Fack ju Lave

von Pixy
KurzgeschichteRomanze / P12
01.12.2013
01.12.2013
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Ein kurzer, belangloser OS über Fack ju Göhte und die Rezensionen die ich von weiblichen Zuschauern so wahrgenommen habe ;) Bitte nicht so ernst nehmen, ich selbst bin bereits über 20 und kein Teenie mehr. Trotzdem konnte ich es mir nicht nehmen lassen, diesen belanglosen OS einmal niederzuschreiben. Und mal ehrlich: Herr Müller bzw. Elyas ist schon ein cooler Typ :D
Ps. Sollte doch irgendein Interesse daran bestehen, mehr davon zu lesen, sagt Bescheid!









Ich kann mich noch genau daran erinnern, als er mir zum ersten Mal im Schulflur begegnet war.
Seine dunklen Haare, die tiefbraunen Augen und das smarte Lächeln blieben sofort in meinem Gedächtnis hängen. Dazu kam noch diese gewohnt, lockere Gangart, die ihm sofort Respekt bei den Schülern verschaffte, auch wenn sie ihn nicht kannten.

Herr Müller war nie mein Klassenlehrer gewesen, ich war bereits in der 13. Klasse und stand kurz vor meinem Abitur und dennoch – es sprach sich rum, welch Wunder er bei der 10b vollbrachte und ich war tief beeindruckt.
Ich weiß es ist dumm, aber ich hätte einfach mal gerne mit ihm gesprochen. Einfach gefragt wie er es geschafft hat, was er so macht.

Natürlich, ich wäre einfach unglaublich gerne für einige Sekunden in seine tiefbraunen Augen versunken und hätte mir sein Lächeln für immer eingeprägt.
Gott, so eine Schulschwärmerei war ja so dämlich und verdammt, ich war in der 13. Klasse und neunzehn Jahre alt. Was sollte das ganze nur?

Es war Montagmorgen, wie gewohnt waren die Schüler am Rauchen und vermiesten mir mit ihrer Assi-Sprache den Tag. Es war schwierig, hier Jugendliche zu treffen, die „normal“ miteinander kommunizierten, ohne irgendwelche Kraftausdrücke zu verwenden.

Und doch wurde mein Morgen noch gerettet als ich sein Auto vorfahren sah und er locker mit seiner Lederjacke aus dem Wagen stieg. Seine Vorbildfunktion schien Herr Müller egal zu sein, er rauchte trotzdem und manchmal fielen auch Bierdosen aus dem Auto.
Die Schüler begrüßten ihn ab und zu und manchmal schenkte er ihnen ein kurzes Lächeln.

Ich wünschte, er würde mir manchmal zu lächeln, nur einmal.

Jeder wusste hier, dass Frau Schnabelstedt in ihn verliebt war und Herr Müller erwiderte ihre Gefühle sicherlich. Das war doch immer so. Am Ende bekamen sie sich.
Aber es war okay, ich mochte sie, auch wenn sie noch sehr jung war und Schwierigkeiten hatte, sich durchzusetzen. Sie lernte eben noch.

Als Herr Müller an mir vorbei ging, fing ich nur kurz seinen Duft ein und ärgerte mich wie jedes Mal, dass ich ihn nicht einfach mal ansprach...
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