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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
1
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Dieses Kapitel
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02.12.2013 1.813
 
Nelly Delaine

Ein stetiges Piepen ertönte in Raum, erbarmungslos schien das Licht einer Lampe auf mich herab und blendete mich. Zitternd lag ich auf den Seziertisch, nur in ein weißen kurzen Nachthemd bekleidet sah ich zu Decke empor. Meine Hände so wie meine Füße waren gefesselt. Ich hatte Angst und konnte mich nicht bewegen. Ich hatte keine Ahnung wie ich hier hinein geraten konnte, doch eines wusste ich. Der Raum in den ich mich befand war ein Labor, überall rannten Wissenschaftler herum, Soldaten bewachten die Tür. "Ist das Annie Davis?", fragte einer der Wissenschaftler und trat mit zwei seiner Assistenten auf den Tisch zu. Mein Atem wurde schneller, doch weder noch konnte ich sprechen oder mein Kopf bewegen. Tränen der Angst rollten über meine Wangen... "Ja, das ist sie.. Die Soldaten haben sie heute früh geschnappt", sagte einer von den Assistenten. "Und die Expendables?"

"Tot. Wie es verlangt war. Jetzt kann uns niemand mehr gefährlich werden".

"Gut", der Wissenschaftler beugte sich über mich. Ein finsteres Grinsen umspielte seine Lippen "Keine Angst, mein Kind. Du wirst nichts spüren", sagte er heiser und nahm ein Skapel zu hand. "Wir haben ihr Blut abgenommen und bereiten die Impfung vor", kam es wieder von den Assistenten.


"Sehr gut. Und jetzt.. Lasst uns sehen was wir mit ihren Organen anstellen. Betäubung!"

Endlich konnte ich mein Körper bewegen und versuchte mich zu befreien. Aber einer der Assistenten drückte meinen Körper auf den Tisch, während der andere eine Beatmungsmaske hervor zog. Nein... nein... "NEEINNNNNNN..... HECTOR. SMILEE. LEE. IRGENDJEMAND! HELFT MIR DOCH", schrie ich vor Angst und sah wie die Maske meinen Gesicht immer näher kam. Spürte den ersten Schnitt unterhalb meines Bauches, den stechenden Schmerz. Ich konnte mich nicht wehren... Konnte mich kaum noch bewegen als die Maske mir aufgesetzt und wurde ich das Betäubungsgift einatmete. "PAPA HILFE!", schrie ich, doch meine Stimme versagte und ich fiel in einen künstlichen Schlaf....


~

Mit einen lauten Schrei erwachte ich aus meinen Schlaf, schweiß gebadet und mit weit aufgerissenen Augen richtete ich mich auf. Heiße Tränen liefen über meine geröteten Wangen, ängstlich legte ich eine Hand auf meine Brust und atmete tief ein und aus. Sehr zu meiner Erleichterung war ich in meinen, beziehungsweise, in Lees Gästezimmer und nicht in diesen Labor. Es war nur ein schrecklicher Alptraum. Mehr nicht...

