Arschkatze

von -bambi-
GeschichteRomanze / P18 Slash
18.11.2013
18.11.2013
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„Mir ist langweilig!“ Genervt verdrehe ich die Augen. Das ist so typisch. Aber ich ignoriere sie weiter, hämmere wie eine Verrückte auf meine Tastatur ein. Der Laptop auf meinen Beinen summt widerwillig, während sich die Buchstaben auf dem Display vermehren. Dämliche Präsentation. Dämliche Katze. „Melodie!“, mault sie quengelig. Entnervt mit den Zähnen  knirschend drehe ich mich mit meinem Laptop, lege demonstrativ die Stirn in Falten. Sie weiß ganz genau, dass ich arbeiten muss!

„Dann hol dir ein Eis!“, knurre ich nach einer Weile. Ich weiß, dass sie mich ansieht. Ihre Blicke sind manchmal fast greifbar. Mein Nacken fängt an zu kribbeln, meine Gedanken stocken kurz - und das jedes einzelne Mal. Es bringt mich ganz aus dem Konzept, dass sie mich so fixiert. Ich muss das Wort Produktportfolio ganze vier Mal neu eintippen, weil ich mich jedes Mal verschreibe. „Haben wir nicht!“ Sie schmollt. Super. Leises Seufzen meinerseits. Dafür habe ich jetzt wirklich keine Zeit.

Außerdem hasse ich es, wenn ich die Erwachsene sein muss. Bei dem Kätzchen muss ich das viel zu oft. „Dann geh doch eins kaufen“, murmle ich abwesend. An dieser Stelle der Präsentation hänge ich schon seit Tagen. Mir will einfach nicht einfallen, wie ich dieses Problem lösen kann. Wie ich an diesem Punkt überzeugen kann. Und ich muss bis morgen fertig werden. „Draußen ist es nass!“ Natürlich. Es hat vor ein paar Stunden geregnet. Das Kätzchen will manchmal nicht mit Wasser in Berührung kommen. Sie mag den Regen nicht. Den Regen und den Schnee. Leonie liebt die Sonne. Genauso wie die Wärme, die mit ihr einhergeht. Ob Sommer oder Winter ist egal, solange die Sonne scheint. „Dann hol dir einen Joghurt.“

Warum antworte ich ihr überhaupt? Wenn ich doch nur ins Büro gegangen wäre … Aber nein, ich habe ja Zuhause anfangen müssen. „Die sind alle eklig.“ Dieses verdammte Kind! Frustriert puste ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, atme laut ein. Was habe ich gerade schreiben wollen? Mist. „Du hast sie selbst gekauft!“, erinnere ich sie zischend. Meine Nerven sind angeschlagen und sie macht es nicht gerade besser. Wenn ich gestresst bin, ist es nicht mehr weit mit meinen ruhigen Antworten.

„Ja und jetzt sind sie scheiße“, meint sie beleidigt. Das klingt fast wie ein Vorwurf. Als wäre es meine Schuld. Meine Schuld, dass der Joghurt nicht gut schmeckt, dass wir kein Eis haben und dass sie sich langweilt. „Dann geh doch Pudding kochen!“ Da ist er ja, mein gereizter Tonfall. Ich bin so kurz davor, die Jüngere anzufahren, dass ich jetzt lieber still bin. Nur so unauffällig wie möglich durchatme. Normalerweise ist sie nicht so nervig.

Jedenfalls nicht so extrem.

„Ich mag nicht!“, klagt sie mit kindlichem Unterton. Ich muss sie nicht ansehen, um zu wissen, dass sie einen Schmollmund zieht. Und ich höre dieses „Mach du das“ von ihr heraus. Die blonde Katze sitzt auf dem Fußboden, direkt vor dem Fernseher. Weil dort die Fußbodenheizung am wärmsten ist und sich dort die Sonnenstrahlen tummeln. Ihre Haare sind so hell, dass sie im Licht wie ein Heiligenschein um ihren Kopf scheinen. Golden. Leonies leuchtende Löwenmähne. Bei dem Gedanken muss ich schmunzeln.

