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Lifeline

von Andoblade
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Azusa Nakano Mio Akiyama Ritsu Tainaka Tsumugi Kotobuki
17.12.2013
19.11.2014
13
19.291
1
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17.12.2013 1.399
 
Azusa war die halbe Nacht durch den Regen geirrt ohne zu wissen wo sie hinwollte. Sie lief bis ihre Kräfte sie verlassen hatten. Von dort aus hatte sie sich zwar mit müh und Not nachhause schleifen können, doch es ging ihr einfach nur dreckig. Die Tränen waren irgendwann versiegt. Sie fühlte sich so als würde sie jede Sekunde wieder losweinen, doch die Tränen blieben weg. Scheinbar hatte sie zu viel geweint in dieser Nacht. Ihre Eltern hatten sich unglaubliche Sorgen gemacht gehabt, aber sie kam dann ja doch noch nachhause. Als ihre Eltern sie fragten was passiert war schüttelte die Schwarzhaarige nur den Kopf und verschwand in ihrem Zimmer. Es war sicher schon vier oder halb fünf und sie schmiss sich mit ihren Nassen Klamotten aufs Bett und rollte sich zusammen wie eine Katze. So verharrte sie nun bis zu ihren Wecker. Geschlafen hatte sie nicht eine Sekunde, weswegen sie sich noch viel schlechter fühlte. Sie blickte kraftlos auf ihren Wecker und stellte ihn ab, dann rollte sie sich wieder zusammen und blieb auf dem Bett liegen. Sie hustete stark, hielt sich leicht den Kopf und glühte vor sich hin. Scheinbar hatte sie sich etwas eingefangen. Sie hatte nicht mal mehr die Kraft aufzustehen oder zu rufen, weswegen sie so in dieser Position verharrte. Ihre Eltern waren schon Arbeiten gegangen, weswegen es nicht auffiel, dass Azusa noch in ihrem Bett lag und in ihren durchnässten Sachen im Bett lag. Sie wusste nicht mehr wie viel Zeit seit dem Wecker vergangen war, doch es war schon hell draußen und langsam fiel sie in einen unschönen Schlaf. Sie träumte davon, wie Jesse immer wieder verschwand und sie stehen ließ, da sie ihm nicht geantwortet hatte. Diese Szenerie wurde immer schlimmer für die Schwarzhaarige. „Bitte….bleibt hier…“, flüsterte sie immer wieder während sie schlief.

Das Klingeln der Haustür riss sie plötzlich aus dem unruhigen Schlaf. „Was ein Glück…es war nur ein Traum“, flüsterte sie leise vor sich hin. Erneut klingelte es an der Tür. Azusa blickte kurz auf. Sie musste zur Tür, aber war sie wirklich wieder fit genug dafür nach den paar Stunden Schlaf? Sie streckte sich schwach und setzt sich auf die Bettkante. Langsam versuchte sie aufzustehen, während es ein drittes Mal klingelte. „Ich komm ja schon…“, flüsterte das Mädchen mit den Zöpfen, doch das würde die Person an der Tür eh nicht hören. Nun stand sie taumelt auf ihren Beinen. „Ich muss irgendwie zu Tür“, murmelte sie, aber ihr war unglaublich schwindelig und sie taumelte einen Schritt nach dem anderen zu ihrer Zimmer Tür. Nun klopfte es an der Haustür. Irgendetwas Wichtiges war und Azusa wollte so schnell sie konnte zur Haustür, weswegen sie nun schneller ging und stolperte. Beim fallen griff sie die Türklinke, wodurch die Tür auf ging, aber Azusa fiel trotzdem zu Boden und blieb schwach liegen. Sie blickte kurz nach draußen. Einige Meter von der Tür entfernt gingen gerade die anderen Mädchen wieder. „Nicht gehen…“, rief sie mit letzter Kraft. Es war zwar nicht laut, aber laut genug, dass die Schwarzhaarige sich umdrehte und bemerkte, dass Azusa dort im Eingangsbereich lag. „Azusa…“, sagte Mio geschockt. Die anderen Mädchen drehten sich schnell und liefen dann auf die am Boden liegende zu. „Ist alles okay bei dir?“, fragte die Braunhaarige Drummerin. Ritsu und Tsumugi halfen Azsua auf. „Nein…“, brachte Azusa unter Anstrengung heraus. „Was ist mit dir passiert Azu-miau?“, fragte die anderen Braunhaarige, die mit den Spangen im Haar schnell, doch Azusa hatte keine Kraft mehr etwas zu sagen. „Bringen wir sie erst mal in ihr Bett…“, schlug die Blonde schnell vor. Nun wurde der kleinen Schwarzhaarigen schwarz vor Augen.

