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Heute Nacht sind die Hühner wild

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
13.12.2013
08.01.2016
25
20.885
5
Alle Kapitel
97 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
30.05.2015 592
 
Hallo:) Danke wie immer, dass ihr meine FF lest und für eure lieben Reviews*-*
Das neue Kapitel ist ziemlich kurz und nur ein Zwischenkapitel, und das nächste kommt dann nächste Woche.Ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

Bis bald,

Elisa


Sie hatten die ganze Nacht geredet. Über das was in den vergangenen Jahren alles geschehen war, aber auch über die Zukunft. Die beiden wünschten sich eine gemeinsame Zukunft, und es schien so als würde dem nichts mehr im Wege stehen. Als Fred sich am Morgen verabschiedete, wussten beide, dass sie es schaffen konnten.

Sprotte war mit Wilma verabredet, die seit dem sie ihren neuen Job bekommen hatte überglücklich war. Sie trafen sich in einem Eiscafé und Sprotte war überrascht, als sie auch Trude, Frieda und Melanie entdeckte. „Es fühlt sich an wie früher“, meinte Wilma und lächelte.“Es  fühlt sich noch besser an“, antwortete Trude und schaute immer wieder auf den wunderschönen Ring, der nun ihre Hand zierte.

„Ich wollte euch unbedingt noch einmal sehen, bevor es für mich und Steve in die Flitterwochen geht. Und ihr müsst mir versprechen, dass wir uns wieder sehen werden, auch wenn es vielleicht in der nächsten Zeit keine Hochzeit geben wird. Obwohl ich mir da nicht so sicher wäre“. Sie schielte grinsend zu Frieda, die anfangen musste zu lachen.

„Danke für alles“, sagte Trude und verabschiedete sich ziemlich traurig von ihren besten Freundinnen und schließlich brachen auch die anderen auf, sodass Wilma alleine im Café zurückblieb. Sie blätterte in einem Magazin und dachte an alles Mögliche, als eine Stimme sie aus den Gedanken riss.

„Was für ein Zufall! Da treffe ich jetzt schon wieder auf dich“, sagte Leonie und setzte sich zu Wilma, die überrascht das Magazin auf die Seite legte. „Wie geht es dir? Wie war die Hochzeit?“, fragte Leonie und strahlte Wilma an, woraufhin deren Herz heftig zu schlagen begann. Wilma erzählte ihr alles über die Hochzeit, den Junggesellinenabschied und wie schwer es ihr fiel, ihre Freundinnen zu verabschieden.

“Es ist nicht so, dass  wir uns nie treffen wollen, aber irgendwie ist jeder immer so mit seinem eigenen Leben beschäftigt. Ohne die Hochzeit und die Zeit die ich mit ihnen verbringen durfte, wäre die Situation vielleicht noch schlimmer geworden. Ich hoffe es so, dass wir uns dieses mal an das Versprechen halten werden.“ Leonie hörte ihr aufmerksam zu und die beiden verbrachten den ganzen Nachmittag gemeinsam und ohne es zu wissen, verliebte sich Wilma erneut in Leonie und dieses Mal noch heftiger wie je zuvor.

Trude schaute Steve zu, der den letzten Koffer in Freds Auto stellte und sie konnte es immer noch nicht glauben, dass sie nun in ihre Flitterwochen aufbrechen sollten. „Komm steig ein, sonst verpassen wir noch den Flug Frau Domaschke.“, rief Fred. An ihren neuen Nachnamen musste sie sich wirklich noch gewöhnen. Fred hatte ihnen  angeboten, sie zum Flughafen zu fahren, denn er wollte nach Hause zu seiner Tochter, und der Flughafen lag sowieso auf dem Weg. Ihr war aufgefallen, dass er besonders glücklich wirkte, aber sie traute sich nicht ihn zu fragen.

Sie freute sich wahnsinnig auf Italien und ihre Familie, die dort lebte und sie war Steve unendlich dankbar für das Ziel, das er ausgesucht hatte. Die Fahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit und als sie den Flughafen erreichten, waren sie schon ziemlich spät dran und nur kurze Zeit später saßen sie im Flieger.

„Wir gehen wirklich nach Italien“, meinte Trude, die schon lange nicht mehr ihre Familie in Italien gesehen hatten. „Ich weiß“, entgegnete Steve, bevor Trude ihm glücklich einen Kuss gab.
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