Und vergesse wieder, was ich gerade angefangen habe. Es ist doch zum Haare raufen! Die Formulierung ist perfekt gewesen! Mist, Mist, Mist, Mist! Knurrend kneife ich die Augen zusammen, versuche den Gedanken irgendwie zurück zu holen. „Melodie!“ Bei dem Tonfall gehen mir die Nerven fast komplett verloren. Ich erschlage sie! Wenn nicht jetzt, dann während sie schläft!

„Verdammt, dann iss doch Schokolade!“, fahre ich sie wütend an. Sie hasst es, wenn ich laut werde. Aber bei ihr reißt mir einfach so oft der Geduldsfaden, dass keine von uns die andere vor einen Bus gestoßen hat ist auch schon alles. Manchmal bin ich wirklich ganz kurz davor. Dann habe ich nur keinen Bus. Wie jetzt. Und ich bekomme die Quittung für meinen Ausbruch auch sofort.

Irgendwas trifft mich direkt am Kopf, ohne jede Vorwarnung. Vor Schreck hätte ich beinahe den kleinen PC vom Sofa geworfen. Jetzt wirft sie mich auch noch ab?! Die zweite Papierkugel kann ich kommen sehen, wehre sie mit einer wütenden Handbewegung ab. Leere Schokoladenpackungen, zusammengeknüllt. „Ist auch alle! Du hast nicht genug gekauft“, jammert sie bedrückt. Arschkatze! Nervige Arschkatze! Sie macht mich wahnsinnig.

„Ich muss arbeiten!“, entgegne ich eindringlich. Das muss sie doch wohl verstehen. „Außerdem warst du einkaufen“, füge ich gedämpft hinzu. Sie ist schließlich die Einkaufsmietze. Aufgabenteilung in einer Beziehung. Funktioniert immer wieder perfekt. Deshalb haben wir auch seit zwei Wochen kein Brot mehr. „Ach ja …“, brummt sie überrascht. Wieder verdrehe ich nur die Augen. Leise seufzend rollt sie sich auf den Rücken, streckt die Beine in die Luft und betrachtet mich aus großen Augen.

Für eine Sekunde bin ich versucht, das Schockopapierknäul nach ihr zu werfen. Nur um zu sehen, ob sie es wie ein Kätzchen jagen würde. „Lass uns was spielen“, meint sie schließlich lächelnd. Meine gute Laune schwindet immer mehr. Manchmal glaube ich, sie hört nur „Bla bla Brüste“, während ich rede. „Ich muss arbeiten!“ Wenn sie noch etwas nerviger wird stehe ich auf und fahre wirklich ins Büro. Auch wenn ich um diese Uhrzeit im Stau landen werde und eine Stunde verschwende. „Und mir ist langweilig. Spiel mit mir!“, verlangt sie weinerlich.

Knurrend setze ich mich etwas anders hin, damit ich sie nicht mehr direkt im Blickfeld habe. Starre demonstrativ auf den Bildschirm. Nichts lenkt mich ab. Ich bin ein Arbeitstier. Ich bin – „Melodie!“ Verdammt noch mal! Bloß nicht hinsehen. Einfach ignorieren, irgendwann wird sie schon einschlafen. Oder verdunsten. Vielleicht auch verhungern, wenn ich sie nicht füttere. „Nein!“ Kurz, bissig. Bestimmt. Irgendwann muss sie doch verstehen.

Stattdessen schmollt sie wieder. Schnieft demonstrativ. „Hast du mich gar nicht lieb?“, fragt sie betont beleidig. Na ganz toll. Ich kann ja jetzt unmöglich nein sagen. Von dem Gespräch bekomme ich Kopfschmerzen. „Doch“, erwidere ich resigniert. Sie weiß schon, was sie tut. Und sie weiß auch genau, welche Knöpfe sie bei mir drücken muss. „Warum bist du dann so gemein zu mir?“, schmollt sie traurig.

