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The Beloved Devil

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Hale Caesar Hector
30.11.2013
20.05.2014
18
89.028
 
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30.11.2013 3.260
 
Lilith LaCruze


Schmunzelnd beobachtete ich den Jungen; wie sein Brustkorb sich schwer hob und senkte, seine Augen sich unter seinen Liedern hektisch
bewegten, als Träume er etwas Grauenvolles. Er saß auf einen Stuhl; seine Hände hinter seinen Rücken zusammengebunden, während ich
vor ihm, auf einen Tisch im saß, meine Beine überkreuzt, und geduldig auf sein Erwachen wartete. Schon über eine Stunde war er bewustlos und zeigte keine Regung. Bis-

"Guten Morgen Sonnenschein. Bist du endlich wach?", begrüßte ich Stefan lächelnd, als seine Augen sich langsam und schwer öffneten.

Er blinzelte benommen durch die Dunkelheit, als versuchte er die Lage zu begreifen. Im nächsten Moment verengten sich seine Augen, prüfend
und wissend, als er mich erkannte.

"Wo bin ich?", verlangte er zu wissen.

Provokant Ratlos hob ich meine Schultern.

"Hm...! Wer weiss?"

Das Zimmer in dem wir uns befanden war stockduster. Die Wände bestanden aus alten Steinen,  und lediglich ein kleines, rundes Fenster ließen den Raum zu, etwas Licht von draußen zu bekommen. Objektiv betrachtet, sah der Raum, abgesehen von den fehlenden Waffen, aus, wie eine Folterkammer aus den früheren Jahrhundert. Die schaurig schöne
Atmosphäre des flackernden Lichtes trug seinen Teil eindeutig dazu bei.

Als Stefans Augen hastig den Raum erkundeten, sagte ich seufzend:

"Keine Sorge Stefan, du bist in meinem Haus. Und zwar so lange, bis du uns das gegeben hast, wonach wir dich bitten werden"

"Und das wäre?"

"Nicht so vorschnell mein Schatz" Lächelnd sprang ich vom Tisch, um einige Schritte im Raum auf und ab zu gehen. Als meine Augen jedoch unbewusst zu Stefan huschten, und ich seine blutige Wunde an der Schläfe bemerkte, rümpfte ich angewiedert die Nase. Keine Ahnung aus welchem Grund, aber der Geruch von Blut machte mir zu schaffen. Deswegen bevorzugte ich auch immer wieder die unblutige Variante jemanden außer Gefecht zu setzen. Dazu gehörte den Jenigen aus der Entfernung zu erschießen, oder zu erdrosseln oder auch den Jenigen durch eine plötzliche Explosion in Fetzen zu reißen.

Rasch griff ich in meine Hosentasche, um ein Taschentuch hervorzuholen und um ihm dann das wiederliche Zeug aus den Gesicht zu tupfen.

Kurz begegnete ich seinen Blick und ein Sanftes, dennoch Falsches Lächeln umspielte meine Lippen.

"Hector ist meist etwas grob aber ich konnte die Blutung stoppen, dennoch, eine kleine Wunde wird wohl zurückbleiben", sagte ich abwesend.

Als ich fertig war, wich ich etwas zurück und blickte mein Ergebnis zufrieden lächelnd an.

"Schade", bemerkte ich als ich sein Gesicht musterte "Dein Gesicht ist eigentlich ganz hübsch, ohne diese Aschenbecherbrille. Und dein Kleidungsstiel solltest du auch überdenken. Schon mal daran gedacht, dass die Mädels dann bei dir reihenweise Schlange stehen würden?"

"Daran habe ich so meine Zweifel!"

"Du bist so ein Pessimist",

Augenverdrehend setzte ich mich auf und schmiss das Taschentuch in den Eimer, an der Tür.  "Möchtest du etwas trinken?"

"Nein", sagte Stefan und fügte um einiges lauter hinzu: "Ich will endlich wissen, was ihr von mir wollt!"

