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Angels Diaries

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Gunnar Jensen Hector Lee Christmas Trench Mauser
02.12.2013
09.10.2014
23
61.691
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
02.12.2013 1.755
 
Trisha Ross

"Was soll der Aufwand?", fragte ich Tool und beobachtete ihn schon eine ganze Weile. Kurz nach meiner Ankunft hatte er, zusammen mit Lacy und Nelly ein großzügiges Frühstück für uns vorbereit. "Hm... Ich hatte lange nicht mehr Besuch von dir, deinen Geschwistern und Aiden. Vielleicht ist das der Grund", Tool schenkte mir ein liebevolles Lächeln und wandte sich dann wieder den Tomaten zu. Lächelnd wandte ich mich von den geschehen ab und machte mich auf den Weg ins innere des Shops, wo meine Geschwister und Aiden auf mich warteten. Die Kinder saßen auf einer Decke, Keith las ein Buch während Baley sich mit meinen Sohn beschäftigte. "Hey", sagte ich leise und ließ mich neben den Kinder nieder "Was haltet ihr davon, wenn wir nächste Woche in den Zoo fahren?". Für einen Moment herrschte Stille zwischen uns, die Zwillinge hoben ihre Köpfe, auf ihren Lippen ein sanftes Lächeln als sie sprachen "Wenn du zahlst". Lachend streckte ich meine Arme nach meinen Sohn aus und nahm ihn Baley von Arm "Versprochen. Ich rede noch mit Hector und dann kann es losgehen". "Und Nelly kommt mit?", fragte Keith und ich nickte lächelnd. Natürlich würde ich Nelly dazu einladen, ein Elefanten hatte sie bestimmt noch nicht gesehen oder eine Giraffe. "Da..", Aiden legte seine kleine Hand auf meine Wange "Dada..". Grade wo ich mich auf seine Worte konzentrieren wollte, ertönte des Klingel an der Ladentür und ich wandte mich um.."Tut mir leid.. wir..", meine Stimme erstarb als ich die Maschinenpistolen in den Händen der Männer sah, unendliche Angst machte sich in meinen Körper breit als ich einen von ihnen erkannte...

~~~

Nelly Delaine

Unauffällig warf ich ein Blick um die Ecke, sah vier bewaffnete Männer und ein anderen Typen. Wenn ich mich recht erinnerte, war es der berühmte Eric Bennet gewesen. Sie bedrohten Trisha und die Kinder und mein Puls begann zu rasen. Keine Ahnung was es war, aber ich empfand nur unendliche Wut in diesen Moment, keine Angst. Keine Sorgen. "Ich würde vorschlagen, wir verschwinden und rufen die anderen", sagte Lacy unsicher und Tool warf ihr ein ungläubigen Blick zu "Dein Ernst?". Genau ihr ernst?`Wir mussten etwas unternehmen und zwar sofort. Egal wie. "Was wollen Sie?", ertönte Trishas Stimme nach einigen Minuten. Ein lautes Lachen hallte in Shop wieder und schürrte meine Wut noch mehr. "Das weisst du doch, Mami", sagte Eric und trat der jungen Mutter näher. Mir war klar, das er sie so oder umbringen würde. Und dies dürfte ich unter keinen Umständen zu lassen.. Nicht noch einmal wollte ich Menschen verlieren, die mir etwas bedeuteten. "Tool hast du eine Granate?", flüsterte ich den älteren Mann zu.
Es war an der Zeit diesen miesen Typen zu zeigen, wer hier der Boss war. Mein Blick verriet Tool das ich es ernst meinte. Schnell zog er das gewünschte Objekt aus seinen Gürtel "Ich hoffe, du weisst was du tust"
~