Nur nicht hinsehen. Alles, aber nicht ansehen. Das stachelt sie nur noch weiter an! Beherrsch dich! „Bin ich nicht.“ Als würde ich mit einer Sechsjährigen sprechen. Die können sich auch nicht selbst beschäftigen. Einer Eingebung folgend schalte ich den Fernseher an, auf irgendein Programm, das sie mag. Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie sie sich kurz zu dem aufleuchtenden Bildschirm dreht und dann wieder gelangweilt abwendet. „Sieh doch mal, dieser Comic, den du so magst!“, brumme ich abwesend.

Noch während ich es sage, weiß ich, dass es falsch ist. Comics sind das ja nicht. Und sie besteht penetrant auf den richtigen Ausdruck. Weil Comics und Cartoons nur für Kinder sind. „Das ist ein Anime du Fischkopf!“ Sie wirft wieder etwas nach mir, aber das landet irgendwo auf halber Strecke. Nicht genügend Schwung. Meine Finger fliegen wieder über die Tastatur und ich brumme nur zustimmend. Wenn ich Glück habe, verliert sie sich wieder in einem Monolog über die Vorzüge von Animes. Darüber kann sie wirklich stundenlang reden.

Ich finde sie ja auch gut. Aber diese Besessenheit ist etwas befremdlich. „Und den kenne ich schon!“, fügt sie hinzu. Na toll. Sie streckt den rechten Fuß nach dem Fernseher aus und macht das Gerät einfach aus. Keine Ruhe für die Verdammten – also mich. „Du bist eine ganz gemeine Freundin und das musst du wieder gut machen. Back mir einen Kuchen. Am besten Schokolade!“ Ob ich sie wohl in der Kammer einsperren kann? Oder ob ich sie am Bett anleinen soll? Reden bringt ja nichts, also schweige ich jetzt.

Dumm nur, dass ich das bei ihr nie durchhalten kann. Früher oder später sagt sie etwas so Dummes, dass ich gar nicht anders kann als zu widersprechen. Oder protestieren. Wortlos tippe ich weiter, brumme die Sätze vor mich hin. Monoton. „Das klingt gruselig!“ Plötzlich ist sie direkt vor mir. Ihre linke Hand legt sich auf meinen Laptop, die andere berührt meine Schulter. Sie drückt mich bestimmt mit dem Rücken gegen die Sofalehne, folgt meiner Bewegung. „Hey, ich muss arbeiten, lass das gefälligst!“, fahre ich sie aufbrausend an.

Sie will den Laptop zuklappen, obwohl meine Finger noch immer auf den Tasten sind. Brummt irgendetwas Unverständliches. Gleichzeitig schiebt sie das kleine Gerät von meinen Füßen, will sich selbst auf meinen Schoß setzen. „Du dämliche Arschkatze, verschwinde gefälligst und lass mich arbeiten!“, protestiere ich zornig. Nie wieder Arbeit zuhause, wenn sie da ist! Nie wieder. Das hier ist ja lächerlich! „Du bist gestresst. Und wenn man gestresst ist, soll man sich entspannen“, erinnert sie mich sanft. Ihre dunklen Augen funkeln frech, das Grinsen auf ihren Lippen wird immer breiter. Verruchter. Verführerischer.

Und als sie mir einen flüchtigen Kuss auf die Lippen drückt, vergesse ich den Laptop kurz. Gebe ihr genug Zeit, um mir den PC endgültig weg zu nehmen und ans andere Ende der Couch zu werfen. „Ich hasse dich! Das wirst du sowas von büßen, das verspreche ich dir und-“ Weiche Lippen unterbrechen mich einfach, küssen mich so sanft, dass ich Gänsehaut bekomme. Ich will nicht. Ich muss arbeiten und meine Motivation ist auch so schon am Ende!

Dann fängt Leonie auch noch so an. Wie soll ich da jemals fertig werden? Das hat man eben davon, wenn man sich so eine sture Katze zulegt. Wenn sie sich etwas in den Kopf setzt, dann zieht sie das auch durch, ohne Rücksicht auf Verluste. „Stress ist ganz schlecht für dich! Und ich weiß auch ganz genau, was wir dagegen machen.“ Sanft lächelnd beißt sie in meine Unterlippe, stupst mich mit ihrer Nasenspitze an. Zieht mir dabei ganz langsam den Sweater aus. Ich lasse sie einfach machen, seufze ergeben auf. „Ich hab jetzt echt keine Zeit dafür“, widerspreche ich schwach.

