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Never Surrender

von Andoblade
GeschichteMystery / P16
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
23.11.2013
30.11.2013
16
23.105
1
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23.11.2013 1.383
 
Das Braunhaarige Mädchen saß nun schon seit Tagen im Krankenhaus. Der Junge, der vor ihr auf dem Krankenbett lag wirkte nicht mehr so wie er einst war. Er war wie ausgewechselt. So Emotionslos und kalt geworden. Dies Tat ihr sehr weh, doch sie wollte bei ihm sein. Heute war der Tag an dem er entlassen wurde. Es gab nur ein Problem. Die Operation hatte nicht so Funktioniert, wie sie sollte. Das Mädchen sah den Jungen an. „Kann ich irgendwas tun, Ryo?“, fragte sie leise, doch dieser Blickte sie nicht einmal an und schüttelte den Kopf. Er spürte ab der Hüfte an nichts mehr. Er konnte gar nichts mehr. Das ganze ließ ihn Tag für Tag verbitterter werden. Er würde nicht mehr Jagen können, niemanden mehr beschützen können und vor allem nicht mehr seinen besten Freund, seiner Cousine und Ritsu helfen können. Für ihn machte das Leben so keinen Sinn mehr. Er wollte einfach nicht mehr. Er hatte direkt am Ersten Tag zu Kazu gesagt, dass er ihm am besten die Kugel geben sollte, da das einfach nicht Tragbar war, wenn man Jäger war. Man wurde zu einer Zielscheibe und würde alle in Gefahr bringen. „Ritsu..“, fing der Braunhaarige langsam an. „Ja?“, fragte die Braunhaarige wirkte etwas besser gelaunt, da er endlich mit ihr Sprach. „Sei mir nicht böse, aber wenn ihr dann Jäger werdet….Ich kann nicht mehr….das kann ich nicht….Nicht einmal, wenn ihr in meiner Nähe seid. Ich werde zu einer Last für euch alle. Lasst mich einfach allein ja?“, fragte er dann Monoton und sah sie immer noch nicht an.

Die Braunhaarige schreckte aus ihrem Traum hoch. Sie hatte im Schlaf wieder geweint, da sie von dem Tag träumte, der der Anfang des Endes für sie war. Für sie gab es seit dem sie Ryo kannte nur eine Zukunft. Mit den anderen dreien Jagen, doch das wurde ihr genommen. Sie zogen um und mussten sich von ihren Freunden verabschieden. Alles war so plötzlich passiert und jetzt spürte Ritsu nun noch schmerz. Freude war für sie in den letzten Monaten zum Fremdwort geworden. Mio und Kazu konnten ihr auch nicht helfen. Für die Braunhaarige war damit ihre Welt zusammengebrochen und sie konnte nichts daran tun. Das dachte sie Zumindest bis vor ein paar Stunden. Kazu hatte etwas von Kreuzungsdämonen und Deals geredet. Darin sah Ritsu ihre letzte Chance. Würde dies nicht klappen hatte sie beschlossen, dass es nichts mehr brachte weiter zu machen. Ihr wuchs einfach alles über den Kopf. Sie wollte nicht mehr Leiden. Sie setzte sich auf und wurde dann von dem Miesen Gefühl, welches sie die ganze Zeit plagte wieder in eine liegende Position gezwängt. Es tat einfach nur Höllisch weh, als ob man ihr Das Herz samt Seele aus dem Körper gerissen hatte.

Am nächsten Morgen stand Ritsu auf und verließ ihr Zimmer. Das schmerzende Gefühl mit sich herum tragend. Sie fühlte sich leer und begab sich in die Küche nur um dort Niemanden vorzufinden. Sie lief direkt durch die anderen Zimmer, da sie Mio suchte. Ritsu hatte eine Idee und würde es Mio einfach unterbreiten. Sie hoffte einfach, dass ihre beste Freundin sie Verstand und traf diese dann im Eingangsbereich des Hauses, da diese gerade Kazu verabschiedet hatte. Er sollte Benji bei einem Job helfen und Kazu hatte den Gefallen, den Ryo dem anderen Jäger schuldete nun mit seiner Rechnung bezahlen wollen. „Mio…“, sagte Ritsu und sie wirkte eher wie eine lebendige Leiche, das gut passte, da sie sich innerlich Tod fühlte. „Ritsu….“, begann die Schwarzhaarige langsam und drehte sich um. Also sie dann Ritsu sah erschrak die größere erst einmal total und wäre nach hinten gekippt, wenn nicht hinter ihr die Haustür gewesen wäre.

