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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
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02.12.2013 2.313
 
Nelly Delaine

Kurz nachdem wir Hector und Aiden gefunden hatten (Beide hatten sich verquatscht), machten wir uns auf den Weg zu Festbühne. Das ganze Fest war für mich schon aufregend genug aber das schlug wirklich alles auf Längen. Lachend hakte ich mich an Smilees Arm und sah dabei zu, wie ein paar Cowboys einen Squaredance vor führten. Es war so berauschend und lud zum mitmachen ein. Wäre nicht die Tatsache, das ich es nicht konnte und mich nicht sicherheit blämieren würde. "Setzt euch doch erstmal hin, Kinder", sagte Barney und deutete auf leeren Platz neben sich. Grade wo wir uns setzten, tauchten Trisha und Nathalie aus der Masse aus und stellten den Männern 3 Papteller hin "Hier ist euer Chili". "Schatz, ich hatte gar kein Chili bestellt", bemerkte Barney aber Nathalie warf ihn ein fieses Grinsen zu "Jetzt hast du welches, also hör auf zu weinen". Seufzend machten sich die Männer daran, Nathalie und Trisha schienen sich kaum das Lachen verkneifen zu können, während ich nur verwirrt drein blickte. "Darf ich mal kosten?", fragte ich Smilee zaghaft, doch sofort mischten sich die Frauen ein. Immer wieder viel das Wort >Männersache< und ich verstand nur Bahnhof. War Chili denn wirklich so schlimm? Es dauerte nicht lange und bekam eine Antwort auf meine Frage. Hector standen plötzlich Tränen in den Augen, sein Körper begann zu zittern und er schaffte es nicht mal den Teller leer zu machen "Scheisse ist das Scharf". Trisha legte ihn mitleidig eine Scheibe Weißbrot hin und bestellte eine Flasche Milch für ihren Freund. "Ist Daddy etwa warm?", fragte Baley und zupfte an Barneys Ärmel "Ja und das hat er den blonden Teufel in Form deiner Mom zu verdanken". "Nelly?", fragend drehte ich meinen Kopf zu Smilee, der den Chili runterschluckte ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Er hielt mir seinen Löffel hin, der randvoll mit der roten Masse gefüllt war und ich nahm ihn, trotz der Warnungen, entgegen. Kaum hatte ich das Zeug herunter geschluckt, begann meine Zunge und mein Hals zu brennen. Ich spürte die aufsteigenden Tränen in meinen Augen, mein pochendes Herz und einen leichten Würgereiz. "Oh gott... Ist das Ekelhaft", brummte ich und nahm ein Schluck von Smilees Milch. "Wir haben dich dahin gehend Informiert", lautes Gelächter hallte über unseren Tisch.

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Hector Boyka

"Wird da jemand Müde?", fragte ich meinen Sohn und sah in seine verschlafene Augen. Es war schon recht spät für ein Kind, den Zwillinge schien es nicht anders zu gehen. Müde lehnten sie ihre Köpfe an Barneys Arme "Meine jüngere Schwester holt euch ja gleich ab", sagte Nathalie und strich ihren Sohn über den Kopf. Wenn ich ehrlich sein sollte, behagte es mir überhaupt nicht Aiden einer fremden Frau anzuvertrauen, auch wenn sie Verwandt mit ihn war. Dennoch war er mein Sohn und ich wusste genug über die Welt, das ich mir sorgen machen dürfte. "Sie wird ihn nichts tun, Liebling", Trisha legte eine Hand auf meinen Oberschenkel und schenkte mir ein Lächeln "Wir holen ihn nachher ab, Versprochen". Ich biss mir auf die Lippen, fragte mich was ich tun würde, wenn meinen Sohn etwas zustoßen sollte und verwarf den Gedanken. Sowohl Barneys als auch Nathalies Familie bestand aus schießwütigen Vollidioten, die ihre Kinder schützten und nie zulassen würden das ihnen etwas passierte. Also schön. "Ajajajajaja...", murmelte Aiden und lehnte sich an meine Schulter. Trotz der lauten Musik schien er kurz vor den Einschlafen zu sein "Keine Widerede. Du gehts mit zu Sally". "Penny!", unterbrach Nathalie mich und funkelte mich böse an "Habe ich dir schon 3 Mal gesagt!". "Und ich werde es mir trotzdem nicht merken", den bösen Blick von Nathalie ignorierte ich einfach und wandte mich meiner Freundin zu.

