Projekt Wiedergänger

von Wingpiece
GeschichteHorror / P16
21.12.2013
21.12.2013
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Im Mai 2005 wurde bei Bauarbeiten in den Tunneln tief unter dem Berliner Reichstag zufällig eine alte massive Stahltür entdeckt. Bei genauer Beobachtung stellten die Arbeiter fest, dass sich ein Hakenkreuz und die zwei SS-Runen darauf befanden. Es muss sich also um eine bisher unentdeckte Nazi-Anlage aus dem zweiten Weltkrieg handeln. Die Arbeiter informierten die Behörden darüber und wurden von der Baustelle abgezogen.
Ein paar Tage später wurden fünf Mitarbeiter des Bundeskulturministeriums und zwei Polizisten mit der Untersuchung und ersten Sichtung des Komplexes hinter der Tür beauftragt. Die Behörden rechneten nur mit einem geheimen und bisher unentdeckten Archiv mit Dokumenten und Ordern.
Als die Beamten nicht zur vereinbarten Zeit zurück waren, wurde zur Sicherheit eine SEK-Einheit hinunter geschickt.

Hier ein Auszug aus den Notizen des Gruppenführers:
….. Wir fanden die Tür fest verschlossen vor, was uns verwunderte. Warum sollten die Beamten die Tür verschließen? Die Tür ließ sich nicht öffnen und wir mussten uns einen Schweißbrenner holen, weil der Funk so tief unter der Erde nicht funktionierte. Dafür schickte ich zwei Männer an die Oberfläche um die Kollegen der nah am Eingang gelegenen Feuerwache um einen zu bitten, denn wenn ich das Hauptquartier frage, warten wir morgen noch darauf.

Diese, wahrscheinlich als Erinnerungshilfe für seinen späteren Bericht angefertigten Notizen, wurden bei der Schlimm zugerichten Leiche des Gruppenführers in den Räumen hinter der Tür entdeckt. Seine Leiche wurde bei späterer Durchsuchung der Anlage in einem Versteck gefunden. Wahrscheinlich konnte er sich mit letzter Kraft dorthin retten und ist dann seinen zahlreichen Verletzungen erliegen. Seine letzten blutverschmierten Notizen (inklusive der oben erwähnten) lagen neben ihm:

Hoffentlich findet dies jemand.
Diese schrecklichen Monster haben alle getötet und wir haben sie freigelassen !!!!
Sie waren über 60 Jahre hier sicher eingesperrt und wir haben die Tür zerstört !!!!
Unser Fehler wird viele Leben kosten !!!
Hätte ich nicht den Befehl zum aufteilen gegeben, hätten wir sie wahrscheinlich aufhalten können !!!!
Doch ich wollte diese Einrichtung so schnell wie möglich erkunden. So hatten diese Dinger leichtes Spiel und konnten die Zweierteams einer nach dem anderen Erledigen.
Eines überraschte den Kollegen Schulz und schlitzte ihn mit seinen aus seinen Händen kommenden Klingen auf und attackierte mich dann als ich ein Klemmbrett aufhob und betrachtete.
Es war so schnell und erwischte mich mit einem Schlag am Bein und am Bauch, sodass ich zu Boden fiel. Doch zum Glück gelang es mir ein komplettes Magazin meiner MP5 in seinem Kopf zu entleeren und es verschwand in der Dunkelheit!
Wie kann es so viel Schüsse überleben?
Die Klingen gingen durch meine Schutzweste, als ob sie nicht da wäre.
Verletzt kroch ich in ein nahegelegenes Versteck und hörte einige Zeit Später zwei Bestien zurückkommen und verhielt mich ruhig, bis alles still war. Ich weiß nicht, was sie getan haben, aber die Leiche von Schulz war verschwunden.
Was sind dies für Dinger und was wollen sie ?
Wurden die von den Nazis erschaffen ?
Wer auch immer dies findet, bitte sagen sie meinem Sohn Isaac, das ich ihn Liebe.
Es geht zu Ende mit m...



Dies waren die letzten Worte des Kommandanten.
Alle anderen Leichen waren verschwunden, doch dem vielen Blut nach zu urteilen, muss es schrecklich gewesen sein.

