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Mein Inneres Ich

von S-Chiller
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Angst / P16 / Gen
Magnus von Hagen Mara Minkmar
22.11.2013
24.11.2013
2
1.022
1
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22.11.2013 552
 
Du tust mir so gut." sagte ich leise zu ihr. Sie schüttelte den Kopf. "Nicht gut genug." flüsterte sie leise zurück. Ich drehte meinen Kopf zu ihr und seh ihr in ihre rehbraunen Augen. Als sie ihren Blick senkte, packte ich sie sanft an ihrem Kinn und küsste sie zärtlich.

Als wir uns voneinander lösten, hielt das Taxi an. Wir waren da! Ich schloss die Augen, wünschte mir das ich alles nur träume. Ich öffnete sie wieder und sah in Mara's Gesicht. Sie lächelte mich aufmunternd an. Wir stiegen aus, ich holte mein Gepäck und wir bezahlten den Fahrer. Er fuhr davon und wir standen allein da. Sie nahm meine Hand und zog mich vorsichtig in Richtung des riesigen Gebäudes. Kurz vor der Eingangstür hielt ich an und ließ mich nicht weiterziehen. Ich sah zu Boden. „Magnus bitte. Die wollen dir nur helfen.“ bettelte mich Mara an. „Ich brauch keine Hilfe. Mir geht’s schon viel besser.“ nuschelte ich, wusste aber selbst das es gelogen war. Sie nahm mich in den Arm und bettelte noch ein wenig weiter. Ich ließ mich schließlich darauf ein und wir gingen in das Gebäude. Uns entgegen kam ein Mann, mittleren Alters. „Ahhh Hallo... du musst Magnus sein. Wir haben dich schon erwartet.“ Er griff nach meiner Hand und schüttelte sie kräftig. Ich sah hilflos zu Mara. Als könne sie meine Gedanken lesen, schmunzelte sie und lächelte mich an.  „Du hast Glück, wir haben vorhin jemanden entlassen können, deswegen bekommst du vorerst dein eigenes Zimmer hier.“ sagte er als wäre es etwas besonderes. „Vorerst?“ fragte ich schockiert. „Was ist das denn hier für ein Laden, wo man nicht mal die Ruhe und Privatsphäre in den eigenen Räumen genießen kann.“ meckerte ich. „Wir sind nun mal kein Luxushotel Herr von Hagen.“ erklärte er und in seiner Stimme erkannte man einen leicht genervten Tonfall. Ich verschränkte meine Arme. Ich drehte mich zu Mara. „Wenn du denkst oder wenn er denkt, dass ich hier länger als noch 1 Minute bleibe habt ihr euch geschnitten. Das mach ich nicht mit.“ sagte ich beleidigt. Sie sah mich vorwurfsvoll an. Ich nahm ihre Hände „Bitte bitte bitte lass mich nicht hier.“ flehte ich sie an und ging auf die Knie. Ihr Blick wandelte sich in einen ihrer traurigsten Blicke die ich je von ihr gesehen hatte. „Guck nicht so.“ nörgelte ich leise. „Du weißt das du hier bleiben wirst.“ sagte sie und wusste genau wie ich nun reagieren würde. „WIE KANNST DU MICH SO HÄNGEN LASSEN???“ schrie ich sie an. „ICH DACHTE DU LIEBST MICH!“ ergänzte ich. Ihr kullerten die Tränen über die Wangen, doch ich hatte so viel Wut im Bauch ich nahm es nicht richtig wahr. „HAU AB! VERSCHWINDE ! ICH WILL DICH NICHT MEHR SEHEN!“ schrie ich weiter. Genau bei diesen Worten wurd mir erst klar was ich da eigentlich gesagt hatte. Jetzt konnte ich selbst nicht mehr die Tränen zurückhalten. „Mara....es tut mir leid.“ stotterte ich. Ich war jetzt ganz klein mit Hut. „Tschüss Magnus.“ sagte sie, drehte sich um und ging. Ich wollte ihr hinterher rennen, doch der Kerl hielt mich fest. Ich versuchte mich zu wehren und rief ihr hinterher. Ich schlug um mich und merkte wie nun mehrere Typen mich festhielten und mitzogen. Ich war hilflos, gefangen und allein.
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