"Wo ist das Mädchen?", Erics Stimme erreichte wieder meine Ohren, meine Hand umklammerte die Granate, während das ängstliche Wimmern von Aiden immer lauter wurde. Trisha wich mit ihren Sohn und ihren Geschwistern immer weiter in den Raum zurück und das war der Auftakt für mich. Mit einen breiten Grinsen trat ich aus den Schatten "Hey, Jungs", feierlich hob ich meine Arme "Sucht ihr mich?". Die Augen der Männer richteten sich auf mich, auf Erics Lippen erschien ein Triumphierendes Lächeln. Er ließ von Trishas Arm ab und kam langsam auf mich zu "Annie Davis". "Du bewegst dich grade auf dünnen Eis, mein Freund", grade wo Eric ein erneuten Schritt auf mich zu machte, löste ich den Hahn von der Granate in meiner Hand und rollte sie über den Boden. Alle Augen richteten sich auf den Eiförmigen Ding und ich nutzte die Chance, packte Trisha an Arm und rannte mit ihr und den Zwillingen hinter einen Thresen in Deckung. Kurz darauf folgte eine Detonation, das Rattern einer Maschinenpistole erfolgte und ich wusste, das Tool das Feuer eröffnet hatte. "Trisha, bleib bei den Kindern. Ich bin gleich zurück", schrie ich die junge Mutter an. Trisha drückte ihren Sohn an sich, ihre Augen waren vor Angst weitaufgerissen "Nein..du,.". "BLEIB HIER UND RUF HECTOR AN!", schnell wandte ich mich ab und warf mich schwungvoll über den Thresen. Sehr zu meiner Überraschung war Eric immer noch auf den Beinen. Die Kugeln die sein Körper durchschlugen, schien ihn kaum was auszumachen. Dennoch musste ich es versuchen. Mit meiner Hand griff ich nach der Pistole hinter meinen Rücken und richtete mit gezielten Schüssen die anderen Männer nieder. Danach richtete ich meine Waffe auf Erics Kopf.

Nur dir ruhe, Annie. Halt die Waffe mit beiden Händen. Schön ruhig... Hast du den Kopf in Visier?
Gut! Dann drück ab!


Ich drückte ab, tat es genau so wie Trench es mir beigebracht hatte. An der Wand vor eigentlich Eric stehen sollte, gähnte ein großes Loch. Das leise Lachen eines Mannes ertönte hinter mir und ich wirbelte herum. Vernahm mit meinen Augen, wie Tool gegen die Wand geschleudert wurde und bewusstlos zusammen sank. Scheisse... Mein Atem setzte aus, Angst machte sich in meinen Bauch breit, als Eric sich mir zu wand. Auf seinen Lippen das breite Grinsen, seine dunklen Augen suchten meine grünen "Du willst es also nciht anders..", wieder verschwand er und nur eine Sekunde später traf ein Schlag mein Gesicht. Krachend landete ich auf den Boden, die Waffe rutschte ein paar Meter von mir weg. Doch ich dürfte jetzt nicht aufgeben... "So leicht bekommst du mich nicht", mit meinen Bein holte ich aus, trat in seine Kniekehle und zog ihn die Beine weg. Das Adrenalien versorgte mein Körper mit genug Kraft und so kam es das ich schnell auf die Beine kam und ihn in den Bauch trat. Danach packte ich sein Kragen, zog ihn hoch und verpasste ihn mehrere Schläge ins Gesicht. Auch wenn ich diesen Mistkerl zwar nciht umbringen konnte, so würde ich Trisha und Lacy genug Zeit geben um die Kinder wegzuschaffen. Nocheinmal holte ich mit meiner Faust aus, doch sehr zu meinen erschrecken bekam er mich zu packen und schleuderte mich zu Boden. "Trench hat mich genauso versucht fertig zu machen, weisst du", Eric zog ein Messer aus seinen Gürtel "Aber.. er war genau so schwach". Zitternd grabbelte ich über den Boden und versuchte Abstand zwischen uns zu gewinnen. Erst jetzt bemerkte ich das Blut über meine Lippen laufen und drohte vor Angst einzugehen. "Du...du hast ihn umgebracht?". "Ja und ich werde auch alle anderen..", ein dumpfer Aufschlag ertönte, als Eric von einen Schwarz gekleideten Mann gerammt wurde.