~

Kurz nachdem die Kinder von der überaus fetten Version von Nathalie abgeholt wurden, machten wir Erwachsenen mit Nelly in Schlepptau einen restlichen Schönen Abend mit Alkohol und anderen Sachen. Zum Glück mussten wir Aiden erst in der Früh abholen und da er einen guten Schlaf hatte, konnten wir uns Zeit lassen. "Also", setzte Nathalie an und griff zu ihren Glas mit Whisky "Wann ist die Hochzeit?". Erschrocken sahen Trisha und ich sie an. Nagut, an das Thema Heiraten hatte ich schon gedacht, den schließlich hatten Trisha und ich einen Sohn und ich liebte sie. Mehr als alles andere in der Welt.. "Hmm..", machte ich und griff nach Trishas Hand "Ich brauche erst die Erlaubnis eines gewissen Mannes, um meiner Hübschen ein Antrag zu machen". Barney räusperte sich etwas, sein Blick war starr auf der Zigarre in seiner Hand gerichtet, war sichtlich in Gedanken verloren "Klar, warum nicht. Schließlich hab ihr ein Kind und... ich hab mich halt an dich gewöhnt". An mich gewöhnt? Na das waren ja mal tolle Nachrichten. "Sind den Hochzeiten wirklich so groß? Wie bei diesen >Prinzessin Hochzeiten<?", warf Nelly plötzlich ein. Auf ihren Wangen bildete sich ein rosa Schimmer als alle ihren Blick auf sie richteten. "Ähm... das ist unterschiedlich", setzte Trisha an und wand ihren Blick hilfesuchend zu ihrer Mutter. "Ohja, in jeder Kultur anders. Barney zum Beispiel, hat mich über die Schulter geworfen und zum Standesamt geschleppt", wieder ein lachen an Tisch. "Oh... ist da so üblich?", Nelly wirkte etwas betreten, als sie den Blick von Nathalie sah "Nein, wir hatten eine schöne Feier aber es sind nicht nur diese großen Hochzeiten wie in Märchen". Während Nathalie das kleine Mädchen weiterhin über Hochzeiten aufklärte, lud ich meine Freundin auf einen kleinen Tanz ein.

