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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
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02.12.2013 2.671
 
Barney Ross

Keuchend lag ich auf den Boden, der Schmerz in meinen Rippen war unerträglich. Ich konnte spüren das einige davon gebrochen waren. Der Kampf gegen Eric dauerte an. Immer noch stand er auf den Beinen und versuchte mit allen Mitteln aus den Raum zu kommen. Doch Lee und Hector hielten ihn in Schacht. "Ihr denkt wirklich, ihr hättet eine Chance gegen mich?", rief der Mann und schleuderte meinen Schwiegersohn mit einen gezielten Schlag gegen die Wand und nahm Lee in Würgegriff. "Du kommst hier eh nicht lebend raus, Junge", schwer atmend richtete ich mich auf und zog die Spritze aus meiner Tasche. Wir mussten den Jungen doch nur einmal treffen. "Sei dir mal da nicht so sicher, alter Mann", ein triumphierendes Lächeln huschte über Erics Lippen, als er Lee einen Schlag verpasste und ihn ebenfalls zu Boden beförderte. "Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest. Das Mädchen wartet draußen auf mich", grade wo er sich abwandte, packte ich sein Arm, zog ihn ins innere des Raumes zurück und verpasste ihn ein Schlag ins Gesicht. Niemals würde ich es zulassen das er Nelly mit sich nahm. Er würde diesen Raum nicht verlassen, dafür würden wir Sorgen. Trotz meiner Schmerzen wollte ich ihn erneut schlagen, doch der Junge wehrte den Schlag ab und rammte mir sein Knie in den Magen. Ich hustete Blut und sank in mich zusammen. "Tja, alter Mann. Das hättest du nicht erwartet, was?", Eric stand über mir, auf sein Lippen ein finsteres Grinsen, den Fuss erhoben wollte er mir ins Gesicht drehten. Doch wie aus den nichts erschien Hector hinter ihn und rammte ihn mit sein Körper.

~~~

Smilee

Die Schießerei unten in Foyer dauerte an, immer wieder flogen Kugeln über uns hinweg. Feindliche Soldaten hatten das ganze Gebäude umstellt und nahmen es unter Beschuss. Keine Ahnung wie sich States of Sun da raus reden wollte. "Das werden ja immer mehr...", schrie Ceaser neben mir und warf eine Granate in die Mitte der Soldaten. Wenig später ertönte eine Detonation, Pust rieselte von den Wänden und schon erklang das wütenden gemecker von Church "IHR SOLLT DAS GEBÄUDE HEIL LASSEN!". "Hören Sie auf zu weinen!", fuhr Yang ihn an und richtete weitere Soldaten nieder.

Mit einen Brummen überprüfte ich den Ladestand meines Maschinengewehrs und stellte mit entsetzen fest das ich kaum noch Munition hatte. Wenn dieser Kampf nicht bald ein Ende hatte, würden wir alle drauf gehen. Hilfesuchend sah ich mich unter meinen Kameraden um und erhaschte einen Blick auf die Überwachungskameras und mein Herz setzte aus.

Nelly.... Nathalie...

Ich konnte sehen wie ein mir bekannter Mann die Beiden Angriff. Verzweifelt versuchte Nathalie sich gegen diesen Mann zu behaupten, auch Nelly mischte sich in den Kampf ein. Doch ihre Chancen sich gegen ihn zu behaupten waren aussichtlos. Ich konnte sehen wie er Nelly schlug und mir schnürrte vor Wut die Kehle zu. Trench hat mir ihr Leben in die Hände gegeben! Ich hatte den Auftrag sie zu Beschützen!
"Ich bin gleich wieder da", schrie ich Ceaser an und machte mich auf den Weg in den 3 Stock. Ich konnte hören wie sie mir hinterher riefen, doch jetzt war keine Zeit für Erklärungen. Das Leben von Nathalie und Nelly stand hier auf den Spiel..

