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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
1
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23 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.12.2013 4.273
 
Trisha Ross

15.Januar 2014


Ein eisig kalter Wind fuhr durch die Bäume, unangenehme Stille lag auf den Straßen von New Orleans und schaffte eine düstere Atmosphäre zu dieser späten Stunde. Doch immer noch saß ich auf der Couch in Wohnzimmer, nur mit einen Top und kurzen Shorts bekleidet, wühlte ich mich durch unsere DVDS. Ich wollte mir irgendeinen Film ansehen, nur zum Zeitvertreib um mich von der Tatsache abzulenken das Hector und die Expendables ihr Leben riskierten um States of Sun eins auszuwischen. Eric hatte sie vor kurzen über den Aufenthaltsort eines Untergrundlabors in Alaska aufgeklärt. Es dauerte nicht lange und Barney machte seine Pläne. Nur eine Stunde später stand fest, das die Männer die Mission annahmen und das Untergrundlabor zerstören wollten. Nur eine kleine Warnung, hatte Hector gesagt, damit States of Sun die Finger von Nelly ließ und sich nicht noch mal wagen sollte sich ihr zu nähern. Dennoch glaubte ich nicht daran das sie so einfach aufgaben. Nein, sie würden wieder Auftauchen und dann....

Gott, ich hatte keine Ahnung, was sie dann mit uns anstellen würden. Und um ehrlich zu sein wollte ich es garnicht wissen. Seufzend knallte ich die DVDs auf den Tisch und griff nach meinen Handy. Ich wollte nicht sagen, das ich mich langweilte aber doch es war so. Nachdem ich meinen Abschluss  in der Highschool gemacht hatte und  zu Vollzeitmutter geworden war, bestand mein Alltag nur noch aus den Haushalt, aus Aiden und ab und zu mal um die Angelegenheiten der Expendables zu vertreten. Danach gammelte ich nur auf der Couch rum, ging mit Hector aus, wir gingen Joggen, mit unseren Sohn spazieren oder haben heiße Nächte. Aber dann wenn er weg war, versuchte ich mich mit Freundinnen zu treffen oder mit meiner Mom abzuhängen. Und das sollte wirklich alles in meinen Leben sein? Hatte ich mir nicht mal vorgenommen zu Studieren? Am besten in Harvard? Aber die würden meine Bewerbung anschauen, belächeln, nicken und sie dann in den Müll feuern. Und über Hectors reaktion wollte ich garnicht nachdenken. "Ach das ist doch langweilig..", brummte ich in mein Haar hinein und sah zu Decke hinauf. Wenn doch nur Aiden wach wäre.

