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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
1
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23 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
02.12.2013 1.970
 
Trisha Ross

"Nur damit das klar ist. Ihr übernimmt die volle Verantwortung wenn etwas schief geht!"


Waren Churchs letzte Worte gewesen, als festgelegt wurde das Annie mit den Expendables gehen würde. Innerhalb der nächsten Stunden, verpasste man den Mädchen ein neues Aussehen, ein neuen Namen und eine neue Geburtsurkunde. Maggie sorgte dafür, das Annie Davis bei einen Flugzeugabsturz ums Leben kam und Trench sorgte für Ablenkung in Bosnien. Wie diese Aussah, wusste ich selbst nicht sogenau aber sie würde gut sein. Ich warf ein Blick durch den Rückspiegel von Hectors Wagen und sah ein braunhaariges Mädchen, mit ängstlichen Augen, die neben unseren Sohn saß. Ihr Name war Nelly Delaine, 15 Jahre alt und die Nichte von Nathalie Ross. Sie war das Neue ich von Annie gewesen und ich hatte keine Mühe sie mit diesen Namen anzusprechen. "Hey, Nelly. Wenn wir Zuhause sind, würde ich dir gerne was leckeres Kochen! Hast du ein Lieblingsgericht?", fragend warf ich einen Blick über die Schulter, das Mädchen sah mich aus großen Augen an "Ähm...ich...Nudeln...". Etwas betreten senkte sie ihren Blick, als würde sie eine Standpauke erwarten und Hector musste Lächeln "Alles was du willst, Prinzessin". "Danke..", erwiderte sie leise und ich wandte mein Blick wieder aus den Fenster. Hier war eindeutig nachhol bedarf in vielen Sachen und diesen sollte sie kriegen. "Nicht dafür, Süße. Ach übrigens. Der kleine neben dir ist Aiden, unser Sohn", durch den Rückspiegel konnte ich sehen, wie sich der Blick des Mädchens zu den Baby wand, das friedlich in seine Schale lag und schlief. "Ein echtes Baby...", hauchte sie beinah fassungslos, unsicher beugte sie sich zu der Schale rüber und betrachtete Aiden ganz genau. Nicht mal so etwas hatte sie bisheute gesehen... "Er ist 3 Monate alt. Wenn wir zuhause sind, kannst du ihn ja mal auf den Arm nehmen", sagte Hector und lenkte den Wagen in die Tiefgarage unseres Apartmenthauses.

~

"Und das hier wird dein Zimmer sein", sagte ich zu den Mädchen, als ich ihr die Wohnung zeigte und dann bei unseren Gästezimmer ankam. Zu ihren Schutz teilten wir ihre Aufentshaltsorte, so würde sie jede Woche bei einen anderen Schlafen aber dafür war für ihre Sicherheit gesorgt. Und ihr schien die Tatsache, dadurch mehr zusehen, sehr zu gefallen. "Es ist nicht viel.. Aber wir können es dir noch einrichten", ich legte eine Hand auf ihre Schulter und sah ihr schüchternes Lächeln "D..Danke". "Nichts zu danken, Schätzchen. Nachher gehen wir Shoppen und holen dir was zu anziehen", ich führte sie in ihr neues Zimmer hinein. Sofort ließ sie sich auf das Bett fallen, vergrub ihr Gesicht in das Kopfkissen und begann von einer sekunde auf der anderen bitterlich zu weinen.

Hatte ich etwas falsches gesagt? Wie gebrochen war ihre junge Seele schon? Oder war es einfach nur die Erleichterung?