~~~

Nelly Delaine

Wie durch ein Wunder schaffte es Nathalie Derryl zu Boden zu schleudern und das brachte uns einige Sekunden Zeit für unsere Flucht. Kurz nachdem der Alarm losging, tötete Derryl seine Bewacher und überraschte mich und Nathalie. Und ich würde leugnen, wenn ich sagen würde seine Schläge wären Kratzer. Er war höllisch Stark und machte sich ein Spaß daraus uns beide zu Quälen. Nathalie griff nach meiner Hand und gemeinsam rannten wir zurück zu Hochsicherheitszelle. Wenn uns jetzt noch jemand helfen konnte, dann waren es Barney und die anderen. Doch nur Church kannte den Code, der uns ins innere führte. "Barney!", schrie Nathalie schrill und vor lauter Panik. Mit ihren Händen schlug sie gegen die Scheibe der Tür, immer und immer wieder. Doch es half nichts.. es kam keine Antwort.
Stattdessen ertönte nur das raue Lachen unseres Angreifers in unseren Ohren. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken, als seine große Gestalt in den kurzen Flur erschien. "Nathalie...", murmelte ich und griff nach ihrer Hand. Die ehemalige Söldnerin drängte mich hinter ihren Rücken "Derryl...", entfuhr es ihr. Auch ihr war die Erschöpfung anzumerken. Ihr Körper war übersät mit blauen Flecken, Blut lief ihr aus der Platzwunde über ihren rechten Auge. Allerdings war es bei mir nicht anders..

"Ihr wollte also abhauen, ja?", Derryl trat bedrohlich auf uns zu und wir wichen immer weiter nachhinten zurück "Nun. Tut mir leid aber das kann ich nicht zu lassen". "Sie ist noch ein Kind, Derryl", kam es von Nathalie die mich um die nächste Ecke schob "Lass sie in Frieden". Wieder ertönte ein Lachen und plötzlich stand Derryl direkt vor uns. Seine dunklen Augen taxierten die von Nathalie "Sie in Frieden lassen und was passiert dann mit dir? Wirst du dann weinend zu deinen Mann rennen? Ihn darum bitten dir zu helfen?", wieder holte der Mann zum Schlag aus, doch Nathalie wehrte ab. Sie bekam seinen Arm zu packen und rammte ihn ihr linkes Knie in Magen. Danach zog ich ein Messer aus ihren Gürtel, stützte mich nach vorne und versuchte ihn damit zu verletzen. Aber schneller als Gedacht war er wieder auf den Beinen und richtete sich zu seiner vollen Größe auf. Seine Hand bekam mein Arm zu packen, in einer gekonnten Bewegung nahm er mich in seinen Würgegriff und legte das Messer an meinen Hals.

~~~

Trisha Ross

Scheiß auf mein gerede, ich wollte nie wieder in sowas hinein gezogen werden. Scheiß auf, ich nehme keine Waffe mehr in die Hand und scheiß auf meine Ängste. Das Leben meiner Familie und meiner Freunde stand hier auf den Spiel. Und es gab nur ein Weg sie da raus zu holen. Und dieser nannte sich: Gewalt! "Anja, bist du sicher das es der richtige Weg ist?", fragte ich die Russin und folgte ihr und ihren Gefolgsmann Yuri über den mit Blut übersäten Hinterhof des CIA Gebäudes. Überall lagen die Leichen der Soldaten von States of Sun, es waren mindestens 20 Männer die ich mit den Russen niedergeschossen hatte und der Anblick ließ mich erschaudern.

Gott.. Hector wird mir den Kopf abreisen, wenn er erfährt das ich hier bin und nicht bei unseren Sohn.

"Sicher. Ich habe mir den Bauplan eingeprägt, Ross", erwiderte Anja und knackte mit ihren Messer, die Tür von den Hintereingang. Yuri warf mir ein Blick zu "Du vertraust Hector, also vertrau auch uns, kleine", sagte er mit spöttischen Grinsen. Seufzend schüttelte ich mit den Kopf und folgte beide ins innere des Hauses...

~~~

Nathalie Ross

"Nein. Lass sie sofort los", schrie ich meinen Exfreund an, immer noch hielt er Nelly in Würgegriff und drohte ihr die Luft abzuschnüren. Derryl schenkte mir ein finsteres Grinsen "Oh vergiss es, Liebes. Jetzt wird es doch grade lustig", mit der Spitze des Messers fuhr er über Nellys Wange ohne diese zu verletzen. Den Mädchen liefen heiße Tränen über die Wangen, ihre ängstlichen Augen suchten die meine, während Derryl sie immer weiter den Flur entlang zerrte. Solangsam entglitt mir jede Hoffnung gegen ihn irgendwie zu gewinnen. Ich hatte keine Chance ihn irgendwie zu überwältigen ohne das Nelly verletzt wurde. "Was ist nur aus dir geworden, Derryl?", entfuhr es mir nach einigen Sekunden. Mir blieb anscheinend nichts weiter übrig als auf mein Psychologiestudium zurück zu greifen und auf Derryls gewissen einzureden. "Was aus mir geworden ist? Mal sehen...", für einen Moment lockerte er den Würgegriff und legte nachdenklich ein Finger an seine Wange. Seine dunklen Augen trafen die meine. Sie strahlten Mordlust aus und ich begann unweigerlich zu zittern. "Was könnte aus mir geworden sein..? Hm... Achja, aus mir wird bald ein Millionär wenn ich die kleine abliefere".

