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Three simple Words (One-shot)

von Andoblade
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
19.11.2013
19.11.2013
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1.727
 
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Es war Samstagmorgen und damit Schulfrei. Ritsu lag noch im Bett und schlief Seelenruhig, doch sie wurde durch ein Telefonklingeln geweckt. Sie blickte auf ihr Handy. Dies war es nicht. Es musste wohl das Haustelefon sein. Sie stand verschlafen auf und Taumelte in Richtung Telefon. Nur um zu sehen, dass ihr Bruder ein paar Sekunden vor ihr an das Telefon ging. Sie seufzte leicht genervt und drehte sich schon um. „Hier für dich“, sagte Satoshi nur schnell und hielt es ihr hin. Ritsu drehte sich wieder um, griff das Telefon und lief mit dem Telefon am Ohr wieder in ihr Zimmer. „Ja?“, fragte sie und man hörte, dass sie noch im Halbschlaf war. „Hallo Ritsu. Ich wollte dich fragen, ob du heute schon was vor hast?“, hörte sie Mio’s Stimme am anderen Ende der Leitung. „Ich hab bis eben noch geschlafen? Wie kann man samstags um diese Uhrzeit nur so fit sein?“, fragte sie dann und betrat ihr Zimmer. „Es kann ja nicht jeder so eine Schlafmütze sein wie du oder Yui“, sagte Mio und lachte etwas. „Was dagegen? Ich bin nun mal so“, kam es nun etwas beleidigt von Ritsu. „Nein, nein. Was ist nun? Hast du was vor oder nicht?“, fragte Mio erneut. „Nein hab ich nicht“, sagte die Braunhaarige und gähnte. „Willst du dann Mitkommen? Ich fahre heute wieder ans Meer und allein wäre es nicht so schön“, fragte Mio dann und Ritsu überlegte kurz. Sie sah aus dem Fenster. Das Wetter war nicht das Beste und zudem war es auch noch Herbst. „Was willst du denn am Meer? Bei dem Wetter?“, wollte Ritsu dann erst mal wissen. „Weiß noch nicht. Wird aber sicher schön“, versuchte das Mädchen an der anderen Seite der Leitung ihre beste Freundin zu überreden. „Na schön…ich mach mich fertig und du bist gleich da?“, fragte Ritsu und Mio bestätigte es ihr mit einem ja. Dann verabschiedeten sich die Zwei und Ritsu brachte das Telefon zurück zur Station.

Mio war schon fertig mit allem und grinste breit. Sie konnte mit Ritsu etwas allein sein. Etwas, was sie schon lange nicht mehr wirklich war. Dabei liebte sie diese Zweisamkeit sehr. Sie blickte auf den Bildschirm ihres Computers. Sie hatte ein Textdokument geöffnet. In diesem Stand in Großer Schrift drei Wörter Geschrieben. Diese Wörter würde sie Ritsu niemals persönlich sagen könnten, da sie einfach nicht wollte, dass Ritsu nicht so empfand. Mio Schluckte leicht und drückte auf den Drucken Button. Sie schloss das Textdokument, fuhr den PC runter und ging zum Drucker. Dort angekommen starrte sie lange auf diesen Zettel. Nach einer halben Ewigkeit faltete sie diesen in der Hälfte und schrieb etwas auf eine der nun entstanden kleineren Seiten. Sie wurde leicht rot bei dem Gedanken Ritsu diesen Zettel zu geben. Sie las noch einmal, was sie per Hand auf den Zettel geschrieben hatte. „An Ritsu. Mach es bitte erst auf, wenn du allein bist“, las sie tonlos und packte den Zettel in ihre Tasche. Nun machte sie sich auf den Weg zu Ritsu’s Haus.