In Moment war es mir egal, sie sollte endlich ein Kind sein und kein Objekt, was man verstecken musste. Vorsichtig legte ich mich zu ihr, zog sie sanft in meine Arme und strich ihr beruhigend übers Haar. Zitternd klammerte sie sich an mich, ihre Tränen versickerten in meinen Sachen aber ich würde sie nicht loslassen. Den trotz das ich selbst noch jung war, wollte ich das sie von einer richtigen Mutter in den Armen gehalten und getröstet wurde. Das hatte sie einfach verdient.. "Es kommt alles wieder in Ordnung, Annie", sprach ich sie bei ihren richtigen Namen an und hauchte ihr ein Kuss auf das Haar...

~~~

Nelly Delaine (Annie Davis)

Liebes Tagebuch,

es ist die erste Nacht, die ich in Freiheit verbringen konnte. Hector und Trisha lassen mich alles selbst entscheiden. Ich durfte Baden statt duschen, ich durfte das Baby halten und mit ihnen Abends auf der Couch sitzen und einen Film sehen.

Er hieß Ghost Movie und ich musste herzhaft lachen. Es war so befreiend.

Und auch war es befreiend in Trishas Armen zu liegen und zu weinen. Ich fühlte mich sicher und verstanden. Sie schrie mich nicht an, sondern tröstete mich und hielt mich einfach fest. Selbst Hector war mir nicht böse, wegen des weinens und hatte mir gut zugesprochen.
Es ist Alles so neu und verwirrend.
Aber ich fühle mich sicher und...


~

"Hey, kannst du nicht schlafen?", ertönte die Stimme von Hector in meinen Ohren. Sekunden später wurde meine Zimmertür geöffnet und ich legte mein Tagebuch zu Seite "Entschuldige...ich wollte..". "Du brauchst dich zu rechtfertigen. Ich wollte nur kurz gucken, ob alles in Ordnung ist", sagte er mit sanften lächeln "Solltest du noch hunger haben, in Kühlschrank ist genug da. Bedien dich". Ich erwiderte sein Lächeln und schlüpfte unter meiner Decke und kuschelte mich in meinen Kissen. "Danke...ich...äh.. gute Nacht", flüsterte ich und schloss meine Augen. "Schlaf gut. Wenn was ist komm einfach rüber", sachte schloss er die Tür. Ich drehte mich auf die Seite, kuschelte mich in die warme Decke und fiel in einen traumlosen Schlaf.

Ein jämmerliches Schreien hallte durch die Wohnung, es war laut und schien als würde jemand Angst haben. Verwirrt richtete ich mich auf, fuhr mir durch das Haar als das Schreien lauter wurde. "Was ....?", schnell sprang ich von meinen Bett und rannte auf den Flur. Das Schreien kam aus den Zimmer des kleinen Aiden und nur zögerlich betrat ich den Raum "Ist ja gut, Aiden. Mommy ist ja da". Trisha stand vor den Kinderbett und hob ihren weinenden Sohn auf ihre Arme. "W-was hat er?", fragte ich unsicher und trat den beiden näher. Trisha schenkte mir ein sanftes Lächeln, ihr Hand strich beruhigend über den Rücken des Jungen "Er ist anscheinend wach geworden und anscheinend hat er hunger", sie ließ sich auf den Schaukelstuhl nieder und zog ihr Top etwas nachunten. Sachte legte sie ihren Sohn an die Brust "Ich werde dich nicht weiter stören". "Schon gut, Süße. Geh wieder ins Bett". Das war also eine richtige Mutter. Die ihr Kind liebte und umsorgte. Beinah wurde mir das Herz schwer, als ich daran dachte wie Meredith mich immer behandelt hatte.

~~~

Hector Boyka

Laute Musik hallte durch den Shop, wie immer an einen Freitagabend. Es war schon fast ein Ritual unserer Truppe gewesen. Feiern und die Seele baumeln lassen. Lächelnd lehnte ich mich an den Thresen, beobachtete meine Freundin, wie sie mit ihrer Mutter sprach. Unser Sohn war oben bei den Zwillingen und zum ersten Mal seit langen, konnte wir Beide mal wieder feiern. "Hey", Smilee lehnte sich neben mich an den Thresen und sah mich mit breiten Grinsen an "Wollen wir nen Bier zusammen trinken?". Mit hochgezogener Augenbraue schielte ich zu den Jungen rüber "Darfst du denn überhaupt schon Alkohol trinken?", fragte ich spöttisch und Smilee lachte. "Ach, komm schon. Nur 1 Bier", grinsend gab ich nach und holte aus einen Kasten 2 Biere.