"Klar, die geben dir Geld wenn du sie ablieferts! Aber vorher jagen dir die Typen ne Kugel ins Hirn", mit erhobenen Händen trat ich Nelly und ihn näher. Suchte den Augenkontakt zu den Mädchen "Wenn du das Kind laufen lässt, werde ich mit Church reden und er lässt dich laufen!". Wieder lachte Derryl auf und legte seinen Arm enger um Nellys Hals. Verzweifelt versuchte sie sich zu wehren, doch ich konnte sehen wie ihr langsam die Luft ausging und sie drohte das Bewusstsein zu verlieren. "Oder... Ich spiele noch ein bisschen mit euch und haue dann ab", die Augen meines Exfreundes wanderten lüsternd über meinen Körper und ich rumpfte angewidert die Nase "Aber vorher werde ich deinen Mann killen. Er hat mich übel zugerichtet".

"Hast du auch verdient", ertönte eine mir bekannte Stimme in meinen Ohren, irgendjemand schlug Derryl das Messer aus die Hand und rammte ihn etwas in den Rücken. Unter Schmerzen schrie er auf, sein Arm löste sich von Nellys Hals, die darauf weinend in meine Arme rannte. Sanft strich ihr übers Haar und sah zu unseren Retter.

~~~

Smilee

Mit wutentbrannten Blick sah ich Derryl an, wie konnte dieser Mann es nur wagen hand an Nelly zu legen? Sie und Nathalie zu bedrohen? "Du..", knurrte ich und zog ihn an Kragen hoch. Mit einer schnellen Bewegung schleuderte ich ihn gegen die Wand und verpasste ihn mehrere Schläge in Bauch und Gesicht. Ich ließ ihn nicht mal die Chance sich zu wehren. Er hatte das Mädchen verletzt, dessen Leben in meine Hände gelegt wurde und hatte angedroht sich an ihr zu vergehen. Diesen Bastard würde ich lehren was Schmerz bedeutete. Wieder holte ich mit meiner Faust aus und schleuderte ihn zu Boden.

"Smilee.."

Keuchend vor Schmerz lag Derryl auf den Boden, sein Gesicht war Blutverschmiert. Wahrscheinlich hatte er auch ein paar gebrochene Knochen aber es war mit egal. Schwer Atmend und mit schmerzenden Händen trat ich auf ihn zu. Es war Zeit sein Leben zu beenden. Mit meinen Fuss holte ich zum tritt aus und sorgte dafür das er bewusstsein verlor. "Fahr zur Hölle, du Bastard", knurrend richtete ich meine Waffe auf ihn, war bereit abzudrücken und ihn das Leben zu nehmen als plötzlich jemand nach meinen Arm griff und mich zurück zog.
"Smilee.. Nein...", erreichte ihre Stimme meine Ohren, weinend klammerte sich ein zitterner Körper an mich. Ich holte tief Luft, ein, zweimal.. und beruhigte mich langsam. Dieser Mann würde seine Strafe noch früh genug bekommen. Sachte fuhr ich über Nellys Haar und legte vorsichtig meine Arme um ihren Körper und drückte sie so fest an mich wie es nur möglich war. "Ist ja gut... Ich bin bei dir.. Alles in Ordnung", versuchte ich sie zu beruhigen und zog sie von Derryls Körper weg "Ich bringe euch Beide erstmal in Sicherheit und dann sehen wir weiter". "Ich muss in diese Sicherheitszelle", kam es von Nathalie als wir um die Ecke bogen und uns den Zellenblöcken näherten "Sie brauchen unsere Hilfe". Ich nickte zustimmend und schob Nelly sachte von mich. Ihre Augen waren durch das viele Weinen gerötet, ihre grünen Augen suchten die meine "Wir sind hier gleich weg, versprochen".

Nur wie bekamen wir diese Zelle ohne Churchs Hilfe auf? Eine Frage die sich auch Nathalie zu stellen schien. Mit ihrer Faust schlug sie gegen die Scheibe und versuchte die Männer da drin auf sich aufmerksam zu machen. Doch nichts passierte. "Okay, warte", ich zog mein Messer aus den Gürtel und knackte das Gehäuse von der Kontrolltafel. Vielleicht half es ein paar Kabel zu durchschneiden.. "Das würde ich lieber lassen", die Stimme eines Russen erklang in meine Ohren und ich reagierte Blitzschnell. Meine Hand griff die von Nelly und zog sie schützend hinter meinen Rücken, die andere richtete die Waffe auf den vermeintlichen Angreifer. Doch meine Züge entspannten sich als ich Yuri, den Kumpel von Hector und Trisha sah. Beide standen sie da, voll bewaffnet und auf jeden Angriff vorbereitet. "Yuri hat gesagt, das er den Code knacken kann", meinte Trisha und stellte sich zu ihrer Mutter. Die immer noch verwirrt reinblickte. Mit einen selbstgefälligen Grinsen machte sich Yuri an die Arbeit und nur eine Sekunde später ertönte ein leises knacken...