Wie du dir Sicher denken kannst, ist diese Anlage kein Archiv, sondern ein altes Nazilabor, in dem schreckliche Dinge erforscht wurden. Dinge die kein Mensch verstehen, geschweige denn beherrschen kann!
Falls du mir nicht glaubst, ist hier eine Kopie des Textes von dem oben erwähnten Klemmbrett, frisch vom Server des Kulturministeriums.

Forschungsbericht für den Führer des Deutschen Reiches, Adolf Hitler von Dr. Altmann:
03.04.1942:
Unsere Mannschaft hat die Arbeit im neuen Geheimlabor Codename „Bienenstock“ begonnen.
Unser Wissenschaftliches Team besteht aus mir, dem Wissenschaftlichen Leiter, Dr. Richter einem Biologie Experten, Dr. Müller ein Rassenforscher, Dr. Schmitt und Dr. Schäfer zwei Genforscher.
Eigentlich waren Dr. Mengele und Dr. Gündschau ebenfalls für die Arbeit hier geplant, doch sie wurden in letzter Minute nach Polen versetzt, um dort zu forschen.
Des weiteren besteht unsere Mannschaft noch aus 20 Forschungsassistenten und einer etwa 30 Kopf starken SS - Wachmannschaft.
Außerdem haben wir noch Wartungs-,Putz- und Dienstleistungspersonal.
Ich verbrachte den restlichen Tag mit der Inspektion der Anlage.

05.04.1943:
Das schwarze Objekt Codename „Lebensstein“, dass Dr. Binder in einem alten Maja-Tempel tief im Dschungel Südamerikas fand, wird heute ankommen.
Dieses Objekt ist der Grundstein für Projekt „Wiedergänger“, weil es merkwürdige Eigenschaften auf totes Gewebe hat. Dr. Binder fand dies zufällig beim Rasten in der Nähe des Objektes heraus, als sich das Wildschwein, dass sie zum Abendessen erlegt hatten, plötzlich aufrichtete und sie attackierte. Als es nach etlichen Schüssen immer noch Angriff, bewarfen sie es mit Granaten und es verlor einige Gliedmaßen, woraufhin es dann entgültig Tod liegenblieb.
Wir wissen nicht, woher das Objekt kommt und ob es überhaupt von Menschen Erschaffen wurde, doch es birgt gewaltiges Potenzial.
Welche Kultur könnte dies erschaffen haben? Ist es Magisch oder vielleicht sogar aus Atlantis?
Das Objekt ist vielversprechend und könnte eine mächtige Waffe sein, wenn wir die Wiederbelebten
Subjekte kontrollieren und im Kampf einsetzen könnten. Dann haben wir eine unbesiegbare Armee !!!  
Wenn wir erfolgreich sind, werden wir diesen Krieg gewinnen und die Welt von allen Untermenschen, Juden und sonstigem Gewürm reinigen !!!
Dr. Binder kann unser Team leider nicht verstärken, weil er während der Schiffsüberfahrt von Bord sprang und ertrank. Weitere Mitglieder der Expedition beginnen ebenfalls Selbstmord.
Merkwürdig, aber reiner Zufall!
Das Objekt wurde um 20.00 Uhr geliefert und ich habe es in den Observationsraum bringen lassen.

07.04.1943
Erste Versuche mit Tierkadavern von Wildschweinen und Hunden waren erfolgreich und sie wurden reanimiert.
Man erkennt kaum noch die Tiere, die sie einst waren.
Es ist faszinierend, umso länger die Kadaver in der Nähe des „Lebenssteins“ sind, umso besser passen sie sich an. Den reanimierten Wildschweinkadavern ist ein knöchernes und hartes Ganzkörperaußenskelett (ähnlich wie der Chitinaußenpanzer von Insekten) und zusätzliche längere Hauer gewachsen. Ihre Kraft ist faszinierend. Dies konnten wir beobachten, als ein Subjekt gegen die Mauer rannte und einen gewaltigen Abdruck hinterließ. Das Subjekt blieb danach voll Funktionsfähig.
Die Hunde haben sich anders entwickelt.
Ihnen sind mehrere kleine Tentakel am Kopf und drei große aus dem Rücken gewachsen. Die großen Tentakel können sie nach belieben ein und ausziehen und sogar kleine Knochenprojektile mit gewaltiger Wucht verschießen. Dies musste ich an eigenem Leib erfahren, als eines der Subjekte ein Knochenprojektil auf mich abfeuerte. Dieses blieb zum Glück in der Sicherheitsscheibe stecken, die wir danach sofort verstärkten.
Zum Glück können die Wildschweinwiedergänger die Scheibe nicht erreichen, denn ihnen würde sie nicht standhalten.
Außerdem laufen die Hundewiedergänger an den Wänden und Decken des Raumes entlang.

