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Befrei mich

von Ace-Gol
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18
30.11.2013
24.12.2013
8
19.020
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Das Laute Klingele meines Weckers reist mich aus meinen ruhigen Schlaf. Verschlafen mache ich meine Augen auf um meinen Wecker auszudrücken und mich wieder zurück zu legen. Ich kann nur hoffen, das mein Vater nichts gehört hat. Den noch eine Tracht Prügel, kann ich echt nicht gebrauchen, die von Gestern hat mir gereicht. Obwohl es ist doch auch egal. Mein Alter verprügelt mich doch so gut wie jeden Tag und das nur weil er nicht weiß wo hin mit seiner Wut. Und da muss ich nun mal als sein Boxesack herhalten, wie ich ihn doch hasse. Aber was soll ich schon dagegen tun? Ich hätte doch keine Chance gegen ihn, und er ist ja auch immer noch mein Vater. Ich kann ja froh sein ein Dach über den Kopf zu haben.

Aber zuerst mal zu mir. Ich heiße Misaki und bin vor ein paar Wochen 16 Jahre alt geworden. Ich Lebe zusammen mit meinem Vater in einer kleinen Wohnung in einen sehr herunter gekommen Viertel. Aber naja mehr konnte mir uns eben nicht leisten. Mein Vater Arbeit nicht und das bisschen Geld was mir bekommen reicht auch nicht außer für die Mitte und den Strom. Den Rest vertrinkt mein alter lieber als dafür zu sogen das genug zum Essen im Haus ist. Deshalb Arbeit ich auch noch nach der Schule in einem kleinen Kaffee auch wenn es eigentlich verboten war nach der Schule noch zu Arbeiten. Aber was sollte ich den tue? So hätte mir ein bisschen was zum Essen da. Obwohl mein Vater mir das bisschen Geld was ich bekam, mir weg nahm um noch mehr zum trinken für sich zu kaufen. Und ich konnte nichts dagegen tue, sonst würde es nur wieder schlänge geben. Deshalb sagte ich auch nichts mehr dazu. Aber mein Vater war aber nicht immer so früher war er sogar ein guter Vater. Aber seit meine Mutter und mein großer Bruder ausgezogen sind, hat er sich verändert. Damals hat meine Mutter einfach ihre und die Sachen von meinem Bruder gepackt und ist weg. Ich habe meinem Vater gefragt, wieso mein Mutter und Takahiro einfach weg sind. Und er sagte mir das sie sich getrennt haben, und das Takahiro nun bei meiner Mutter leben wird, und ich bei meinem Vater. Am Anfang war auch alles okay, aber dann fing mein Vater an zu trinken. Am Anfang war es auch noch nicht so viel aber dann würde es immer mehr. Und dadurch verloren mein Vater auch seine Arbeit weil er immer betrunken dort auftauchte. Und mir mussten in dieses Viertel ziehen. Mein Vater wurde immer schlimmer und dann sind auch noch die Schlägen dazu gekommen. Am Anfang waren es Schlänge auf den Hintern dann sind die Ohrfeige dazu gekommen, und später dann der Gürtel oder die Faust. Ich wusste schon nicht mal mehr wie es war geliebt zu werden. Seit ich fünf Jahre alt war, haben ich es nicht mehr gespürt. Und wo meine Mutter mit Takahiro hin gegen ist wusste ich auch nicht. Sie hat sich nie mehr gemeldet wieso das wusste ich nicht. Naja liegt bestimmt daran das sie mich nicht haben wollte. Das hat mein Vater mir auch einmal gesagt. Das er und mein Mutter nach Takahiro kein Kind mehr haben wollte. Aber dann kam ich. Und ich sein an allen schuld so wie es jetzt ist.

Meine Mutter vermisste ich auch so gut wie gar nicht. Sie hat sich auch nie groß um mich gekümmert aber mein Bruder Takahiro. Ich vermisste ihn sehr was er wohl jetzt tut? Takahiro ist nun 27 Jahre. Wieso hat er mich nie gesucht? Vermisst er mich etwa nicht? Naja so wie es aussah tat er es nicht. Aber naja es wird Zeit auf zu stehen, und mich für die Schule fertig zu machen. Auch wenn ich dafür so gar keine Lust hatte, aber es war alles besser als den ganzen Tag meine alter beim Trinken zu zusehen. Also stehe ich auf, nehme mir meine Sachen die auf den Boden liegen und laufe ins Bad. Leider hatte ich keinen Kleiderschrank und auch sonst hatte ich so gut wie nichts in meinen Zimmer außer einer alten Matratze auf den Boden und einem Schreibtisch der aber auch schon Kaputt war. Ich seufzte und ging leise ins Bad. Okay mein Vater schläft noch gut so den schon so früh am Morgen hatte ich Keine Lust schon auf Prügel.

