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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
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02.12.2013 2.538
 
Annie Davis

Eingewickelt in einer warmen Decke und in Trenchs Arme gekuschelt, lauschte ich das leise Geräusch, des Flugzeugmotors. Immer noch hatte ich die Bilder von Mutter in Gedächnis. Ihr Schädel der Blut verschmiert war, ihre leblosen Züge. All dieser Erinnerungen ließen erneut die Tränen in meine Augen schießen, schnell schloss ich diese und vergrub mein Gesicht in der Decke. Hoffte immer noch das alles ein böser Alptraum war und meine Mutter noch lebte. "Annie, versuch etwas zu schlafen. Bald sind wir in den USA", flüsterte er mir zu und legte eine weitere Decke über meinen Körper. "Wo ich dann eh wieder eingesperrt werde?", erwiderte ich enttäuscht und mein Onkel lachte laut auf. "Alles aber das nicht. Ich verspreche dir, das du New Orleans sehen kannst aber wann kann ich dir nicht sagen". Wer es glaubt wird seelig.... Jahrelang hatte man mich versteckt, also wer sagte mir das es nicht so weiter gehen würde. Erneut schloss ich meine Augen und startete trotz der Umstände einen Versuch zu schlafen. Es dauerte nicht lange bis ich einen traumlosen schlaf fiel und mich der Dunkelheit hingab.

~

New Orleans

26 September 2013


"Wow... Das ist also ein Flughafen?", rief ich fröhlich und vergaß für einen Moment den Tod meiner Mutter. Es war einfach faszinierend. Mehrere große Hangar in denen Flugzeuge standen, überall bunte Lichter und es war aussprochen warm. "Ja, das ist ein Flughafen", meinte Smilee und stellte sich neben mir "Einer von vielen". Überrascht sah ich zu den Jungen auf, vernahm sein breites Grinsen und wurde etwas rot um die Nase. "Das mit deiner Mutter tut mir leid", flüsterte er mir zu und ließ mich dann alleine stehen. Schon gut, wollte ich sagen. Ich hatte nie das Gefühl das sie meine Mutter ist. Eine Mutter würde ihren Kind von der Welt erzählen, in das es lebte und sie nicht mit allen in Dunkeln lassen. Es ist okay, wollte ich sagen, da ich es gewohnt war allein zu sein. Es wird schon, wollte ich sagen, du brauchst kein Mitleid mit mir zu haben. So ist nun mal mein Leben.

"Annie?", rief Trench zu mir rüber, bevor ich mich umwandte, wischte ich mir die Tränen von den Wangen und drehte mich um "Ja?". "Komm, Kind. Gleich kommt jemand, der dich gerne kennenlernen würde", er winkte mich mit der Hand zu sich und nach einigen Zögern rannte ich zu ihn rüber. Fragte mich, wer mich kennenlernen wollte? "Alles klar, Barney. Church will das du hier bleibst. Aber die anderen sollen gehen", Barney wandte sich zu seinen Team zu und gab ihn ein Nicken. Nocheinmal sahen die Männer zu mir und schenkten mir alle ein trauriges Lächeln, worauf mir beinahe die Tränen erneut in die Augen schossen. Ich wollte nicht das sie weggingen! "Machs gut, Annie", meinte der Schwede und dann verschwanden die Männer aus den Hangar.

Nein! Lasst mich nicht auch noch allein!

