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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
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02.12.2013 2.649
 
Hector Boyka

Flashback

"Früher waren Yuri Patrov und Anja Petrovka bei der russischen Armee und meine Vorgesetzten. Sie werden uns nach kräften unterstützen", sagte ich zu meinen Schwiegervater und verschränkte die Arme vor der Brust. Kurz nach den Angriff auf den Shop, hatte ich zwei alte Bekannte, die mir noch ein Gefallen geschuldet hatten angerufen und sie hierher gebeten. Und wie ich es erwartete kamen beide Pünktlich. "Hector Boyka. Was verschafft uns die Ehre?", fragte Anja in meiner Landessprache. Ihren braunen Haare hangen lang über ihre Schulter, ihre blauen Augen suchten die meine, ein freches Grinsen huschte über ihre Lippen. In meiner Armee Zeit, war sie eine meiner Vorgesetzten und eine Waffenexpertin. Sie war stark, beherrschte mehrere Kampfsportarten und war durch und durch gewissenlos. Schon damals konnte sie einen Angst einjagen mit ihren scharfen verstand und ihrer bösen Ader. Und sie war die Nichte von Alexander Petrovka. "Ich habe euch gerufen, weil wir eure Hilfe brauchen", erwiderte ich ebendfalls auf russisch "Wie war euer Flug?". "War schon mal besser", antwortete Yuri und stellte sein Gepäck neben mir ab. Er hatte blondes Haar, braune Augen und war einer der gefürchtesten Scharfschützen die die Armee einst hervor gebracht hatte. Er war praktisch das Böse selbst. Ein Sadist mit der vorliebe seine Opfer ausbluten zu lassen. Und wenn er mal Gefühle zeigte war es Hass oder Verachtung. "Wer sind die Beiden?", Anja deutete mit einen Kopf nicken auf Trisha, Barney und Aiden. Vater und Tochter besahen sich unser zusammenkunft schon eine ganze Weile. Lächelnd legte ich ein Arm um meine Freundin "Das ist meine Freundin Trisha und mein Sohn Aiden", verkündete ich voller Stolz und deutete mit den Daum auf Barney "Und das ist Barney mein Schwiegervater. Er ist der Boss der Expendables". "Unglaublich. Der kleine Hector hat ein Sohn", kam es von Anja und diesmal so das Barney und Trisha sie verstanden.

Flashback Ende

~

3 Tage später..


Seit 3 Tagen wurden Eric und Derryl heftigen Verhören unterzogen. Wir versuchten Alles um sie zum Reden zu bringen, doch keiner von beiden machten ein Mund auf. Bei Eric war es am schwersten gewesen. Er regenerierte sich schnell und wurde deswegen in eine Hochsicherheitszelle verfrachtet. Nicht mal ich schaffte es  Kerl zum Reden zu bringen. Kurz vor Mitternacht verließ ich das CIA Gebäude und machte mich geknickt auf den Weg nachhause. Seit 24 Stunden war ich nun auf den Beinen, ich sehnte mich nach meiner Familie, einen warmen Bad, nach was zu Essen und meinen warmen Bett. Zum Glück waren die Straßen kaum noch befahren, so kam ich schnell zu meiner Wohnung und war erleichtert als endlich die Tür hinter mir ins Schloss fiel. "Daddy ist zu Hause", rief ich müde. Trisha saß in Morgenmantel auf der Couch, ihre Augen suchten die meine "Psst, Aiden schläft", flüsterte mir zu und erhob sich von der Couch. In Hintergrund lief irgendso ein Bollywood Scheiß in Fernseher und ich fragte mich, was meine Freundin dazu trieb. "Willkommen Zuhause", Trisha hauchte mir ein sanften Kuss auf die Lippen "Ich hab dich vermisst".