08.03.1943:
Ein Soldat der Wachmannschaft beging Selbstmord. Erneut reiner Zufall. Sonst geschah an diesem Tag nichts besonderes.

10.04.1943:
In den letzten Tagen haben wir die Subjekte beobachtet. Sie benötigen keine Nahrung oder Wasser und haben ihre Aggressionen eingestellt, fast als würden sie ahnen, das sie damit nichts erreichen.
Sie liegen still wie Leichen auf den Boden und lauern. Wenn sie ein anderes Lebewesen in ihrer Nähe bemerken, greifen sie es sofort an.
Dies zeigte sich, als wir eine Ente in den Raum schickten. Sie bewegte sich in die nähe eines Wildschweinwiedergängers und wurde blitzschnell von ihm zerfetzt.
Ihr Fleisch verflüssigte sich und wurde zu kleinen und ekligen lebendigen Klumpen. Diese sind aber eher ein Ärgernis als eine Gefahr und für unsere Pläne wertlos.
Trotzdem Interessant, dass auch so kleine organische Fetzen ebenfalls reanimiert werden können.
In den letzten Tagen haben sie mehrmals die Tür attackiert, doch diese hielt zum Glück stand.
Heute begannen wir außerdem mit dem Gehorsamkeitstraining bei den Hundewiedergängern. Wir bedienen uns dafür der klassischen Konditionierung nach Maslow, indem wir sie bei nicht gehorchen mit Elektroschocks bestrafen und bei Gehorsam Belohnen.

12.04.1943
Die Wildschweinwiedergänger waren zu unberechenbar und aggressiv, weshalb wir sie isolierten und dann in Stücke sprengten, um sie endgültig zu eliminieren.
Die Leichen wurden zur Untersuchung an Dr. Richter übergeben und ich warte auf Ergebnisse.
Bei der Überführung wurde eine Wache getötet und der Leichnahm wird erst mal weit weg vom „Lebensstein“ verwahrt und eventuell später für Testzwecke verwendet.
Die Hunde reagieren im Moment gut auf das Konditionieren und hören auf die Hundelehrer.
Sie greifen Befohlene Ziele an und gehorchen generell gut.
Dies ist Interessasnt, weil es zeigt das noch große Teile des alten Hundes vorhanden sind.

13.04.1943:
Eine weitere Wache beging Selbstmord und eine weitere Erschoss bei einem Amoklauf zwei Forschungsassistenten und zwei Mitglieder des Dienstleistungspersonals, bis sie selbst erschossen wurde.
Dies kann kein Zufall mehr sein. Hat der „Lebensstein“ etwa auch Einfluss auf lebende Organismen? Auf den Geist? Die Psysche?
Dies muss untersucht werden! Ich werde gleich ein paar Kriegsgefangene zur Überprüfung kommen lassen, um dies zu testen. Des weiteren habe ich neues Personal angefordert.
Die Hundewiedergänger werden während des Tests in stabilen Einzelzellen gelagert.  



14.04.1943:
Die Kriegsgefangenen sind eingetroffen und ich lasse sie in den Observationsraum zum „Lebensstein“ bringen. An diesem Tag verhielten sie sich für russische Untermenschen recht normal. Sie bettelten um Freilassung oder Essen, beteten, schliefen usw. Sonst passierte nichts Besonderes