Im Bad angekommen zog ich mir erst mal meine Schrots aus und stelle mich unter die Dusche. Als ich fertig bin versorge ich mir erst mal meine Wunden die mal wieder dazu gekommen sind. Danach ziehe ich mich an und putze meine Zähne. Bevor ich mich aber auf den Weg machte guckt ich noch einmal im Kühlschrank nach aber es war nichts mehr da war ja klar. Zum glück hatte ich noch etwas Geld so das ich nach der Schule ein paar Sachen einkaufen konnte. Ich nahm mir nur noch mein Schultasche und ging dann zur Tür. Als ich gerade die Tür auf mache um raus zu gehen höre ich wie mein Vater aus seinem Schlafzimmer kommt. Nur schnell weg. Schnell mach ich die Tür hinter mir zu und lauf los.

Ich hatte echt keine Lust eigentlich brachte mir das doch alles nichts. In der Schule war ich mehr als schlecht und so wie es aussah, würde ich es auch nicht schaffen versetzt zu werden. Und dazu kam noch das keiner mit mir was zu tue haben wollte. Kein wunder meine Sachen waren auch nicht die neusten und auch schon kaputt. Aber was soll ich den machen? Ich konnte mir nichts besseres leisten dafür war nun mal kein Geld da. Ich hasste es zwar immer allein in der Pause zu sein, aber was sollte ich machen? Es wollte eben keiner mit mir was zu tue haben. Selbst den Lehrern war ich egal sie nahem mich auch kaum war. Ihnen war es egal, ob ich mein aufgaben machte oder nicht. Wenn ich sie was so gut wie immer war, nicht hatte ließe sie mich einfach nachsitzen aber sonst war es ihnen egal, ob ich mit kam oder nicht, oder ob ich in die Schule komme oder nicht es war ihnen einfach egal.

Nach einer halben Stunden bin ich an der Schule angekommen. Mit den Bus konnte ich nicht fahren da ich nicht mal Geld für die Fahrkarten hatte, also musst ich eben laufen.

In der Schule angekommen ging ich gleich nach oben und setze mich an meinen Platz in die Letzte rein ans Fester und schaute nach draußen. Mein Mitschüler unterhielt sich und nahem mich mal wieder nicht war. Ich seufzte wieso kam ich überhaupt noch hier her? Ach ja ich musste ja die zehn Jahre voll bekommen, und die hätte ich leider noch nicht. Ich war auch erst in der neuntem Klasse. Aber sobald ich mit der zehnten fertig war, würde ich von der Schule gehen. Die anderen würde bestimmt noch weiter machen und später dann mal Studieren aber das konnte ich vergessen so würde es nie kommen. Aber es war okay solang ich eine Arbeit bekam und genug Geld. Dann konnte ich von meinem Vater weg und mir eine eigne Wohnung holen.

Als es dann klingelt kam nicht wie sonst unser Lehrer Herr Jaio rein sondern unsere Direktor mit einem Mann. Gleich standen mir alle auf und sehen den Direktor und den Mann neben ihn an. Also der kam mir bekannt vor aber mir wollten einfach nicht sein Name einfallen. Aber ich war mir sicher das ich ihn schon mal ihm Fernseher gesehen haben. Wie war noch mal sein Name? Bevor ich aber weiter darüber nach denken kann fing auch schon der Direktor an zu sprechen. "Guten Morgen euch allen."
"Guten Morgen Herr Kanti."
"Nun ihr fragt euch bestimmt, wo Herr Jaio ist." Ein paar von uns nickte. "Ich muss euch leider sagen der Herr Jaio gestern eine schweren Umfall hatte, und erst mal nicht zurück kommen wird bis er sich voll und ganz erholt hat. Zum Glück haben ich schnell jemanden gefunden, ein paar von euch kennen ihn bestimmt schon. Der Junge Mann hier neben mir ist Akihiko Usami ein bekannter Autor. Und zu den hat er auch noch Studiert so das er als Lehrer an dieser Schule Arbeiten kann. Herr Usami würde von nun an eurer neuer Lehrer sein." Mir nickte alle und ein paar der Mädchen fingen an zu grinsen. Kein wunder Akihiko sieht auch echt gut aus. Dazu war er noch ein sehr bekannter Autor. Dazu kommt auch noch das er erst 27 Jahre alt ist. Unser Direktor redet noch kurz mit uns und verließ dann das Klassen Zimmer und mir konnte uns wieder setzen.

Okay das war also mein neuer Lehrer Herr Akihiko Usami. Aber mir ist es ganz egal. Es würde doch so wie immer sein, das man mich nicht war nahm. Ich hatte eben wie alle anderen hier kein Geld um mir alles zu kaufen. Und es war doch jetzt schon sicher das es Akihiko auch egal sein wird was mit mir war.
 
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