"Ich hab dich auch vermisst", müde lehnte ich meine Stirn gegen die ihre "Tut mir leid, das es so spät geworden ist". Meine Freundin legte ihre Hände an meine Brust und zupfte an meiner Jacke herum "Macht nichts. Dafür wartet etwas besonderes für dich in unseren Schlafzimmer". Sie schenkte mir ein einladenes Lächeln, ich legte meine Hände an ihre Hüfte und zog sie näher an mich heran.

~~~

Smilee

Hatte ich schon erwähnt das ich verdeckte Operation liebte? Nein? Gut, dann war jetzt die Zeit dafür. Mitten in der Nacht hatten mich Gunnar und Yang aus den Bett geholt und mich gebeten mit zu kommen. Sie wurden von Barney beauftragt, in einer Lagerhalle ausserhalb von New Orleans einzusteigen und dort ein paar Soldaten zu erledigen. Eine Information die er nach 20 Stunden Folter aus Derry Fox heraus geholt hatte. Die Soldaten waren von States of Sun und warteten auf das Zeichen von Eric. Und da Eric in gewahrsam war, dürfte dies leichtes Spiel werden. "Ich hoffe die Informationen stimmen", brummte Gunnar und richtete sein Scharfschützengewehr durch das offene Fenster, auf den Dach. Es waren ungefähr 10 bewaffnete Männer in dieser Lagerhalle, alle trugen sie die gleiche grüne Uniform, wie die Toten Soldaten aus den Shop. "Wenn die auch Genetisch verändert sind, haben wir ein Problem", hörte ich Yang über Funk. Ohja, das konnte unter Umständen ungemütlich werden. Seufzend überprüfte ich den Ladestand meiner Pistole "Egal wie. Die Typen verdienen es ein paar auf die Fresse zu bekommen". "Und da geben wir dir vollkommen recht, Junge", ertönte Barneys Stimme über Funk und ich zog verwirrt eine Augenbraue nachoben. Er war hier? Wieso und wie? Wollte er sich nicht weiter um Derryl kümmern? "Nun mach doch nicht so ein Gesicht. Er ist nun mal der Boss", brummte Gunnar und furchtelte mit der Hand vor meinen Gesicht herum "Lass mich jetzt meine Arbeit machen". Brummend erhob ich mich und kletterte leise die Leiter herunter. Bloss keine Aufmerksamkeit erregen. Das könnte unseren Tod bedeuten.

~~~

Trisha Ross

Mit meinen Händen krallte ich mich in den kühlen Stoff des Kopfkissens, als sich Hector über mich beugte und anfing mein dünnes schwarzes Nachtkleid nachoben zu schieben. In seinen Augen sah ich dasselbe Verlangen was ich auch hatte. Das ziehen in meinen Unterleib wurde immer unerträglicher und er schien es zu merken. Ein breites Grinsen zauberte sich auf seinen Lippen, das Kleid hatte er mir vollständig ausgezogen und berührte nun mit seinen Lippen meinen entblößten Körper. Mit seinen Becken drängte er sich zwischen meine Beine, ließ mich seine Härte spüren und wanderte mit seinen Lippen zu meinen Nacken. "Danke, das du den Slip weggelassen hast", raunte er mir ins Ohr und bereitete mir eine Gänsehaut. "Alles nur für dich... und jetzt, runter mit deinen Klamotten". Für einen Moment ließ mein Freund von mir ab, nur um sich seiner Kleidung zu entledigen und mir seinen makelosen Körper zu präsentieren. "Schon besser...", sehnsüchtig nahm ich sein Gesicht in meine Hände und verband unsere Lippen zu einen Kuss.

Während sich unsere Zungen einen heftigen Kampf lieferten, ließ ich meine Finger ungeduldig über seine Muskeln wandern. Mit seinen Händen umklammerte er meine Hüfte und drang langsam und vorsichtig in mich ein. Ich stöhnte auf, schlang meine Arme um seinen Rücken und gab mich meiner Lust hin. Seine Stöße wurden härter und gröber. Keuchend stützte er seine Hände links und rechts neben mein Kopf ab und presste seine Lippen auf die meine. Es war so berauschend. Mit seinen Stößen und seine Berührungen brachte er mich an Rande meines Verstandes. Ich spürte seine Liebe, seine Zärtlichkeit und es brachte mich beinah um. Die Bewegungen wurden immer schneller, während seine Küsse mir den Atem raubten und ich kurz vor den Höhepunkt stand. Meine Beine schlangen sich um seiner Hüfte und ließen ihn tiefer Eindringen. Keuchend unterbrach er den Kuss und berührte eine Sekunde später meinen Nacken mit seinen brennenden Lippen. Stöhend schlang ich meine Arme um seinen Nacken, presste meinen Körper fest an seinen, als erneute Stöße mein Becken erschütterten und ich meine angestaute Lust heraus schrie.

Erschöpf ließ ich meinen Kopf in das Kopfkissen fallen, während Hector seine Stirn an die meine legte und mir tief in die Augen sah.
"Willst du mich Heiraten?"

Was?

