereignisse der vergangenen Stunden erstmal sacken lassen.

Wir hatten noch zwei Tage, bevor wir Nodacrux erreichen würden. Und diese Zeit brauchten wir auch. Ich hatte alle Scanergebnisse erhalten, die uns vorlagen. Es schien sich deutlich zu bestätigen, dass dort unten noch immer Artefakte der Protheaner zu finden waren, deren Signaturen kaum merklich von etwas anderem, Unbekannten untermalt wurden.

Wenn man nicht wusste, wonach man suchte, hätte man es wohl nie entdeckt…



Damit wir uns besprechen konnten, stand ich mit dem Rest im Kommraum der SSV Somme. Die Situation war immer noch so surreal, an Bord der Fregatte meines Bruders, mit Kaidan, der in meinem Kopf so überhaupt nicht zu meinen drei Kameraden der Villa passen wollte.

Er fügte sich ruhig und zurückhaltend in das Team ein, wie ich es von ihm gewohnt war.

Giovanni und Luan verfielen sofort in ihre gewohnten Muster.

Luan schwieg und beobachtete, während Giovanni genug für Beide sprach. Im Bedarfsfall führte er ja auch genug Konversation für eine ganze Kompanie.

Marcus überraschte mich wirklich. Er hatte sich in den vergangenen Jahren echt gemacht und war jetzt mehr als nur brauchbar. Seine Erfahrung in der Ladarscanabteilung, kam uns nun zu Gute. Er hatte die Berichte des Erkundungsteams ausgewertet und konnte die Stelle auf ein paar Quadratkilometer einschränken, an der die Signale am Stärksten waren.  Nach einer kurzen Bekanntmachungsrunde, die Giovanni liebend gerne in die Länge gezogen hätte, trugen wir nun sämtliche Informationen zusammen, die wir hatten.

„Nodacrux ist recht gemäßigt, ähnliche Temperaturen wie auf der Erde“, fiel Luan ein.

„Aber du kannst keinen Meter ohne Helm laufen. Da unten gibt’s gigantische Pollen, da bekommst du ein Ding von ab und liegst mit 'nem allergischen Schock im Krankenhaus“, wusste Marcus. Ich fragte nicht, ob er das aus persönlicher Erfahrung wusste.

„Die Wettersituation ist auch nicht zu unterschätzen. Heftige Gewitter und Brände, sobald irgendwo ein Blitz einschlägt“, sprach Kaidan.

„Und Krabbelviecher. Nicht von der kleinen Sorte, die Insekten werden riesig!“, erklärte Giovanni mit weitschweifenden Armbewegungen, bevor mir aus vier Augenpaaren auffordernde Blicke entgegenkamen.

„Alles klar. Dann gehen wir mit erhöhten Umweltschutzmaßnahmen rein“, fasste ich knapp zusammen, bevor ich erklärte, womit wir es zu tun hatten. „Wir sind auf der Suche nach einem Artefakt, das von den Protheanern untersucht wurde. Sie konnten weder den Ursprung herausfinden, noch haben sie jemals die vollständige Funktionsweise entschlüsseln können. Sie fanden es erst kurz vor der Ankunft der Reaper, und mussten ihre Ressourcen für den Kampf bündeln, weshalb sie schlussendlich abgezogen sind“, erklärte ich.

Gerade wurde mir klar, in was ich uns alle reingezogen hatte. Hier standen Freunde vor mir, Wegbegleiter. Und ich führte sie zu einem Artefakt, das bereits einige Protheaner in den Tod getrieben hatte?

„Liz? Was ist los, Schätzchen?“, fragte Giovanni, und riss mich aus den Gedanken. Ich atmete tief durch, bevor ich mein Schweigen erklärte.

„Es gab noch einen Grund, weshalb die Protheaner das Artefakt zurückgelassen haben. Sie haben in den Berichten klare Zeichen der Indoktrination beschrieben. Albträume, Halluzinationen, Fälle von Suizid. Es sind auch Fälle von plötzlichem Atemstillstand im Schlaf aufgetreten, aber… Vielleicht waren das auch Reaktionen auf die Pollen, das wird man nicht mehr feststellen können. Wir müssen auf jeden Fall vorsichtig sein. Keiner bleibt zu lange bei dem Artefakt, während wir die Daten beschaffen. Wenn jemandem bei sich selbst oder einem anderen irgendwelche Symptome auffallen, wird das sofort an die anderen mitgeteilt. Alles was in Richtung Kopfschmerzen, Tinnitus, Albträume und so weiter geht. Wenn ihr Stimmen hört oder Bewegungen aus dem Augenwinkel, ist das auch ein klares Zeichen“, erklärte ich und sah in die Gesichter meiner Kameraden.