16.04.1943:
Heute um 15.00 Uhr, also genau nach 48 Stunden direkten Kontakt mit dem „Lebensstein“, begann  
einer der Gefangenen lautstark auf Russisch zu schreien und sich die Augen auszukratzen bis der Tod eintrat.
Ein paar Stunden später folgten die anderen Gefangenen, indem der eine sich auf den anderen Stürzte und ihn mit bloßen Händen erwürgte. Etwa 30 Minuten später begann er damit sich selbst die Augen auszukratzen, woraufhin er dann unter wahnsinnigem Gelächter verblutete.
Dr. Schmitt der auch Erfahrungen in Psychologie hat meint, dass die individuelle Beschaffenheit und die Verfassung der Psysche eines Menschen, unterschiedlich auf die Beeinflussung durch den „Lebensstein“ reagieren. Deswegen dauert es bei manchen länger als bei anderen, bis die Symptome und Selbstmordneigungen/Gewaltneigungen auftreten.
Das Labor und der Observationsraum liegen weit genug von den Schlaf- und Wohnquartieren entfernt und sind mit Blei isoliert, sodass für das restliche Personal der Anlage keine Gefahr  bestehen dürfte, sofern irgendwelche Strahlen von dem Objekt ausgehen und für die Beeinflussung verantwortlich sind. Sonst kann es eigentlich nichts sein, denn angefasst oder sonstigen direkten Kontakt hatte niemand mit dem „Lebensstein“.  
Für uns Wissenschaftler, die Forschungsassistenten und Wachsoldaten, die im Labor direkt arbeiten, besteht weiterhin die Gefahr der Beeinflussung, weshalb ich die Dienstpläne überarbeiten muss.
Jeder Mitarbeiter darf höchsten acht Stunden im Labor tätig sein und muss es dann verlassen und mindestens sechs Stunden Pause dazwischen einlegen.    
Dr. Schmitt und ich meinen, dass dies genügt, um sich zu erholen.
Die beeinflussten Wachen waren dem „Lebensstein“ zu lange ausgesetzt gewesen.
Wir setzen das Projekt aber um jeden Preis fort!
Ich lasse die Hundewiedergänger erneut in den Observationsraum bringen.
 
17.04.1943
Etwas schreckliches ist passiert.
Die vorher gehorsamen drei Hundewiedergänger griffen plötzlich die Hundelehrer an und töteten alle.
Sie waren auf einmal so aggressiv, dass man sich nicht mal der Beobachtungsscheibe des Observationsraumes nähern konnte, ohne das sie das Fenster attackierten.
Ich beschloss die Reinigung des Raumes einzuleiten und lies das Zyklon B in dem Raum frei.
Das Gas war tödlich für die Bestien, wie Dr. Richters Tests an den Wildschweinwiedergängerkadavern zeigten. Wir wissen nicht genau wieso, aber es hat sich herausgestellt, dass es funktioniert.
Die Viecher lagen Tod da und die Wachen brachten die Leichen weg.
Sen Rest des Tages verbrachten wir Wissenschaftler damit Ergebnisse auszuwerten und das weitere Vorgehen zu Besprechen.

18.04.1943
Dr. Richter und Dr. Schäfer wurden bei der Untersuchung der Hundewiedergängerleichen heute Morgen von diesen getötet. Das Zyklon B hatte nur eine Art Starre ausgelöst. Als Dr. Richter zwei der großen Rückententakel entfernt hatte, erwachte das Ungetüm und schoss ihm ein Knochenprojektil in den Kopf. Er war sofort Tod. Der Schrei des Wesens weckte die anderen beiden Wiedergänger ebenfalls und der eine durchbohrte Dr. Schäfer mit seinen Tentakeln.

Die fünf Wachen im Raum reagierten sofort und zerhackten die drei Bestien mit ihren Äxten, weil wir jetzt wissen, dass nur dies hilft. Erschießen, Vergiften usw. nützt nichts!
Nochmals der Beweis für ihre Effektivität.

19.04.1943
Ich bin noch nicht bereit aufzugeben. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend und es wird
Zeit mit menschlichen Proben zu arbeiten.
Als erstes lasse ich die Leiche von Dr. Schäfer in den Observationsraum bringen, wo wir sie über Nacht liegen lassen.