Ich war etwas verblüfft von seinen zunehmenden Mut, oder war es Verzweiflung? Fast ließ es mich anerkennend lächeln, denn in Anbetracht der Umstände, war der Junge erstaunlich ruhig. Noch!

"Kein Smaltalk, hm? Schade aber Okay", sagte ich besonnen und zuckte die Schultern.

Von mir aus konnten wir die Sache schnell und schmerzlos hinter uns bringen!

Ich setzte mich also auf den Stuhl, ihm gegenüber. Das Kinn auf meiner Hand stützend, sah ich den Jungen genau in die Augen.

"Stefan du hast etwas, was wir gerne in unserem Besitz haben möchten"

"Und das wäre?"

Ich hielt kurz inne, weil ich überlegte, wie ich es am besten ausdrücken sollte.

"Vor ungefähr 2 Jahren hast du eine Formel gefunden, was den Markburg-Virus erlaubt, seine Viren schon Allein durch den Sauerstoff zu vebreiten. Kannst du dich erinnern?"

Sein Kopf senkte sich wissend, doch er nickte "Ja"

"Mein Vater ist sehr daran interessiert, dass du anhand der Formel den Virus entwickelst und uns dann übergibst"

Dann war es für einen ewigen Moment einfach nur still im Raum. Ich konnte es förmlich sehen, wie es in seinen klugen Kopf ratterte.

Wie konnten sie nur davon wissen?
Oh Nein! Was wollen sie nur damit?
Was werden sie mit mir anstellen?

Fragen über Fragen schlugen auf ihn ein und suchten nach einer Antwort.

Dann hob er seinen Kopf und seine festen, herausfordernden Augen trafen meine und er sagte sehr, sehr entschlossen:

"Fahr zu Hölle"

Und das war der Moment, wo sich meine lächelnde Miene veränderte. Meine Hand schnellte nach vorne, packte seinen Kopf und schlug ihn
brutal auf den Tisch.

"Aber Schätzchen..", säuselte ich an seinen Ohren. Seine Augen verdrehten sich schmerzhaft und er hatte Mühe das Bewustsein zu behalten.  "Schau dich um? Wir sind schon da!"

Ich ließ seinen Kopf wieder los, schubste ihn dabei unsanft nach hinten und fuhr abermals lächelnd fort:

"Also? Wie lautet deine Antwort?"

"Ich werde ihn euch in keinem Fall überreichen", kam es promt über seine Lippen.

Wow! Was für ein Sturkopf!

"Ich habe gewusst, dass das deine Antwort ist", seufzte ich gespielt traurig, wobei ich einen kleinen Computer aus meiner Tasche fischte und
ihn demonstrativ auf den Tisch stellte. Rasch drückte ich auf On, suchte das bedeutende Video und als ich den Dysplay in seine Richtung
schob, erklärte ich selbstgefällig: "Darum habe ich mich abgesichert"

Die Augen des Jungen fingen das Video ein und schlagartig erstarb seine entschlossene Miene und wich zu einen Ausruck der puren Angst.

"Während wir uns heute einen schönen Tag gemacht haben, haben ein paar Freunde von mir deinen Eltern einen Besuch abgestattet", sagte
ich feierlich, worauf der Junge nur panisch den Kopf schüttelte und immer wieder "Nein", sagte.

"Oh doch, und schau was aus deinem Haus geworden ist? Passt doch prima zur Weinachtszeit, oder?", grinste ich gelassen.

"WAS HAST DU GETAN? DU HAST SIE UMGEBRACHT!", schrie er und offenbarte seine unterdrückte Wut. Und wieder reagierte ich
ohne zu zögern.

Meine Hand legte sich um den Hals des Jungen.

