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Anthem of our Dying Day

von Andoblade
GeschichteMystery / P16
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
05.12.2013
22.12.2013
15
22.349
1
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05.12.2013 1.315
 
Die Zwei Jahre, die Mio noch geblieben waren gingen nun nach und nach zuneige. Die Hälfte war nun herum und Ryo hatte alles Mögliche versucht, doch er hatte nichts gefunden um sie zu retten. Er hatte sogar mehrfach selbst versucht einen Deal einzugehen, aber die Kreuzungsdämonen lehnten dies aus irgendeinem Grund ab. Nun wollte er wissen wieso das alles nicht klappen wollte. Er hatte keine andere Möglichkeit in Betracht gezogen. Er stand in seinem Haus, welches er genutzt hatte als er seine Eigenen Probleme hatte. Zu den anderen hatte er gesagt er würde nur etwas schauen wollen. Nun stand er vor seinem Schreibtisch und mischte einiges zusammen, dann zündete er ein Feuerzeug an und ließ dies darauf fallen. Das ganze Gemisch ging brannte sofort los. Zuerst dachte der Braunhaarige, dass er etwas Falsches gemacht hatte, da nichts passiert war, doch nach einigen Sekunden hörte er dann eine bekannte Stimme hinter sich. „Akiyama. Lang nicht gesehen. Hast dich ja gut erholt von deinem Handicap. Schade, dass ich nicht mehr mit dir spielen konnte in letzter Zeit. Bin ein bisschen Beschäftigt gewesen. Nicht, dass es dich interessieren würde, aber ich steh kurz vor einem Durchbruch. Das Fegefeuer ist nun in greifbare Nähe gerückt“, sagte die Stimme langsam und Ryo drehte sich langsam um.

Der Braunhaarige schwieg einige Sekunden und betrachtete den Mann vor sich nur etwas. „Crowley“, sagte er dann langsam. „Der König der Hölle höchstpersönlich“, mischte sich der Schwarzhaarige ein. „Das ist der Grund warum ich genau dich hergerufen habe!“, sagte der Jäger ernst. „Was? Echt? Willst du mich töten? Vergiss das Mal lieber Bürschchen!“, kam es genervt von seinem gegenüber. „Nein. Ich will wissen, warum deine Kreuzungsdämonen keinen Deal machen mit mir“, sagte Ryo dann und verschränkte die Arme. „Ach Ryo. So langsam muss dir doch klar sein, dass dein Gejammer von wegen ‚Lasst die Seele meiner ach so geliebten Cousine frei‘ gar nichts bringt“, sagte der König der Hölle. Den Teil in dem er Ryo imitierte wirkte sehr Ironisch. Ryo griff nach dem Messer, welches er von Kazu Mitgehen ließ. „Willst du so enden wie deine Kreuzungsdämonen?“, fragte der Braunhaarige und war nicht grade begeistert. „Wow wow wow…jetzt bleib mal auf dem Teppich. Ich kann dir da nicht helfen. Seelen sind in letzter Zeit einfach das teuerste, was man haben kann“, erklärte Crowley schnell und lief nun etwas hin und her. Mehr konnte er derzeitig eh nicht tun in der Teufelfalle, die Ryo an der Decke hatte, seitdem Crowley ihn so gedemütigt hatte. „Ja ich versteh deinen Einwand, aber wieso tauscht du nicht einfach. Nimm meine und geb dafür ihre wieder zurück“, schlug der Braunhaarige vor. „Das geht nicht“, sagte Crowley nun grinsend. „Wieso?“, wollte Ryo direkt wissen. „Nun wenn ich eure Seelen vergleiche ist ihre Unschuldige, ängstliche, süße Seele viel mehr wert als deine verkümmerte Drecksseele!“, sagte der König der Hölle nun ernst. „Ach und was müsste ich tun, damit meine Seele gleichwertig wird?“, wollte Ryo wissen. Dies war zumindest ein Verhandlungspunkt. „Wenn du mir die Seelen deiner kleinen Schlampe, deinem alten hirnlosen Lehrmeister und die deines bekloppten besten Freund und deine Seele gibst, dann können wir darüber reden“, sagte Crowley fies grinsend. Ryo schüttelte den Kopf. „Vergiss es!“, sagte er und schlug nun mit der Faust in das Gesicht des Dämons. „Au“, sagte dieser nur kurz und wischte sich etwas Blut aus dem Mundwinkel. „Rede nie wieder so über meine Freunde und Familie!“, sagte der Braunhaarige wütend. „Oh Mann du bist ja schon so vernarrt wie diese Winchesters….“, murmelte Crowley nun etwas genervt. „Tja ich kenn die zwar nicht wirklich, aber ich weiß, dass sie dir immer den Arsch aufreißen! Und du wirst schlussendlich keine Chance haben. Weder bei uns noch bei denen“, sagte der Braunhaarige langsam. „Und war es das? Ich muss das Fegefeuer finden. Das findet sich ja nicht von allein“, sagte der Dämon. „Verzieh dich doch, wenn du kannst“, sagte Ryo locker. „Okay…wie du willst“, nun erzitterte die Erde etwas und die Decke riss leicht ein. Die Teufelsfalle wurde gebrochen und der König der Hölle verschwunden.