Etwas ängstlich klammerte ich mich an Trenchs Arm, als ein fremder Mann in Anzug, gefolgt von einer Chinesin und einen anderen mit Bart, den Hangar betrat. Auf den Lippen des Anzugträgers lag ein breites Grinsen, was mich erzittern ließ. Er machte mir Angst.. "Keine Angst, Annie. Er ist einer von den Guten", sagte Trench und erwiderte den Blick des Mannes. "Na, wie gehts euch Männer?", fragte der Fremde und ich verschwand vollständig hinter Trenchs Rücken "Ist dass das Mädchen?". Nein... bin ich nicht... Versuchte ich es mir selbst einzureden.

~~~

Barney Ross

"Nein... Bitte ich will nicht mit ihn gehen", schrie das Mädchen, unter Tränen und klammerte sich an Trench. Church stieß einen genervten Seufzer aus "Sorry, kleine aber du obliegts jetzt unseren Schutz", sagte er und warf mir einen Blick zu. Ich spannte mich etwas an, sah noch mal zu den Mädchen und brachte endlich ein Wort heraus. "Sie hat doch schon ihre Mutter verloren. Nimm ihr jetzt nicht noch den Onkel", zischte ich und packte Church an Arm und zog ihn mit mir in eine Ecke. "Was soll der Scheiss? Sie ist noch ein Kind!", fuhr ich den Mann von der CIA an. Church richtete sein Jacket, seine Miene wurde automatisch ernst "Wir müssen sie beschützen, weil eine Firma hinter ihr her ist und.."

"WAS UND? WELCHE FIRMA?", ich packte den Mann an Kragen. Wut stieg in mir auf, als ich an den Schicksal des Kindes dachte und kaum fassen konnte, das sie nun wieder eingesperrt werden sollte. Auch wenn es zu ihren Schutz war. "Wenn du es genau wissen willst, dann komm in 2 Tagen mit deinen Team zur CIA um 12 und in ordentlichen Klamotten", Church entfernte meine Hand von sein Kragen und ging wieder zu Trench "Und du großer wirst bei den Mädchen bleiben!". Nach etwa einer halben Stunde verschwanden Church und Trench mit den Mädchen und ließ mich mit Booker und Maggie zurück. "Was hat die CIA mit ihr vor?", fragte ich die Beiden und beruhigte mich langsam. "Sie ins Schutzprogram aufnehmen", antwortete Maggie und ich zog skeptisch eine Augenbraue nachoben. Ach, und bei wen wollte er ein Kind wie sie unterbringen?

~~~

Trisha Ross

"Und ihr habt das Mädchen wirklich Church überlassen?", rief ich aus der Küche, als Hector aus den Bad kam und sich die Haare abtrocknete. Seit 2 Stunden war mein Freund nun zu Hause und hatte mir von der kleinen Annie und ihrer traurigen Geschichte erzählt, die selbst ihn zu erschüttern schien. "Wir hatten keine andere Wahl, Baby", Hector betrat die Küche mit ein sanften Lächeln auf den Lippen "Ich lege mich nicht gerne mit der CIA an". "Du hast ja recht. Vielleicht kommt Annie ja in eine Familie, wo sie umsorgt wird", ebendfalls lächelnd wandte ich mich wieder den Herd zu. Heute sollte es Kartoffelecken, Steak mit Sauce und Gemüse geben. Ein Leibgericht meines Freundes. "Ja klar. Die sie dann wieder einsperren... Aber naja, dein Vater ist schon an der Sache dran". Was? Mein Vater? Irritiert drehte ich mich zu meinen Freund um, verschränkte die Arme vor der Brust und sah dabei zu, wie Hector sich ein Bier aus den Kühlschrank holte. "Was meinst du damit? Barney ist an der Sache dran?", fragte ich ihn und vernahm sein finsteres Grinsen. Sofort bildete sich eine Gänsehaut auf meinen Körper, einen brennende Hitze die sich in mir ausbildete, sobald er mich nur ansah.

Bleib bei der Sache, Trish. Du willst schließlich was in Erfahrung bringen und nicht gleich mit ihn ins Bett hüpfen.


"Dein Dad will wissen, was mit den Mädchen passiert und wir werden ihn begleiten", Hector schien meinen plötzlichen Gefühlsausbruch zu bemerken, mit einen verräterischen Grinsen kam er auf mich zu, sein rechte Hand legte sich an meine Hüfte "Dein Gesicht ist ja ganz rot". "Ja, so rot wie deins gleich, wenn ich es auf die Herdplatte drücke", erwiderte ich und machte mich wieder an die Arbeit. Hector stieß ein amüsiertes Lachen aus "Ich liebe dich", lachend strich er mir das Haar aus den Nacken und hauchte ein Kuss auf diesen. Für einen Moment hielt ich inne, atmete tief ein und aus, bis ich meine Stimme wieder fand. "Ich liebe dich auch. Aber kannst du bitte aufhören, mir den Kopf zu verdrehen und stattdessen nach Aiden sehen?", ich warf einen Blick über meine Schulter. Immer noch grinste der Russe mich an "Alles was die Lady will".

~

Schon seit 20 Minuten stand mein Freund schon auf Balkon und telefonierte mit meinen Vater. Ich hatte keine große Ahnung, um was es genau ging und um ehrlich zu sein, wollte ich mich raushalten. Die ganze Söldnersache behagte mir seit Vilain überhaupt nicht mehr. Es war einfach nicht meine Welt und wenn es nach meinen Eltern ginge, sollte es auch nie so kommen. Aber ein gutes hatte es doch gehabt, ich war auf einen tragischen Weg mit Hector zusammen gekommen und jetzt, auch wenn es früh war, einen Sohn. Aiden lag in meinen Armen und spielte mit seinen kleinen Händen. Seine braune Augen suchten die meine und ich lauschte seinen Atem. "Gleich ist Schlafenszeit, mein Schatz", flüsterte ich ihn zu und hauchte ihn ein Kuss auf die Stirn. Aiden war noch zu klein, um auf meine Worte zu reagieren aber dennoch beobachtete er mich ganz genau. "Schatz?", Hectors Stimme erklang hinter mir und ich wandte mich um. Mein Freund betrat wieder das Wohnzimmer und hielt mir sein Handy unter die Nase "Dein Vater will dich sprechen". Zögerlich nahm ich mein Freund das Handy aus der Hand und hielt es mir ans Ohr "Hey, Daddy". Mit einen Lächeln nahm mir Hector den Jungen ab, während ich mich an seine Schulter lehnte. "Hey, kleines. Entschuldigt nochmal die späte Störung aber ich habe eine Bitte an dich", sagte Barney ruhig. "Eine Bitte? Schieß los", sachte griff ich nach den kleinen Fuss meines Sohnes und lauschte seinen leisen Engelslachen. Er war doch einfach nur niedlich.... "Church will das wir in 2 Tagen zu ihn ins CIA kommen. Kannst du auch mitkommen? Deine Mutter kann ich allein nicht aufhalten", Barney Stimme nahm ein amüsierten Unterton an. Natürlich wusste ich von Moms Temperament und ihrer Abneigung gegenüber Church und konnte kaum nein sagen. "Gut, ich bin dabei aber Aiden werde ich mitnehmen. Ich lass ihn nur ungern allein", schmollend warf ich einen Blick zu Hector, der amüsiert schnaubte und seinen Arm um mich legte. "Super, dann ist deine Mom beschäftigt. Hab dich lieb", sagte Barney und legte ohne auf meine Antwort zu warten einfach auf. Klang irgendwie ein bisschen betrunken....

~~~


Smilee

Es war punkt 12 Uhr als sich alle in großen Saal versammelten und auf die Ankunft von Mister Church und Annie warteten. Ich hatte keine Ahnung, warum ausgerechnet ich hier sitzen musste und warum Barney seine Frau mitgebracht hatte. Und auch, hatte ich keine Ahnung, warum wir hier in Anzug erscheinen sollten. Eine Geste, die der Russe überhaupt nichts ernst zu nehmen schien, er saß mit seiner Freundin und seinen Sohn neben seinen Schwiegereltern und trug ein dreckiges weiße Hemd. Und das war noch nicht alles.... ihn schien es überhaupt nicht zu stören und laut eigener Aussage, wollte er das sein Sohn Bäuerchen macht und dieser hatte dann seinen gesamten Mageninhalt entleert. Spiel, satz, Sieg.... Dachte ich mir und wandte grinsend meinen Blick auf die Tür. "Schön, wenn der Gastgeber zu spät kommt", murmelte ich vor mich hin und Trench schlug mir auf die Schulter. Ich wusste sehr wohl, das Church und er enge Freunde waren aber dennoch konnte ich es mir nicht verkneifen. Mit einen Schaben wurde die große Tür geöffnete, Church trat mit Annie, Maggie und Booker in den Raum und verriegelte die Tür. "Ladies, Gentlemann... Baby?", begann Church und deutete Annie, dass sie sich auf einen Stuhl setzen sollte. Sie verzog dabei keine Miene. Kein Lächeln, kein Schimmern in den Augen. Alles was sie in Bosnien ausgemacht hatte, war verschwunden. Trench hatte schon erwähnt, dass es ihr nicht gut ging und er alles dafür tun würde, dass sie wieder unter seinen Schutz gestellt wurde. "Also der Grund, warum ich euch zusammen gerufen habe, ist bestimmt allen in diesen Raum klar", seine Hand legte sich auf Annies Schulter, worauf diese zusammen zuckte und ihren Blick senkte. "Wie euch bereits bewusst ist, wird die kleine Annie Davis von einer Firma verfolgt", umgehend hob Barneys Tochter ihre Hand und musterte den Mann mit finsteren Blick. "Welche Firma?", fragte sie scharf. Churchs Mundwinkel zuckten amüsant "Eine Firma namens >States of Sun<. Der Grund sind Annies Gene", er deutete mit der Hand zu Trench "Würdest du bitte übernehmen". Seufzend erhob sich Trench aus seinen Stuhl, sein Blick traf dem des kleinen Mädchens aber ihre Miene erhellte sich keineswegs. "Vor 15 Jahren. An 25 Juli 1998 wurde in Washington Annie Davis, Tochter eines Wissenschaftlerspäärchens geboren. Ihre Mutter war Virenforscherin und als sie von ihrer Tochter Blut abnahm, bemerkte sie, dass etwas anders war", eine bedeutende Pause entstand und ich beugte mich vor. "Was war anders?", fragte Hector und griff nach der Hand seiner Freundin. "Ihre Gene sind gegen alle Viren dieser Welt resistent. Mit ihren Blut könnte man, einer gesamten Armee Imunität verschaffen. States of Sun fand es heraus und wollte das Mädchen haben", Trench legte eine Hand auf Annies Schulter, sachte berührte ihre Hand die seine, eine einzelne Träne rollte über ihre Wangen und ich konnte es kaum fassen. "Ihre Eltern baten mich und Meredith um Hilfe. Wir versteckten sie und ihre Eltern starben. Seitdem suchen die Soldaten, dieses Forschungsunternehmen nach Annie und wir wissen alle das es ihr Tod sein könnte". Seine Augen wandten sich zu Barney und sein Team "Wenn Annie in ihre Hände gerät, werden sie ihre eigene Armee aufbauen und die Weltherrschaft an sich reißen. Das müssen wir verhindern". "Du hast recht, Trench. Die Sicherheit des Mädchens geht vor aber muss sie dazu eingesperrt sein?", fragte Nathalie Ross plötzlich und warf Church einen warnenden Blick zu "Sie ist ein Kind verflucht!". Trench und Church sahen einander an "Es geht nicht anders". "Und ob", warf Nathalie und erhob sich bedrohlich. Sie ging ein paar Schritte auf die beiden Männer zu und auch ich bekam es mit der Angst zu tun. "Sie ist ein Kind. Ein kleines Mädchen, was jahrelang damit leben musste allein zu sein. Keine Freunde, keine richtigen Eltern und kein mit dem sie reden konnte. Jahrelang ist sie mit diesen arroganten Biest Meredith zusammen gewesen, die ihr alles verbietet. Und jetzt, wo sie die Chance hat ein anderes Leben zu führen, wollt ihr sie wieder einsperren?". Oh und wie recht sie hatte. Ich konnte sehen wie Trench schon mit sich zu hadern schien. "Trench, du hast damals zu mir gesagt, dass du dir nichts sehnlichster wünscht als eine Tochter, die du schützen kannst", sie legte eine Hand auf seinen Arm "Sieh sie dir doch an... Hat sie nicht etwas besseres verdient als das". Grade wo Church den Mund aufmachen wollte um etwas zu sagen, fiel ihn Nathalie leise aber bedrohlich ins Wort "Sie haben keine Rolle in diesen Stück". Alle Augen richteten sich erwartungsvoll auf Barney, der aber gemütlich in seinen Stuhl saß, seinen Enkel in den Armen hielt und seine Frau mit verliebten Augen ansah "Lasst sie nur machen". Machen? Hallo? Ich glaubte, die wird gleich zum Twister und wird uns alle aufsaugen. "Wir können sie beschützen", sagte Hector und mischte sich in das Gespräch mit ein "Gibt ihr ein neuen Namen. Ein neues Aussehen aber lasst dieses Kind leben". Auch die anderen mischten sich nun mit ein und was wäre ich für ein Unmensch, wenn ich es nicht tat...
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