A small piece of inhuman memories

KurzgeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12
Envy
01.12.2013
31.10.2014
7
12.135
 
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01.12.2013 1.072
 
Schönen Advent, liebe Leser^^
Um euch vor zu wahren: Es ist kein Advents-FF und es hat durch den Mangel an Christentum nichts in der FMA-Welt zu suchen (wenn man sich an die Regeln hält, aber das tue ich fast nie^^). Es ist vielmehr ein kleines Geschenk in einer Zeit, in der das Schenken nicht unüblich ist und nichts mit diesen Anime zu tun hat. Falls ihr nicht wisst, an den dieses Geschenk geht, dann schaut auf eine gewisse, im Schnuppertext erwähnte Story, denn sie gilt an alle, die es gelesen oder/und (und dieses und finde ich ab besten) kommentiert haben.  Vielleicht würde das nicht jeder tun, aber ich bin der festen Ansicht, dass man diejenigen, die meine Schreiblockaden, Rechtschreibfehler und sonstige Dinge, die nicht in die Perfektion gehören, ausgehalten haben sollte man danken. Außerdem bin ich nicht jeder und kann daher machen was ich will     ^^
Falls jemanden diese kleine Geschichte gefällt oder er gar noch eine möchte möge er bitte auf den Butten mit der Aufschrift „Revier schreiben“ gehen und dort seiner inneren Stimme einen Ausdruck geben. Nun, da ich euch schon genug vollgequasselt/geschrieben habe würde ich sagen schaut euch an, was ich in einer Stunde zusammengeschrieben habe^^
Eure Alice
Dialoge
Es gab gewisse Leute für die es ein Wort gab und welche, die zu viele hatten um sie zu beschreiben.
Das war eines von Lifes ersten geschriebenen Tatsachen und die Wahrheit dazu war, wie immer, Envy.
Life konnte sich selbst mit einen Wort beschreiben. Dunkel.
Ihr Kleiderstil, ihr Gemüht, ihre Einstellung. Alles passte auf das Thema.
Bei Envy war diese Sache natürlich nicht so einfach. Um ihn zu beschreiben hätte Life mehrere Zettel benötigt und daraus ein Buch binden zu müssen, den die Adjektive gingen ihr nicht aus.

