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The Beloved Devil

GeschichteThriller, Familie / P18 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Hale Caesar Hector
30.11.2013
20.05.2014
18
89.028
 
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22 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
30.11.2013 1.170
 
Juhu ihr Lieben. Nachdem mich meine beste Freundin damit angesteckt hat eine Expendables Geschichte zu schreiben, habe ich mich entschlossen diese auch zu veröffentlichen ^^
Es wird eine etwas andere Geschichte sein und es werden Charaktere vorkommen, die normalerweise erst im 3. Film vorkommen.
Wie dem auch sei, ich hoffe das es euch trotzdem gefällt und ich wünsche euch viel Spaß´<3

PS:Und zu jeden Kapitel-Schluss werde ich ein Bild zu einem Charakter posten :D





Prolog






"Miss LaCruze, bekennen Sie sich für schuldig?"

In dem kleinen, stickigen Raum mit den grauen Wänden war es fast stumm. Lediglich das Atmen des großen Mannes, der mir gegenüber saß und dem monotonen Geräusch der Kamera links oben an der Wand, durchbrachen die beinahe angenehme Stille, die im Laufe meiner Jahre, niemals über mich gekommen war.

Gott! Es konnte so friedvoll sein, wenn ich nicht genau gewusst hätte, dass die Spiegel an der Wand wohl kaum dazu dienten, sich selbst zu bewundern und dass mich auf diesen gottverdammten Stuhl mein unausweichliches Urteil erwartete.

Aber ich war ja auch selbst schuld!

Jahrelang verbrachte ich damit, meine verdiente Freizeit an einem Mann zu vergeuden, der auf Ach und Krach mein Verderben bis ins kleinste Detail plante.

"Miss LaCruze?"

"Nennen Sie mich doch Lilith. Ich stehe nicht so auf Förmlichkeiten!"

"Schön! Lilith?"

Meine blauen Augen hoben sich von meinen Handschellen und richteten sich auf den Mann. Ich glaube sein Name Steve, oder so. Er war auch derjenige gewesen, der mich gefangen nahm und ihm wurde auch die gebühren volle Aufgabe erteilt, mich zu befragen und mich zu drängen meine Schuld und meine Taten zu bekennen.

"Sie möchten wissen, ob ich mich für schuldig bekenne?", hakte ich gleichmütig nach.

Der Mann nickte angespannt, doch seine Augen strahlten so viel Verachtung aus. Und Erfahrung, als habe er in seinem jungen Leben schon alles Leid der Welt gesehen. Wie alt mochte er schon sein? 20, 25?

"Und was stellen Sie mit mir an, wenn ich mich für schuldig bekenne?"

Mit einem ironischen Lächeln fuhr ich fort:

"Werden Sie mich dem Richter vorführen? Und was dann? Ich werde höchstwahrscheinlich 10 oder maximal 20 Jahre im Gefängnis verbringen. Und in Anbetracht der Umstände- Sie wissen wer mein Vater ist?- wird schon bald eine Bewährung verfügt werden und schwupps, ich bin wieder auf freien Fuß. Ich gehe in meiner Annahme hoffentlich richtig, dass meine Leute auch dann noch alles dafür tun werden, um die niedrigen Machenschaften des Staates und die damit zusammenhängenden Gewaltverbrechen nicht sterben zu lassen. Und sollte das geschehen, werde ich zwangsläufig in..."

Ich nagte an meiner Unterlippe, während ich überlegte.

"In spätestens 25 Jahren wieder vor Ihnen sitzen, nur mit einem feinen Unterschied. Sie sitzen noch immer hier, brav und vollkommen der Gerechtigkeit hingegeben. Wahrscheinlich werden Sie noch immer das selbe mickrige Gehalt bekommen, die selbe Frau, die aufgrund Ihrer ständigen Arbeit, sich den Spaß bei anderen sucht. Während ich-


Ich verstummte und verlieh meiner Stimme einen Anflug von Triumph.

"Während ich ein Leben voller Obskuritäten, Macht und Respekt geführt habe."