Nach einiger Zeit griff zu meinen Handy und kontrollierte wieder einmal ob mein Verlobter mich angerufen hatte. Mein Verlobter... Eine angenehme Gänsehaut breitete sich auf meinen Körper aus, nur wenn ich allein an diesen Wort dachte. "Ich werde Heiraten...", flüsterte ich und betrachtete den silbernen Ring an meinen Finger. Ja, ich würde Heiraten und zwar den Mann den ich über alles liebte. Die Hochzeit selbst sollte in Mai stattfinden, in einen großen Hotel, mit vielen Blumen, Gästen und einer schönen Feier. In einen schönen weißen Kleid, was mir meine Eltern als Hochzeitsgeschenk kaufen wollten. Meine Trauzeugin sollte Nelly sein, während die Rolle des Trauzeugen Smilee übernehmen sollte. Vorrausgesetzt Hector und er kamen Lebend zurück.

~~~

Hector Boyka

"Alaska, also", mit einen finsteren Grinsen drehte ich mich zu Smilee um, als wir endlich ins Innere des Untergrundlabors  eingebrochen waren "Die Wälder würde dein Hund sicher lieben". Das Labor selbst lag unterhalb einer alten Berghütte, versteck vor den Augen der Menschheit und wurde unter strengster Geheimhaltung von der Aussenwelt abgeriegelt. Während States of Sun von aussen den Schein einer normalen Pharmenunternehmen mimt, fanden hier unter die Illegalen Geschäfte statt. Wie zum Beispiel, Experimente an Menschen, dessen Gene aussergewöhnlich waren, das Prüfen von Viren die einen zum... zum Monster und schlimmeres machten. Genmanipulation und versuche an anderen Lebenden Objekten. Eine Tatsache die mir ein Schauer über den Rücken jagte. Nur dank Erics information und dank der Hilfe von Maggie waren wir hier unbeschadet reingekommen und konnten nur mit der Arbeit beginnen. Der Plan von Barney war es gewesen, überall in Gebäude Sprengsätze anzubringen, danach nach wichtigen Beweismaterial zusuchen, dann der Rückzug und die Entgültige vernichtung des Labors.

Die offizelle Genehmigung hatten wir vor kurzen von den CIA bekommen und sollte diese Machenschaften ein Ende machen. "Hahaha... Ja und dann würde er mir die kalte Schulter zeigen und sich in Wald verpissen. Und wenn ich ihn nachrufe kommt nur ein >Fick dich< zurück", erwiderte Smilee und warf einen Unauffälligen Blick um die Ecke "Warst du in sowas schon mal gewesen?". Seufzend wartete ich darauf das Maggie endlich die Überwachungskameras ausschalte damit wir uns frei Bewegen konnten. "Nein...", mit einen flauen Gefühl in der Magengegend betrachtete ich den gut Beleuchteten Gang mit den vielen Fenstern und Türen. Überall über diesen Türen schmimmerten rote Lichter und ich hatte keine Ahnung was es zu bedeuten hatte. Und noch komischer war es für mich das hier keine Wissenschaftler oder Soldaten rumliefen und fragte mich sogleich, wie es bei den anderen Aussah. Barney hatte uns extra für diese Mission in 2er Teams aufgeteilt, damit wir schneller voran kamen. "Was meinst du wird uns erwarten?", fragte ich Smilee und drehte mich zu ihn um.

"Mit Sicherheit keine Nelly in ihren Fängen und kein Baby namens Aiden, an das sie rum experimentieren", murmelte Smilee und erwiderte meinen Blick. Ohja, auch darüber hatte uns Eric informiert gehabt. Angeblich hatte States of Sun in Afrika mehrere Flüchtlingslager aufgesucht, schwangeren Frauen vorgegaukelt das sie hier warmes Essen, sauberes Wasser und ein gutes Zuhause für ihr Baby bekam. Alles jedoch nur eine Lüge und so wurden die Mütter irgendwelche Medikamente verabreicht. Die Wissenschaftler wollten somit herausfinden welche Auswirkungen es auf die Babys in Mutterleib hatte. Sollten die Babys es bis zu Geburt schaffen, wurde danach weiter an ihnen rumexperimentiert und da kam der Punkt, wo mir wirklich Schlecht wurde. Natürlich schafften es die Babys nicht mal 10 Tage alt zu werden und verstarben an den vielen Impfstoffen die ihn verabreicht wurden. Und ganz ehrlich, das wollten Eltern wie meine Frau und ich nicht wissen. Für ein paar Tage hatte ich sogar Horrorvorstellungen wo sie Aiden entführten und ihn irgendein Zeug verabreichten. Doch Eric versicherte mir das die Experimente nach 10 Monaten eingestellt worden waren und so beruhigte ich mich etwas. "Aiden ist in Sicherheit und Maggie stellt die Kameras aus in 1....2....3..", grade wo Smilee seinen Satz beendet hatte, gab Maggie über Funk durch das die Kameras abgestellt waren und Eric uns jetzt lotzen würde.

Mit gezogenen Waffen bahnten wir uns den Weg durch die Gänge des Gebäudes, immer wieder erhaschten wir einen Blick ins Innere einiger Forschungsräume. In einigen waren Szeziertische aufgestellt, mehrere Gerätschaften und Glaskontainer und in anderen wieder rum Reagenzgläser mit Chemikalien. Sämtliche Räume waren mit Sicherheitscodes versehen und auch waren bisjetzt keine Wissenschaftler oder Soldaten zusehen. "Eric... Bitte sag mir, das du uns nicht in eine Falle gelockt hast", flehte ich und befestigte die nächste Bombe an einer Wand. "Nein.. Keine Falle. Allerdings sind die Wissenschaftler alle in einer Konferenz und die Soldaten bewachen den Raum. Nur einige laufen in der Anlage rum", antwortete Eric mit einen schweren Seufzer "Hoffentlich lauft ihr keine Übermenschlichen Soldaten über den Weg. Denk dran: Kopfschuss!".

Kopfschuss? Sind wir hier bei Resident Evil? Wo uns Zombies und andere Monster entgegen kommen?

"Hec? Kommst du?", Smilees Stimme riss mich aus meinen Gedanken und ich verwarf die Idee nachher mit Trisha eine Runde Resident Evil 5 zu spielen. Da wir beide dort immer um kamen und letzt endlich uns um andere Dinge kümmerten. "Ich komme schon", schnell holte ich zu ihn auf, nur um zu Hören wie von weiten eine Tür geöffnet wurde und schritte sich uns näherten. Oh nein.... Oh nein nein nein... Schnell packte ich Smilee an Arm und hechtete mit ihn um die nächste Ecke. Das Personal dürfte uns unter keinen Umständen, dann wäre die ganze Mission gefährdet und wir dürften von neuen Anfangen. "Eric, was jetzt?", flüsterte Smilee leise, als die Schritte immer näher kamen. "Das sind Sol...", noch bevor Eric seinen Satz beenden konnte, ertönte eine Sirene über uns. Mein Herz rutschte mir in die Hose als nur ein leises "Oh oh...", über den Funk kam und Smilee und ich gleichzeitig mit den Augen rollten "Gunnar". "DA HINTEN SIND SIE", schrie eine Männerstimme über den Gang und nur eine Sekunde später schlugen die ersten Schüsse vor uns in Boden ein.