Diese Vier Worten warfen mich vollkommen aus der Bahn. Sie kamen so unerwartete das mir vor schreck die Luft weg blieb und mein Herz für einige Sekunden aussetzte.

~~~

Smilee

Wie war das mit: Das könnte unseren Tot bedeuten? "Du bist der mieseste Scharfschütze überhaupt!", schrie ich durch den Funk, als Gunnar mit seinen Geschoss eine Tonne statt ein Soldaten traf. "DANN SCHIEß DU DAS NÄCHSTE MAL DOCH!", schrie der Schwede ebendfalls wütend und ich hechtete weiter durch die Gänge. Es hatte keine 5 Minuten gedauert und die Soldaten hatten mich dank Gunnar entdeckt. Hinter mir schlugen die ersten Schüsse ein und ich sprang mit Schwung hinter eine niedrige Mauer. Schön, das ich mich gegen 10 bewaffneten Soldaten alleine rumschlagen muss, während Mister-ich-kann-nicht-Schießen sich dort oben ausruht. "Barney, Yang? Ich brauche hier unten Unterstützung", in einer schnellen Bewegung kam ich hinter Mauer vor, gab einige Schüsse ab und ging wieder in Deckung. "Du schaffst das schon Junge", kam es von Barney "Und danach nehme ich dich in meinen Team auf".

Ohohohoho, super. WENN ICH DA NICHT SCHON DURCHSIEBT BIN!!!

Mit einen knurren löste ich eine Rauchgranate von meinen Gürtel und warf sie mit Schwung über die niedrige Mauer. Bemerkte dabei das mir mindesten 5 Soldaten auf den Fersen waren. Wie hatte Trench immer gesagt? Wenn dann richtig? Für einen Moment schloss ich meine Augen, hörte die Detonation und dachte über meine Chancen nach. Keineswegs war ich ein Feigling. Ich war ein Soldat, ausgebildet um zu Töten. So eine kleine Armee konnte ich doch locker schaffen! Mit einen finsteren Lächeln zog ich mein Maschinengewehr hervor und warf mich über die Mauer. Ein lautes Rattern erfüllte den Raum und mit meiner treffsicherheit richtete ich die restlichen 3 Verfolger nieder. Dann waren es also noch 5 in der Haupthalle.

Schnell warf ich einen Blick durch den Gang, ich musste etwas finden was für Ablenkung sorgte und dann fiel es mir ins Auge. Ein Stromgenerator. Wenn ich dort die Schalter umlegte, wurde das gesamte Gebäude in Dunkelheit gehüllt werden. Ein finsteres Grinsen umspielte meine Lippen als ich auf den Generator zutrat, dessen Gehäuse ich mit meinen Messer knackte und die Schalter umlegte. Wie ich es erahnt hatte war es mit einmal Stockfinster, also zog ich mein Nachtsichtgerät hervor. "Scheisse Smilee. Was machst du da?", fluchte Barney und ich rollte mit den Augen. Der Typ hatte mehr Berufserfahrung als ich und wusste nicht was ich vor hatte?

Schwach... Wirklich schwach... Aber dafür habe ich keine Zeit..
~

Nachdem ich mich unbemerkt in die Haupthalle geschlichen hatte und auf eine kleine Erhöhung geklettert war, beobachtete ich durch das Nachtsichtgerät die Soldaten, die mir als Wärmebilder angezeigt wurden. "Die anderen sollten länsgt wieder da sein! Wo bleiben die?", fragte einer der Soldaten. Er stand genau vor der Erhöhung und wirkte sichtlich nervös "Was wenn sie..?". "Klappe, Shaun!", zischte der größere Soldat "Sieh lieber zu, das dass Licht wieder an ist!". Sie hatten also doch keine Nachtsichtgeräte! Amateure. Ich setzte zum Sprung an und landete lautlos hinter den Typen namens Shaun. Grade wo dieser sich Bewegen wollte, legte ich eine Hand auf seinen Mund und schnitt ihn die Kehle durch. Er kam nicht mal dazu sich zu wehren. Langsam und mit Bedacht kein Geräusch zu machen legte ich den Mann, der innerhalb von Sekunden verblutet war auf den Boden. Waren es nur noch 4..

Mit einer Schwungvollen Bewegung versengte ich mein Messer in die Kehle des Mannes, der mir am nächsten war und verschwand hinter einen Container. "Scheisse? Conner was war das?", schrie wieder jemand, diesmal klang es panisch und ich wusste das ich mein Ziel erreicht hatte. Ein triumphierendes Lächeln huschte über meine Lippen, als ich mich den dritten Mann näherte, ihn in Schwitzkasten nahm und ihn innerhalb einer Sekunde das Genick brach. Nachdem auch dieser zu Boden sank, zog ich meine Beretta hervor und zielte auf die beiden restlichen Überlebenden. Den einen Schoss ich nieder als plötzlich das Licht wieder anging.

Was?

"Hey, Kleiner. Siehst du wieder was?", fragte Gunnar und ich seufzte auf und warf mich hinter den Container. "BIST DU BESCHEUERT? ICH WOLLTE SIE IN DUNKELN ERLEDIGEN!", schrie ich wütend und warf mein Nachtsichtgerät zu Seite. Wie konnte dieser Typ nur so bescheuert sein? Was zum Teufel haben die den nur in der Kindheit angetan?

Grade wo ich ihn eine Hassrede durch das Mikro geben wollte, rollte es Eiförmiges an mir vorbei und ich erstarrte förmlich in meiner Bewegung. Folgte mit meinen Augen diesen Ei "OHHHH SCHEISSEE", schnell rannte ich in die entgegen gesetzte Richtung und wurde durch eine Detonation zu Boden geworfen. Luft wurde aus meine Lungen gepustet, ein lautes Klingeln hallte wie verrückt durch mein Gehirn und machte mich fast wahnsinnig. "Na wenn haben wir den da?", erklang eine Stimme über mir. Mir wurde ein Tritt in die Seite verpasst, der mich auf den Rücken drehte und vor meinen Augen erschien mein ehemaliger Ausbilder von der Militärschule. Conner Stone, der Badass Ausbilder. Einst ein angesehender Mann und jetzt ein Abschaum von States of Sun? "Tyler Dearing? Grade mal ein halbes Jahr in meiner Companie, dann wieder kommen und ein auf harten machen?", grinsend richtete er seine Waffe auf mich und ich stieß ein knurren aus. Wenn ich nur daran dachte, wie er seine Rekruten behandelte hatte, wurde ich wütend. "Smilee", zischte ich und griff Blitzschnell nach seiner Waffe. Sammelte genug Kraft in meinen Arm und stieß diese in seine widerliche Fresse, danach holte ich mit meinen Bein aus und zog ihn den Boden unter den Füßen weg. Mit einer schnellen Bewegung richtete mich auf, entzog ihn seiner Waffe und wich vor ihn zurück. Conner hielt sich die Nase, Blut lief ihn übers Gesicht aber ich empfand keine reue. "Fahr zur Hölle", waren meine letzten Worte gewesen als ich abdrückte und das Leben des States of Sun Soldaten beendete. Wieder einer mehr vernichtet, der Nelly gefährlich werden konnte. "Junge", Schritte ertönten in der Halle und ich wandte mich zu Barney und seinen Leuten um "Willkommen in Team, Smilee".