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Nelly Delaine

Alle tanzten wir zu den Rhytmus der Musik, es war einfach so mitreißend gewesen. Die Band spielte alte Country Lieder und behielt die Stimmung in der Masse aufrecht. "Ist doch lustig, oder?", fragte mich Smilee und zog mich an seine Brust. Sofort konnte ich spüren, wie meine Wangen anfingen zu glühen. Verständlich, über Jahre hinweg kannte ich ja schließlich nur Trench. "J-ja", kam es mir leise über die Lippen und ich wandte meinen Blick ab. Wieso fühlte ich mich in seiner Nähe so anders..? Vielleicht war es so, da er der erste Junge war mit den ich näheren Kontakt hatte. Keine Fantasie. Sonder einfach echt. "Und wie findest du dein neues Leben?", Smilee drehte sich mit mir um und mir schwirrte fast der Kopf von der schnellen Bewegung. Für einen Moment schloss ich meine Augen und holte tief Luft "Es ist Toll...Ich bin glücklich..". Nur eine Person fällt mir zum perfekten Glück... "Ich weiß, das er dir fehlt", Überrascht riss ich meine Augen auf, sah den besorgten Blick von Smilee und ich schüttelte mit den Kopf. Natürlich vermisste ich Trench, ich wünschte mir nichts sehnlicher als sein Lächeln wieder zu sehen. Aber irgendwo musste es doch weiter gehen.. Das redete ich mir ein. Tag für Tag. "Es ist normal. Du bist noch ein halbes Kind", flüsterte er mir zu "Und Kinder vermissen ihre Eltern". Sachte legte er seinen Arm um meine Hüfte und ich musste schwer schlucken "Ja, er fehlt mir aber...das Leben muss irgendwie weiter gehen oder?"

~~~

Nathalie Ross

"Ich wusste gar nicht, das du noch sogut tanzen kannst", hauchte ich und legte meine Arme um den Nacken meines Mannes. "Wir haben das auch lange nicht mehr gemacht", Barneys warme Lippen berührten sanft meine Stirn, seine Hände wanderten zu meiner Hüfte und zogen mich näher an ihn heran. Sofort zog ich diesen unglaublichen männlichen Duft von ihn ein und konnte ihn kaum wiederstehen. "Ja... warum ist das so lange her?", fragte ich etwas betreten und wusste die Antwort sofort. "Weil ich, seitdem wir Verheiratet sind, jeden Hochzeitstag unterwegs war und ich dich immer in Stich gelassen habe aber diesmal wird es anders. Versprochen", auf seinen Lippen lag ein sanftes Lächeln, als er mir in die Augen sah "Ich..". Grade wo mein Mann noch etwas sagen wollte, ertönten bekannte Männerstimmen hinter uns und verdammt, hätte ich gewusst das er noch lebt, wäre ich heute lieber in Hotel geblieben. "Nathalie Morris? Ich glaub es nicht. Du lebst", aus der Masse tauchte ein Mann in meinen alten mit dunklen Haar auf. Sein Name war Derryl Fox gewesen, ich hatte ihn während des ersten Semesters an der Universität kennengelernt und war mit ihn knappe 5 Jahre zusammen. Zuerst war er ein ganz lieber junger Mann gewesen, doch bald veränderte er sich zu einen selbstverliebten, Geldgierigen Mistkerl und ich trennte mich von ihn. "Scheisse, Derryl. Was machst du denn hier?", fragte ich und schmiegte mich an die Brust meines Mannes. Natürlich hatte ich keine Geheimnisse vor meinen Mann und so wusste er, von meinen vielen Exfreunden. Also wusste er auch von Derryl. "Ich komme viel rum, weisst du. Hey, wie unhöflich von mir. Ich bin Derryl", mein Exfreund reichte Barney die Hand und dieser nahm sie entgegen "Barney. Nathalies Mann".

Ohja, Baby. Zeig den Kerl wohin ich gehöre.

Hallo, Alkohol schön das du es einrichten konntest! Derryl sah Barney eine Sekunde an "Du bist verheiratet! Das ist doch Toll und arbeitest du immer noch als Polizeipsychologin?", Derryl trat uns einen Schritt näher, seine dunklen Augen suchten die meine und ich fragte mich, was ich an diesen Kerl mal gefunden hatte. Nie in Leben würde er sich für jemand anderen freuen oder jemanden Gratulieren. Er war falsch und auch mein Mann spürte es. "Ich... arbeite bei meinen Mann in der Autowerkstatt. Der Job bei der Polizei war langweilig. Und was machst du?", fragte ich und schenkte ihn ein lächeln, was von Herzen kam. Mein