"Nelly?", ein leises Klopfen erklang an der Tür und keine Sekunde später wurde die Tür geöffnet. Lee betrat das Zimmer, trotz der Dunkelheit konnte ich seine besorgten Blick sehen. "Alles in Ordnung? Du hast furchtbar geschrien", fragte er leise. Umgehend spürte ich den Kloß in meinen Hals, als ich an den Traum zurück dachte und wieder diesen verrückten Wissenschaftler vor meinen Augen sah. "Ich war da...", flüsterte ich leise und ließ mich zurück ins Kissen fallen "...in diesen Labor..". Wieder kamen mir die Tränen und ich drehte mich auf die Seite. Lee setzte sich auf meine Bettkante, sachte legte er eine Hand auf meine Schulter und schenkte mir ein sanftes Lächeln "Es war nur ein Alptraum". "Sie wollten mich Sezieren... Weisst du.. ich habe den Schnitt gespürt...", zittrig griff ich mit den Händen nach meinen Top und zog es etwas nachoben "Genau da...". Mit meinen Finger berührte ich meine Unversehrte Haut und Lee schaltete die kleine Lampe an. "Da ist nichts, meine Süße. Es war nur ein Alptraum", mit seinen Daum wischte er mir eine Träne aus den Gesicht "Keiner wird dich in irgendein Labor mitnehmen". Ich gab ein zaghaftes nicken von mir "D-darf ich den Rest der Nacht bei dir schlafen?". Lee wuschelte mir mit ein breiten Grinsen durchs Haar "Klar, wieso nicht? Lacy ist eh nicht da".

~~~

Hector Boyka

"Und du machst jetzt bei uns mit?", Smilee sah mit einen breiten Grinsen zu mir auf. Es war noch recht früh an Morgen gewesen, als ich das CIA Gebäude betrat und mich mit den Team in der Kantine verabredet. Auch Nelly war unter ihnen. "Tja, wie man es nimmt", antwortete Smilee und gab mir ein Handschlag "Hattest du auch eine Feuerprobe?". Feuerprobe? Ich warf Barney einen fragenden Blick zu. Die einzige Feuerprobe, die ich ein Lebenlang haben würde war die Tatsache, das dieser Typ mein Schwiegervater war und mich am liebsten Fressen würde. Seufzend ließ ich mich auf den Stuhl neben Smilee nieder "Kannst du dir das nicht denken?", mit meinen Kopf nickte ich in Barneys Richtung. "So Kinder. Spaß beiseite. Jetzt wird es ernst", ertönte Maggies Stimme über uns. Alle richteten wir unseren Blicke auf sie. Tiefe Augenringe zierten ihr Gesicht, als hätte sie Tagelang nicht geschlafen. Sie sah wirklich nicht gut aus. "Hast du was heraus gefunden?", fragte Barney und machte sein Stuhl frei damit die Chinesin sich setzen konnte. "Sehr viel sogar....Oh Waffeln", ihre müden Augen fielen auf Nellys Teller und musterten die Waffeln mit den Sirup. Mit ein sanften Lächeln schob die kleine ihr den Teller hin und so kam es das uns die Chinesen beim Essen über die neusten Ereignisse Informierte. "Booker hat es geschafft Eric Blut abzunehmen und ich habe es mit den Antikörpen von Annie getestet. Und es war erfolgreich", erklärte sie kauend und klopfte den Kind auf die Schulter.

"Es hat innerhalb weniger Sekunden die Genmanipulierten Zellen zersetzt und vollständig vernichtet", ein triumphierendes Lächeln huschte über meine Lippen und auch in den anderen kam Hoffnung auf. "Hast du eine Injektion fertig?", fragte Lee und Maggie nickte lächelnd. "Na dann. Gib Barney die Injektion und ich fahr dich Nachhause. Du gehörts ins Bett", sagte der Schwede und zwinkerte der Chinesin zu. Maggie warf ein hilfesuchenden in unsere Runde "Bin ich die einzige die ihn für Gestört hält?"

~

"Wo warst du eigentlich letzte Nacht?", kurz bevor wir den Raum betraten, hielt Barney inne und warf mir einen Blick zu. Etwas irritiert kratzte ich mich an Hinterkopf "Vergessen?`Du hast mich nachhause geschickt", erinnerte ich ihn und betrachtete den Gegenstand in seiner Hand. Es war die Injektion gewesen, die wir Eric mit Gewalt verabreichen wollten um ihn damit zu schwächen. Würde die Wirkung des Gens nachlassen, hatten wir leichtes Spiel. "Aha. Naja, während du dich mit meiner Tochter vergnügt hast, waren wir in einer netten Schießerei..."

"Ich unterbreche euren Austausch von Zärtlichkeiten nur ungern aber...", Nelly trat auf uns zu und bedachte uns mit einen lächeln "...ihr solltet ihn das Zeug spritzen". Sorge lag in ihren jungen, kindlichen Zügen. Sorge die uns und den Ausgang dieses Unternehmens galt. Auch ich hatte diese Sorge. Was wenn es schief ging und Eric frei kam. Barneys Plan war es das erstmal 3 von uns rein gingen, zwei die Eric festhielten und einer der ihn das Zeug spritzte. Barney klopfte Nelly auf die Schulter "Alles klar. Church wir wären dann soweit".

~

"Guten Morgen, Eric", sagte Barney mit ruhigen Unterton. Schon seit einer ganzen Weile standen wir vor den gefesselten Mann. Eric rührte sich kein Stück, sein Gesicht war so tief gesenkt, das man seine Mimik kaum erkennen konnte. Doch sein Körper bebte vor angestauter Wut. "Na los aufwachen, Sonnenschein", bedrohlich trat ich ihn ein Schritt näher. Konnte die aufsteigende Wut in meinen Körper kaum unterdrücken, als ich an den Überfall an Trisha und meinen Sohn dachte. Dieser widerliche Bastard würde seine Tat noch bereuen... "Wo ist das nächst gelegene Labor?", fragte Lee und Eric hob sein Kopf. Ein finsteres Grinsen umspielte seine Lippen und ich erschauderte, als es mir eiskalt den Rücken runter lief. Vielleicht sollten wir doch auf die Ergebnis von Anjas und Yuris suche warten. "Glaubst du wirklich das ich dir das verrate, Christmas", Eric musterte den Briten eine Sekunde "Dann sag ich dir jetzt mal was. Früher oder später werde ich dir und deiner kleinen Freundin die Eingeweide raus reissen. Genau wie ich es bei der kleinen Baley vorhatte". Barney und ich tauschten ein kurzen Blick, während Lee ein verächtliches Schnauben von sich gab. Der Typ hatte eindeutig ein Überlegenheitskomplex. "Daddy bitte hilf mir, der große Mann tut mir weh...", säuselte er und Barney verpasste ihn schlag ins Gesicht. "Rede verdammt", fuhr ich den Mann an und packte ihn an Kragen. Doch sein Grinsen war immer noch beständig "Oder wäre es euch lieber wenn ich mir das Baby schnappe? So süß und Unschuldig?".
"Sag uns einfach was wir wissen wollen", erwiderte ich ruhig und ließ seine Drohung an mir vorbei gehen. So leicht würde er nicht an meinen Sohn heran kommen. Lange Zeit herrschte Stille zwischen uns. Eine unangenehme Stille bis plötzlich von draußen die Alarmsirenen ertönten. "Sorry Freunde aber das ist mein Zeichen...", in einer Sekunde auf die andere befreite sich Eric mit geballte Kraft und verpasste Barney ein Schlag der ihn gegen die Wand schleuderte.