~~~

Nelly Delaine

"Trisha? Du bist ja immer noch wach", murmelte ich und setzte mich neben ihr auf die Couch. Solange wie mein Vater auf Mission war, war ich ihr Gast und würde ihr etwas gesellschaft leisten. Zwar hatte sie ihren Sohn um den sie sich kümmerte aber trotzdem wusste ich das sie sich einsam ohne Hector fühlte. Trisha schenkte mir ein sanftes Lächeln "Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken", schnell legte sie ihre Zeitschrift aus der Hand und lehnte sich an der Couch zurück. Ihre müden Augen ruhten auf der Haustür, als würden sie darauf warten das Hector durch die Tür kam und sagte, das States of Sun gewarnt war. Doch der Aufbruch der Expendables lag grade mal einen Tag zurück. "Schon gut. Ich konnt eh nicht schlafen... Kann...kann ich dir ein paar Fragen stellen?", fragte ich schüchtern und zog meine Beine auf die Couch und lehnte mich ebendfalls zurück. Leichte röte schoss in meine Wangen als ich an den Themen dachte die ich anschneiden wollte, an jede einzelne kleinigkeit die ich mit Trisha besprechen wollte. Sicherlich würde sie Augen machen, an einigen Stellen Hysterisch lachen und an anderen die Stirn runzeln. Aber doch, würde sie mir Antworten, offen und ehrlich, wie es ihre Art war. "Sicher. Um was gehts den?", Trisha wandte sich nun vollkommen mir zu, ihre müden Augen taxierten sanft die meine. "Also... ich...Gott.."

"Hey, Atme tief durch und dann fang von vorn an", ermutigte sie mich und legte vorsichtig ihren Arm um meine Gestalt. Mein Herz schlug wie verrückt gegen meine Brust, angst und unsicherheit machte sich in meinen Bauch breit. Wie würde sie reagieren, wenn ich auf das Thema mit Smilee zu sprechen kam? Seufzend holte ich tief Luft und schloss meine Augen "Ich wollte.. dich fragen wie... wie das ist mit der Liebe? Wie fühlt sich das an?"
Als ich meine Augen öffnete, sah ich Trishas sichtlich überraschten Blick und ihr warmes Lächeln. "Naja..", sie beugte sich etwas nachvorne und strich ihr Haar nachhinten "...Wie soll ich dir es am besten erklären?"
Ein amüsiertes Lachen huschte über ihre Lippen und ich wurde mir immer unsicherer. Ich sah bestimmt aus wie eine Tomate... "Es ist ein schönes Gefühl. Sobald du die Person triffst dir du liebst, bekommst du Herzklopfen, schmetterlinge in deinen Bauch. Dir wird warm, weisst du", lächelnd erhob sie sich von der Couch und drehte sich theatralisch wie eine Tänzerin "Es ist einfach schön". Eine ganze Weile sahen wir uns in die Augen, auf einmal kam mir Smilee in den Sinn und da breitete sich wieder dieses warme Gefühl in meinen Körper aus. Trisha kam mit langsamen Schritten auf mich zu, ihre sanften Züge ließen mich auf sehen und ich erschreckte mich fast vor ihren wissenden Blick. "Es ist Smilee, stimmts?", ihr Lächeln verwandelte sich ein breites Grinsen und ich riss überrascht die Augen auf.

