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Next Generation

von Ashika
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Leon OC (Own Character) Sophie Senno
24.12.2013
25.12.2013
2
2.870
 
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24.12.2013 1.272
 
AN: Gleich vor weg … Sophie, wie alle anderen Charaktere aus der Serie sind ziemlich ooc, da sich diese Geschichte in der Zukunft abspielt. Und wie ihr wisst, reift ein Mensch mit dem Alter, wird vernünftiger, ruhiger oder selbstbewusster, etc.
Hauptsächlich werdet ihr aber nur Sophie und Leon in dieser Geschichte vorfinden, die anderen kommen nur ab und zu vor und spielen keine all zu große Rolle, da die neuen Hexen eher im Vordergrund stehen.


"Einst lebten alle Welten in friedlicher Harmonie. Alles lebte im perfekten Einklang zu einander. Nichts und niemand sollte diesen heiligen Frieden je brechen können.
Menschen, sowie Hexen und Zauberer halfen einander.

Doch dies war nur eine große Illusion. Es erschien unsinnig, dass ausgerechnet die Menschen begannen die Hexen zu jagen, welche sonst unter ihnen in der Menschenwelt hausten. Sie fingen an die Hexen für ihre Zauberkraft zu beneiden, doch aus den Samen dieses Neids wuchs der Hass. Es brauchte nur einen einzigen Menschen, der ganze Dörfer gegen diese friedfertigen Wesen aufhetzen konnte. Nur einen Einzigen, der jeden mit seinem Hass ansteckte. Keiner nahm Rücksicht auf die Hexen, sogar unschuldige menschliche Frauen wurden als Hexe und somit des Todes angeklagt. Ohne Anhörung wurden hunderte von Frauen auf Scheiterhaufen verbrannt. Ihre qualvollen Schreie drangen an das Ohr der Hexenkönigin, welche beschloss alle Hexen zurück in die Hexenwelt zu befehlen. Seit je her ist die Hexenwelt für alle anderen Welten unzugänglich.

Doch mit der Zeit vergaßen die Menschen ihre Untaten, sie wurden zu Geschichten der Vergangenheit. Und Hexen? ... Sie wurden zu Legenden.

Zumindest für die Menschen. Auch heute noch gibt es Hexen, doch leben sie im Verborgenen unserer Gedanken, oder etwa nicht?
Kann es sein, dass einige Hexen näher bei uns sind als wir je zu glauben wagen?"

Mit großen, vor Begeisterung leuchtenden Augen sah Saphira ihre Mutter, welche auf der Bettkante saß an. "Glaubst du, diese Geschichten könnten wahr sein, Mama?"
Ein sanftmütiges Lächeln huschte über die Lippen der Frau, welche sich nun vom Bett ihrer Tochter erhob und dem blau haarigen Mädchen einen Kuss auf die Stirn gab.
"Wer weiß das schon mein Engel. Nun leg dich aber hurtig hin und schlaf. Nicht das du mir morgen nicht aus dem Bett kommst." Das Mädchen gehorchte ihrer Mutter und zog sich beim hinlegen die Decke bis zur Nasenspitze. "Gute Nacht Mama." "Gute Nacht mein Schatz."

Mit diesen Worten ging Sophie aus dem Zimmer ihrer Tochter und schloss die Tür hinter sich. "Hach, sie ist schon 14 und kann einfach nicht ohne eine Geschichte über Hexen einschlafen. Oh Leon, was wird nur, wenn sie erfährt, dass all diese Geschichten wahr sind?", beklagte sie sich besorgt bei ihrem Ehemann, der im Wohnzimmer auf seine Liebste gewartet hatte. Leon deutete ihr mit einer Geste an sich zu ihm aufs Sofa zu setzen, wo er beruhigend den Arm um sie legte. "Saphira ist alt genug, sie wird bestimmt verstehen, wieso wir ihr nie erzählt haben, dass dies alles wahr ist. Sie wäre nur auf die Idee gekommen mit uns in die Hexenwelt zu gehen. Doch da wir beide nun keine Magie mehr einsetzten können, wäre es für sie nur noch unerträglicher geworden oder sie hätte uns gar gehasst weil wir sie aus ihrer Sicht belogen hätten." Sophie nickte nur stumm und dachte an die alten Zeiten zurück, daran wo sie mit Doremi, Bibi, Emilie, Nicole und Momoko Abenteuer erlebt und Hexenprüfungen bestanden hatte. Auch daran wie sie die FLAT4 kennen und lieben gelernt haben. Doch mit den schönen kamen auch die traurigen Erinnerungen. Ein Lebewohl.


