The Story of a mother and a Princess of the battlefield

GeschichteFamilie / P16
Königin Maeve Rohan - Mystischer Ritter des Feuers
08.12.2013
15.12.2015
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08.12.2013 2.786
 
Tiefe Dunkelheit herrschte in den Räumen, der besten Kämpferin von der Königin von Temra. Nämlich der Kriegerprinzessin Freya, die ihrer Lady treu ergeben war. Leicht fuhr die Schwarzhaarige Kämpferin sich eine freche Strähne aus dem Gesicht, während sie dann zu den Räumen ihrer Lady trat, um ein Gespräch mit ihr zu führen. Denn es gab einiges was ihr Sorgen bereitete, in Bezug auf den endgültigen Sieg gegen die Kells Leute. Denn daran arbeiteten sie ja all die Zeit lang. Es war mitten in tiefster Nacht und doch wagte die junge Normanin es die Räume ihrer Lady aufzusuchen. Denn sie hatte ziemlich bedenkliche Informationen herausgefunden aus einen ihrer kurzen Erkundungen, von denen sie gerade eben erst zurückgekommen war.

Kurz blieb die Kriegerin vor der Tür stehen, ehe sie schließlich laut und deutlich anklopfte und kein Zögern herausklingen ließ. Denn sie war mit dem Kampf aufgewachsen und deshalb hatte sie nie wirklich angst. Selbst ihrer Lady gegenüber war sie ziemlich direkt wenn ihr Zweifel kamen, bei gewissen Worten die Maeve vertrat. Doch dennoch standen die beiden Frauen sich sehr nahe und für die junge Kriegerin war Maeve eine Art Mutter, genauso wie sie für die ältere wie eine Tochter war. Einige Zeit lang herrschte komplette Stille aus dem inneren der Räume, ehe die barsche Stimme von Lady Maeve erklang und unwirsch Einlass gewährte. „Wer stört zu solch später Stunde?“, knurrte die Königin, doch als sie ihre beste Kriegerin erblickte, wusste sie direkt das es sich um etwas wichtiges handeln müsse. Denn Freya würde sie nicht zu solcher Stunde aufsuchen, wenn es nichts von Bedeutung wäre. „Was hast du zu Berichten, Freya?“, verlangte sie also zu wissen, während sie mit einer unwirschen Geste in das innere des Raumes deutete, um ihrer Beinahe Tochter in den Raum zu bitten. Sie hatte sich gerade zur Ruhe legen wollen und war schon beinahe eingeschlafen, als es geklopft hatte, weshalb sie im Moment so unwirsch reagierte. Doch sie war sich sicher, dass ihre Kämpferin dies sehr wohl alleine wusste und es ihr nicht übel nahm.

Maeve nahm sich ein Glas mit Wein, während sie sich dann niederließ auf ihrem bereiteten Bett und ihre gefühlte Tochter beobachtete, die vor ihr stand und sich wohl nicht wirklich niederlassen würde. Zumindestens nicht im Moment. „Es geht um unsere Pläne, bezüglich Kells. Sie haben neue Ritter bekommen und dieser alte Druide will einen Art Zauber anwenden zur Wintersonnenwende. Zu dieser Zeit werden die Kräfte ihrer Ritter wesentlich stärker und ich befürchte, dass uns dies einige Probleme bereiten könnte. Ich will nicht beleidigend sein, Mylady. Aber wir haben nicht gerade soooo viele gute anständige Leute in unseren Reihen, die Mystischen ausgenommen. Wenn es ihnen gelingt, wird dieser falsche König mit Sicherheit nichts unversucht lassen um seinen Vorteil für einen Großangriff auf uns zu nutzen. Wir sollten uns auch etwas überlegen, um gewappnet zu sein oder vielleicht sogar ihren größten Ritter auf unsere Seite ziehen, noch bevor die Sonne dem Winter zuneigt.“ Ein langes Schweigen breitete sich nun in dem Zimmer aus, ehe die Königin schließlich doch noch das Wort ergriff und sich einen großen Schluck ihres Weines genehmigte. Das Alter schien ihr in diesem Moment richtig ins Gesicht geschrieben zu sein. Denn zu heutigen Zeiten war sie eine der älteren Bewohner. Da man meistens nicht unbedingt so alt wurde und da war fast fünfzig schon ungewöhnlich. Doch sie würde noch lange nicht aufgeben und auch ihre Gesundheit würde das aushalten müssen.

