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Love can start with a little moment

DrabbleHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Aida Riko Akashi Seijūro Hyūga Junpei Izuki Shun Kiyoshi Teppei Midorima Shintarō
10.12.2013
19.07.2014
84
35.221
5
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1 Review
 
10.12.2013 467
 
Kagami Taiga

Sie hatten es geschafft!
Das Stadion jubelte ihnen zu, während du mit einem breiten Grinsen auf den Lippen dich durch die Zuschauermenge kämpftest. Nachdem die letzte Spielsekunde vergangen und es eindeutig gewesen war, dass sie gewonnen hatten, hatte dich nichts mehr auf deinen Sitzplatz halten können. Du wolltest und musstest zu ihm!
Kagami und sein Team hatten so hart gekämpft und selbst als es schlecht für sie gestanden hatten, war ihr Kampfgeist nie verloschen. Sie waren weiter am Ball geblieben und hatten sie an die Spitze gekämpft. Ihr Zusammenspiel auf dem Basketballfeld war ein überragender Anblick gewesen. Noch nie zuvor hattest du so etwas in deinem Leben gesehen. Und genau deswegen musstest du jetzt zu ihm.
Dein Herz raste während du weiter gegen die Menschenmassen um dich herum ankämpftest. In deinem Kopf drehte sich alles, aber es war dir egal. Du musstest zu ihm und dich mit ihm und seinem gesamten Team an diesem unglaublichen Sieg erfreuen.
Als du dich endlich aus der Menge befreit hattest, hetztest du die Treppen runter, in Richtung der Umkleiden. Dir war es vollkommen egal, dass du dort eigentlich nicht sein durftest. Nichts würde dich davon abhalten, ihn jetzt in die Arme zu schließen und sein freudiges breit grinsendes Gesicht sehen zu dürfen.
Die einzige Frage in deinem Kopf war nur, ob er dies auch zulassen würde.
Eigentlich waren du und Kagami nur Freunde, nicht mehr und nicht weniger. Ihr verstandet euch blendet, hattet furchtbar viel Spaß zusammen. Doch mehr war nicht zwischen euch. Zu mindestens schien es von seiner Seite so zu sein. Anders als er jedoch, hattest du angefangen Gefühle für den Rothaarigen zu entwickeln. Gefühle, die du erst überhaupt nicht wahr haben wolltest. Und als du sie endlich erkannt hattest, konntest du nicht den Mut aufbringen, sie ihm zu gestehen.
Doch im Moment war dies alles nebensächlich. Dein Körper hörte nicht auf die Angst, die immer noch an dir nagte und dir versuchte weiß zu machen, dass deine Gefühle ablehnen würde. Du ranntest einfach, weiter und weiter, als würde dein Leben davon abhängen.
Gerade, als du schon fast dabei warst, auf das Spielfeld zu rennen, sahst du ihn. Er war verschwitzt, erschöpft und müde, aber noch immer konntest du das breite Grinsen auf seinem Gesicht erkennen. Als er dich sah, blinzelte er verwirrt, bevor er jedoch etwas sagen konnte, fielst du ihn um den Hals und küsstest ihn.
Im ersten Moment schien Kagami von deinem so plötzlichen Kuss vollkommen verwirrt und erschrocken zu sein. Doch dann geschah etwas, mit dem selbst du nicht gerechnet hattest. Noch etwas zögerlich begann er deinen Kuss zu erwidern, was in deinem Magen ein Feuerwerk auslöste. Nie im Leben hättest du mit einer solchen Reaktion von ihm gerechnet.
„Das wurde aber auch langsam Zeit.“ Hörtest du einen seiner Teamkollegen leise sagen.
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