"Woher...?"

"Ich hab hellseherische Fähigkeiten! Ich bin in wirklichkeit die Tochter von Uri Geller", lachte sie laut und griff nach meiner Hand "Kleiner Scherz aber man muss kein Hellseher sein um es zu wissen". In einer schnellen Bewegung zog sie mich nachoben und führte mich zum Fenster, dann nahm sie mich an den Schultern und drehte mich so das ich hinaus sehen konnte. "Nichts ist romantischer als das ein Junge dir den Sternenhimmel zeigt und dich dann küsst. Aber, da kann dir jede Frau eine andere schöne Erfahrung berichten", flüsterte sie mir zu und schaute wie ich in den Vollmond "Nehmen wir meine Mutter als Beispiel, vorher bezog sich ihre Beziehung zu Barney nur auf Sex und dann eines Abends. Es war Vollmond und er nahm ihr Gesicht in seine Hände, gestand seine Liebe und küsste sie". Ein leichtes Kribbeln machte sich in meinen Bauch breit, als ich nur an die Szene dachte, ich stellte mir vor wie Smilee mein Gesicht in die Hände nahm und mich küsste. "Bei Hector und dir? War es Liebe auf den ersten Blick?", fragte ich und drehte mich zu der jungen Mutter. Trisha senkte etwas verlegen den Blick "Naja....nennen wir es Zuneigung, die sich später zu Liebe entwickelte", etwas betreten wandte sie sich von mir ab und schlenderte zurück zu Couch "Willst du noch etwas wissen?"

~~~

Barney Ross

Der Beschuss durch die Feinde dauert an, mit jeder Sekunde die verstrich wurden es immer mehr und ich fragte mich wo die alle herkamen. "Christmas, hast du einen Plan?", schrie ich zu meinen besten Freund rüber. Lee wich grade einigen Schüssen aus und presste sich an die kalte Wand des Ganges. Wir saßen mit anderen Worten in der Falle, es gab kein vor und kein zurück und es bestand eine gute vorraussicht das wir sterben würden, wenn sie uns erwischten. "Was hälst du von ein paar Granaten?", erwiderte Lee und zog grinsend eine Granate aus seinen Gürtel. Ich erwiderte ebenfalls grinsend diese Geste, meine Finger umschlossen die Granate, die an meinen Gürtel hang. Noch einmal holte ich tief Luft, wartete auf eine Pause zwischen den Schüssen und dann warf ich mich um die Ecke. Lee tat es mir gleich und beide Granaten rollten in verschiedenen Richtungen und sekunden später ertönten die ersten Detonationen. Schreie der Soldaten ereichten meine Ohren, mehrere Sekunden verstrichen bevor Lee sein Maschinengewehr packte und wir die letzten Überleben nieder streckten.

"Barney? Brauchen hier dringen unterstützung", kam es von Hector über den Funk und die freude über unseren Sieg wehrte nicht lange. "Wo seid ihr?", rief ich und lud meine Pistole nach. Trisha würde mich häuten wenn ich meinen Schwiegersohn nicht zu hilfe kam. "Eric meint zwei Stockwerke unter euch. Ihr seid die Einheit die am nächsten dran ist..", schrie der Russe und dann drangen die Geräusche eines Schusswechsels zwischen seine Worte und ich konnte ihn kaum verstehen. "Sind auf den Weg...", ich nickte Lee und sprintete mit ihn in Richtung Treppenhaus.