Exfreund wunk mit der Hand ab "Ich hab den Psychoheini auch aufgeben und arbeite jetzt bei einen Pharmaunternehmen. State of Sun als Sicherheitsfachmann". Bei diesen Worten setzte mein Atem aus. Natürlich war States of Sun eine angesehende Firma, von dessen dunkle Machenschaften kaum einer wusste. Sie waren hinter Annie her... Schnell huschte mein Blick durch die Masse, doch Nelly tanzte immer noch mit Smilee und für eine Sekunde hatte ich sie nicht erkennt. Und mit erleichterung stellte ich fest, das auch der Rest der Expendables den Weg hierher gefunden hatte. Derryl würde nicht mal in die Nähe des Mädchens kommen. "Sie sind Mechaniker?", Derryls Augen trafen die meines Mannes "Ja.. Ich verdiene mehr als genug für meine Familie".

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Trisha Ross

Heirat? Hochzeit? Wie kam meine Mutter plötzlich darauf? Natürlich wollte ich ihn irgendwann heiraten, wenn er mich fragen würde, würde ich sicher mit Ja antworten. "Trisha", Hectors leise Stimme erklang in meinen Ohren und ich sah zu ihn auf. Umgehend legte sich eine beschämte röte auf meine Wangen, als seine braunen Augen die meine suchten und er mir ein zärtlichen Kuss auf die Stirn hauchte. "Lass uns zurück zum Hotel gehen", wie mechanisch nickte ich und folgte meinen Freund durch die feiernde Masse. Während wir uns auf den Weg machten, lehnte ich mich an seinen Arm und zog die frische Nachtluft ein. Und jetzt spürte ich den Alkohol.... Mit einen Schlag wurde mir schwindlig, meine Beine begannen zu schwanken und ich musste mich regelrecht an Hector festklammern. "Wooow... Hey... ganz ruhig", sachte legte er sein Arm unter meine Beine, den anderen schlang er um meine Schulter und eine sekunde später hob er mich in die Luft "Ist dir der Alkohol nicht bekommen?". "Ich weiss es nicht...", müde lehnte ich mein Kopf an seine Schulter und versuchte den stechenden Schmerz in meinen Kopf zu ignorieren. In der Tat hatte ich in den letzten Stunden eine Menge an Alkohol komsumiert, doch nie hätte ich mit solchen Konsequenzen gerechnet. Mir war schlecht...

~

Vorsichtig legte mich Hector auf das Bett, mit seiner Hand strich er mir das Haar aus den Gesicht und musterte mich mit besorgten Blick. Grummelnd drehte ich mich zu Seite, liegen tat mir grade unheimliche gut und auch die Übelkeit war wie weg geblasen. "Verträgst du etwa nichts mehr, Liebes?", fragte mich mein Freund und legte sich zu mir. Auf einmal breitete sich eine angenehme Hitze in meinen Körper aus "Ich liebe dich, Hector", säuselte ich und legte meine Hand an seine Brust. Seine Haut schien unter den Stoff zu glühen und fast glaubte ich, meine Finger würden verbrennen. Umgehend rutschte ich näher an ihn heran, ließ meine Hand wandern und fuhr unter den dünnen Stoff seines T-Shirts. "Was tust du da, Baby?", Hector setzte ein sündhaftes Lächeln auf. "Ich will dich", war meine leise Antwort gewesen, als meine Finger seine Muskeln berührten und ich mir auf die Lippen biss. Ein sanftes ziehen kam von meinen Unterleib. "Alles schön und gut, mein Engel. Ich werde nur kurz auf die Toilette und dann gehöre ich dir allein", Hector drückte mir ein schnellen Kuss auf die Lippen eher sich aufrichtete und in das angrenzende Badezimmer verschwand.

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Erzähler Ansicht

Es war weit nach Mitternacht als die ersten Gäste die Party verließen und ihn somit freie Sicht auf seine Exfreundin und dessen Mann gewährt wurde. Grinsend zog er sein Handy hervor, nie hätte er geglaubt, das er Nathalie Morris oder besser gesagt Nathalie Ross, so schnell finden würde. Er wusste zu gut, das sie den Boss der Expendables geheiratete hatte und er wusste auch, das seine Firma nach ihn und seinen Team suchte. "Eric", sagte Derryl mit einen finsteren Grinsen und beobachtete weiterhin seine Exfreundin "Habe die Expendables lokalisiert. Komm nach New Orleans".
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