20.04.1943
Etwas interessantes ist über Nacht geschehen. Die Leiche ist unvollständig!
Wir wissen nicht warum, aber bei komplexeren Wesen wie Menschen, dauert der Reanimationsprozess länger und läuft anders ab, als bei den Tierkadavern.
Die Leiche wurde nicht wie bisher komplett reanimiert, sondern aus ihr wurden mehrere kleinere Subjekte.
Aus dem Kopf, den Armen und noch anderen Teilen meines einst guten Freundes wurde
ein groteskes, rochenartiges Monster (Ich kann in der Grotesken Erscheinung immer noch grob das Gesicht meines Freundes erkennen. Ruhe in Frieden) mit einem langen Rüssel und aus seinen Beinen wurden zwei ebenfalls lebendige Bestien. Ich bin darüber fasziniert, was der „Lebensstein“ alles aus Kadavern machen kann. Ich ließ unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen zwei weitere Leichen in den Raum bringen.
Kurze Zeit später stürzte sich das rochenartige Wesen auf eine der Leichen und trieb seinen triefenden Rüssel tief in das Fleisch. Als es fertig war erhob sich einer der toten Körper sehr
entstellt vom Boden. Ihm fehlte der Unterkiefer und aus seinen Händen wuchsen lange und scharfe Klingen und aus dem unteren Bauchbereich weitere kleine Arme.
Die andere Leiche wurde von den ehemaligen Beinen meines Kollegen attackiert und wurde in eine humanoide Gestalt verwandelt, bei der alle Gliedmaßen und der Kopf einzelne Lebewesen sind.
Faszinierend!
Da die menschliche Reanimation durch den Lebensstein zu lange dauert, wird dies von diesen kleinen abnormalen Wesen sehr schnell erledigt!
Fast so als wüsste der „Lebensstein“ das und würde diese kleinen Biester absichtlich zuerst erschaffen, um die Verbreitung zu beschleunigen.
Unmöglich, das Objekt kann nicht denken!  
Ich bin Neugierig geworden, was es noch für Variationen dieser Monster gibt und habe fünf weitere  Leichen in den Raum schicken lassen.
Da die Wesen sehr aggressiv sind, müssen drei Wachen mit Flammenwerfern die Biester in Schach halten, sodass die toten Körper hineingebracht werden können. Vor Flammen weichen sie zurück, obwohl sie eigentlich gar keine Schmerzen spüren, was unsere bisherigen Tests ergaben. Eine Schwäche die wir noch ausmerzen werden. Ich bin gespannt was über Nacht passiert.

21.04.1943:
Etwas schreckliches ist geschehen.
Diese Monster sind ausgebrochen !!
Wie mir Dr. Müller mit seinen letzten Atemzügen berichtete, verschmolz das rochenartige Wesen alle fünf Leichen zu einem gewaltigen und riesigen Koloss, der die Tür aufbrach und die Seuche freiließ!
Die diensthabenden Wachen wurden von dieser Bestie regelrecht zerfetzt.
Die kleineren Ausgeburten verbreiteten sich rasch über die Lüftungsschächte überall in der gesammten Anlage. Sie überraschten die Soldaten und alle anderen und töteten so den größten teil der Belegschaft.

Rasch hatten sie ihre Anzahl vervielfacht und ihre Zahl wuchs immer weiter, solange sie frische Opfer fanden.
Zum Glück hat das Labor nur einen Eingang und dessen Tür müsste selbst den Koloss aufhalten können!
Von innen kann man sie zum Glück auch nicht öffnen. So kann auch kein Mensch diese Bestien bei der Flucht herauslassen!
Das Einzige was ich jetzt noch tun kann, ist die Reichsführung über unser scheitern zu informieren
und ich hoffe, dass sie dieses Tor nicht mehr öffnen und diese Anlage vergessen wird!
Anschließend werde ich mich erschießen, auch wenn ich dann zu so einem Ding werde.
Aber so kann ich meinen Tod wenigstens selbst bestimmen und erleide keine großen Schmerzen.
Das Aufschreiben meiner letzten Worte beruhigt mich und ich hoffe, dass diesen Bericht nie jemand findet!


Dies ist der originale Wissenschaftsbericht und er ist echt!
Das zweite SEK-Team, das hinunter geschickt wurde, fand die Anlage verlassen vor. Nur die Leiche des SEK-Kommandanten mit den Notizen und der im Forschungsbericht erwähnte „Lebensstein“ wurden gefunden.
Dieser wurde weggeschafft und wie ich unsere arschkriecherische Regierung kenne, wahrscheinlich den Amis gegeben. Darüber habe ich aber keine Informationen.
Glaub mir oder nicht, dass ist mir egal.
Ich habe die Informationen vom Regierungsserver und nur etwas Zusammengefasst.
Warum diese Viecher uns noch nicht überrannt haben kann ich dir nicht sagen, aber sie existieren!


Dies ist ein Auszug aus einem Internetblog der 2006 online war und bald darauf gelöscht wurde.
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