Todeslied

von Clavis
GeschichteAbenteuer, Horror / P16
16.12.2013
10.09.2014
27
23.238
 
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16.12.2013 1.007
 
Das ist meine erste Fanfiction, die ich hier hochlade, also würde ich mich über jedes Review freuen egal ob Lob oder Kritik. Die Geschichte ist im Prinzip aus der Langeweile in Schulstunden entstanden und ich schreib sie zusammen mit AdenSkirata. Deswegen könnte der Upload unregelmäßig werden, wenn wir nichts mehr auf Vorrat haben, aber wir versuchen alle 2-3 Tage ein neues Kapitel hochzuladen.Zu den Charakteren:
Rev ist mein Char und Aden hat sich den zweiten Hauptcharakter, Kathy, ausgedacht.
Aber jetzt will ich nicht weiter stören, hier kommt das erste Kapitel^^
mfg Clavis, Aden


Die Geschichte hat nichts mit der eigentlichen Story von Elfenlied zu tun da sie an einem anderen Ort spielt.


Kapitel 1: Neue Evolution

Langsam näherte sich der Helikopter dem Einsatzgebiet.
Die Stille der Nacht wurde nur von dem Lärm der Rotoren durchbrochen und auch im inneren herrschte Schweigen, da jeder der Soldaten seinen Gedanken nachhing.
Unter ihnen auch Revenger, ein Soldat der erst vor kurzem der Trupp zugeteilt worden war, jeder der 20 Soldaten gehörte zu der Elite.
Sie wussten nicht was sie erwartete, aber wenn man sie, die Omega-Schwadron, rief musste die Lage verzweifelt sein.
Der Helikopter landete und die Rampe senkte sich. Die Soldaten standen auf und verließen ihn im absoluten Gleichschritt.
Auf Außenstehende musste es ein beeindruckender Anblick sein: 20 Soldaten die in schwarzer Panzerung im perfekten Gleichschritt marschierten.
Allerdings ging es heute nicht darum, jemanden zu beeindrucken, es war einfach eine Angewohnheit.
Vor ihrem Kommandanten und dem leitenden Wissenschaftler blieben sie stehen und erwarteten ihre Anweisungen.
„Ich bin froh, dass ihr kommen konntet“, begann der leitende Wissenschaftler
– nur eine Floskel, als hätten sie eine Wahl gehabt, als der Befehl kam –
„Wir haben euch Omegas gerufen, weil wir hier ein Problem haben, an dem unsere Soldaten verzweifelt sind oder besser gesagt, das unsere Soldaten nicht überlebt haben.“
Er begann vor den Soldaten auf und ab zu gehen:
„Ihr seid unsere letzte Hoffnung, eine Katastrophe mit gewaltigen zivilen Verlusten zu verhindern.
Vor einiger Zeit ist eine Kreatur aus einem unserer Labore ausgebrochen, bevor wir sie festsetzen konnten, hatte sie schon hunderte Zivilisten getötet und seid ihrer Flucht, hat sie schon Dutzende Soldaten auf dem Gewissen.
Wir haben ihr eine weitere Kreatur ihrer Art nachgeschickt, allerdings hat diese uns verraten und sich ihr angeschlossen.“
Er winkte einen Wissenschaftler heran, der zwei Fotos an jeden der Soldaten verteilte. Rev warf nur einen kurzen Blick darauf, stockte und schaute wieder hin.
Von den Fotos starrten zwei Mädchen zurück, die eine war noch jung, vielleicht 10 Jahre alt, aber die andere war, so wie er, circa 19 und so wie sie aussah, hätte er sie definitiv nicht abgewiesen.
Das sollten Massenmörder sein?
„Sir, darf ich eine Frage stellen?“, erhob Rev die Stimme.
„Ich weiß schon, was sie Fragen wollen Soldat, aber das sind keine unschuldigen Kinder.
Sie haben ihren Auftrag, töten sie beide.
Sie müssen sich damit nicht gut fühlen, sie müssen es nicht wollen, sie müssen es einfach tun. Verstanden?“
„Sir, ja Sir“, tönte es zurück.
„Gut. Wegtreten. Der Transporter wird sie in ihr Zielgebiet bringen und sie werden ergänzende Informationen bekommen“, sagte der Kommandant, auf den Transporter deutend.
Die Omegas drehten sich wie ein Mann um und stiegen in den Transporter.

