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Was ein Pirat verändern kann

von 100alanna
Kurzbeschreibung
CrossoverAbenteuer, Fantasy / P18 / Gen
18.12.2013
24.01.2023
96
221.858
204
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Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
24.01.2023 1.925
 
Hurra, ich lebe noch. Und diese Geschichte auch. Und ja, mir ist klar, dass ich schon viel zu lange nicht mehr gepostet habe aber so ist es nun mal. Ich kann mich nur entschuldigen und Besserung geloben.

Man liest sich.



Verwirrt sahen die Zuschauer wie Harry lachend mit dem Riesenoktopus fangen spielte, anstatt nach seiner Geisel zu suchen. Und wieso sollte er auch? Su befand sich bereits in der Karibik. Außerdem machte es so viel mehr Spaß hier herum zu tollen als sich durch den ganzen See zu quälen. Gut, er wusste ganz genau wo sich das Dorf der Seebewohner befand aber die Mitte des Sees war doch recht tief und Harry hatte keine Lust eine Luftperle nach der Anderen zu schlucken. Eine Einstellung, die Victor und Fleur teilten. Nur hatten die beiden beschlossen zum Schein auf die Prüfung einzugehen. Sprich, Victor hatte sich in einen halben Hai verwandelt und Fleur einen Kopfblasenzauber angewandt. Dann waren beide abgetaucht, nur um heimlich an Bord der Flying Dutchman zu klettern. Sie würden hier eine Stunde verbringen und dann extrem aufgelöst (Fleur) und extrem angepisst (Victor) vor den Juroren auftauchen. Keiner der drei dachte in diesem Moment an den vierten Champion, der ja von nichts eine Ahnung hatte und ernsthaft versuchte die gestellte Aufgabe zu meistern. Tja, zu seinem Unglück wurde er bei seiner Suche nicht nur von Schwärmen von Grindelows angegriffen, sondern auch von Kappas, Koboldhaien und etwas, was Cedric nicht wusste was es war. Harry hätte ihm sagen können, dass es ein Axolotl war. Allerdings ein magischer, der ungefähr die fünffache Größe seiner mundanen Artgenossen hatte. Tja, Calypso machte halt keine halben Sachen. Selbst Schuld, wenn die Verantwortlichen nicht darüber nachdachten in wessen Hoheitsgebiet sie sich rumtrieben.

Nach etwas mehr als einer Stunde war Fleur die Erste, die wieder am Strand ankam. Völlig aufgelöst und mehr als panisch. Das war das Bild, welches die Französin den Zuschauern bot. Madame Maxime eilte mit Riesenschritten zu ihrer Schülerin. „Cherrie, was ist…“ „MEINE SCHWESTER!!! WO IST MEINE SCHWESTER???? Gabrielle! Gabrielle! Sie ist doch erst 8!“ „Soll das heißen, Sie haben Ihre Geisel nicht gefunden?“ fragte Ludo Bagmann stirnrunzelnd. „Qui, c’est ce devrait. J’ai cherché partout. Ou est ma soeur?“ „Äh? Wie meinen?“ „Sie will wissen wo ihre Schwester ist. Sie habe überall gesucht. Aber nada.“ Mischte sich Jack ein, der nun ebenfalls dazu gekommen war. Von der anderen Seite kamen nun auch Karkaroff, Dumbledore und Crouch. Gerade rechtzeitig um einen stinksauren halben Hai aus dem See springen zu sehen, der sich noch im Sprung wieder in den bulgarischen Sucher zurück verwandelte. „Was spielt Ihr Briten für ein Spiel? Wo befinden sich unsere Freunde? Oder sollte diese Aufgabe nur ein Scherz sein? Wenn ja, finde ich ihn überhaupt nicht witzig.“ Giftete Victor die Juroren an. Albus trat vor dem wütenden jungen Mann automatisch einen Schritt zurück. Und nicht nur er. „Wie bitte? Sie haben Ihre Geisel auch nicht…“ „Das sagte ich doch gerade. Also? Wo ist meine Cousine? Im Dorf der Meermenschen  ist sie jedenfalls nicht.“ Beunruhigt sahen sich die Lehrer an. Unter den Zuschauern kam Gemurmel auf. Victor hatte nicht gerade leise gesprochen und jeder konnte die zusammen gebrochene Fleur sehen. Beide auffällig OHNE Anhang. Tja und dann…