~~~

Smilee

Ich drückte den Mann auf den Boden, während Caeser und Toll Road ihre Waffe auf seinen Kopf richteten. Eric stieß ein leises Knurren aus, doch ich drückte ihn fester auf den Boden. "Du elender..", knurrte ich und versuchte meine Wut herunter zu Schlucken. Ich dürfte ihn nciht umbringen, nicht jetzt. Church wollte ihn lebend, also sollte er ihn auch bekommen "Schlaf gut, du Bastard". Mit meinen Händen packte ich sein Kopf und schlug ihn auf den Boden. Zwar verlor Eric das Bewusstsein aber das würde mit sicherheit nicht reichen. "Hale?", ich konnte spüren wie Caeser mir eine Spritze in die Hand drückte, die ich Eric in den Hals rahmte und ihn entgültig ins Land der Träume schickte. "Smilee..", die ängstliche Stimme von Nelly erklang in meinen Ohren, langsam ließ ich von Eric ab. Während Caeser und Toll Road den Mann fesselten, drehte ich mich zu den Mädchen um "Nelly, alles in Ordnung?". Ich sah das Blut an ihren Lippen, das zittern ihres Körpers und ihre ängstlichen Augen. Immer noch saß sie auf den Boden und ich ging vor ihr in die Hocke. "N...nein..", weinend fiel sie mir in die Arme und drückte ihren Kopf an meine Brust.

~

Der Shop und die Werkstatt wurden komplett von Churchs Leute umstellt. Blaulicht von Krankenwagen und Polizeiautos erfüllte das Gelände. Eine komplette Spezialeinheit wurde geschickt um Eric Bennet abzuführen. Umgehend wurde Tool mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, während ein andere Sanitäter sich um Nellys Lippe kümmerte. Schweigend standen die Expendables und ich in der Mitte des zerstörten Shops, besahen uns schweigend der Trümmer. Hector hatte seine Familie in Arm, Nathalie und Barney standen schweigend nebeneinander, während die anderen ihren Blick starr auf die Trümmer richteten. "Lee", die trällernden Stimme von Lees Freundin erreichte unseren Ohren. Entmutigt ließ Lee den Kopf hängen "Auch das noch...", kam es ihn leise über die Lippen. Und dann betrat die Brünette schnellen Schrittes den Laden, auf ihren Lippen lag ein sanftes Lächeln, was in dieser Situation so unangebracht war, wie ihre falschen Titten. Kinder wären hier beinah gestorben, wie konnte sie dann noch lächeln? "Hey, du bist ja auch hier", kam es von Trisha doch Lacy ignorierte sie gekonnt. Laut Barneys Tochter hatte sich Lacy während der Kampfhandlung verzogen, statt irgendwie dabei zu helfen die Kinder wegzuschaffen. In meinen Augen war sie einfach Falsch und feige. Ihre freundliche Art war nur fassade.. "Können wir gehen?", sie legte eine Hand auf Lees Arm und tat so als würde der Shop nicht in Trümmern liegen. "Ich bleib hier", flüsterte Lee und riss sich los "Ich muss Barney beim Aufräumen helfen. Meine Patenkinder verletzen sich sonst noch". Das war Barneys Zeichen, er nickte seinen Männern zu, alle zusammen schwärmte in verschiedene Richtungen aus. Während Lacy neben mir, Nathalie und Trisha stehen blieb "Du gehst jetzt besser... Wir brauchen keine Beeinträchtigungen". Fast zeitgleich entfernten wir uns von ihr, ich konnte mir mein Grinsen kaum verkneifen als ich ihr Gesicht sah. Barney reichte mir ein Eimer "Fang beim Thresen an. Das muss alles weg sein bis Tool zurück kommt". "Alles klar, Boss", ich suchte mir noch schnell Handfeger und Müllschüppe und begann das zerbrochene Glas zusammen zu kehren. Ich tat es fast mit wehmut. Praktisch gesehen hatte States of Sun hier eine Existenz zerstört, die Jahre gebraucht hatte um aufgebaut zu werden. Grade wo ich mich aufrichtete um das Glas in den Eimer zu kippten, stand Nelly mit den Eimer vor mir "Ich helfe euch".
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