"Glaubst du immer noch mich zu kennen?", hauchte ich bedrohlich. Mein Griff wurde fester, während der Junge röchelnd nach Luft schnappte.
Jedem Wort verlieh ich meine ganze Boshaftigkeit. "Ich habe mit den Mädchen, den du begegnet bist, keine Gemeinsamkeiten. Ich bin Lilith LaCruze und ich scheue keineswegs davor zurück, unschuldigen Menschen um ihr erbärmliches Leben zu bringen, hast du das verstanden?"

Mit schmerzverzerrter Miene nickte er und ich nahm meine Hand zurück, ohne jedoch zurückzuweichen.

"Gut und jetzt hörst du mir genau zu" Ich wartete bis seine Augen mich fanden und sagte dann:

"Deine Eltern sind am Leben und du bestimmst über ihr Schicksal. Entweder, du bist vernünftig und tust genau das, was wir sagen, oder deine Eltern werden sterben. Ist das soweit klar?"

"Ja"

"Gut" Meine drohende Miene wurde weicher "Dann frage ich noch einmal: Wie lautet deine Antwort"

Diesmal war seine Reaktion wie erwartet anders:

"Ich werde euch den Virus beschaffen"






Smilee


Mit grimmiger Miene standen die Expendables um einen Tisch, schauten schweigend auf die Notize, während ich immer wieder vor Schmerzen stöhnend von Gunnar behandelt wurde.

Nach der Explosion war ich direkt zum Shop gefahren. Tessa versuchte mich zwar ins Krankenhaus zu bringen, doch meine Sorge um das was
geschehen würde, war größer als meine leichten Verbrennungen. Es war einfach demütigend, dass die Nosa Costra uns beständig einen Schritt voraus waren. Immer waren sie an der Spitze, einer langen, langen Kette aus Gräultaten und obwohl wir unaufhörlich versuchten, dagegen anzukämpfen, versagten wir auf ganzer Linie. Es war nicht nur demütigend, es machte mich rasend vor Wut.

Wieder stöhnte ich vor Schmerzen auf, als Gunnar meine Wunde mit irgendwelchen Zeug reinigte, was tierisch Brannte. Als ich meinen Kopf
drehte und ich den Alkohol in seiner Hand bemerkte, schnappte ich mir die Flasche, um selbst davon einen großen Zug zu nehmen. Sofort wurde es warm in meinen Bauch und die Wut verebbte etwas.

"Sie haben also geahnt, dass ihnen jemand auf den Fersen ist", durchbrach Barney die unangenehme Stille.

"Sieht ganz so aus", stimmte ihn Ceaser zu.

Ich schluckte den brennendes Saft herunter, wischte mir mit den Handrückend den Mund ab und fügte knurrend hinzu:

"Und sie haben dementsprechend reagiert. Miesen Wixxer"

"Smilee" Barneys besorgten Augen richteten sich auf mich  "Alles in Ordnung?"

"Ich bin okay", brummte ich und winkte nachlässig mit der Hand ab, bevor ich zu einen weiteren Schluck ansetzte.

So schnell konnte mich keiner umlegen.

"Gibt es eine Spur, wo sie den Jungen und die Eltern hingebracht haben?", fragte Lee.

"Wenn es eine Spur gab, dann ist sie garantiert unter den ganzen Schutt begraben", antwortete ich während ich langsam und qualvoll versuchte
mein Sweatershirt überzuziehen. Mein ganzer Körper brannte wie Hölle, dazu kam der stechende Schmerz in meinen Kopf und ich war so verdammt müde, das ich auf der Stelle einschlafen konnte.

Ich war zwar gewohnt in brenzlichen Situationen zu geraten, aber keinesfalls beinahe geröstet zu werden. Als meine Versuche endlich
gelingen, stellte ich mich zu den Jungs.

"Also?", fragte Yang in die Runde "Was werden wir unternehmen?"