Für einen ewigen Moment war es still im Zimmer und an dem verärgertem Ausdruck in seinem sonst so starren Gesicht, konnte ich zufrieden erkennen, dass meine kleine Bemerkung ihren Zweck eindeutig erfüllt hat. Polizisten waren doch alle gleich. Naiv, starrsinnig und so verdammt berechenbar. Sie kämpften in der Annahme, etwas gutes und gerechtes für die Welt zu tun, doch im Grunde verfolgten sie alle nur ein Ziel:
Geld! Und Geld bedeutete auf langer Sicht auch Macht. So war das schon immer gewesen in unserer kleinen, idyllischen Stadt South Spreengs mit der stolzen Einwohneranzahl von knapp 4000 Einwohner.

"Geben Sie es also zu?"

Anscheinen fand der Mann seine Sprache wieder.

Meine Handschellen klimperten etwas, als ich meine Hände auf dem Tisch faltete und ihm starr in die Augen blickte.

"Nein", sagte ich ausdruckslos. "Ich werde mich nicht für schuldig bekennen."

Ich machte eine kleine Pause. Mit einen Grinsen ergänzte ich: "Nicht solange Sie nicht die ganze Wahrheit gehört haben."

"Die ganze Wahrheit?"

"Richtig."

Ich lehnte mich in meinen Stuhl zurück. Kurz huschten meine Augen zu der Kamera und ich fragte mich insgeheim, wie viele von denen mich beobachten. Bestimmt waren sie ganz heiß auf mein Geständnis. Bestimmt würde sie lächeln und darauf warten, mich hinter Gittern zu bekommen. Vielleicht würden einige von ihnen auch Angst haben und mir den gebürtigen Respekt erweisen, den ich auch verdiene. Aber niemand von ihnen wusste wirklich, welche grausamen Schandtaten ich verübt hatte oder welche Leben ich auf den Gewissen hatte. Und absolut niemand wusste darüber Bescheid, wer tatsächlich die Fäden um dem giftigen Schadstoff zog und das schlimme und absolut grausame war, das dieser jemand noch immer auf freiem Fuß war und seine perversen Spielchen trieb.

Ich schüttelte meinen Kopf, um den Gedanken für den Moment zu verbannen. Das sollten nun nicht länger meine Probleme sein.

"Hören Sie Steve", sagte ich und konzentrierte mich wieder auf das flackernde Licht, das Glas Wasser auf dem Tisch und den unergründlichen Augen, deren Ziel es war, mich auf lebenslänglich wegzusperren.

"Ich werde Ihnen die ganze Story erzählen aber eine Bedingung habe ich."

"Und die wäre?"

"Schalten Sie die Kamera aus"

Der Mann schaute zu der Kamera an der Wand, dann wieder zu mir.

"Warum sollte ich das tun?"

"Weil das Ihre einzige Chance ist, etwas in Erfahrung zu bringen"

Ich fuchtelte mit der Hand zu Kamera und fügte in desinteressiertem Ton hinzu: "Und weil sie mich nervt. Ich kann mich einfach nicht konzentrieren, wenn so viele Augen auf mich gerichtet sind."

Der Mann kam meiner Bitte nach. Nachdem er aufgestanden war, um die Kamera von dem Stecker zu lösen und durch seinen Funk den Befehl gab, die Menschen sollen aus dem Nebenraum verschwinden und uns in Ruhe lassen, verzogen sich meine Lippen zu einem triumphierendem Lächeln.

"Also", sagte der Mann und setzte sich wieder. "Sagen Sie, was Sie zu sagen haben."

"Die ganze Geschichte?"

"Die ganze Geschichte!", wiederholte Steve ernst.

Amüsiert zog ich eine Augenbraue hoch.

"Wartet zu Hause keine Frau auf Sie? Das kann ein langer, langer Abend werden."

"Das spielt keine Rolle. Fangen Sie schon an zu reden."

Sein Ton wurde strenger und ungeduldiger, weshalb ich mich seufzend geschlagen gab.

"Gut", fing ich an und entspannte mich etwas auf den unbequemen Stuhl.
"Es fing alles vor 3 Monaten an, als ich meinem Vater dazu überreden wollte, ein College zu besuchen."







~~~
Und hat es euch gefallen? Lasst es mich wissen :)


Und hier habe ich noch ein Bild von meiner Hauptfigur gepostet, jedenfalls, so wie ich sie mir vorstelle. Natürlich hat jeder auch seine eigenen Fantasien ^^



Lilith, 19 Jahre


http://images.wikia.com/vampirediaries/images/1/1f/600full-candice-accola.jpg
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