Nach ein paar Minuten hatte die Schwarzhaarige sich beruhigt. Nun saßen sie beide auf dem Sofa und Mio betrachtete ihre beste Freundin. „Mio…“, begann Ritsu erneut. Diese nickte schnell und hoffte, dass Ritsu nicht wieder mit derselben Nummer wie die letzten Tage kam. Sie wollte immer einfach Aufgeben. Alles hinter sich lassen, doch das konnte Mio einfach nicht zulassen. „Du Ritsu…hör mal. Es ist für uns alle nicht grade leicht, dass er sich so abschottet, aber wir können nichts tun….“, flüsterte die Schwarzhaarige und hatte Tränen in den Augen als sie daran denken musste. „…aber, wenn du Aufgeben würdest…meinst du er würde es gut finden?“, fügte sie noch hinzu. „Und wenn schon…er hat doch auch schon längst aufgegeben…“, murmelte Ritsu und wirkte sehr kalt dabei. „Wie würdest du reagieren, wenn er sich umbringen würde?“, fragte Mio nun und sie fing langsam an zu weinen. Ritsu zuckte mit den Schultern. „Wieso sollte mich das interessieren? Er interessiert sich ja auch nicht mehr für mich“, sagte die Braunhaarige niedergeschlagen.

Mio konnte sich das einfach nicht anhören. Sie weinte nun noch heftiger und verließ schnell den Raum. Ritsu schlug sich selbst gegen den Kopf. Da wollte sie die ganze Zeit nur, dass man sie versteht und selbst machte sie auch nicht viel dafür. Sie seufzte kurz. Nachdem sie sich endlich dazu durchringen konnte aufzustehen lief sie langsam zu Mio’s Zimmer. Dort klopfte sie kraftlos. „Mio…bitte..ich muss mit dir reden“, kam es nun mit trauriger Stimme von der Braunhaarigen. „Wenn du nur wieder über das ganze herziehen willst, will ich es gar nicht hören“, schrie diese aus ihrem Zimmer. Stille. Nur ein leises schluchzen war in ungleichen Abständen zu hören. „Ich komm jetzt rein“, warnte Ritsu die Schwarzhaarige. Dann öffnete sie die Tür, nur um ein Kissen ins Gesicht zu bekommen. Kurz darauf schlug die Tür wieder zu. Ritsu hatte wohl wirklich viel Falsch gemacht und sie empfand den Treffer für angemessen. Sie öffnete erneut die Tür. „Bitte Mio. Ich hab eine Idee. Wir könnten ihn aus seinem Tief rausholen.“, sagte Ritsu dann und betrat einfach das Zimmer.

„Blöde Ritsu!“, sagte Mio nur, verschränkte die Arme und blickte aus dem Fenster. „Ich weiß. Ich hab vieles Falsch gemacht, doch bitte hör mir einfach zu ja?“, fragte die Braunhaarige schnell und setzte sich zu ihr. „Ich weiß, dass wir alle daran leiden und deswegen hab ich eine Idee“, sagte sie dann leise. Die Schwarzhaarige würdigte sie nicht eines Blickes und schwieg. Sie war wirklich gekränkt wegen der ganzen Sache. „Ich mein ich hab so viel falsch gemacht…was hältst du davon, wenn ich einmal was Gutes mache?“, fragte Ritsu einfach drauf los. „Und das wäre?“, antwortete Mio nun doch mit einer Gegenfrage.  „Nun also Kazu hat doch von diesen Kreuzungsdämonen geredet oder nicht?“, fing Ritsu leise an. „Und?“, gab Mio nur von sich und wartete auf eine gute Erklärung für das Ganze. „Also was hältst du davon, wenn ich einen Kreuzungsdämonen aufsuche und dann einen Deal mache, meine Seele gebe, damit Ryo wieder normal wird. Was hältst du davon?“, erklärte die Braunhaarige kurz. Es vergingen Minuten bis Ritsu ihre Antwort bekam. Diese war aber kein gesprochenes Wort. Nein es war eine schallende Ohrfeige. Ritsu blickt Mio entsetzt an und Verstand gar nichts mehr.

„Vergiss es!“, kam es wütend von der Schwarzhaarigen. „Bitte was?“, wollte Ritsu wissen, da sie immer noch verwirrt war. „Ich lass dich doch nicht einfach dorthin gehen und deine Seele verkaufen. Meinst du nicht, dass er wenn er das mitbekommt böse werden könnte? Ich dachte, dass er wieder werden sollte wie er war. Aber wenn du das für diesen Preis hin bekommst wird ihm das ganz und gar nicht gefallen. Mensch Ritsu. Denk doch einmal über das nach, was du vor hast…“, sagte Mio leise und wirkte irgendwie komisch dabei. „Aber…aber…“, begann Ritsu, doch sie brach ab, da sie keine Gegenargumente hatte. „Tut mir leid, dass ich immer nur Mist mache….ich bin euch doch nur eine Last….und dann wollte ich mal was in meinen Augen richtiges machen….“, murmelte Ritsu und ihr liefen Tränen über ihre Wange, da Ryo wohl nie wieder der Selbe wurde. Nun wischte sie sich ihre Tränen weg. „Und was wenn ich nun mein Problem wegen Ryo für mich behalte und eine starke Jägerin werde? Wärst du damit zufrieden oder schlägst du mich dann auch wieder?“, sagte Ritsu nun fast emotionslos. Mio sah ihre beste Freundin nun an. „Das wäre keine schlechte Idee….wir werden für Ryo Jagen gehen…“, sagte die Schwarzhaarige leise und wirkte immer noch so als hätte sie irgendwas vor, doch das bemerkte Ritsu nicht.
 
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