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Heute Nacht sind die Hühner wild

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
13.12.2013
08.01.2016
25
20.885
5
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13.12.2013 558
 
Schön, dass ihr meine FF lest. Ich habe vor einer Woche die wilden Hühner mal wieder angeschaut und  musste dann unbedingt die Bücher wieder lesen. Und jetzt probiere ich es mal mit einer "Wilden Hühner FF" Ich hoffe sie gefällt euch und es wäre lieb, wenn ihr mir ein Review schreiben würdet:) Danke:D


https://www.youtube.com/watch?v=lVULy6nnuZE


Lg

Elisa







Sprotte  spazierte durch die Innenstadt und überlegte wann sie  das letzte Mal hier gewesen war.
Es musste eine Weile her sein, denn seit ihre Mum mit ihrem Vater durch die Welt reiste und ihre  Großmutter gestorben war, hatte sie  nicht das Bedürfnis gehabt zurückzukehren.

Die wilden Hühner versuchten den Kontakt nicht zu verlieren, doch das war meist schwierig, da jeder nun sein eigenes Leben lebte.

Frieda und Willi hatten einen Hof gegründet und  nahmen dort Tiere auf, die ihre Hilfe benötigten. Sprotte besuchte ihre Freundin ab und zu, doch es war komisch dort zu sein, denn Frieda besaß nun endlich eine Familie in der es keine Probleme mehr gab und Sprotte war immer noch alleine.

Wilma war Schauspielerin  und auch wenn das mehr oder weniger gut lief, schien sie glücklich zu sein. Während Wilma immer noch Single war, lebte Melanie in Berlin als Modedesignerin und war auch ziemlich erfolgreich und das letzte Mal als Sprotte mit ihr geredet hatte, traf sie sich mit einem jungen, französischen Model. Melanie hatte sich nicht wirklich verändert.

Auch Trude hatte ihr Glück gefunden, denn vor einigen Wochen hatte eine Einladungskarte zu ihrer Hochzeit im Briefkasten gelegen.

Das war der Grund, weshalb sie auch zurück gekehrt war und Sprotte wusste nicht, wie es werden würde, wenn alle wieder vereint waren.  Die Pygmäen und die wilden Hühner. Ein kleines Lächeln huschte über ihre Lippen und  sie dachte an ihre Kindheit und wie viel Glück sie gehabt hatte.

Manchmal vermisste sie ihre Bande schon noch, auch wenn die Mädchen sich nach der Auflösung noch lange getroffen hatten.

Doch dann waren sie mit der Schule fertig und jeder ging seine eigenen Wege. Nicht alles lief wie geplant, denn ihre Großmutter war relativ bald gestorben und nachdem Frieda und Willi zusammen gezogen waren, hatten Sprotte und Fred sich endgültig getrennt und aus den Augen verloren.

Die Beiden hatten andere Vorstellungen von ihrer Zukunft und so zog Sprotte zum studieren erst einmal nach München und kam lange nicht nach Hause zurück.


Sie war sich nicht bewusst gewesen, wohin sie lief, bis sie vor dem alten, verrosteten Gartentor stand.  Sprotte strich über die leicht abgeblätterte Farbe und dachte an den Abend an dem sie Trude geholfen hatte es  zu streichen.

Als sie es öffnete knarrte es immer noch so laut, wie sie es in Erinnerung hatte und sie erwartete beinahe das vertraute Geräusch der  Gespräche der wilden Hühner zu hören. Doch es war natürlich still  und sie  war dennoch überrascht als sie sah, dass der Wohnwagen immer noch an derselben Stelle stand.

Auch er war über die Jahre etwas verändert, doch  die leuchtenden Buchstaben zeigten immer noch zu welcher Bande er gehörte.

Sprotte lachte wieder und mit schnellen Schritten ging sie auf den Wagen zu. Es war als wäre sie wieder das wilde Huhn, das sie einmal gewesen war und ihr Herz schlug wild, denn sie merkte wieder einmal wie sehr sie diesen Ort, diese Stadt und vor allem ihre Freunde vermisst hatte.
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