Dann wurde ein ohnmächtiger Cedric von zwei Meermenschen an Land geworfen. Und auch er war dabei alleine. Jetzt wurde das Gemurmel wesentlich lauter. Jeder wollte wissen was passiert war. Denn so hatte sich niemand die zweite Tunierrunde vorgestellt. Jack deutete seinem Neffen an Oktopus Oktopus sein zu lassen und ebenfalls an Land zu kommen. Inzwischen waren auch die anderen Erwachsenen, sprich Lilly und ihre Großeltern, Fleurs Eltern und Theophanu Krum dazu getreten. Und alle verlangten Erklärungen. Die Keiner der Juroren geben konnte. Albus versuchte schließlich einen der Meermenschen an die Oberfläche zu rufen um direkt zu erfahren was da schief gelaufen war. Nur das erst keiner auf sein rufen reagierte und als dann doch einer hoch kam, dem Zauberer nur einen ellenlangen Vortrag zu halten schien. Und zwar genervt. Und das richtig. Und Albus wurde dabei immer bleicher. Schließlich erbarmte sich Will, trat von der versammelten Menge zurück und ins seichte Wasser und fragte nun seinerseits. Er allerdings kurz und knapp. Naja, mehr wusste er ja auch nicht, denn natürlich wusste er ja schon was los war. Aber es zahlte sich aus, den Schein zu wahren. Die Zuschauer staunten nicht schlecht. Es war nicht gerade üblich, dass sich die hiesigen Zauberer und Hexen die Mühe machten eine der Nichtmenschlichen Sprachen zu lernen. Woher sollten sie auch wissen, dass das mit einer der Vorteile war in den Diensten Calypsos zu stehen. Schließlich drehte sich Will zu den Juroren. Mit vor der Brust verschränkten Armen meinte er nur sarkastisch: „Gratuliere. Das habt Ihr fein hinbekommen. Ich dachte,  in der heutigen Zeit hält man nicht mehr viel von Menschenopfern? Außerdem ist es nicht ein bisschen unfair von den Kindern zu erwarten, dass sie mit einer Göttin um ihre Opfergaben streiten?  Aber dann, nachdem was ich bis jetzt von Euch Briten gesehen habe, sind Euch Eure Kinder ja ziemlich egal.“ Madame Maxime richtete sich zu ihrer vollen Größe auf.  „Was erlauben Sie sich Monsieur? Was für Menschenopfer? Wir würden niemals die Sicherheit der uns Anvertrauten aufs Spiel setzen! Die Geiseln sollten bis zum Ende der Tunierrunde absolut sicher sein.“ „Sicher. Unter Wasser. Unter einem Schlafzauber. Und dann nicht mal persönlich im Dorf abgegeben, sondern nur per Zauber inmitten des Schwarzen Sees befördert. Nicht mal ansatzweise in Dorf Nähe. Ein See, der nur rein zufällig zum Hoheitsgebiet der Meeresgöttin gehört. Jener Meeresgöttin, deren letztes formales Opfer schon Jahrhunderte her ist. Wie naiv sind Sie eigentlich, dass Sie glauben, Calypso würde ein solches Opfer verschmähen, wenn es ihr schon auf dem Präsentierteller angeboten wird?“

Da Will sich nicht die Mühe gemacht hatte leise zu sprechen, hatten es auch die Zuschauer auf den Rängen gehört. Und wenn es vorher schon Gemurmel ob der unbegleiteten Ankunft der Champions gegeben hatte, so war das nichts zu dem was jetzt los war. Theophanu Krum runzelte mit zusammengekniffenen Augen die Stirn. Jeder konnte sehen, dass sie stinkwütend war. „Mr. Turner, Sie wollen damit doch wohl nicht andeuten was ich glaube? Soll das heißen meine Enkelin ist tot?“ Will hob beruhigend die Hände. „Nein. Nein. Definitiv nicht tot. Sie war ja am Leben als man sie in den Schwarzen See verfrachtet hat. Und Calypso tötet in der Regel ihre Opfergaben nicht selbst. Aber...“ er zuckte mit den Schultern. „.. Da das Mädchen  jetzt quasi das Eigentum von Calypso ist, wird es wohl ein Weilchen dauern, bis Sie sie wiedersehen. Das letzte Opfer hat, soweit ich weiß, den Locker bis jetzt immer noch nicht verlassen. “ Und das würde er auch nicht. Denn dieses /Opfer/ war der Nachfolger von Cutler Becket. Oh und er war natürlich tot. Was die Geiseln definitiv NICHT waren. Und sie würden schon bald wieder auftauchen. Spätestens nach dem Ende des Turniers. Auch wenn Will sich hütete das jetzt laut zu sagen. „WAS???“ „Isch offe für Sie, dass Sie belieben su scherzen, Monsieur. Aben Sie uberhaupt eine A´nung was das für Konsequensen at? Das ist immerhin meine TOCHTER von der Sie da sprechen!“ mischte sich Gerald Delacour ein. Will zuckte nur mit den Schultern. „Es ist wie es ist. Und es ist ja nicht so als hätten die Herren Veranstalter das Risiko nicht gekannt. Immerhin tritt mein Enkel für Calypsos Bruderschaft an. Ich erinnere mich ganz genau, dass sowohl mein Enkel und seine Mutter, meine Frau und ich und sogar Jack und die Mitglieder der verschiedenen Schiffe immer und immer wieder betont haben, dass wir im Dienst der MEERESgöttin stehen. Es wäre ihnen ein Leichtes gewesen, diese Situation zu vermeiden. Zum Beispiel, die Geiseln DIREKT UND PERSÖNLICH an den Ort zu bringen, wo die Champions sie finden sollten und so sicherstellen, dass es nicht zu so einem gravierenden Missverständnis kommt.“ Will zuckte erneut mit den Achseln. „Selbst wenn das hier nur Britannien ist und nicht, sagen wir mal das Mittelmeer oder die Karibik, auch hier wurden zu früheren Zeiten Leute dem Meer geopfert um für allgemeines Glück, persönlichen Segen oder ertragreichen Fischfang zu bitten. Wie gesagt, so wie mir es Carracus gerade erzählt hat, sah es verdammt nach einem solchen Menschenopfer aus. Und bevor Sie einwenden, dass die Seemenschen WUSSTEN das es sich nicht um ein solches handelt, bedenken Sie bitte, dass Calypso auch IHRE Göttin ist. Sie würden sich ja auch nie freiwillig gegen Lady Magie wenden, oder irre ich mich da?“