Ryo war kein Stück weiter und dies ließ ihn nun wieder etwas wütend werden. Er stieß die Schüssel mit den verbrannten Zutaten für die Beschwörung von seinem Schreibtisch. „Wieso muss das alles so verdammt schwer sein. Zacharia, falls du mich da oben hörst. Dies ist das letzte Mal, dass ich versuche mit dir Kontakt aufzunehmen, wenn du mich wieder im Stich lässt kannst du mich mal“, sagte der Braunhaarige und blickte gen Decke. „Wir brauchen deine Hilfe. Mio soll verdammt nochmal nicht von Crowley’s Höllenhund geholt werden. Ich weiß, dass das Übel enden wird. Wir können Mio nicht sagen, dass er sie zerfleischen wird, denn würde sie durchdrehen. Wir müssen sie retten. Bitte….Zack…verdammt nochmal….du bist einfach nur ein riesen Arsch. Du willst, dass wir dir helfen und dann lässt du uns im Stich? Na schönen Dank auch…“, sprach Ryo ein etwas anderes Gebet in Richtung des Engels, der sich seit dem er Ryo sagte, dass er Ritsu retten solle nie wieder aufgetaucht war. Der Braunhaarige schüttelte den Kopf. „Vergiss es einfach. Wir kommen sicher auch gut ohne dich klar…“, fügte er noch hinzu, drehte sich um und stoppte. Vor ihm Stand der schwarzhaarige Mann. „Hey…“, sagte dieser kurz und Ryo lachte kurz. „Also das mit der Beleidigung….nimm das nicht zu ernst…ich bin nur etwas verzweifelt“, entschuldigte Ryo sich verlegen.

„Du hast recht. Ich habe euch dazu gebracht mir zu helfen, aber ich habe euch kaum geholfen. Du nennst mich mit vollem Recht einen riesen Arsch. Das war ich auch. Nun habe ich eingesehen, dass es falsch war. Castiel hat mir gezeigt wie man das mit den Menschen machen muss. Es ist nicht so, dass man die Menschen wie Haarlose Affen sehen sollte. Das sehen viele oder eher die meisten meiner Brüder und Schwestern falsch“, erklärte er nun langsam. „Schön, dass du eine Erleuchtung hattest. Kannst du uns helfen oder nicht?“, fragte der Braunhaarige langsam. „Es geht um die Seele deiner Cousine oder?“, fragte Zacharia extra nach. „Genau“, antwortete Ryo nickend. „Nun…nein tut mir leid“, sagte der Engel schnell. „Was? Du kannst nicht? Na schöner Mist“, seufze Ryo. „Aber es gäbe einen weg….“, sagte der Schwarzhaarige nach einiger Zeit. „Na dann raus mit der Sprache“, forderte der Braunhaarige schnell. „Nun entweder ihr Töten den Höllenhund oder jemand muss in die Hölle und die Seele aus Crowley’s Tresor klauen“, sagte der Engel dann ruhig. „Also ersteres wird für uns schwer oder meinst du nicht auch?“, fragte Ryo schnell. „Nun das wird wohl darauf hinauslaufen, dass jemand in die Hölle steigen muss dafür“, sagte der Engel dann. Ryo schluckte, aber nickte dann. „Okay. Ich mach es“, sagte er, doch er bekam ein Kopfschütteln als Antwort. „Wie nein?“, fragte der Braunhaarige verwirrt. „In Crowley’s Hölle wirst du nicht überleben. Es ist nicht so, dass ich dir nicht vertraue, aber du weißt selbst wie sehr dir deine Freunde und Familie bedeutet und Crowley wird es gegen dich nutzen. Du wirst keine Chance haben an den Tresor zu gelangen“, erklärte der Engel nun. „Vielleicht hast du recht…“, murmelte Ryo und seufzte. Dies könnte wirklich zu Ryo’s Problem werden.

„Und wer soll es dann machen?“, fragte der Braunhaarige nach einigen Minuten der Stille. „Ich weiß es nicht…“, antwortete der Engel. „Wieso gehst du nicht?“, fragte Ryo schnell. „Nun es ist so, dass Crowley uns Engel aus der Hölle halten kann indem er einige Siegel überall an die Wände, Böden oder Decken macht. So wie deine Teufelsfalle dort oben“, sagte der Engel und deutete nach oben. „Okay und was jetzt?“, fragte Ryo nachdenklich. „Wir werden jetzt erst mal zu den anderen gehen“, sagte der Schwarzhaarige bestimmt. „Gut, dann fahren wir eben“, sagte der Braunhaarige und griff seine Jacke. In der nächsten Sekunde wurde er schon an der Schulter gepackt und die beiden verschwanden mit dem Geräusch eines Flügelschlags.
 
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