3 Stunden später

"....Weisst du, ich hab Trisha vor knapp 2 Jahren kennengelernt. War damals schon nen geiles Mädchen", sagte ich und nahm einen erneuten Schluck von meinen Vodka. Ich konnte mit Stolz behaupten, das ich schon sichtlich besoffen war und nur noch irgendein Zeug redete. Zeug, an den ich mich morgen sicher nicht erinnern konnte. "Ah...", Smilee verschränkte die Arme auf den Thresen und legte seinen Kopf auf diese "Ich hatte auch mal ne Freundin". "Ach was...und warum hat es mit euch nicht geklappt?". Ich warf einen unauffälligen Blick über meine Schulter, Trisha stand mit Nelly keine 3 Meter von uns entfernt und schüttelte Grinsend mit den Kopf. Ich biss mir auf die Lippen, um diesen Drang sie einfach über meine Schulter zu werfen und zu verschwinden, zu unterdrücken. "Sie meinte, ich wäre für sie zu jung", Smilee folgte meinen Blick und winkte den Damen zu. "Wollt ihr euch nicht zu uns setzen?", grinsend streckte ich meinen Arm nach meiner Freundin aus "Komm schon, Baby". Grade wo ich mich etwas weiter vorbeugen wollte, kam der Stuhl ins Schwanken und ich fiel mit voller Wucht auf den Boden. Lachend hob Smilee seine Arme in die Luft "Touchdown", rief er und fiel ebendfalls von Stuhl, worauf alle anfingen zu lachen. "Au..", langsam richtete ich mich auf "Und Smilee? Guten Flug gehabt?". "Ja und bei dir?", auch er rieb sich den Arm und sah mich an. Trotzdem war das Lächeln immer noch beständig. "Ich würd sagen... noch ne Runde", kurzer Hand zog ich mich an Thresen hoch und stahl ein Whisky von diesen. Auch Smilee erhob sich, nahm 4 Gläser in die Hand und deutete den beiden Frauen zu uns zu kommen. "Nelly ist noch minderjährig", sagte Trisha und schüttelte mit den Kopf. "Ich auch, aber trotzdem trink ich Alkohol!", rief der Junge fröhlich, worauf ich lachen musste. Meine freie Hand griff nach der von Trisha und zog sie an meine Brust "Bitte Baby. Nur ein Glas", flehte ich sie an und stahl ihr ein flüchtigen Kuss. "Wenn du die Nacht auf der Couch schläfts", sie legte ihre Hände an meine Brust und sah lächelnd zu mir und dann kam der Knüller des Abends. "DEAL", riefen Smilee und ich dank den Alkohol und wieder hallte schallendes Gelächter durch den Shop.

~~~

Trisha Ross

Verschlafen richtete ich mich auf, als das Geschrei von Aiden in meinen Ohren erklang. Gestern Abend waren wir spät nachhause gekommen, Nelly hatte bei mir in Bett geschlafen, während Hector sich wie versprochen auf die Couch verzog und Smilee sich in Nellys Zimmer verirrte. Mit einen lauten Gähnen verließ ich das Schlafzimmer, nur in einen Top und Shorts bekleidet, lief ich durch das Wohnzimmer direkt ins Kinderzimmer. Aiden furchtelte wie immer mit seinen Armen hin und her, war sichtlich verärgert über die fehlende Aufmerksamkeit und ich konnte mir das Lächeln nicht verkneifen. Nachdem ich Aidens Windeln gewechselt und ihn gefüttert hatte, führte er sein Nickerchen in Ruhe weiter. "Mommy geht nachher mit dir in den Park", sagte ich und hauchte ihn ein Kuss auf die Stirn, ehe ich ihn zurück in seinen Bettchen legte. Nach einen schnellen Blick auf die Uhr, stellte ich fest das es grade mal 5 Uhr in der Früh war.

Super... grade mal 3 Stunden geschlafen und kalt ist mir auch noch..


"Hab ich irgendwas Böses getan oder warum musste ich auf der Couch schlafen?", erklang die Stimme meines Freundes in meinen Ohr und ich drehte mich zu ihn um. Hector lag auf der Seite, die Augen hatte er halb geöffnet. "Du hast gestern in betrunkenen Zustand versprochen auf der Couch zu schlafen", entgegnete ich und hob seine Decke etwas an, um mich in seine Arme zu kuscheln. "Aber warum hast du mich nicht aufgehalten?", hauchte er mir ins Ohr und ich schloss genießend meine Augen "Weil du es so wolltest, Baby". Hector zog mich an seine Brust, meine Arme schlangen sich um seinen Oberkörper und ich zog seinen unglaublichen Duft ein. Wenn die Couch doch nur nicht so verdammt eng wäre... "Warum gehen wir nicht ins Schlafzimmer?", fragte mein Freund und hauchte mir ein Kuss auf die Stirn "Weil Nelly bei mir geschlafen hatte, da Smilee sich in ihren Zimmer verirrt hat". "Smilee? Was macht der denn hier?", sanft fuhr er mir durch das Haar, war kurz vor´n einschlafen als ich wieder zu Wort ansetzte. "Du hast ihn eingeladen", müde vergrub ich meinen Kopf an seine Brust "Und ich konnte einfach nicht >Nein< sagen".
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