Lange Zeit verharrte die ältere Dame einfach nur so auf ihrem Bett und ließ sich nicht zu einer Äußerung herleiten, doch dann deutete sie müde neben sich und signalisierte so, dass Freya sich setzen sollte und das machte sie kurz darauf auch nochmal deutlich, indem sie es aussprach. „Setz dich neben mich Freya“, meinte sie leise und ihre Stimme schien den gesamten Raum zu durchschneiden, denn es war klar erkenntlich, dass auf ihren Schultern eine große Besorgnis lastete. Um es milde auszudrücken, änderte dieses Wissen so einiges an ihrem Plan, denn sie hatten vorgehabt die Festlichkeiten für einen Angriff zu nutzen. Aber wenn dies jetzt stimmte, dann könnte es genau so gut schiefgehen und wenn sie eines wusste,dann das Freya nicht mit falschen Informationen zurückkehren würde. Sie hatte sich bisher immer davon versichert, dass ihr Wissen der Wahrheit entsprach und deshalb traute die Königin dieser Frau auch am meisten. Sie würde wohl sogar soweit gehen und sagen, dass sie Freya ihr Leben anvertrauen würde und das auch zurecht, denn sie würde ihre Lady nie enttäuschen. Nachdenklich rieb sich die Königin ihre Schläfen, während sie über eine weitere Vorgehensweise nachdachte, denn mit diesen neuen Informationen galt es nichts zu überstürzen, sonst würde es nur daneben gehen. Und genau dies konnte die Herrscherin von Temra sich in ihrer momentan Lage nicht leisten. Denn es war schon schwer genug einen endgültigen Sieg zu erringen, gegen die Kells Leute. Dem Vorschlag den Freya nannte, galt es Aufmerksamkeit zu schenken, denn es war eine gute Idee. Aber ob es gelingen würde den Ritter des Feuers auf ihre Seite zu ziehen? Denn niemand anderes war mit dem stärksten Ritter von Kells gemeint.

Ob ihr Sohn jemals wieder mit ihr vereint sein würde? Denn es war wirklich eine schwierige Aufgabe ihn zu überzeugen, auch wenn es einfacher wurde, wenn sie erstmal Zweifel bei Rohan geweckt hätten und Freya würde dies mit Sicherheit mit Bravur bewältigen, wenn sie ihn erstmal in Anspruch nahm. „Bitte kümmere dich darum, dass Rohan seine Seite überdenkt, denn immerhin könnte er uns ziemlich nützlich sein und ich will endlich meinen...“ Bei diesen Worten unterbrach sie sich selbst und biss sich leicht auf die Lippen. Die Königin von Temra fühlte sich von ihren Jahren niedergedrückt, denn sie hatte den Großteil der Kindheit ihres eigenen Kindes verpasst und das nur, weil sein Vater ihn entführt hatte. Auch wenn sie dankbar war, dass er so Nemaine entgangen war, sie hätte ihn lieber an ihrer Seite gehabt und nun war sie alleine und hatte nur noch Freya, denn Torc war nicht wirklich jemand der zuversichtlich war. Es stimmte zwar, dass sie ihm einen hohen Posten gegeben hatte, aber nicht unbedingt weil er soviel Erfolg hatte. Denn momentan war ja eigentlich eher das Gegenteil der Fall.