~~~

Hector Boyka

"Wieso antwortest du nicht?", fragte ich meine Freundin und ließ mich neben ihr auf das Bett fallen. Seit einer halben Ewigkeit hatten wir uns in die Augen gesehen, doch kein Ton kam über ihre Lippen. Hatte ich sie etwa so sehr überrascht? "Ich.. ich seh kurz nach Aiden", schnell erhob sich Trisha, schnappte sich ihren Morgenmantel und verschwand aus den Zimmer. Seufzend ließ ich mein Kopf in das Kopfkissen sinken und hielt mir eine Hand vor die Stirn. Was war den so falsch an der Frage? Wir hatten einen Sohn. Ich liebte sie und sie liebte mich. Also warum sollten wir nicht einfach den nächsten Schritt gehen, da wir ja schon den größten umgangen hatten. Ganz genau, wie hatten nach den ersten 3 Monaten unserer Beziehung erfahren, das sie ein Baby erwartet. Und jetzt waren wir fast 2 Jahre zusammen! Also wenn wir schon ein Kind hatten, warum nahm sie mein Antrag nicht an? Hatte sie Angst? Etwa davor das ich sie wieder verletzen könnte? Oder das ich die Seite wechselte? Ein stechender Schmerz zog sich durch meine Magengrube, nur an den Gedanken das sie mir misstraute. Es tat weh... "Hector?", Trishas Stimme erklang in der Tür und ich richtete mich auf. Sie lehnte gelassen an Türrahm, ihre Lippen umspielte ein sanftes Lächeln "Ich dachte du hälst mich auf...". "Was?", irritiert richtete ich mich auf und sah sie an "Antworte lieber auf meine Frage, statt irgendwelche Spielchen zu spielen". Wieder lachte sie und sprang mit Anlauf auf das Bett. Ihre Augen suchten die meine "Du bist so ein niedlicher Idiot", sie gab mir ein kräftigen Schlag auf die Schulter "Natürlich will ich dich Heiraten. Es ist nur.. du hast mich ebend Überrascht". "Überrascht? Das haben Anträge so an sich", erwiderte ich und ließ mich abermals in Kopfkissen fallen. Wollte sie mich Verarschen? "Hector, ich will deine Frau werden...", sagte sie nun mit Ernst in der Stimme und beugte sich über mich "Ich liebe dich".
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