Aber Lust habe ich schon. Große Lust sogar. Schon den ganzen gottverdammten Tag. Kopfschüttelnd bedeutet sie mir, still zu sein. Zieht sich selbst das Oberteil über den Kopf. Legt gleich darauf den Zeigefinger auf meine Lippen. Hauchzart, streichelt liebevoll darüber. Inzwischen sitzt sie rittlings auf mir, nimmt meine Hände in ihre. Dieses Lächeln macht mich fertig. Sie küsst meine Fingerspitzen, meine Knöchel, meinen Handrücken. Sanfte Wärme breitet sich von dort aus, das Kribbeln wandert von meinen Armen bis in den kleinsten Winkel meines Körpers.

Schließlich legt sie meine Hände auf den Stoff ihres BHs. Ich muss schlucken. Sie hat wundervolle Brüste. Weich, perfekt geformt. Perfekte Größe für meine Hände. Schmunzelnd greift sie hinter sich, lässt den Verschluss ihres BHs aufschnappen. Einfach so. Ich kann fühlen, wie die Spannung weicht. Wie er sich um ihren Körper lockert.

Das kleine Kleidungsstück wird nur noch von meinen Händen an ihrer Haut gehalten. Wenn ich jetzt los lasse hat sie nur noch ihren Slip an. Zuhause hat sie nur ganz selten Hosen an. Gerade das mag ich so an ihr. In einer guten Beziehung hat nun einmal keiner die Hosen an. Die stören. Sehnsüchtig seufzend starre ich auf meine Hände. Was habe ich gleich noch mal machen wollen? Arbeit. Ich muss arbeiten. Woran? Was habe ich gerade noch gemacht?

Mein Kopf ist durcheinander. Sie küsst mich wieder. Drückt mich fester gegen die Lehne. Rutscht mit ihrem Becken ganz eng an meines. Leonie schmeckt nach Schokolade. Aber nur ganz schwach. Hauptsächlich schmeckt sie nach Leonie. Leicht, frech, verführerisch. Unbeschreiblich. Ihre vorwitzige Zunge stößt durch meine Lippen, zieht sich sofort wieder zurück. Findet den Weg zurück und zeichnet meinen Mund nach. Nur ganz leicht, ich spüre das angenehme Kribbeln. Es kitzelt fast. Für einen Moment glaube ich, dass zwei Herzen in meinem Brustkorb schlagen.

Mein Körper wird erfüllt mit Sehnsucht. Bereitwillig lasse ich mich in den Kuss fallen, knabbere nun selbst an ihren Lippen. Meine Hände haben angefangen, ihre Brüste zu massieren. Sie halten den Stoff weiter fest, aber die Jüngere stöhnt auch bei der indirekten Berührung. Drückt den Rücken etwas durch und sich mir weiter entgegen. Wir vertiefen den Kuss. Die Klamotten stören wirklich! Ruckartig werfe ich ihren BH neben mich auf die Polster, lasse meinen eigenen folgen.

Ich will sie küssen, doch sie hält mich zurück. Einfach so, drückt gegen meine Schultern und legt den Kopf schief. Ich hasse es, wenn sie das tut. Dunkle Augen gleiten langsam, fast lüstern über meinen entblößten Körper. Ich hasse es, weil ich meine Makel kenne. Aber sie … Sie sieht mich trotzdem mit ganz anderen Augen. Schnurrt zufrieden und küsst mich wieder stürmisch.