Freya nickte nur knapp auf diese Anordnung und war fest entschlossen ihn zur Zufriedenheit ihrer Lady auszuführen, das war klar ersichtlich und sie war entschlossen, dass sie es schaffen würde. „Ich werde gleich morgen damit beginnen und ihn abpassen, sofern es mir gelingt ihn von seiner Herde zu trennen, aber ich habe keine Zweifel, dass mir das gelingt. Denn immerhin hat er eine große Schwachstelle und das ist sein Zweifeln an sich selbst. Weshalb es nicht allzu schwer sein sollte ihn für uns zu gewinnen Mylady.“ Ein ernster Zug hatte sich in Freyas Züge geschlichen, während sie sich neben ihrer Lady niedergelassen hatte. Einige Zeit lang saßen die beiden Frauen einfach nur nebeneinander, während sie jeweils ihren eigenen Gedanken nachhingen. Die Kriegerprinzessin wusste, dass Rohan eine wichtige Rolle für Maeve spielte, jetzt wo sie die Wahrheit rausgefunden hatte, aber würde dies etwas daran ändern, wenn es ihr gelang Rohan auf ihre Seite zu ziehen? Würde sie dann als weniger wichtig angesehen werden? Denn immerhin war Rohan der Prinz von Temra und sie eigentlich von Geburt an eher eine Außenstehende. Sie hatte sich ihren Platz nur hart erkämpft um jetzt hier sitzen zu dürfen.

Die Miene der Kriegerprinzessin war in sich gekehrt und ziemlich eisern, denn sie wollte nicht, dass ihre Lady merkte, dass sie Bedenken hatte ob es gut wäre, denn sie wollte ihren Status nicht verlieren. Aber hatte sie ihrer Lady nicht treue Dienste geleistet und war ihr näher gekommen als irgend möglich? Denn immerhin teilten sie gemeinsam ziemlich viele Geheimnisse. Freya war glücklich darüber, dass sie als wertvoll genug angesehen worden war, dass Maeve ihr einiges mitgeteilt hatte über ihr Leben. Natürlich nicht alles, aber doch recht viel. Immerhin war sie eine der wenigen, die über Rohans Herkunft Bescheid wussten und auch was mit ihm passiert war. Auf der anderen Seite wusste die Königin von Temra so gut wie alles wichtige von Freyas Leben, denn für die Kriegerprinzessin war die Königin mittlerweile ein Mensch, den sie sich nicht mehr wegdenken konnte.

Schließlich spürte die Kriegerin leicht die Hand ihrer Lady auf der Schulte rund blickte hoch, nur um in das ernste Gesicht von Maeve zu blicken. „Du hast Angst, dass du mir nicht mehr wichtig sein könntest oder? Wenn Rohan zurückkehrt?“, meinte sie schließlich mit ernster Miene und bohrte ihre Augen förmlich in die von der jüngeren. Es schien als konnte Freya nicht einen einzigen Gedanken wirklich vor ihr zu verstecken. Doch eigentlich war ihr das gar nicht unangenehm. Es zeigte nur dass Maeve sie gut kannte und selbst dann in ihr lesen konnte, wenn sie es verhindern wollte. Ein einfaches Nicken bestätigte die Vermutung der Königin und ehe sie sich versah, wurde die Schwarzhaarige von der älteren in eine leichte Umarmung gezogen. „Freya egal was passiert, für mich wirst du immer einen Platz in meinem Herzen haben. Du bist einer der wichtigsten Menschen für mich und das sollte man als Königin eines Landes nicht unbedingt öffentlich zeigen. Doch du bist für mich wie eine Tochter und das sollte dir eigentlich auch klar sein. Diese Tatsache wird sich nie ändern. Auch wenn ich meinen Sohn wieder an meiner Seite haben werde. Du wirst immer meine Tochter sein, die ich nicht hatte. Also mach dir nicht zu viele Sorgen darüber, Sorgen stehen dir nicht, meine Liebe. Es macht nur deine Haut runzlig und du bist noch zu jung für Falten“, meinte sie und diese Worte brachten ein Schmunzeln auf die Züge der jüngeren und ohne das sie es wirklich verhindern konnte, lehnte Freya sich leicht an ihre Lady und gefühlte Mutter. Sie hatte keinerlei Heimweh denn für sie war hier die Heimat. Dort wo Königin Maeve war und nicht wo ihre angebliche Mutter lebte und in dem Land wo sie aufgewachsen war. Sondern in Temra.