Bei Ritsu angekommen wurde Mio plötzlich sehr nervös und wurde auch leicht Rot. Mio stand ein paar Sekunden wie eingefroren vor der Tür. Sie konnte ihr den Zettel doch nicht geben. Das wäre viel zu peinlich. Also entschloss sie den Zettel in den Briefkasten zu werfen und dann anzuklingeln. Ritsu öffnete ihr die Tür und Mio wurde warm ums Herz als sie sie sah. Sie war perfekt für Mio so wie sie war. Ritsu legte den Kopf schief. „Ist was?“, fragte diese verwirrt, da Mio sie einfach glücklich anstarrte. „W..was?“, stotterte Mio, die nun aus ihren Gedanken gerissen wurde. „Nein alles in Ordnung“, sagte sie dann schnell. Ritsu wirkte nicht überzeugt, doch sie gingen gemeinsam zum Bahnhof ohne noch ein einziges Wort darüber zu verlieren.

„Du Mio? Weißt du, dass ich es toll finde, wenn wir was zusammen unternehmen?“, fragte Ritsu dann leise, nachdem sie in den Zug gestiegen waren und sich hingesetzt hatten. „Ich finde es auch immer total schön“, gab Mio zu. Die Schwarzhaarige freute sich dies zu hören, doch sie dachte auch, dass Ritsu sie nur als beste Freundin mochte. Für Mio war Ritsu alles. Ohne sie könnte sie nicht dachte sie mehr als einmal. „Ja ich weiß. Wir sind meistens zu fünft, doch zu zweit macht es auch total Spaß“, sagte Ritsu grinsend. „Du sagst es. Deswegen wollte ich einfach mal mit dir zusammen ans Meer fahren“, sagte Mio schnell. Ritsu nickte und die beiden sahen aus dem Fenster. „Wir sind bald da“, sagte Mio leise. „Ich freu mich schon total“, gab Ritsu nun leise zu, die wirklich etwas nervös wirkte. Mio sah dies nicht oft bei Ritsu, doch sie fand es unglaublich süß und bei diesem Gedanken bildete sich ein kleiner Rotschimmer auf Mio’s Wangen. Die beiden genossen die Fahrt und grinsten vor sich hin.

Nachdem der Zug angekommen war liefen Mio und Ritsu nun zum Strand. Es wurde ziemlich windig und beide waren nicht so gut darauf vorbereitet, weswegen beiden etwas kalt wurde. Am Meer angekommen setzen sie sich auf ein paar Steine und schauten sich gemeinsam die Wellen an. „Wunderschön nicht wahr?“, kam es dann nach einiger Zeit von Ritsu. Mio nickte. „Ja da hast du recht“, flüsterte Mio. Diese meinte nicht nur die Wellen, sondern auch das Mädchen neben sich. Der Wind wurde stärker und es wurde kälter. Mio fing an stark zu Zittern, da ihr sehr kalt war. Plötzlich spürte sie den Arm ihrer Freundin um ihre Schultern. Die Schwarzhaarige grinse in sich hinein. „Danke“, flüsterte sie mit geröteten Wangen. „Nicht zu danken“, hauchte Ritsu leise in Richtung von Mio’s Ohr. Nun bekam Mio Gänsehaut und zitterte nun noch mehr. Nur dieses Zittern war nicht schlimm für sie. Sie war irgendwie gern angespannt, wenn Ritsu da war um sie zu halten.

So verging die Zeit. Die beiden sahen weiter aufs Wasser und waren sehr Glücklich über das Treffen. Da es nun kälter wurde rückte Ritsu noch näher an Mio heran, damit sie Mio besser wärmen konnte. Nun saßen sie aneinander geschmiegt und sahen aufs Meer. Mio blieb die ganze Zeit rot im Gesicht, doch nun sah sie aus ihren Augenwinkeln, dass auch Ritsu rot wurde. Sie zitterte immer weiter, da es nur kälter wurde und Ritsu bemerkte dies. Die Braunhaarige zog ihre Jacke aus und legte sie und Mio. „Damit du nicht frieren musst“, flüsterte sie dann ihr das Ohr der größeren. Dies zog sich einmal durch Mio’s ganzen Körper und sie genoss es. Sie war einfach rundum glücklich.