~~~

Hector Boyka

Immer wieder drückte ich ab, doch der Mann hielt weiter auf mich zu und hob sein mächtigen Arm und schleuderte mich mit einen gezielten Schlag gegen die Wand. "Hector", schrie Smilee und eröffnete das Feuer. Der Soldat der uns angegriffen hatte, war ein 2 Meter großes mutiertes Monster gewesen, mit einen muskelösen Arm und entstellten Gesicht und er verdammt stark. Schon nach den ersten 5 Minuten war uns klar, das wir hier unterstürzung brauchten um es fertig zu machen. Hustend stempte ich mich wieder auf die Beine, nur um erneuten Schlag von den Monster abzubekommen, der mich zu Boden brachte und mich mein Blut schmecken ließ. Für einen Moment fehlte mir die Luft zum Atmen. Ich hörte die weit entfernten klingenden Schüsse, die Schreie des Monster und sah alles nur noch verschwommen.

"Scheisse, Hector. Kannst du mich hören?", schrie Smilee zwischen den Schüssen. Er griff nach den Kragen meiner Schutzweste und versuchte mich von den Monster wegzuzerren. Dabei hielt er sein Sturmgewehr immer noch auf das Vieh gerichtet, verschoss fast sein gesamtes Magazin an ihn, doch ging es einfach nicht zu Boden. Endlich wurde meine Sicht wieder klarer, war wieder in der Lage zu atmen und griff mit zittrigen Händen nach der Granate an meinen Gürtel. Mit ein finsteren Grinsen zog ich den Hahn von den Eiförmigen Ding und warf es den Monster vor den Füßen. "Ich würde sagen..."; begann ich und schaffte es auf die Beine zu kommen und in letzten Moment mit Smilee hinter eine Wand in Deckung zu springen "DECKUNG". Eine große Explosion erfolgte, das grausamer Geschrei des Monsters erklang in unseren Ohren und hallte an den Wänden wieder. Für einen Moment herrschte betreffende Stille, eine Stille die Smilee und ich ausnutzen wollten um zu verschwinden. Fast zeitgleich richteten wir uns auf "Du hast echt ne Macke", schimpfte Smilee als wir den Flur entlang hetzten. Ich schenkte ihn ein finsteres Grinsen "Hat Trisha dir etwa verschwiegen das ich ein Psychopath bin?", fragte ich ihn ungläubig und schüttelte mit den Kopf.

Von weiten konnten wir die Tür sehen, die uns ins Treppenhaus führen sollte, doch komm hatten wir diese erreicht, wurde Smilee von irgendwas gepackt und zu Boden gerissen. Unter lauten Geschrei wurde er von mir weggerissen. Als ich mich erschrocken umwandt, sah ich das Monster, was wir glaubten vernichtet zu haben. Es war noch etwas weiter Mutiert und mit erschrecken stellte ich fest das es einen riesen fangarm hatte. "Scheisse...", zischte ich und zog meine Waffe. Mit gezielten Schüssen versuchte ich den Söldner, der schrie wie ein kleines Mädchen, aus den Fängen des Monster zu befreien. Immer wieder schlugen meine Kugeln in den Körper des ehemaligen Soldaten aber er gab Smilee nicht frei, der sich verzweifelt an einer Türklinke festhielt um nicht von den Monster weiter durch den Flur gezerrt zu werden.

Hm, was mach ich wenn Smilee in 2 hälften geteilt wird? Lache ich ihn aus oder rufe ich Nelly an und sage: Hey, was geht? Deine erste große Liebe wurde in 2 hälften geteilt und sonst so?