Lange Zeit verging in denen die beiden Frauen aneinander gelehnt dasaßen, ehe die Königin sich schließlich von Freya löste und sich erhob. Denn es war spät geworden und nun war sie wirklich müde geworden. „Du solltest jetzt in deine Gemächer gehen Freya, denn immerhin hast du noch einiges vor morgen. Aber du weißt das du mich jedes mal aufsuchen kannst, wenn dich etwas bedrückt. Dafür bin ich da, denn du bist mir wichtig auch wenn du es nicht gerne magst, wenn man dich in schwachen Momenten sieht. Aber da ähneln wir uns.“ Die Kriegerprinzessin nickte leicht auf diese Worte und schließlich stand sie auf und warf Maeve noch einen dankbaren Blick zu, ehe sie die Gemächer verließ und ihre Lady nun in Frieden ruhen ließ.



Am nächsten Morgen war die junge Kriegerin schon ziemlich früh auf den Beinen und wollte sich direkt ihrer neuen Aufgabe widmen. Denn sie wollte den jungen Mann so schnell wie möglich auf die Seite von Temra zu ziehen. Noch vor der Wintersonnenwende musste dies geschehen, denn sonst wären alle Hoffnungen umsonst, die Maeve für sich sah und die Freya für ihre Mutter erfüllen wollte. Sie sah in ihr eine stolze Herrscherin und das zurecht. Denn im Gegensatz zu Conchobar hatte die Königin es verdient zu herrschen. Noch mit dem Morgengrauen verließ sie auf ihrem treuen Reittier die Burg von Temra und begab sich in die Gefilden der Feinde. Doch schließlich ließ sie ihr Pferd zurück und kämpfte sich zu Fuß einen Weg durchs Gelände. Die Möglichkeit der Entdeckung kam immer näher und sie hoffte, dass es ihr gelingen würde, solange unentdeckt zu bleiben, bis sie ihre Aufgabe ansatzweise in die Tat umgesetzt hatte und wenn es auch nur darum ging, ersten Kontakt mit Rohan geknüpft zu haben. Mit der Zeit hatte sich eine Art Rivalität zwischen ihr und ihm eingebürgert, denn ihre Elemente waren sich ja sehr ähnlich. Doch Freya brachte mehr Erfahrung in die ganzen Kämpfe. Mittlerweile hatte sie die Grenze von Kells erreicht und schlich sich näher an die Schlossmauern heran. Sie wusste das es so einige Wege gab um hineinzugelangen, denn genau dafür hatte sie gesorgt und sie war schon oft genug im anderen Schloss herumgegeistert ohne gefangengenommen zu werden.

Das schwierige würde nur werden sich in Rohans Gemächer zu schleichen oder ihn irgendwo alleine zu erwischen. Denn er war wohl gerade inmitten des Schlosses und nicht etwa auf einer Erkundung oder bei Pyren. Was ihr ehrlich gesagt beinahe lieber gewesen wäre. Denn mit dem Drachen der Wagnis kam sie sogar jetzt einigermaßen zurecht, ohne das dieser sie direkt angreifen wollte. Denn ihr Element half ihr dabei sich vor ihm zu schützen. Wenngleich er ihr nicht wirklich gehorchte, so wie bei Rohan. Doch das brauchte sie auch gar nicht, denn immerhin ging es ja darum, dass sie sich einfach ein wenig gegen ihn behaupten konnte und nicht darum, dass sie ihn endgültig ausschalten sollte. Das würde fatal sein , wenn Rohan erstmal auf ihrer Seite kämpfen würde. Denn der Drache war ein ziemlich ernstzunehmender Kampfgefährte und es wäre sehr gut, wenn er für Temra kämpfen könnte. Zwar hatten sie Tyrune aber dieser war nicht immer so von Erfolg gekrönt wie Pyren. Sie erreichte mittlerweile die Gemächer von ihrem Zielobjekt und wurde wirklich fündig, wie er gerade dabei war sich etwas auszuruhen. Denn er lag mit geschlossenen Augen auf seinen Bett und schien sich nicht wirklich vor Gefahren zu fürchten. Aber er hatte ja auch nicht so ausgeprägte Sinne, wie die Kriegerprinzessin, die ein fremdes Annähern sehr schnell auf die Spur gekommen wäre. Sie betrat unbemerkt seine Gemächer und ließ die Tür zu gleiten, ehe sie ihn mit ihrer Waffe bedrohte, gerade als er die Augen öffnete. Eine Warnung genügte um ihn zum schweigen zu bringen und er schien nicht mal daran zu denken laut zu werden. Denn er kannte ihre Reflexe und eine Bewegung würde genügen ihn zu töten, wenn dies in ihrem Sinne wäre.