Die anderen Mädchen kümmerten sich sofort um die jüngste. „Azusa-chan, warum bist du nur weg gelaufen?“, fragte die Blonde und wirkte wirklich sehr bedrückt wegen der ganzen Situation. „Hoffentlich geht es ihr bald besser…“, sagte die Schwarzhaarige und legte der kleinen einen nassen Lappen auf die glühende Stirn. „Wie hoch ist ihr Fieber Ri-chan?“, fragte Yui schnell als das Fieberthermometer piepte. „Warte….oh das ist übel. Einundvierzig Grad….“, sagte die Drummerin geschockt. „Sie muss ganz schnell in ein Krankenhaus…“, sagte die Schwarzhaarige nun. „Ja da hast du recht Mio-chan. Ich mach das schon…“, sagte die Blonde schnell, kramte nach ihrem Handy und rief den Krankenwagen. „Hoffentlich wird Azu-miau wieder Gesund“, sagte Yui und saß aufgelöst auf dem Boden. „Der Krankenwagen kommt sofort“, sagte Tsumugi nun, die fertig war mit dem Telefonat. „Wie machen wir das? Werden wir sie in den Krankenwagen bringen lassen und dann einfach gehen? Ich glaub nicht, dass wir mitfahren dürfen…“, sagte Mio nervös. „Wir….wir müssen aber für Azu-miau da sein. Sie ist doch auch immer für uns da“, sagte die Braunhaarige Gitarristin leise. „Ich glaub wir sollten sofort ins Krankenhaus fahren und bei ihr sein“, schlug Mugi nun leise vor. Ein Nicken von allen entschied, dass sie für ihre Freundin da sein werden würden. Der Krankenwagen war auch kurz darauf da und sie luden das Mädchen mit den Zöpfen ein und fuhren direkt wieder. Mio hatte herausgefunden in welches Krankenhaus Azusa gebracht werden würde und so machten sie sich schnell auf den Weg dorthin.

Es dauerte eine Weile, aber dann öffnete die kleine Schwarzhaarige wieder ihre Augen und blickte sich langsam um. Sie war nicht zuhause, soviel wusste sie, aber wo war sie? Dieses Zimmer kannte sie nicht. Sie hustete stark und lange, sodass ihr Hals richtig schmerzte. Das Zimmer hatte nur ein Bett und war sonst auch karg ausgestattet. „Ein Krankenhaus?“, fragte sie sich mit leiser Stimme selbst und setzte sich langsam auf. Hatte sie sich etwa eine so starke Grippe zugezogen, dass sie ins Krankenhaus musste? Das Mädchen mit den Zöpfen blickte nun langsam vor sich hin und seufzte. Sie konnte sich an jede Sekunde erinnern, die in Ihren Traum abgelaufen war. Sie hatte wieder den Blauhaarigen Jungen gesehen. Er hatte sie geben sich mit ihm zu treffen, doch in den Traum hatte sie ihm gesagt er solle bloß verschwinden, aber wieso hatte sie das gesagt? Sie wollte sich doch eigentlich mit ihm treffen. Sie verstand den Traum einfach nicht. Sie blickte aus dem Fenster. Es sah wieder nach regen aus. Sie konnte nicht sagen wie viel Uhr es gerade war. Sie verspürte das Gefühl, dass sie nicht allein sein wollen, aber sie war ganz allein. Sie legte nun ihre Beine über den Rand des Bettes und stellte sich langsam hin. Sie ging einige Schritte. Es ging ihr wieder besser. Zumindest war ihr nicht mehr zu Schwindelig. Nun ging sie langsam auf die Tür zu und öffnete diese. Es war ein ganz normaler Gang im Krankenhaus. Azusa verließ das Zimmer und ging den Flur entlang. „Wo ist das Schwesternzimmer? Dann könnte ich vielleicht ein bisschen was erfahren“, murmelte sie vor sich hin. Sie ging den Gang entlang nur um zu bemerken, dass sie in die falsche Richtung gelaufen war. Nun musste sie umdrehen und in die andere Richtung laufen.

Beim Schwesternzimmer angekommen klopfte sie kurz und wurde herein gebeten. „Oh hallo“, sagte eine sehr junge Krankenschwester, die vielleicht nur ein paar Jahre älter war als Azusa selbst. „Hallo…ich hab ein paar Fragen….“, begann Azusa. „Natürlich. Frag mich“, grinste die Krankenschwester. „Also…ich bin zusammen geklappt und dann hier aufgewacht. Welchen Tag haben wir heute? Wie viel Uhr haben wir? Und was habe ich genau?“, fragte sie nun schnell. „Du scheinst noch echt total durch den Wind zu sein. Wir haben heute Donnerstag und es ist gerade zehn nach neun. Was du hast. Du hast eine sehr starke Bronchitis, aber da du ja zwei Tage lang durch geschlafen hast scheint es dir viel besser zu gehen. Wie ist das passiert? Wie hast du dir das eingefangen?“, sagte die Krankenschwester grinsend. Sie hatte zwei Tage durch geschlafen? Die anderen müssen sich sicher unglaubliche Sorgen machen um sie. „Ich bin die ganze Nacht du den Regen gelaufen…“, gab Azusa zu. „Oh das ist nicht gut. Deine Freundinnen sind die letzten beiden Tage immer bei dir gewesen, aber du bist nicht wach geworden. Ich denke, dass sie heute wieder kommen werden“, erklärte die Krankenschwester ruhig. „Wie lange muss ich noch hier bleiben?“, fragte Azusa noch schnell. „Ich denke mal du wirst noch übers Wochenende hier bleiben müssen, aber das fragst du am besten nachher den Arzt bei der Visite“, antwortete die Krankenschwester. Die kleine Schwarzhaarige bedankte sich noch und ging nun wieder in ihr Zimmer.
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