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„Glauben sie, dass sie es schaffen?“, fragte ihr Kommandant nachdem ihr Transporter verschwunden war.
„Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es“, antwortete der Wissenschaftler.
„Verdammt, ich hab das Gefühl das sie eben meine besten Männer in den Tod geschickt haben.“
Mit diesen Worten drehte sich der Kommandant um und ging.

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In dem Transporter, baute sich ein Mann mit den Abzeichen eines Leutnants stolz vor ihnen auf.
„Alle mal herhören!“, dröhnte seine Stimme unnötig laut durch den Transporter, da die Soldaten bereits seit Beginn der Fahrt schwiegen. „Ich werde ihren Einsatz koordinieren.“
Einer der Omegas, Rev kannte ihn nicht genau, aber sein Name war Scar, wechselte einen Blick mit seinem Nachbarn, stand auf und ging betont langsam auf den Leutnant zu.
Er blieb so nah vor ihm stehen, das sich ihre Gesichter fast berührten, wäre der Omega nicht knapp 15 cm größer gewesen.
„Sie werden also unseren Einsatz koordinieren?“, fragte er betont ruhig.
„Ja“, antwortete der Leutnant kleinlaut.
„Kommen sie mit raus oder bleiben sie hier drinnen?“
Der Leutnant fühlte sich sichtlich unruhig. „Ich bleibe hier drinnen.“
Plötzlich brüllte Scar los: „Dann stecken sie sich ihren verdammten Stolz in den Arsch, denn solange sie nicht mit rauskommen, sind sie nur ein verdammtes Weichei, dass kein Anrecht darauf hat, von uns auch nur angesehen zu werden! Geben sie uns unsere Informationen und schwingen sie ihren Hintern zurück zu Mutti.“
Mit diesen Worten setzte er sich wieder hin.
Der Leutnant fing wieder an zu sprechen, dieses Mal deutlich kleinlauter.
„Ääähh, ach ja die Informationen: Der Feind verfügt über eine Waffe, die sie innerhalb eines kleinen Radius sofort töten kann, aber je nach Situation, auch in einem Größeren gewaltige Schäden anrichten kann.
Was auch immer passiert, bleiben sie immer auf Abstand und verwenden sie auf jeden Fall panzerbrechende Munition. Viel Glück.“
Er drehte sich um und ging. Kaum war er weg, meldete sich einer der Scharfschützen zu Wort und meinte sarkastisch: „Saubere Arbeit, Scar, ich glaube er hat sich in die Hose gemacht.“
Alle fingen an zu lachen, aber nach kurzer Zeit wurde es wieder still.
Revs Gedanken wanderten wieder zu den Mädchen.
Er kannte seinen Auftrag und wenn es sein musste, würde er sie auch töten, aber dennoch würde er erst versuchen, normal mit ihnen zu reden, denn dem Befehl zum Trotz hielt er sie nicht für Mörder.
Außerdem, was war das für eine Waffe, die einen sofort tötet und was sollte der Unsinn mit der panzerbrechenden Munition?
Er hatte das ungute Gefühl, das man sie gegen einen Feind schickte, bei dem die Auftraggeber nicht wollten, dass sie Informationen über ihn hatten, aber warum?
Er glaubte nicht, dass man sie alle in den Tod schicken wollte, aber was war dann der Grund? Darüber nachzudenken brachte ihn auch nicht weiter, also lehnte er sich zurück und versuchte sich zu entspannen.
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