„Keinen Mucks kleiner, du wirst mich nicht verraten. Sonst wird es nicht gut ausgehen für dich. Glaub ja nicht, dass es für dich gut laufen wird, wenn du die anderen benachrichtigst, Rohan. Heute bin ich nicht unbedingt als Feind hergekommen. Ich will dir eher einen Grund zum nachdenken geben, ob dein Weg wirklich der richtige ist. Weißt du eigentlich das diejenigen, die du freunde nennst soviel vor dir verheimlichen? Der König beispielsweise oder gar der Druide. Sie alle haben Geheimnisse vor dir und das schlimmste, sie würden dir nie wirklich vertrauen, wenn du nicht ihr sogenannter Retter wärst. Was hast du davon, wenn du ihnen immer in den Hintern kriechst und dafür selbst nie groß etwas zurückbekommst? Was haben sie für dich getan? Wie oft zeigen sie deine Leistungen zu schätzen? Glaubst du wirklich sie werden dir ewig Vertrauen entgegenbringen? Vor allem wenn sie herausfinden was deine Herkunft betrifft?“, meinte sie ernst und war neugierig wie Rohan auf ihre kleine Rede reagieren würde. Zuerst schien er ziemlich getroffen von ihren Worten zu sein, denn er sagte erstmal gar kein Wort und hatte eine Maske aufgesetzt.
Doch er musste noch einiges lernen um die Kriegerprinzesin glauben zu machen, dass ihn ihre Worte nicht zu nahe gingen. Denn sie hatte einiges erreicht mit ihren Worten, wie es schien. Er zweifelte bereits jetzt schon ziemlich.

Doch er wollte sich dies nicht eingestehen und versuchte sich verhemmend gegen die Worte zur Wehr zu setzen. „Ich glaube dir kein Wort, Freya. Du willst mich doch nur außer Gefecht setzen mit deiner Art. Wieso sollten sie mir misstrauen und was meinst du mit dem Geheimnis meiner Herkunft? Was weißt du über mich? Du bist doch nichtmal hier aufgewachsen?“, knurrte er und wollte wütend erklingen, doch dies scheiterte ziemlich, da er gleichzeitig auch schon zu Zweifeln begonnen hatte. Zufrieden betrachtete die Kriegerprinzessin diese Situation und lehnte sich wie nebensächlich gegen die Wand und kreuzte die Arme leicht vor der Brust. „Du bist niemand anderes als der leibliche Sohn von Königin Maeve. Ich bin ja mal gespannt, was deine angeblichen Freunde sagen werden, wenn sie erstmal Wind davon bekommen. Sie werden bestimmt denken, dass du sie all die ganze Zeit nur hintergangen hast und zum Schein für sie gekämpft hast“, meinte Freya und grinste höhnisch, denn sie bemerkte wie er sich auf die Lippen biss. Es würde vielleicht noch einiges an Arbeit kosten, ihn zu überzeugen sich Temra anzuschließen. Aber zumindestens war der Grundstein schon mal gelegt. Weshalb die Kriegerin sich schließlich auch dazu entschied langsam zum Ausgang zu gehen. Ehe sie sich noch einmal umdrehte und ihm seine letzte Frage beantwortete. „Sie werden dir kein Vertrauen Schenken Rohan, Denke lieber mal nach, was du in Zukunft machen willst und wem du eher Treue schwören solltest. Leuten die dir Familie sind oder Leuten die dich nur als einer der ihren akzeptieren, weil du ihre mächtigste Waffe bist?“
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