Trotz der Situation konnte ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Einfach ein herrliche Gedanke, aber so ziemlich abartig, da ich mich sicher weigern würde ihn mit heraushängenden Eingeweiden zu tragen. "Was gibst da zu Lachen? Tötet dieses Vieh endlich!", schrie Smilee mich an, als er mein Schmunzeln sah und versuchte sich loszureißen. Grade wo das Monster es schaffte Smilee hinter die nächste Ecke zu ziehen, fielen weitere Schüsse in meinen mit ein. Ich konnte die Stimme von Barney hören, das wütende Schimpfen von Lee und schon platzte mir der Kragen "LASS IHN ENDLICH LOS, DU STINKENDES MISTVIEH". Mit Schwung warf ich mich um die Ecke und eröffnete erneut das Feuer. Das Monster schrie vor schmerzen auf, als die Kugeln in sein Körper schlugen und es fast zu Boden ging. Endlich ließ das Monster von Smilee ab, der darauf krachend auf den Boden fiel und aus der Schusslinie grabbelte. Keine 5 Sekunden später fielen die letzten Schüsse, das Monster sank in sich zusammen und erstickte an seinen eigenen Blut. "Wurde aber auch Zeit", hörte ich Lee sagen "Smilee alles in Ordung?". Seufzend half ich meinen Kameraden auf die Beine, der nicht sonderlich bei der Sache zu sein schien "Smilee?", fragte ich nach und der jüngere schüttelte mit den Kopf. "Ich lebe noch, Leute. Jagen wir dieses Labor nun in die Luft?"

~~~

Trisha Ross

"Warte. Du willst wissen wie das erste Mal ist?", fragte ich ungläubig und fuhr mir durchs Haar. Schon klar, als Mädchen in ihren Alter hatte ich mir auch oft diese Frage gestellt. Irgendwann ging ich damit zu meiner Mutter und bemerkte nicht das mein Vater sich in Bad befand. Kaum hatte ich den Satz >Erste Mal...< ausgesprochen ging es los und ich dürfte mir eine unendlich lange Rede von Barney anhören. Ob Lee auch so reagiert hätte? Nelly nickte zaghaft und senkte ihren Blick "Ja... ich meine...du musst mir nicht Antworten...", flüsterte sie leise und ich legte meinen Kopf schief. Ratlos holte ich Luft, wusste nicht wie ich es ihr erklären konnte, ohne ein Glas Wein. "Warte hier. Ich bin gleich wieder da", schnell erhob ich mich und verschwand in die angrenzende Küche. Wenn es eines gab, was mir weiterhelfen konnte dann war es sicher der Rotwein den mir meine Mutter letzte Woche mitgebracht hatte und nach einigen Suchen fand ich ihn auch in Kühlschrank. "Darfst du schon Alkohol trinken?", rief ich aus der Küche und schnappte mir noch 2 Weingläser. "Äh... Papa meinte das ich noch zu Jung sei.."

"Was Lee sagt ist mir Schnuppe", schnellen Schrittes betrat ich das Wohnzimmer, in meinen Händen 2 Weingläser, eine Flasche und ein Korkenzieher. Nachdem ich die Gläser auf den Tisch gestellt und sie mit den Wein befüllte, reichte ich Nelly ein und ließ mich neben ihr nieder. "Also das erste Mal ist...", kurz hielt ich inne um ein Schluck von meinen Wein zu nehmen und legte eine Hand auf Nellys Knie "Ist wirklich eine schöne Erfahrung. An Anfang tut es nur ein bisschen weh". Irritiert legte das Mädchen den Kopf schief "Wieso? Ich meine wie war es denn bei Hector und dir?", fragte sie und nahm ein Schluck von ihren Wein. Innerlich wusste ich schon das ich die Sache voll versauen würde. Wenn Hector jemals davon erfuhr, würde er mich sicher auslachen und das bis an Ende meines Lebens. Wieder nahm ich ein Schluck und wippte mit den Kopf hin und her "Naja... Es hatte ein bisschen wehgetan, weil bei mir da unten... du verstehst schon... Eng...und so...", leierte ich, in der Hoffnung Nelly würde verstehen. Doch sehr zu meiner Enttäuschung schüttelte sie mit den Kopf. Fragend zog sie ihre Augenbrauen zusammen "Ich verstehe nicht....", kam es schließlich über ihre Lippen.

Oh, Scheisse... Warum kann ich nicht wie Mom sein und all diese Worte mit puren Ernst aussprechen? Warum musste ich so rum eiern? Mit Hector konnte ich doch unbefangen über Sex reden!


Wieder ein Seufzer meinerseits. Wie würde es dann ablaufen, wenn ich später eine Tochter hatte, die mir die selbe Frage stellte? Ich würde auf ganzer Linie versagen. "Weisst du, Nelly. Auch in diesen Punkt muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen...", begann ich nochmal von neuen und schloss meine Augen. Meine Finger fuhren über den Rand des Glases, spürte den Blick von Nelly auf meine Gestalt ruhen und war mir sicher, das ich auf den richtigen Weg war. "Niemand kann dir genau sagen, wann es in einer Beziehung passiert aber du spürst wenn es der richtige Zeitpunkt ist. War bei Hector und mir nicht anders", mit einen Zug leerte ich mein Glas und stellte es auf den Tisch. Mit einen sanften Lächeln drehte ich mich zu Nelly um und sah wie sie sich mit geweiteten Augen abwandt "Wow... Ich frage dich das, auch wenn ich nicht mal mit Smilee zusammen bin. Tut mir Leid, das ich dich in Verlegenheit gebracht habe", röte schoss in ihre Wangen und ich war sichtlich berührt. "Ach quatsch. Es ist nur das ich grade mal 4 einhalb Jahre älter bin als du und noch nie diese Frage beantworten musste. Nicht mal für Baley und die wird jetzt 12", mein Lächeln verwandelte sich in einen Grinsen "Und trotzdem komme ich mir dank Aiden älter vor".

Und so war es auch. Als ich damals erfuhr das ich schwanger war, begann mein Leben sich zu wandeln. Ich wurde vorsichtiger, ernährte mich anders und wurde von meinen Freund in Watte gepackt. Als der kleine dann auf die Welt kam, war ich rund um, um seine Sicherheit besorgt. Sein Leben begann uns beiden mehr zu bedeuten als alles andere und wir wollten seine junge Seele vor den grausamen Alltag schützen in den wir lebten. Aidens Leben lag in unseren Händen, genau wie Nellys in die von Lee lag. Es war unsere Aufgabe sie zu Beschützen.