Wir landen völlig auf der Couch, ich auf dem Rücken und sie auf mir. Irgendwie miteinander verschmolzen. Heiße, nackte Haut drückt gegen die der anderen, während unsere Hände jeden Millimeter erforschen, den sie erreichen können. Heiseres, atemloses Keuchen erfüllt das sonst so leise Wohnzimmer. Lange Nägel kratzen über meine empfindliche Haut, leise nach Luft schnappend werfe ich den Kopf in den Nacken. Drücke ihn dabei fester in die Polster und unterbreche den Kuss. Mein Körper folgt den erregenden Bewegungen, ich winde mich leicht. Stöhne auf.

Mein Kätzchen und ihre Krallen … Irgendwann wird sie mich damit noch ernsthaft verletzen. Auf meinem Bauch und meinen Brüsten sind noch immer feuerrote Striemen von ihrem letzten Spiel. Aber es macht mich wirklich an, da nehme ich das gern in Kauf. Ihre Hand wandert auf mein Knie, scharfe Krallen fahren über die Innenseite meines Beins höher. Mein Stöhnen wird lauter, übertönt kurz alles andere. Wie sie scharf Luft holt, als ich meine Nägel vor Schreck und Erregung in ihren Rücken grabe. Wie sie schließlich amüsiert schnaubt.

Begierig recke ich mich ihrer Hand entgegen, stöhne und knurre gleichzeitig. Sie küsst meinen Hals, lässt ihre Zunge aufreizend über meine Haut streicheln. Ihr warmer Atem verstärkt die Gänsehaut, ich weiß nicht, ob ich stöhnen oder genussvoll seufzen soll. Leise, geflüsterte Worte treffen auf mein Ohr, mein Körper zittert sofort intensiver. Ich verstehe sie nicht wirklich, wenn sie Spanisch spricht. Aber das muss ich auch nicht. Ich liebe es, wenn sie das tut. Ihre Stimme ändert sich, wird rauer und verführerischer.

Jedes einzelne Wort lässt mir einen heißen Schauer über den Körper jagen. Ich weiß, dass sie zu schüchtern für Dirty Talk ist. Zumindest solange ich sie verstehen kann. Wenn sie wissen würde, dass ich auch einige Wörter kenne, würde sie das nicht mehr tun. Also schweige ich und genieße einfach. Lausche der atemberaubenden Stimme und ihren erregenden Worten. Lecke erhitzt über meine Lippen, stöhne etwas lauter auf. Meine Hände sind auch nicht untätig, sie legen sich bestimmt um ihren süßen Hintern. Gleichzeitig drücke ich mein Bein zwischen ihre, direkt gegen ihren Slip.

Erhitzt stöhnend zuckt sie zusammen, beißt mir beinahe ins Ohr. Nur zu deutlich spüre ich, wie heiß und feucht die Jüngere ist. Sogar durch den dünnen Stoff. Fast sofort fängt ihre Perle an, auf meiner Haut zu pulsieren. Fordernd und hart presst sie sich an mich, keucht erstickt. Sie will sich zusammenreißen. Und als ich anfange mein Becken zu bewegen und mein Bein zwischen ihren zu reiben kratzt sie so stark über meine Beine, dass ich aufschreie.

Scharfer Schmerz breitet sich blitzartig in mir aus, raubt mir für einen Moment den Atem. Ich weiß, dass es blutet. Schon allein, weil sie mich entschuldigend küsst. Ich habe nichts anderes von ihr erwartet. Vielleicht sogar etwas zu sehr provoziert. Heiser flüstert sie eine Entschuldigung, aber das ist mir egal. Ich höre nicht auf. Küsse sie wieder fordernd und bewege mich weiter auf ihr. Ich will viel mehr. Sie spüren, sie hören, schmecken. Alles auf einmal. Wir wirbeln herum, dieses Mal bleibt sie unter mir. Sieht mich aus ihren dunklen Augen lustvoll an.  

Atmet tief durch und reckt mir fordernd ihre wunderschönen Brüste entgegen. Damit kann sie mich wohl zu allem überreden. Ich kann ihr nicht widerstehen. Vorfreudig seufzend beuge ich mich zu ihr. Küsse ihren Hals, fahre gleichzeitig über ihre Hüften. Sinnliche Hüften, ich kann gar nicht anders, als sie immer wieder nachzufahren. Meine Augen verschlingen ihren Körper. Jeden Millimeter, jede noch so kleine Unebenheit. Ich liebe jeden Makel, jede noch so unwichtig wirkende Stelle.