"Ja" Gunnar stellte sich neben mich und warf Barney einen fragenden Blick zu "wir können den Jungen unter keinen Umständen alleine mit diesen Pack von Ratten lassen. Die werden ihn noch-"

"Ich weiss Gunnar", unterbrach ihn Barney forsch, wobei er sich mit beiden Händen durch's Gesicht fuhr. "Sie werden ihn dazu bringen, das Virus zu entwickeln und das gefällt mir genau so wenig wie euch"

"Dann sollten wir dringend etwas tun, um das zu verhindern", räumte Toll Road entschlossen ein.

"Und was?", Yang sah uns fragend an, doch keiner konnte ihm eine Antwort auf seine Frage geben.

Es war zum kotzen. Wie sollte man einen Feind bekämpfen, der jedes Gesicht tragen konnte? Wie sollte man einen Feind bekämpfen, der überall und doch nirgends zu sein schien? Und wie zum Teufel sollte man einen Feind bekämpfen, deren Einfluss so verherend war, dass die ganze Stadt, und die ganze Regierung auf ihrer Seite stand. Ob es nun Angst oder Manipulation war, spielte absolut keine Rolle.

Es war einfach sinnlos einen Feind offen zu bekämpfen, der an jeder verfluchten Ecke seine Augen und Ohren hatte. Es war sinnlos, dass-

"Wir werden in die Offensive gehen", bestimmte Barney plötzlich, worauf meine Augen sich weiteten. "Nosa Costra will einen Kampf? Den sollen sie kriegen. Jahrlang haben wir mitangesehen, wie sie die
Bürger von St. Spreengs belogen und betrogen haben aber das hat jetzt ein Ende"

"Ja", sagte Lee nach einiger Zeit des Überlegens "Lass uns mit offenen Karten spielen"

"Ihnen richtig den Hintern versohlen", kam es Ceaser und nur eine Sekunde später, sagte Toll Road: "Das wird ein Spaß"

"Dem ist nichts hinzuzufügen", sagte Gunnar zum schluss und wirkte dabei mit seinen Grinsen wie ein Psychopath.

"Schön und Gut?", warf ich zweifelnd ein und schaute jeden nacheinander an "Aber wie sollen wir vorgehen?"

"Ich glaube ich habe eine Idee"

Alle Kopfe drehten sich zu Tür, wo Tessa mit den Armen vor der Brust stand und sehr entschlossen sagte: "Aber zuerst will ich wissen, was hier gespielt wird"






Lilith LaCruze


"Vater?"

Vorsichtig, um meinen Vater nicht zu stören, öffnete ich seine Tür zum Schlafzimmer. Kurz nachdem Verhör mit Stefan war ich mit hervorragender Laune und wunderbaren Neuigkeiten zu meinen Vater gestürmt. Auf den Weg zu seinen Schlafzimmer, war ich Hector begegnet, der aufgrund des Grinsens auf meinen Lippen sofort bemerkte, dass das Gespräch positiv verlaufen war.

"Frohe Weinachten", war sein ironischer Kommentar, den ich mit einen Lachen akzepierte. Nun stand ich im Zimmer meines Vaters, er stand
mit den Rücken zu mir gewandt an seinen Bett und sofort fühlte ich mich unbehaglich. Ob es nun die starke Präsenz seiner dominaten
Persönlichkeit war oder die Tatsache, dass er seine Koffer packte.

"Lilith?"

Ohne bei seinen Vorgehen inne zu halten, fragte er tonlos wie immer:

"Wie Lautet der Aktuelle Stand? Hast du gute Nachrichten für mich?"

Ich atmete tief durch und schloss die Tür hinter meinen Rücken. Mit schwitzenden Händen kam ich meinen Vater näher.

"Der Junge wird Gehorchen", sagte ich und ich staunte, wie seltsam meine Stimme war. Es war, als würde der Mann mein ganzes Selbstvertrauen in den Grund und Boden stampfen. In seiner Gegenwart war ich ein Kind, und das verabscheute ich. Ich unterdrückte meinen Zorn, um meine schwache Ader, und fuhr fort: "Wir haben seine Eltern in der Gewalt und Sollte der Junge keine Ergebnisse Liefern, werden wir Sie Umbringen"

"Das Perfekte Druckmittel", betonte er besonnen und drehte sich lächelnd zu mir um.