~~~

Nelly Delaine

Das Geschrei einer lauten Sirene hallte durch das CIA Gebäude und ließ mich aufsehen. Plötzlich wurde es in den Gängen unruhig, überall rannten Leute herum und schon bald hörte ich die ersten Schüsse aus den unteren Stockwerken. Ängstlich erhob ich mich von meinen Stuhl, warf jeden weiteren Mitglied der Expendables einen Blick zu. "Hey, ich brauche euch da unten", Church rannte an uns vorbei, in seiner Hand einer Maschinenpistole "KOMMT SCHON ODER WOLLT IHR HIER WURZELN SCHLAGEN?". "Nelly Schatz du bleibst mit Nathalie hier", sagte Ceaser und dann machten sich die Männer auf den Weg, während ich nach der Hand von Nathalie griff. Smilee warf uns ein letzten Blick "Seit Vorsichtig".
"Du auch", Nathalie zog ihren Revolver hervor und wandte sich an die Tür, die zu Hochsicherheitszelle führte "Hoffentlich sind die Jungs da drin okay". "Wir sollten den helfen", warf ich ein und wollte sie mit mir zu den Fahrstühlen ziehen. Doch Nathalie war um einiges stärker, mit leichtigkeit zog sie mich in die andere Richtung. "Nathalie bitte.. Sie brauchen uns..."
"Hör zu, Süße. Das hier ist keine Übung, okay? Da unten ist die Hölle los und ich werde beiweiten nichts unternehmen, was dich in Gefahr bringt!", ihre ernste Stimme war es die mich zum Schweigen brachte. Sie hatte Recht es war eine ernste Situation in der wir uns befanden und wir wussten noch nicht wer die Angreifer waren. Von unten ertönten weitere Schüsse, mein Atem wurde schneller, Adrenalien pumpte durch mein Körper. "Und was...", grade wo ich mich zu Nathalie umdrehte, rissen vor Schreck meine Augen auf "NATHALIE VORSICHT!!!".
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