Fack ju Schiller

GeschichteAllgemein / P16 Slash
24.11.2013
30.11.2013
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Jaqueline schritt elegant die Treppe hoch. Sie befand sich in der Schiller-Gesamtschule.
„Jaqueline, Mauuus“, rief eine Stimme hinter ihr und Michelle, eine ihrer Klassenkameradinnen kam ihr nachgetrippelt.
„Omg, michäl, Wie geht’s dir?“, fragte sie begeistert und gab ihrer Freundin ein küssen links und eines rechts.
„Liebling, dreh dich jetzt ja nicht um, ja? Das ist voll schlimm und so!“, warnte sie Michelle. Doch Jaqueline war zu neugierig und drehte sich schwungvoll auf ihren Absatz um. Was sie da sah, konnte sie nicht fassen. Mandy hatte dasselbe Top an wie sie!
„Hey du bitch, warum fakest du mich?“, rief sie schnippisch zu der schwarzhaarigen Fakerin.
„Waaaas?“, meinte Mandy schockiert und blickte erst auf ihr T-shirt und dann auf das von Jaqueline. „Dir ist klar, dass du nicht einfach dasselbe wie ich tragen darfst. Oder, Kleine?“
„Na und, dann hab ichs halt an, Problem damit, Jaqueline?“
„Oh ja das habe ich! Ich werde schon dafür sorgen, dass du es ausziehen musst“, schnaufte sie wütend und blickte sich kurz unwissend um. Als vollkommene Stille einkehrte und alle sie anblickten kapierte sie: Sie musste irgendetwas machen.
Aber was? Warum sollte sie ein so schönes Top ruinieren? Klar! Ganz einfach. Weil diese Bitch da vorne es trug.
Neben ihr erblickte Jeremy. Er trug ein kurzes T-shirt mit irgendeiner Fußballdingsta darauf. Keine Ahnung was das war. Wie uncool. Doch er hatte ein Joghurt in der Hand. Sofort riss Jaqueline ihn das Essen aus der Hand und schritt zu Mandy.
Diese sah sie mit offenem Mund an. „Du wagst das doch nicht echt, oder?“, meinte sie verwundert.
Mit den Schultern zuckend, blickte Jaqueline auf das Joghurt und Batsch. Klatschte es der kleinen Schlampe direkt ins Gesicht.
„In your face, Bitch!“, rief eine Stimme hinter ihr. „Justin das war voll cool man“, meinte Michelle mit leuchtenden Augen.
„Ich weiß“, erwiderte er knapp. „Ehh Justin, was machtsn du schon hier? Erste Stunde ist doch Mathe“, fragte Jaqueline nach. Es kam ihr komisch vor ihn schon so früh hier zu sehen.
Justin war neben ihr hier sozusagen der King. Sie beide hatten hier das Sagen.
„Der Spast hat meinen Eltern so ne verdammte Frühwarnung geschickt“, knurrte er und murmelte irgendetwas, was sie nicht verstand. „Man, du tust mir leid, aber das kommt davon wenn du den Herr Meyer Nadeln auf den Sessel legst!“
„Gott, Jaqueline tu nicht immer so auf schlau nur weil du zwei Punkte beim Englischtest geschafft hast!“, schnauzte er sie an und kam näher auf sie zu.
„Ich bin halt hochbegabt im Gegensatz zu dir!“
„Jetzt halt die Fresse, Ja?“, brummte er erneut und stand nun dicht vor ihr.
„Mensch Jus, du machst mir voll Angst du Spast!“, jammerte Jaqueline und stemmte die Arme in ihre Hüfte.
Plötzlich ertönte ein lauter Ton und Jaqueline zuckte kurz zusammen. Gut, nur diese dumme Schulglocke.
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