Diese Haut ... Bronzefarben. Zeigt deutlich ihre südländische Herkunft, obwohl sie sich die Haare und Augenbrauen blond färbt. Es passt zu ihr. Kleine, feine Narben an Armen und Beinen zeugen von ihrer wilden Kindheit. Auf Bäume klettern, durch die Gegend streunen, bei Tag und bei Nacht. Eine Katze, durch und durch. Ich kenne alles an ihr. Jedes Muttermal, jeden noch so winzigen Kratzer. Und ich bekomme einfach nicht genug von ihr. Jedes einzelne Mal, das ich sie mustere, bekommt sie Gänsehaut.

Als würde sie mein Blick genauso liebkosen wie es meine Hände tun. Lächelnd betrachte ich die unzähligen Knutschflecken auf ihrem Oberkörper. Ich darf ihr keine sichtbaren verpassen, sonst bekommt sie Ärger in der Arbeit. Aber eigentlich ist es mir egal. Sie kümmert sich auch nicht darum. Fest grabe ich meine Zähne in ihren Hals, spüre wie sie sich unter mir aufbäumt. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn sie schluckt während meine Lippen ihre Kehle umschließen. Befremdlich und gleichzeitig betörend.

Ungeduldig lege ich meine Hände auf ihre nackten Beine, grabe kurz meine Nägel in ihr zartes Fleisch. Knurrend vor Verlangen beiße ich in ihre Schulter, drücke ihre Beine dabei weiter auseinander. Quälend langsam fahren meine Hände über ihre Beine, legen sich bestimmend auf ihren süßen Hintern. Selbst schwer atmend hebe ich sie etwas an, drücke mein Becken aufreizend gegen ihren Slip. Ihre Erregung wächst mit jeder verstreichenden Sekunde, das kann ich nur zu deutlich spüren.

Ihr Körper bäumt sich auf, die Gänsehaut wird intensiver. Ihre Brüste sehen noch schöner aus, wenn sich ihre Haut ändert. Wenn sich ein Schauer darüber legt wie ein Schleier aus perlenden Wassertropfen. Wenn sich mir ihre zarten rosa Nippel voller Begierde ganz steif werden. Verführerisch erheben sie sich vor mir, vervollständigen diesen erregende Anblick. Mit einem Arm umschlinge ich sie, halte sie dicht bei mir. Die andere Hand streichelt so vorsichtig über ihre Haut, dass ich eigentlich nur die feinen Härchen unter den Fingerspitzen fühlen kann.

Aber die junge Frau unter mir drückt den Rücken so fest durch, dass ich fast fürchte sie bricht ihn. Laut keuchend und stöhnend reibt sie sich an meinem Bein, während sie ihre Hand einfach so auf meinen Slip legt. Heiße Lippen fangen meine ein, verschmelzen zu einem leidenschaftlichen Kuss, der mich fast alles vergessen lässt. Hart und fordernd bewegt sie ihre Lippen auf meinen, lässt ihre Zunge unmissverständlich gegen meine flackern. Wieder wird mein eigenes Zittern stärker, gerade als ich mich auf dieses Spiel einlassen will ist sie wieder über mir.

Drückt mich mit ihrem ganzen Gewicht nach unten, während ihre Finger meinen Slip einfach zur Seite schieben und sich völlig auf meinen Kitzler legen. Vor Schreck und Erregung beiße ich der Jüngeren tatsächlich auf die Lippe, aber das scheint sie nicht zu interessieren. Stattdessen vertieft sie den Kuss weiter, vergräbt ihre freie Hand in meinen Haaren. Als sie auch noch anfängt, sanfte Kreise auf meiner Perle zu zeichnen kann ich mich kaum noch auf den Kuss konzentrieren.