~~~

Smilee

"Cheers", riefen wir als die große Detonation von weiten ertönte und das Labor in Schutt und Asche gelegt wurde. Alle nahmen wir ein Schluck von unseren Bier und beobachteten das Spektakel. Es war ein gutes Gefühl zu wissen, das wir somit ein großes Loch bei States of Sun eingerissen hatten. Eine kleine Warnung, sollten sie sich den Mädchen nur noch einmal nähern, würden wir ihre ganze Firma hochgehen lassen. "Dieser Anblick ist besser als Sylvester", meinte Hector und zwinkerte mir verräterisch zu. Ernsthaft? Wollte er jetzt etwa meine peinlichkeit zu Sylvester raus hauen? Oh nein, das würde er nicht wagen. Niemand sollte erfahren das ich so Betrunken war und auf die Motorhaube von Barneys Wagen gekotzt hatte. Niemals sollte Barney etwas davon erfahren, denn wenn er dahinter kam würde er mich sicher umbringen. Der Truck war nach seiner Frau sein liebster Gefährte.

Ich verfinsterte mein Blick um den Russen einzuschüchtern, allerdings hatte ich nicht mit der gerissenheit eines Hector Boykas gerechnet. Grinsend kam er auf mich zu, legte seinen Arm um mich und knallte sein Bier gegen meins "Pass ein paar Freitagabende auf meinen Sohn auf und ich verrate nichts". Sein Blick ruhte auf das flammende Inferno der Anlage, doch aus ihn sprach der pure Ernst und bei Gott, ich hatte nichts gegen Aiden. Er war wirklich das süßeste Baby überhaupt, doch er hatte eine ekelhafte dunkle Seite und die nannte sich: Die Windel. Die Windel hatte er nach meiner Meinung immer voll, sobald ich die Wohnung von Hector und Trisha betrat, schoss er sich in die Windel um mich zu Begrüßen. "Okay, und von wie vielen Abenden reden wir? Nichts gegen dein Sohn, er ist wirklich goldig aber seine Windeln, weisst du, sie riechen", leierte ich und dann geschah es. Wie ein Teufel drehte Hector seinen Kopf zu mir "Mein Sohn stinkt nicht. Genauso wenig wie seine Windeln. Du wirst auf ihn aufpassen, koste es was wolle", knurrte er und ich hob abwehrend meine Arme "Wieso nicht, er ist niedlich."
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