Luan wirkte ernst, aber sehr beherrscht. Bei ihm hatte ich die wenigsten Bedenken, dass er Opfer einer Indoktrination werden könnte.

Kaidan hatte die Arme verschränkt und wirkte nachdenklich. Gott. Ich hoffte, dass er stark genug wäre und nicht beeinflusst werden würde.

Giovanni schien wegen dem tragischen Ende der Protheaner sehr betrübt. Aber immerhin sorgte ich mich nicht, dass er Auffälligkeiten verschweigen würde. Das wäre bei ihm unmöglich…

Talbot. Seine Augen waren riesig. Genau wie meine Bedenken, ihn zu nahe an das Artefakt zu lassen. Oder zu lange. Vielleicht sollte ich ihn einfach zu Nick ins Fregattencockpit setzen und ihn an den Copilotensitz fessel? Aus der Indoktrination führte nur ein Weg hinaus, und den hatten ein paar der Protheaner selbst gewählt, bevor sie sich getötet hatten…

Und ich? Ich war einigermaßen zuversichtlich. Wenn die Reaper mich auf dem Asteroiden nicht gekriegt hatten, während ich voll von Karins Drogen gewesen war, dann würde ich das auch noch überstehen. Außer, wenn ich den Reapern nur WEGEN Karins Infusion entgangen war… Dann hätten wir unter Umständen ein Problem.


„Aber… Sind wir sicher, dass es sich um ein Artefakt der Reaper handelt?“, fragte Kaidan in die Runde. „Können wir mit Gewissheit sagen, dass es sich um eine Indoktrination der Reaper handelte?“, wollte er wissen.

„Nein, können wir nicht. Es ist nur bekannt, dass das Artefakt, von den Protheanern als eine Art Kommunikator beschrieben, lange vor ihnen existiert hat“, erwiderte ich. Der Biotiker nickte.

„Dann wollen wir mal nicht das Schlimmste annehmen, nicht wahr?“, warf Giovanni ein und zeigte sein strahlendes Lächeln, das mich sofort ansteckte.

„Nein…wollen wir nicht“, antwortete ich und beendete unsere Besprechung, nachdem wir den Portalsprung in das Matano-System machten.



Es vergingen ein paar Stunden, doch nun saß ich nach einem langen Gespräch mit meinem Bruder unten im Frachtraum der Somme mit meinen Kameraden. Wir wollten zusammenbleiben, und hatten unser Lager daher neben der Shuttlebucht aufgeschlagen. Ich gewöhnte mich mittlerweile daran, zwischen den Frachtkisten im Schlafsack zu schlafen, auch wenn Marcus sich bereits beschwerte, weil er auf der Erde ein wunderbares Bett gehabt hatte. Da Anderson ihn aber in dieses Team versetzt hatte, blieb ihm keine andere Wahl.



Da erging es mir anders. Ich hatte eine Entscheidung zu treffen, denn nun, wo meine Teamkameraden den wohlverdienten Schlaf gefunden hatten, nutzte ich die Zeit, um mein altes, treues Universalwerkzeug aufzuräumen.

Es hatten sich tausende Mails angesammelt, und damit übertrieb ich absolut nicht. Als ich das Nachrichtenprogramm geöffnet hatte, war die Zahl erschlagend.

3428 ungelesene Nachrichten im Posteingang

Ich löschte sämtliche, unpersönliche Werbemails und sonstiges Spam-Zeug, das sich über die letzten Monate angesammelt hatte.

2889 ungelesene Nachrichten im Posteingang.

Als Nächstes filterte ich alle Mails vom Oberkommando heraus. Ich hatte meinen Rang gerade erst wieder zurückbekommen, da wollte ich gar nicht lesen, wie sie ihn mir entzogen hatten. Ich löschte alles, was ich von den offiziellen Behörden der Allianz bekommen hatte.

2793 ungelesene Nachrichten im Posteingang.

Sollte ich das wirklich alles lesen? Wollte ich mir das aufbürden, jetzt, wo ich mit Kaidan wieder gut auskam? Wo ein Teil meiner Villa-Kameraden wieder bedingungslos an meiner Seite stand? Ich markierte die Nachrichten alle auf einmal, und entmarkierte sie dann wieder. Diesen Vorgang wiederholte ich so oft, dass es mir fast peinlich war.