Mein gesamter Körper zuckt und zittert unter ihren Berührungen, bereitwillig bewege ich mich gegen ihre Finger. Das läuft ganz falsch! Das soll doch genau anders herum sein! Und trotzdem ist sie es wieder, die mich mit Leichtigkeit in den Wahnsinn treibt. Einfach so. Gierig grabe ich meine Nägel in ihren Rücken, ziehe grobe Linien. Genieße es, wie laut sie gegen meine Lippen stöhnt. Und statt mich wieder zu küssen senkt sie den Kopf, saugt sich an meiner Schulter fest.

Selbst laut stöhnend werfe ich den Kopf in den Nacken, versuche mich zusammen zu reißen. Die Kontrolle zu halten und mich zumindest weiter an ihr zu reiben. Aber ich kann nicht. Erst recht nicht, als ihre Finger plötzlich über mein Geschlecht wandern. Dieses Mal zucke ich fast vor ihr zurück, meine Hände drücken fest gegen die Schultern der Jüngeren. Aber sie gibt mir nicht einmal Gelegenheit zu schreien. Sie küsst mich, erstickt so jeden Laut, der mir entweichen kann.

Und dringt dann mit zwei Fingern in mich ein, ohne Vorwarnung. Ich weiß gar nicht, ob ich gerade vor Schmerz oder Erregung in den Kuss stöhne. Mein Körper bäumt sich so stark auf, dass ich sie beinahe von der Couch werfe. Mit einem leisen, belustigten Schnauben drückt sie mich zurück, leckt unmissverständlich über meine Lippen. Dunkle, verführerische Augen schweben direkt vor meinem Gesicht, versprechen so viel mehr. Leonie hält völlig still, schwer atmend liegt sie über mir und sieht mich einfach nur an.

Mit diesem Ausdruck, bei dem mir ganz mulmig wird. Ich wage nicht, mich zu bewegen. Ich spüre sie auf mir. In mir. Ihre Hitze, die auf mich übergeht und mich durchdringt. Ebenso ihre Finger, wie ich mich immer wieder verlangend um sie zusammen ziehe. Jeder Muskel in meinem Körper zuckt, spannt sich an, um sich gleich darauf wieder zu entspannen. Ich weiß genau, was sie will. Dass ich sie anflehe, weiterzumachen. Niemals. Nicht in diesem Leben.

Und dann bewegt sie ihre Finger. Ganz sanft, beinahe unmerklich. Lässt mich jeden Millimeter genau spüren. Stößt fester und tiefer in mich und hält erneut inne. Hilflos kralle ich mich an ihrem Hals fest, ziehe ihr Gesicht wieder zur mir runter. Und während ich meine Lippen auf ihre presse versuche ich, mich wieder mit ihr zu drehen. Aber ich habe keine Chance gegen sie, sie ist in der denkbar besten Position. Außerdem fehlt mir gerade der Willen, mich ernsthaft gegen sie zu wehren. Jede Faser verlangt nach der blonden Schönheit.

Stattdessen beiße ich fest in ihre Unterlippe und schiebe meine Hand zwischen mein Bein und ihr Geschlecht. Rau stöhnt sie in meinen Mund, den Augenblick nutze ich sofort, um meine Zunge weiter vordringen zu lassen. Ihr Geschmack breitet sich noch intensiver auf meiner Zunge aus, für einen Moment scheint mich ihr Atem zu erfüllen. Zwei Herzen, die im selben Augenblick explodieren. Meines, weil sie endlich anfängt, fester und schneller in mich zu stoßen. Ihres, weil ich meine gesamte Aufmerksamkeit dem wohl empfindlichsten Punkt ihres Körpers schenke.

Vor Lust ist ihre Perle bereits angeschwollen, pulsiert verlangend gegen meine Hand. Umsichtig und frech zugleich nehme ich ihren Kitzler zwischen Daumen und Zeigefinger, kneife zu. Die junge Frau springt mich beinahe an, so hart zuckt ihr Becken gegen mich. Sie unterbricht den Kuss, wirft ihren Kopf in den Nacken und stöhnt auf. Lauter als vorher dieses Mal. Lässt den Kopf beinahe entkräftet gegen meine Schulter sinken und wühlt mit ihrer freien Hand durch meine Haare. Sie krallt sich daran fest, reißt gröber als nötig daran.