-Brillant, clever, redegewand-
Sie schienen kein Ende nehmen zu wollen. Vor allem der letzte Teil war es, der Envy wohl einzigartig gefährlich für andere als auch für ihn selbst machte .Life konnte sich nicht beschweren, dass sie und ihr Bruder nicht redeten. Wirklich nicht. Wenn Envy richtig in Fahrt war konnte er stundenlang über dieselbe Sache reden (obwohl es sich meist aus den Themen Edward, den Stein der Weißen und Hohenheim zusammensetzte (ich bring sie beide um!)). Life konnte einfach daneben sitzen, jedes wichtige Wort heraus hören und bestätigende Kommentare abgeben (Nicken. Sicher. Wird sich sicher ergeben.) Envy mochte es wenn er Aufmerksamkeit bekam und Life mochte es ihn zu zu hören. Leider wurden ihre Geschwistertreffen durch gewisse Aufträge Seiten des Älteren oder Mitbewohner Seiten der Jüngeren unterbrochen, so dass Envy in den meisten Fällen das Zimmer verlassen musste („Ich steigen nicht durchs Fenster!“ „Doch, das tust du oder ich stopfe dich in den Schrank!“). Aber dieser Aspekt war in ihren Leben eine große Ausnahme.
-Sadistisch, schnell, laut. -
Meistens endete es damit, dass Envy, frei wie ein grüner wahnsinniger Kanarienvogel, durch die Weltgeschickte flog und Life ihn, von Eds wütenden Kommentaren getragen (WER IST HIER EIN KLEINER KNIRPS?????!!!!) nachlief um seien Brotkrümel aufzusammeln. Ihr Bruder schien immer irgend einen Hinweis nach den Stein versteckt zu haben und da Life, nun mal an zwei gewissen Brüder geklammert war, hatte sie keine andere Wahl als ihn hinterher zu laufen wie ein Esel der Karotte. Doch trotzdem mangelte es ihnen an Gesprächen nicht.
- Unberechenbar, starköpfig, starrsinnig-
Life hatte keine Ahnung wie er es schaffte immer zu wissen wo sie war. Einmal war ihr verdacht gehabt, dass er sie überwachen würde (zuzutrauen wäre es ihm) oder, dass er jemanden angestiftet hatte (Lust kämme dafür in Frage), aber letzten Endes blieb es wie ihr Bruder ein großes, grünes Rätzel. Genau dieser unerklärliche Grund war es der sie in der Sicherheit wog, dass egal wo sie gerade war ein Telefon läuten würde und dass nur diese eine Person am Apparat sein konnte.  Envy schien in Laufe ihrer Gespräche einen Spaß darin gefunden zu haben Life zu den unterschiedlichsten Zeiten an den merkwürdigsten Orten anzurufen.
„Hey, Life-chan. Ich bin gerade am Zoll zur Brigthsfestung. Die brauen ewig für des Gebäck und das obwohl dort sicher KEINE BOMBE drinnen  ist. Life-chan! Mach was dagegen!“
„Life-chan. Hab leider nicht viel Zeit. Lust macht wieder Stress mit dem Reis! Fuck, ich melde mich später!“
„Hi Life-chan. Kennst du vielleicht eine Methode jemanden den Kiffer zu brechen und er trotzdem noch re….scheiße, Gluttony! Spuck ihn aus! Und wehe der Kopf ist ab!“
„Ähm…Hey Life-chan. Hier ist dein Onkel Edwin am Apparat. Du, ich hab wieder mal was angestellt. Könntest du mich bitte abholen? Ich bin in bei der Polizeistation in…“
Um nur einige Beispiele zu nennen.
Life mochte diese Anrufe sehr gerne. Sie waren unvorbereitet, unorganisiert und vollkommen desinteressiert an Lifes momentane Umstände. Sprich: sie passten perfekt zu Envy.
-Stolz, ignorant, wichtig-
Am liebsten jedoch hörte Life sie mit den Satz. „ich bin in deiner Nähe also sorg dafür dass ich rein kann.“
Dieser Satz war nur allzu selten, aber es reichte um Life bis über beide Ohren grinsen zu lassen. Er brauchte keine Antwort von ihr, sie er wusste, dass sie nicht nein sagen würde. Envy wusste alle Worte, die sie nie über die Lippen brache.
-Sarkastisch, durschauend, entschlossen-
Je länger sie diesen Kontakt behielten dazu kompakter und weitgehender wurde er. Schließlich konnten sie auch reden wenn Ed und Al im Zimmer wahren, wobei sie Envy danach steht’s Erwin nennen musste, da dies ja ihr angeblicher Informant war („Warum erinnert mich der Kerl an diesen grünhaarigen Bastard?“ „Nii-san, er kann dich hören!“). Sie konnten sich in Stichwörtern unterhalten, das Thema wechseln und trotzdem beim Anfang bleiben. Es schien keine Art zu geben in denen Envy nicht reden konnte. Aber eine Art von Sprache beherrschte er am besten. Wenn Lifs Tonfall sich veränderte, wenn ihre Wörter nur gepresst über ihre Lippen kam, wenn ihr etwas so sehr die Brust zuschnürte, dass sie meinte an den Druck zu ersticken, wenn jedes Wort nicht passend schien um genannt zu werden. Dann verstummte ihr Bruder für einen Moment, hielt mitten in seiner zurechtgelegten Geschichte des Tages inne.
„Bleib wo du bist! Ich bin gleich da!“
Und damit erklang nur der Todeslaut der toten Leitung.
Life müsste leicht lächeln, als sie wenig später das Fenster knarren hörte.
Vielleicht brauchte sie ja nur ein Wort um dieses Wesen, um denjenigen zu beschreiben, der es als einziger schaffte einen Wortlosen Dialog zu führen.
Er war einfach Envy.
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