Die Mädchen standen vor einer schwierigen Entscheidung. Mit ihren Kristallkugeln in den Händen, standen sie in einer Reihe vor der Hexenkönigin. Alle Hexen würden die sechs Mädchen als vollwertige Hexen anerkennen, jedoch würde dies bedeuten, in der Hexenwelt zu bleiben, denn alle die sie kannten würden irgendwann mitbekommen dass die Mädchen nicht wie üblicherweise altern. Eine Unsterblichkeit erwerben und Magie anzuwenden ist sicherlich für jeden ein verlockendes Angebot. Doch müssten die Familien der Mädchen fortan ohne ihre geliebten Töchter auskommen. Sie hatten die Wahl ...

Für Sophie war es keine Frage, sie wollte und konnte ihren Vater nicht alleine lassen und gab ihre Kristallkugel wie auch FiFi unter Tränen an die Königin der Hexenwelt über. Emilie tat es Sophie gleich, doch die anderen entschlossen den Weg einer Hexe zu gehen.
"Eigentlich müsste ich euch beiden alle Erinnerungen an die Hexenwelt nehmen, doch will ich über mein eigenes Gesetz hinweg sehen. Ihr Zwei habt so viel für diese Welt getan. Auch die Erinnerungen an eure Freundinnen will und kann ich euch einfach nicht entrauben. In euch sehe ich eine kleine Hoffnung, das Hexen, Zauberer und Menschen wieder in Frieden miteinander leben können, in dem Wissen, dass es Magie gibt.“

Die Mädchen mussten sich von einander verabschieden. Tränen flossen. MiMi und FiFi wollten ihre beiden Freundinnen nicht gehen lassen, klammerten sich bis zum Schluss an sie, ehe die Königin ein Machtwort aussprechen musste und die Feen bei ihr im Schloss blieben.

Emilie, wie auch Sophie wurden von den anderen Mädchen zum Tor geleitet, welches zurück in die Menschenwelt führte. Wie aus dem Nichts tauchten zu diesem Zeitpunkt die FLAT4 auf. Sie hatten erfahren, wie Emilie und Sophie sich entschlossen hatten – wie beide später erfuhren, hatte die Hexenkönigin den Jungs bescheid gesagt. Natürlich wollten auch sie Abschied nehmen. Nur für Leon stand fest, dass er Sophie nicht vergessen wollte. Er wollte bei ihr bleiben, bis ans Ende seiner Tage und so verzichtete auch er auf seine magischen Fähigkeiten. Zu dritt verließen sie ihre Freunde und begannen ihr Leben in der Menschenwelt. Ohne Magie, aber dafür mit wunderbaren Erinnerungen an eine starke Freundschaft die immer bestehen bleiben würde. Im Herzen eines jeden der Beteiligten.


„Maaaamaaaa!“ Diese Worte und ein Poltern auf der Treppe rissen Sophie aus ihrem Traum. Sie rieb sich an den Augen, wischte sich unauffällig eine letzte Tränen weg, die im Schlaf geflossen sein musste und schielte dann auf die Wanduhr im Wohnzimmer. Sie wunderte sich nicht großartig. Es war schon öfter vorgekommen dass sie und Leon  im Wohnzimmer eingeschlafen waren und auch die Tatsache, dass ihre liebe Tochter verschlafen hatte war nichts neues. Sophie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, denn ein wenig erinnerte sie dieses Theater an Doremi. Ihre Freundin kam fast täglich zu spät zur Schule. Sophie streckte sich, strich sich dann eine Strähne ihrer Haare, welche sie nun leicht lockig und hüftlang trug, aus ihrem Gesicht und stand vom Sofa auf.
„Saphira ...“, seufzte sie und fuhr fort, „Ich habe dir doch extra deinen Wecker gestellt …“
„Nyaaaa …. Ich weiß Mama, entschuldige. Ich hatte einfach einen zu tollen Traum ...“ Wieder lächelte Sophie, ging in die Küche und nahm die Lunchbox aus dem Kühlschrank die Leon vorbereitet hatte, bevor er zur Arbeit fuhr. Er hatte schon damit gerechnet dass Saphira es nicht pünktlich schaffen würde. Sie steckte die Lunchbox in die Schultasche ihrer Tochter, welche sich hastig ihr Frühstück in den Mund stopfte.
„Ich fahre dich gleich Liebes, mach langsam, nicht dass du dich noch verschluckst.“ Ein rasches Nicken von Saphira und Sophie machte sich auf ins Schlafzimmer.
Sie zog sich ihren schwarzen Rock, der ihr bis zu den Knien reichte und eine blaue kurzärmlige Bluse an. Ein gutes Outfit für Büroarbeit. Früher hätte Sophie nie gedacht, dass sie als Erwachsene einmal so eine Arbeit verfolgen würde, sie sah sich immer mehr als Sportlehrerin oder etwas der gleichen. Naja … Immerhin betrieb sie in ihrer Freizeit immer noch viel Sport. Ein kurzer Blick in den Spiegel, einmal mit der Bürste durch die Haare gefahren und sie saßen perfekt. Auf in den Start des Arbeitsleben.
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