Nun wurde es langsam Dunkel und die beiden standen langsam auf. „Ein schöner Tag“, flüsterte Mio vor sich hin und Ritsu nickte. „Ja war echt toll mit dir allein zu sein“, sagte sie dann leise und näherte sich Mio etwas. Mio spürte ein unglaublich schönes Gefühl, während die beiden sich so nahe waren. Beide wurden rot und schienen peinlich berührt gewesen zu sein. Nach einigen Minuten gingen sie dann langsam wieder zu Bahnhof und Mio gab Ritsu ihre Jacke wieder. „Vielen Dank“, sagte die Schwarzhaarige leise. „Du Ritsu…..“, fing Mio dann an, doch sie konnte es ihr einfach nicht sagen. „Was ist denn?“, wollte die Braunhaarige dann wissen, doch Mio konnte es ihr nicht sagen. „…hoffentlich wirst du nicht krank“, fügte Mio dann schnell hinzu um irgendwas zu sagen. „Ach mich haut so schnell nichts um“, meinte Ritsu und machte einen auf Stark.

Die Zugfahrt ging für die zwei viel zu schnell rum und so standen sie auch schon wieder vor Ritsu’s Haus. „Ich bin froh, dass ich diesen Tag mir dir verbringen durfte“, sagte Ritsu dann leise und sah sie mit einem rot schein auf den Wangen an. „und ich bin froh, dass du mit mir dort warst“, gab Mio zu und wurde auch leicht rot. „Schau doch mal ob ihr Post habt“, fing Mio an und Ritsu schaute in den Briefkasten. „Ach und wir sehen uns spätestens Montag“, fügte Mio schnell hinzu. Sie war schon ein kleines Stück von Ritsu Entfernt. „Wie?“, kam es von einer verwirrten Ritsu, die einen Zettel aus dem Briefkasten nahm und Mio hinterher sah. Sie seufze. Es schmerzte sie, dass Mio einfach so weglief, denn Mio bedeutete ihr wirklich alles auf dieser Welt, doch sie dachte, dass Mio nicht so fühlen würde. Sie blickte auf den Zettel und las, was in Mio’s Handschrift auf dem Zettel stand. „An Ritsu. Mach es bitte erst auf, wenn du allein bist“, las sie verwirrt und ging ins Haus hinein. Sie ging auf direktem Wege in ihr Zimmer und öffnete den Zettel. Was sie auf diesem Zettel las ließ sie schwach werden und die Braunhaarige fiel auf ihr Bett. Sie musste nießen und seufzte.

Es war nun Spät abends. Mio lag auf ihrem Bett, ihre Kopfhörer hatte sie auf und sie hörte Musik. War es richtig Ritsu die Wahrheit so zu übergeben? Mio flüchtete, da sie nicht wollte, dass Ritsu den Zettel vorher las, denn Ritsu konnte sich ja nie an das halten, was sie ihr sagte. Nun war sie total nervös und hatte schon Angst, dass sie Ritsu damit als Freundin verloren hatte als ihr Handy vibrierte. Sie blickte auf ihr Handy und las, dass sie eine SMS von Ritsu hatte. Nun wurde sie wirklich nervös. Was würde Ritsu ihr sagen wollen? Zitternd öffnete Mio die SMS und laß diese. „Hey Mio. Mich hats erwischt. Liege nun Krank im Bett“, las sie leise und seufzte. „Du musstest mir ja deine Jacke geben. Blöde Ritsu“, schrieb Mio zurück. Es dauerte ein paar Minuten bis Ritsu antwortete. Mio öffnete diesmal die SMS direkt, da Ritsu wohl eh nicht mehr auf das was auf dem Zettel stand reagieren würde. Mio wurde traurig. Es schmerzte etwas, dass Ritsu dies einfach überging. „Ja, aber ich habe es gern gemacht. Hauptsache du bist Gesund….PS: Ich....dich....auch…<3“, las Mio nun und ihre Augen füllten sich mit Freudentränen.  Mio war für eine lange Zeit nicht in der Lage überhaupt zu denken, doch dann antwortete sie ihr. „Willst du, dass ich dich Gesundpflege? Ich hatte schon Angst, dass das alles Kaput macht“, schrieb sie. Mio liefen nun ein paar Tränen über die Wangen. Dann kam auch schon Ritsu`s Antwort. „Ja bitte. Sei meine Krankenschwester. So habe ich auch gedacht…“, las Mio und grinste leicht. „Werde ich“, antwortete sie noch und legte ihr Handy weg. Nun war sie Rundum Glücklich.
 
 
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