Ich filterte die Nachrichten nach Kontaktnamen.

Giovanni allein hatte mir mehr als 400 Nachrichten geschrieben. Doch bei ihm befürchtete ich nichts, und da wir morgen noch einen Tag hatten, den wir hier auf der Fregatte verbringen würden, konnte ich bestimmt mal das Gespräch mit ihm suchen.

Als Nächstes markierte ich Luan. Er hatte sehr effizient gearbeitet, wie man das von ihm gewohnt war. 12 Nachrichten, davon vier, nachdem wir uns auf Donovan Hocks Party getroffen hatten. Ich kannte den Major gut genug, und ich hatte ihm auf der Citadel einiges erklären können. Also markierte ich seine Nachrichten ebenfalls.

Von Brooks hatte ich ganze 178 Nachrichten, allesamt in Großbuchstaben und mit so vielen Flüchen und Schimpfwörtern gefüllt, dass ich sie an Jack weiterleiten sollte, um ihr Nachhilfe zu geben. Das musste ich mir wirklich nicht antun…

Stephen und Tobias hatten mir beide in regelmäßigen Abständen geschrieben, gehäuft nach meiner Desertation, und nur noch sehr wenige Nachrichten nach meinem Gespräch mit Luan auf der Citadel. Ich markierte die 85 Mails ebenfalls.


Amelia machte Giovanni mit ihren 261 Nachrichten schon Konkurrenz. Auch bei ihr waren es nach der Citadel deutlich weniger geworden.

So arbeitete ich mich durch alle meine ehemaligen Kameraden. Sogar Yasou Taiki hatte mir zweimal geschrieben, und nachdem ich alle meine Mitstreiter markiert hatte, kam ich zu meiner Familie.

Dad hatte mir über 300 Nachrichten geschrieben, in unterschiedlichen Intensitätsstufen.

Meine Brüder brachten knappe 90 zusammen, wobei die meisten aufs Konto meines jüngeren Bruders, Nick, gingen.

Onkel Hank hatte ganze 22 Nachrichten verfasst, aber niemand, absolut NIEMAND toppte meine geliebte Tante Madison. Es waren kurze Nachrichten. Alle mit dem Betreff: „Unsere Familie hält immer zusammen. Komm bitte wieder heim“. Sie hatte von ihrem Alltag geschrieben, von Archie, dem Blumenladen, von ihren Sorgen… und das mehrmals täglich, bis zu dem Datum, an dem ich inhaftiert wurde. 736 Nachrichten, die meisten mit belanglosem Zeug wie einem Mann, der zwölfmal eine Blumenbestellung geändert hatte, und immer noch nicht wusste, was er denn nun haben wollte. Ich fügte ihre Nachrichten hinzu und löschte sie. Sie war schon immer sehr redselig und konnte ihre Erlebnisse nur schlecht für sich behalten… Musste ich mir da wirklich die angestauten Nachrichten mehrerer Monate durchlesen??

Admiral Edwards hatte mir zwei Nachrichten geschrieben. Eine, in der er mich scharf ermahnte, mich sofort beim Oberkommando zu melden, wenn ich nicht wollte, dass meine Tante einen Herzinfarkt bekam und die zweite, in der er mich dringlichstens dazu aufforderte, mich sofort auf der Erde zu stellen, damit meine Tante keinen Herzinfarkt bekam.

Die letzte Nachricht, die ich löschte, kam von Major Perry.

Lieutenant Ryan!
Sie verdienen sich die N7, auch wenn die keinen netten Weg für Sie ausgesucht haben.
Das Leben bei den Special Forces ist nun mal keine bequeme Hindernisbahn.
Machen Sie sich stolz, bei mir schaffen Sie das, wenn Sie die N7 an der Rüstung tragen.

Perry
Major der Allianz
Ausbildungsstützpunkt Vila de Militar
Rio de Janeiro
Erde


Ein grimmiges Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Wir würden diesem verdammten Artefakt jede noch so kleine Information entziehen, und die Mission in Perfektion abschließen. Ich hatte mich nicht zur N6 hochgearbeitet, nur um das jetzt alles in die Tonne zu kippen.

Ich wollte zurück in den aktiven Dienst.
Ich wollte meinen Rang wiederhaben.
Ich wollte die N7.
Unbedingt.
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