Ein tiefes, hönisches Lachen drang durch seine Kehle, bevor er sehr zu meiner Verwunderung sagte:

"Ich bin sehr Stolz auf dich und deine Leistungen"

"Danke Vater", erwiderte ich etwas verlegen und als meine Augen sich abermals auf seine Koffer lenkte, fragte ich: "Warum Packst du die Koffer?"

Das Lächeln meines Vaters schwand. Seufzend wandte er sich wieder dem Packen zu.

"Weil ich noch heute Abend nach Mexiko Aufbrechen werde"

"Was? Warum das?"

Ein unangenehmer Schauer fuhr durch meine Glieder. Er wollte mich verlassen? Mich alleine lassen?

"Ich habe ein Treffen mit ein paar Potenzielle Käufer für den Virus. Wir werden über den Preis verhandeln und einige geschäftliche Bedingungen regeln"

"Ja...Okay" Ich schluckte schwer und blinzelte benommen auf seine Hände "Aber wenn du Weg bist-"

"Lilith"

Plötzlich drehte sich Vater zu mir um und seine Hände hoben sich in einer einladenen Geste. Auf seinen Lippen lag das unbekümmerte
Lächeln, was schon so einigen Menschen dazu verleiten ließ, ihm und seine grausamen Taten zu vertrauen. Ich schob den Drang aus diesen Zimmer zu rennen bei Seite und wartete schweigend auf seine Rede.

"Du hast dich sowohl als meine Tochter als auch als meine rechte Hand sehr bewiesen. Ich vertraue dir den Jungen und das Geschäft an und ich Weiss ganz genau, dass du es zu meiner vollsten Zufriedenheit lösen wirst"

Ich brauchte einen Moment um seine Worte zu verdauen. Wollte er etwa?

"Du willst mir den Auftrag überlassen?", kam es beinahe panisch über meine Lippen.

Mein Vater lächelte zufrieden.

"Ganz richtig meine geliebte Tochter"

"Und was wenn es Komplikationen gibt? Wenn ich Hilfe brauche?"

Das war ausgeschlossen. Absolut undenkbar mir das Geschäft zu übergeben. Unmöglich würde ich das alles alleine auf die Reihe bekommen.

"Wenn es Komplikationen gibt, vertraue ich darauf, dass du sie aus der Welt schaffst und zu deinen anderen zweifelhaften Beweggrund:"

Er zog den Reisverschluss seiner Tasche zu, hob sie über seine Schulter und setzte sich in Bewegung zu Tür.

Aus Verzweiflung kamen mir fast die Tränen, da traf mich Vaters strenger Blick wie eine Peitsche.

"Ich werde dir Ethan, David und Hector überlassen, die dir mit Tat und Rat zur Seite zu stehen werden. Ian und Jake werden mich begleiten"

Ich senkte meinen Kopf und schloss meine Augen. Es war für die Katz zu protestieren. Er würde mir sowieso einer seiner Sprüche wie:
Macht erfordert Disziplin aufdrücken und mich dann stehen lassen. Ich war in seinen Augen weder eine Tochter noch ein Mädchen, und
er war in meinen Augen auch kein Vater. Er war ein Bestimmer, ein Henker, der sein Handwerk durchaus verstand. Und ich?
Ich war seine Marionette und würde es auch immer bleiben. Er zog die Fäden und das war in Ordnung.

"Okay", sagte ich deswegen gehorsam wie immer.