~~~

Hector Boyka

Ich konnte spüren wie mir sämtliche Luft aus der Lunge gepresst wurde, ein stechender Schmerz durchfuhr mein Körper, als Eric seinen Fuss auf meinen Brustkorb setzte und mich auf den Boden drückte. "Na wie fühlt sich das an Russe?", fragte er und warf meinen Schwiegervater ein drohenden Blick zu "Nur ein Schritt und ich töte den Mann deiner Tochter!". Augenblicklich hielt Barney inne, auch Lee blieb stehen und bedachte Eric mit finsteren Blick. Keuchend griff ich nach seinen Bein und versuchte ihn irgendwie zu Fall zu bringen. Doch die Lage war aussichtslos. Er war stärker als ich und konnte mich innerhalb einer Sekunde umbringen. "Ganz ruhig...", beschwichtigte Barney und trat uns langsam näher. Seine Hände hielt er abwehrend nachoben. Ich konnte die Spritze sehen und hoffte inständig, das Barney ihn überwaltigte und ihn das Zeug spritzte. "Schmeiss die Spritze weg, alter Mann", Eric drückte noch etwas fester zu und ich bekam kaum noch Luft. Widerwillig tat Barney was Eric sagte und warf die Spritze zu Tür. "Barney... Nein..", keuchte ich und versuchte erneut mich zu wehren. Eric warf mir ein breites Grinsen zu, er beugte sich etwas zu mir herunter "Ich habe noch nie ein Baby das Genick gebrochen und wenn du so weiter machst dann, werde ich es bei deinen...", noch bevor er weiter reden konnte wurde die Tür mit einen lauten Knall aufgesprengt. Barney und Lee schafften es grade so in Deckung zu springen, allerdings hatte Eric weniger Glück und wurde von der Tür an die Wand gepresst. Endlich füllten sich meine Lungen wieder mit Luft, keuchend rollte ich mich auf die Seite. Rauch breitete sich in Raum aus und nur eine Sekunde später, betrat ein bis auf die Zähne bewaffneter Soldat den Raum. "Hat jemand Probleme bestellt?", fragte Yuri Patrov und richtete seine Waffe auf die zerstörte Tür. "Scheisse, Yuri", hustete ich erleichtert. "Los raus mit euch Pissern. Smilee und ich übernehmen den Rest!", mit ein breiten Grinsen betrat Smilee den Raum und hielt mir seine Hand hin.

~

Aus den Raum waren die Schreie von Eric zu hören, es waren keine 5 Minuten her als Smilee und Yuri es geschafft hatten ihn das Mittel zu spritzen. Sofort setzte dies an und zerstörte die Manipulierten Zellen. Keinen von uns war klar welche Auswirkungen es auf Eric hatte und um ehrlich zu sein wollte ich es mir nicht ausmalen. Keuchend lehnte ich meine Stirn gegen die von Trisha und stieß erleichert die Luft aus. Es war schön sie noch in den Armen hallten zu dürfen, auch wenn ihre Anwesenheit mich in diesen Krisengebiet beunruhigte und ich mir sorgen um sie machte. "So, unser Herzchen schläft jetzt und Anja sagt das die Soldaten in die Flucht geschlagen wurden", erklärte Yuri als er aus den Raum trat und sein Funkgerät zurück in sein Gürtel steckte. Ein breites Grinsen schlich über seine Lippen "Hast dir ne gute Geangelt. Hat glatt 6 Soldaten allein erledigt". Irritiert legte ich den Kopf schief "Bitte was?...". Mein Kamerad schüttelte den Kopf und lief in Richtung Foyer "Ich geh Anja Hallo sagen", waren seine Worte als er den Flur verließ. Trisha legte eine Hand auf meine Wange und streichelte die sanft "Ich konnte doch nicht zulassen das euch etwas passiert". Ich sah in ihre schöne braunen Augen, sah die selbe Sorge und konnte nicht anders als ihr ein Kuss auf die Stirn zu geben.
Es war vorbei. Fürs erste.
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