Muss ich erwähnen, dass die zweite Turnierrunde als absolutes Desaster in die Geschichte des Trimagischen Turniers eingehen sollte? Nein? Hab ich auch nicht angenommen. Denn nach Wills Erklärung war es erst mal Essig mit der Ruhe. Jeder schrie jeden an. Aber vor allem die Eltern der Geiseln die Juroren und Ministerialbediensteten. Ludo Bagman floh schließlich Kopflos in den Verbotenen Wald um den Angriffen Apolonia Delcours zu entkommen. Zeigte die Gute doch sehr auffällig, dass Veelas nicht nur Geschöpfe der Liebe waren. Oh nein, Apolonia hatte sich in ihre andere Seite verwandelt und schoß mit Feuerbällen auf jeden der auch nur in irgendeiner Art und Weise für diese Aufgabe verantwortlich gewesen war. Nicht das Theophanu sich zurückhielt. Auch sie drohte den Verantwortlichen. Doch da sie bereits vor Monaten ein Handelsembargo gegen die Britischen Inseln verhängt hatte, hatten ihre Drohungen nicht mehr die Durchschlagskraft, die sie hätten haben können. Lin Shisui hingegen blieb auffallend ruhig. Ihm war nicht entgangen, dass Harry sich nicht mal die Mühe gemacht hatte nach seiner Geisel zu tauchen. Und das verriet dem Mann eins. Harry hatte gewusst, dass Su nicht mehr im See war. Und wenn Harry es gewusst hatte, dann wohl auch dessen Wahlbruder. Bei der kleinen Französin war sich Shisui zwar nicht ganz sicher aber seine Enkelin hatte ihm von dem Gelage Weihnachten erzählt. Fleur WAR dabei gewesen. Im Gegensatz zu dem Hogwartschampion. Er würde es nicht beschwören, das nicht, aber es würde ihn wirklich nicht überraschen, wenn das Alles ein von vorneherein abgekartertes Spiel war. Vor allem wenn man bedachte, dass die Familie Turner einen, sagen wir mal nicht gerade verschleierten Kleinkrieg gegen Albus Dumbledore und Cornelius Fudge führte. Nein, der Patriarch der Lins würde erst mal ruhig abwarten und dann einen Besuch auf der Flying Dutchman machen. Und dann… na er würde sehen.

„Willkommen in Sparrows Freedom. Mein Name ist Sirius Black und ich bin heute Ihr Reiseführer. Wenn Ihr mir dann bitte folgen wollt. Zu Eurer Rechten  seht Ihr den Wald, der einen Großteil der hiesigen Ländereien ausmacht. Etwas weiter hinten könnt Ihr gerade noch den Fluss sehen, der das Anwesen mit Süßwasser versorgt. Zu Eurer Linken…“ „Äh, Verzeihung Mr. Black?“ „Nenn mich Sirius Schätzchen. Bei Mister fühle ich mich so alt.“ Su lächelte schmal. „Sirius dann. Können Sie… Du…“ „Du ist ok. Wie gesagt. Sooo alt bin ich nu noch nicht.“  „Das ist ja alles schön und gut. Aber wo sind wir? Dies ist NICHT Hogwarts!“ mischte sich Cho genervt ein. Sie war klatschnass, ihr war schlecht und auch wenn die Luft hier stand und sie so langsam Schweißperlen auf der Stirn hatte, fror sie gewaltig. Alles was sie im Moment wollte, war eine lange Knutschsession mit ihrem Freund und eine heiße Schokolade. Oh und aus den verdammten, nassen Klamotten raus. Sirius grinste. Chos Ärger einfach an sich abperlen lassend. „Du solltest besser zuhören Süße. Ich hab doch gerade erwähnt, dass Ihr hier auf Sparrows Freedom seid.“ „Aber wo IST hier? Dies ist nicht Hogwarts.“ Beharrte die 16-Jährige stur. „Jamaika. Gratuliere. Ihr habt eine Auszeit in der Karibik gewonnen.“
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