Tessa Ross


"Also hat Sarah es von Anfang an auf den Jungen abgsehen"

Ein betreffendes Schweigen legte sich über den Shop. Die Jungs haben mir die ganze Wahrheit gesagt. Sie erzählten von Nosa Costra, und deren
finsteren Machenschafte. Sie sprachen über den Jung, Stefan Bricks und seine Forschung, und deren verherenden Folgen, wenn das Virus in ihre
Hände kommen würde. Auch, dass sie in Erwägung zogen, dass das Mädchen aus meiner Schule eine bedeutende Rolle spielte. Sie war
der schwerwiegende Punkt, warum die Expendables dabei waren, sich Hals über Kopf in eine Katastrophe zu befördern, wo der Sieg beinahe
unmöglich schien.

Ich konnte es dennoch einfach nicht fassen. Wie grausam die Welt doch war.

"Sarah?"

Smilees Stimme riss mich aus meinen Gedanke. Ich schluckte die Enttäuschung und die Wut, darüber, dass ich dem Mädchen geholfen
hatte, runter und zwang mich die Fassung zu bewahren.

"So war ihr Name", erklärte ich ruhig und setzte mich auf einen Stuhl zu den Jungs "Sarah Bolding"

Lee schnaubte sarkastisch.

"Wenn es denn ihr richtiger war"

Ich spürte einen schweren Kloß im Hals und lenkte meinen Blick auf Lee.

"Ja", stimmte ihn Ceaser abwesend zu. Mit den Finger an seinen Kinn, sagte er: "Ich bezweifel auch, dass das Mädchen sich mit ihren richten Namen vorgestellt hat"

Auch Barney gab ihm Recht. Er verschränkte seine Arme auf den Tisch und sagte:

"So gefährlich und abgrundtief böse sie sind, sie sind auf keinen Fall dumm und geben ihre Identität preis"

Es war seltsam die Jungs so geschwächt, müde und...so chancenlos zu hören. An ihrer Stimme war eindeutig rauszuhören, dass die Nosa
Costra keineswegs zu unterschätzen waren. Sie waren mächtig, unüberschaubar und ihre rabiaten Taten waren schaurig. Sie lebten ohne
Empfindungen, ohne Gewissen und sie waren beständig darauf aus, noch mehr Macht zu erlangen. Ich erschauderte. Mechanisch schüttelte
ich den Kopf, hin und her, als könnte ich ihn auf diese Weise frei bekommen.

"Wie hat sie denn ausgesehen?"

Dankbar über Yangs Frage holte ich tief und lange Luft und sagte dann:

"Sie war ganz hübsch, blonde Haare, blaue Auge, zierliche Figur. Auf keinen Fall sah sie aus wie ein Gangster"

Wenn ich so darüber nach dachte, sah sie aus, wie ein ganz normales Mädchen aus Texas. Klar, ihre Laune war kaum die Beste, aber laut den
Akten waren ihre Eltern erst vor kurzem verstorben. Wieder eine Lüge, dachte ich und biss wütend die Zähne zusammen. Wie konnte ich
mich nur so täuschen lassen?

"Nur eine Täuschung", sprach Smilee meine Gedanken aus.

Ich hob meinen Blick und bemerkte das Smilee wieder an einer Flasche Whiskey hing und es war bereits seine 2. Entweder versuchte er die
Schmerzen zu lindern, oder die Sache schien ihm mehr zu schaffen, als er zugeben wollte.

"Okay" Ceaser beugte sich über den Tisch und schaute in meine Augen "Und wie lautet nun deine Idee?"

Meine Idee? Ach du Scheisse! Das war doch nur Vorwand um endlich die Wahrheit zu hören!

"Am Samstag Läuft eine Party bei den Simmons. Ich werde >Sarah< " Ich formte bei ihren Namen zwei Gänsefüßchen "Fragen ob Sie mitkommen möchte."

"Warum sollte sie das tun?", fragte Barney skepisch, worauf ich ratlos die Schultern hob.

"Keine Ahnung, aber das ist unsere einzige Möglichkeit"




Hector, 24 Jahre

http://jamaa.net/UP/16105/Scott_Adkins.jpg
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