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Tatort Münster Bingo

von TSihek
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kriminalhauptkommissar Frank Thiel Rechtsmediziner Professor Karl Friedrich Boerne Rechtsmedizinerin Silke Haller
21.11.2013
19.01.2014
39
113.367
6
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.11.2013 559
 
Fandom: Tatort Münster
Charaktere: ? (Ihr werdet wissen, wer sich hier mit wem streitet.)
Rating: PG6
Für einen Bingo-Prompt. Welcher es war, ist am Ende klar.
Disclaimer: Mir gehört nichts außer der Idee zum Text.
515 Wörter (Puh… Vorgabe erfüllt)


Streitgespräch


Nun verraten Sie es mir schon.
- Was?
Sie wissen schon, was ich meine!
- Nein, weiß ich nicht.
Doch. Sie wissen es!
- Was soll ich wissen?
Das, was ich wissen will.
- Was wollen Sie wissen?
Ist das denn so schwer?
- Ein verstecktes Schmunzeln in den Mundwinkeln.
Ha! Das habe ich gesehen! Sie wissen also genau, was ich meine.
- Und wenn ich es wüsste?
Natürlich wissen Sie, was ich wissen will und Sie könnten es mir nun endlich mal verraten.
- Warum sollte ich?
Weil ich es wissen möchte.
- Und wenn ich nicht will, dass Sie es wissen?
Ich erfahre es ja doch. Ich muss nur Ihre Assistentin fragen.
- Sie wird Ihnen nichts verraten.
Sind Sie sich da sicher?
- Ja.
Ein breites Grinsen, siegesgewiss.
- Vergessen Sie es, sie wird nichts sagen.
Sie haben ja ganz schön Vertrauen in sie.
- Natürlich. Sie vertrauen Ihrer Assistentin doch auch. Oder soll ich sie mal fragen?
- Sie würden nichts erfahren.
Sehen Sie? Eigentlich schade, dass die beiden so verschwiegen sind.
- Das stimmt allerdings.
Ach kommen Sie, mir können Sie es doch verraten. Sie vertrauen mir doch mindestens genauso.  
- Wer sagt denn bitte, dass meine Assistentin es weiß?
Was weiß sie nicht über Sie?
- Na gut… aber mir können Sie es trotzdem sagen.
Damit Sie mich die nächsten Wochen damit aufziehen können? Vergessen Sie’s.
- Warum sollte ich Sie damit aufziehen wollen? Ich will es einfach nur wissen.
- Sie sind ganz schön neugierig.
Muss ich sein, sonst hätte ich den falschen Beruf. Ohne  Neugierde geht da gar nichts.
- Sehen Sie? Und genau deshalb bin ich auch neugierig. Sie könnten mir Ihren doch auch verraten.
Verdutzter Blick.
- Also? Sagen Sie es mir?
Kommt gar nicht in Frage.
- Nun lassen Sie sich nicht so bitten. So schwer ist das nun auch wieder nicht.
Wer sagt, dass ich einen habe.
- Natürlich habe Sie einen. Jeder Mensch hat einen.
Ich nicht.
- Kurzes Zögern, dann ein schiefgelegter Kopf und ein teils ratloser, teils fragender Blick
Ablehnend verschränkte Arme.
- Sie sind ganz schön hartnäckig, wissen Sie das?
Ja.
- Ich aber auch. Also… nun sagen Sie schon.
Wozu soll das überhaupt gut sein, wenn Sie es wissen.
- Zu gar nichts. Ich bin einfach neugierig.
Das hatten wir schon. Verraten Sie es mir jetzt.
Nein.
- Ich könnte auch einfach Ihre Freunde fragen.
Sinnlos. Ich habe keine.
- Oder Ihre Verwandten.
Stimmt. Könnten Sie, würden Sie aber nicht tun.
- Sind Sie sich da sicher?
Ja.
- Warum sollte ich das nicht tun.
Weil Sie es dann wüssten und Sie mich nicht länger mit Ihrer - Neugierde nerven könnten.
Wer sagt, dass ich Sie nerven will. Ich will es einfach nur wissen.
- Ironischer Blick.
Verraten Sie es mir nun, oder nicht?
- Wenn ich es Ihnen hätte verraten wollen, hätte ich es schon längst getan.
So wie Sie sich immer bitten lassen?
- Sie verraten es mir doch auch nicht.
Aus den gleichen Gründen wie Sie.
- Als ob ich Sie damit aufziehen würde.
Das traue ich Ihnen schon zu.
- Sagen Sie mal, um was geht es denn überhaupt?
Ungläubiger Blick.
- Ich meine das ernst. WAS wollen Sie eigentlich von mir wissen?
Na… Ihren Spitznamen und Sie?
- Ihr Geburtsdatum.
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