Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Heute Nacht sind die Hühner wild

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
13.12.2013
08.01.2016
25
20.885
5
Alle Kapitel
97 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
11.02.2015 843
 
Hallo, ich melde mich endlich wieder mit einem neuen Kapitel zurück, aber ich war ziemlich lange im Ausland und konnte dort keine neuen Kapitel schreiben. In den nächsten Wochen werdet ihr wieder mehr Kapitel lesen dürfen und wie immer hoffe ich, dass sie euch gefallen werden. Danke, dass ihr meine FF lest und danke für eure Reviews!*-*
Ich hoffe, dass euch das neue Kapitel gefällt

Bis ganz bald

Elisa ♥




Sie waren schweigend nebeneinander gelaufen und es war als würden sie beide noch in Gedanken bei der Hochzeit sein. „Danke, dass du mich eingeladen hast“, sagte Jan und blieb plötzlich stehen. Melanie sah ihn lange an und entgegnete schließlich:“Danke, dass du mich begleitet hast“

Jan begann zu lachen und meinte:“Ich wäre dumm wenn nicht, ich meine wann trifft man denn sonst eine so wunderschöne, unglaublich talentierte und nette Frau in so einer kleinen Stadt?“ Er strich ihr vorsichtig eine blonde Locke aus dem Gesicht und bei seiner Berührung, musste sie auch  lächeln.

„Wie schaffst du das bloß?“, fragte Melanie  und konnte immer noch nicht aufhören ihn anzuschauen. All ihre Ängste, dass alles genau so enden würde wie ihre Beziehungen davor waren auf einmal verschwunden, denn in diesem Moment fühlte sie sich so glücklich wie immer, wenn sie mit ihm gemeinsam war und sie wusste, dass sie es versuchen mussten.

Sie vertraute ihm und wünschte sich genau so glücklich mit ihm zu werden, wie sie es bei ihren Freunden an diesem Tag gesehen hatte. „Jan, wie kann es sein, dass ich nach so einer kurzen Zeit solche Gefühle für dich haben kann?“, fragte sie und sein Lächeln vertiefte sich:“Du hast dieselben Gefühle wie ich für dich? Dann ist ja gut, dann kann ich das tun was ich mir schon den ganzen Tag so sehr  wünsche“.

Bevor sie etwas sagen konnte, küsste er sie erst  sanft und als sie den Kuss heftiger erwiderte, fühlte es sich für beide so unglaublich richtig an, dass sie am liebsten nie wieder damit aufhören wollten.

Als sie sich vorsichtig voneinander lösten, nahm er ihre Hand und flüsterte:“Melanie, ich kenne dich nicht wirklich lange, aber in diesen paar Tagen habe ich mich in dich verliebt und  ich weiß, dass wir es schaffen können. Ich liebe dich und einerseits macht es mir Angst und ich frage mich ständig, wie du es geschafft hast, dass ich nur an dich denken muss, aber andererseits fühle ich mich so glücklich wie noch nie.“Und dann küsste er sie ein zweites Mal und Melanie wusste in diesem Augenblick, dass sie beide eine Chance hatten.

Frieda hatte sich nach der Hochzeit alleine auf den Weg nach Hause gemacht, denn Willi wollte unbedingt noch bei seiner Mutter vorbei schauen, die seit dem Herzinfarkt ihres Mannes nie wirklich schlafen konnte und auch wenn es schon sehr spät war, hatte er beschlossen die Nacht bei ihr zu verbringen.

In wenigen Tagen würden sie abreisen und Willi hatte eingesehen, dass seine Eltern ihn brauchten. Die Hochzeit war so unfassbar schön gewesen und wenn sie an die glückliche Trude dachte, die die ganze Zeit nur gestrahlt hatte bekam sie Gänsehaut. Steve und Trude machten sich glücklich und das freute sie sehr.

Als sie die Tür zum Haus ihrer Mutter aufschloss, bemerkte sie ihre diese, die scheinbar noch nicht geschlafen hatte. „Ich habe auf dich gewartet“, sagte sie lächelnd und Frieda setzte sich zu ihr. In all den Jahren hatte sich ihre Mutter verändert. Der neue Freund tat ihr gut und es war, als würde sie in ihrer Beziehung endlich richtig zufrieden sein. Trotzdem war sie immer noch ihre Mama, die sie über alles liebte und mit der sie in den Tagen, die sie vor der Hochzeit dort gelebt hatte, fast keine Zeit verbracht hatte.

Erst die ganzen Vorbereitungen, Willis Vater, die Hochzeit und die Schwangerschaft. Ihre Eltern wussten noch von dem Baby noch nichts, denn bis jetzt war der richtige Zeitpunkt nicht dagewesen. „Wie war die Hochzeit noch?“, fragte ihre Mutter, die nur in der Kirche anwesend gewesen war.

„Sie war so schön“, entgegnete Frieda und ihre Mutter lächelte und fragte:“Das freut mich sehr. Bei euch ist es ja noch nicht so weit? Du würdest es mir ja schon sagen, wenn wir ein Brautkleid aussuchen könnten?“

Frieda antwortete schnell:“Nein noch nicht, aber es gibt etwas das ich dir schon längst hätte sagen sollen, aber dass in den letzten Tagen einfach immer unpassend gewesen wäre. Mama, ich hoffe du bist nicht enttäuscht, dass ich es dir erst jetzt sage. Ich bin schwanger und ich hoffe du freust dich darüber so wie wir uns auch freuen“.  

Frieda merkte sofort, dass ihre Mutter begonnen hatte zu weinen. „Das ist eine wunderschöne Nachricht meine Süße“, schluchzte sie glücklich und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Meine kleine Frieda wird Mutter, ich werde Oma, ist das  nicht unfassbar?“, flüsterte sie dann und Frieda begann wie so oft in den letzten Tagen ebenfalls vor Freude  zu weinen. „Doch das ist es Mama“, entgegnete sie und schloss ihre Mutter in ihre Arme.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast