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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
1
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Dieses Kapitel
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02.12.2013 1.338
 
Barney Ross

"Wer seid ihr?", fragte ich, als eine Gruppe von Soldaten zwischen den Bäumen hervor trat und uns mit finsteren Blicken musterten. Annie trat einen Schritt hinter Hector und ihrer Mutter zurück, während wir unsere Waffen anlegten. Einer der Soldaten trat hervor, er war ein junger Kerl, grade mal mitte 20 und hatte blondes Haar. Ein finsteres Grinsen lag auf seinen Lippen "Gibt uns das Mädchen und wir verschonen euer Leben", sagte er und zog seine Waffe. Er trat einen Schritt auf uns zu, während seine Soldaten ihre Waffen auf uns richteten. "Das könnt ihr vergessen", zischte Trench und trat ebendfalls einen Schritt nach vorne. Seine Wangen waren vor Wut gerötet, seine Kiefer hatte er fest auf einander gepresst "Nur über meine Leiche, würde ich euch das Kind übergeben:..". In diesen Moment holte er mit den Arm aus und warf eine Granate in die Richtung der Soldaten. "FEUER!", mein Schrei hallte an den Bäumen wieder und eine Sekunde später erklangen die ersten Schüsse. Einige der feindlichen Soldaten wurden von Kugeln niedergemetzelt, doch die restlichen erwiderten das Feuer. Schnell sprinteten wir alle hinter den Bäumen in Sicherheit, als auch schon die Detonation erfolgte und für einen Moment auf der Ebene Stille herrschte....

~~~

Annie Davis

Eine unerträgliche Stille legte sich zwischen den Bäumen, nachdem die Detonation erfolgt war. Fest drückte mich Mutter gegen einen Baum, während Trench die Feinde in Auge behielt. Ich wusste ganz genau, das es noch nicht vorbei war und von daher schob ich meine Erleichterung nach hinten. Ich hatte keine Ahnung, wie mich die Männer hieraus bringen wollten und spürte die Angst in meinen Bauch. Wieder erklangen Schüsse, sie schlugen in die Bäume ein und ich kauerte mich auf den Boden. Tränen brannten in meinen Augen "Trench ich will hier weg", schrie ich zwischen den Schüssen und hörte eine erneute Detonation. "Los weg hier", kam es von Barney. Mutter griff nach meiner Hand und gemeinsam hetzten wir durch den Schnee, vorbei an den Bäumen. Mehrere Schüsse schlugen hinter uns ein, bis meine Mutter plötzlich meine Hand losließ und ihre Waffe zog. In einer schnellen Bewegung wandte sie sich um und feuerte mehrere Schüsse auf die Feinde ab. "ANNIE LAUF", schrie sie mich an aber ich blieb wie angewurzelt stehen. Konnte nicht glauben, das sie mich wegschicken wollte, auch wenn es zu meinen Schutz war. "Mutter...". "Keine Widerrede. Lauf", fuhr sie mich an und schubste mich in den Schnee. Einige Kugeln flugen über mich hinweg, als sie verstummten richtete ich mich auf und rannte los. Immer weiter in den Wald hinein, versuchte den anderen zu folgen bis plötzlich der Boden unter mir verschwand und ich einen Hügel herab stürzte.

~

"Annie..? Annie...Kannst du mich hören?", rief jemand aber in Moment konnte ich die Stimme nicht zu ordnen. Sie war mir vollkommen fremd. "Hector, was machen wir jetzt? Sie wacht nicht auf", wieder diese Stimme. Jemand rüttelte an mir, strich mir das Haar aus den Gesicht und schien meinen Puls zu fühlen. Es war so kalt... "DANN MUSST DU SIE TRAGEN", schrie ein Mann mit russischen Akzent und wieder erreichten Schüsse meine Ohren "WIR MÜSSEN SIE AUS DEN WALD BRINGEN". Ich hatte Angst meine Augen zu öffnen. Sachte legte jemand seinen Arm unter meine Beine, die andere schlang sich um meine Schulter und eine Sekunde später wurde ich in die Luft gehoben. "Gib mir Feuerschutz", wieder diese Stimme und endlich schaffte ich es meine Augen zu öffnen. Ich konnte sehen wie der Russe, Hector wie sie ihn nannten, ein paar Soldaten mit seiner Schrotflinte niederschoß und in unsere Richtung hetzte. Ängstlich klammerte ich mich an die Sachen des Mannes, der mich festhielt. Es war der junge Söldner mit den Namen Smilee gewesen. Er trug mich sicher und schnell durch den Wald. Ich hatte keine Ahnung, wo die anderen waren und wo genau wir uns befanden. Nur wusste ich, das mir bitter Kalt war und ich mich einfach an den warmen Körper des Jungen schmiegte. Keuchend setzte dieser mit den Russen seinen Weg durch den Wald fort, ohne wirklich dabei auf mich zu achten bis wir eine Lichtung erreichten. "Barney? Wir haben Annie gefunden. Wo seid ihr?", schrie Hector in seinen Funkgerät und fuhr sich durchs Haar. Ich konnte die Wut in seinen Augen sehen und begann zu zittern. Auch wenn ich wusste, das seine Wut nicht mir galt. "Du bist wach?", erschrocken hob ich meinen Blick und sah in die Augen von Smilee. Röte schoss über meine Wangen, als ich anfing mich in seinen Armen zu wenden und er mich runter ließ. "Sind beim Flugzeug. Bleibt wo ihr seit, wir holen euch", ertönte Barneys Stimme und Hector begann leise zu fluchen. "Wisst ihr wo meine Mutter ist?", fragte ich die beiden hastig. Hector und Smilee warfen sich einen Blick zu, der nichts gutes zu verheißen hatte. "Sie ist doch nicht..", zitternd hielt ich mir die Hände vor das Gesicht. Konnte es nicht glauben... "Suchst du etwa deine Mutter?", erklang eine fremde Stimme hinter unseren Rücken.

~~~

Hector Boyka

Knurrend trat ich einen Schritt auf den Mann zu, der aus den Wald trat und uns mit finsteren Grinsen musterte. Es war der selbe Mann, den wir vorhin begegnet waren. Er war kaum älter als ich... In seiner Hand hielt er ein komischen Sack, aus den eine rote Flüssigkeit tropfte und sich ein leiser Verdacht in meinen Unterbewusstsein schlich. "Hier hast du deine Mutter", rief der Mann und warf den Beutel vor unseren Füßen. Ein entsetzter Aufschrei des Mädchens, hallte auf der Lichtung wieder, als der abgetrennte Kopf von Meredith vor meinen Füßen lag. Langsam und bedrohlich hob ich meinen Kopf. Hatte dieses Kind nicht schon genug durch? Meine Augen fixierten die des Mannes "Na du traust dich ja was", knurrte ich und trat einen Schritt auf ihn zu. Aus den Augenwinkel konnte ich sehen, wie Smilee Annie hinter seinen Rücken drängte. "Willst du mir etwa drohen? Rück das Mädchen raus oder du bekommst das selbe, was die alte hatte", auch er trat einen Schritt auf mich zu aber es beeindruckte mich überhaupt nicht. In meiner Zeit bei der Armee und in meiner Zeit als Sangmitglied hatte ich gelernt, wie man Arschgeigen wie ihn ausser Gefecht setzte und ihn eine Abreibung verpasste. "Ich hab ne andere Idee. Sie fängt damit an, das ich dir den Kopf abreisse und endet damit, das wir die kleine gemütlich in Sicherheit bringen", schlug ich vor und griff ihn ohne zu zögern an. Bekam ihn mit meiner Hand zu packen und schleuderte ihn mit nur einen Schlag in den Schnee. Bedrohlich trat ich auf ihn zu, holte mit meinen Bein aus und trat ihn in den Bauch. Doch anders als erwartet, wehrte sich der Bastard und trat mit seinen Bein in mein Schienbein. Kurz keuchte ich auf, doch es brachte mich keineswegs aus der Fassung. Grade wo sich mein Feind aufrichtete, holte ich mit meiner Faust aus und versengte diese in seinen Gesicht. Nocheimal wollte ich zuschlagen, doch er wehrte ab, verpasste mir Schläge in Bauch und Gesicht. Ließ mich mein Blut schmecken und es erinnerte mich stark an Bulgarien. "Alter, warte ich helfe dir", schrie Smilee aber ich gewann schnell wieder die Oberhand. Ich hatte Vilain getötet, wie schwer konnte es sein ein Amateur wie ihn ausser Gefecht zu setzen. Grade wo er noch ein Schlag landen wollte, bekam ich sein Arm zu packen, rahmte ihn mein Knie in den Magen und zog mit der anderen Hand mein Messer. In einer schnellen Bewegung rahmte ich ihn das Messer in den Magen und schleuderte ihn zu Boden. Ein triumphierendes Lächeln huschte über meine Lippen, als ich sah wie sich der Schnee rot färbte und der Mann sich nicht mehr bewegte. "So machen wir das in Russland.."
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