Der Schmerz, der durch meinen Körper jagt, lässt meine Perle nur noch intensiver zucken. Genussvoll stemme ich mich etwas gegen diesen Griff, verstärke den süßlichen Schmerz. Leise, gestöhnte Worte treffen auf meine Haut, dringen ganz langsam an mein Ohr. Spanische Worte, denen man die Lust mit jeder Sekunde mehr anhört. Keuchend lasse ich mich zurück in die Polster sinken, fange an, mich sehnsuchtsvoll mit ihren Stößen zu bewegen.

Wie feucht sie doch ist … Und wie sehr ihr Körper zuckt, bei jeder noch so kleinen Berührung von mir. „Fester!“, verlangt sie stöhnend. Beißt bestimmend in meine Schulter. Viel fester, als es nötig gewesen wäre, nur zu gerne komme ich ihrer Bitte nach. Es dauert nicht lange, dann haben wir beide einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Unsere Körper pressen sich begierig an die jeweils andere, während ich meine Beine um ihre Hüften schlinge. Ihr die Möglichkeit biete, noch tiefer in mich einzudringen und meinen Kitzler dabei auf ihrer nackten Haut reiben kann.

Mit jedem ihrer Stöße bewege ich meine Finger fester auf ihrer Perle. Treibe sie immer weiter an. Leonie kommt immer schnell. Manchmal viel zu schnell. So auch jetzt, es dauert nur noch wenige Augenblicke, dann geht schon ein starker Ruck durch sie. Ich kann sehen, wie sich die Muskeln der Jüngeren anspannen. Wie ihre Gänsehaut stärker wird und ein heißer Schauer über ihren Rücken läuft. Ihr Atem stockt und während sie gegen meine Finger kommt bekommt die Jüngere nicht mehr als ein lautes Wimmern heraus.

Ein schöner Ton. Als habe man plötzlich ihre Stimme in Samt eingewickelt. So sanft und lustdurchtränkt, dass mir gleich mehrere Schauer über den Körper laufen. In der Sekunde, in der der Höhepunkt über Leonie zusammen bricht stößt sie ruckartig in mich. So fest, dass mir kurz schwarz vor Augen wird. Dann erstarrt sie komplett. Zuckt nur noch stark mit ihrem Becken und keucht verhalten gegen meine Schulter. Genauso schnell, wie es angefangen hat, hört es wieder auf. Ich lasse von der Jüngeren ab, lege meine Hände einfach in ihren Nacken.

Streichle über die weiche Haut und versuche mich selbst erst einmal wieder zu sammeln. Ich will noch nicht kommen. Ich will dieses Gefühl weiter auskosten. Die kleine, perverse Katze so tief in mir zu spüren, ihr so nah zu sein. Zu spüren, wie ihr Orgasmus ganz langsam abklingt und sie wieder klarer werden lässt. Schließlich küsst sie mich wieder. Zärtlich und verlangend zugleich. Für den Bruchteil einer Sekunde glaube ich, dass sich ihr Geschmack geändert hat. Als ob ich ihre Lust schmecken kann.

Umsichtig bewegt sie sich, platziert sich etwas anders zwischen meinen Beinen. Kniet nun zwischen ihnen, deutlich spüre ich ihre Schenkel auf meinem nackten Hintern. Sie stützt mich etwas, küsst mein Schlüsselbein. Und als sie schließlich anfängt, ihr Becken zu bewegen, weiß ich, warum sie das getan hat. Sie dringt, unterstütz von ihrem eigenen Becken, tiefer und wesentlich kraftvoller in mich.

Ich kann mich nicht mehr länger beherrschen. „Oh fuck!“, entweicht es mir. Das ist zu viel! Zu tief … Sie scheint mich völlig zu erfüllen. Hemmungslos stöhnend kralle ich mich an ihrem Nacken fest, umschlinge sie noch etwas fester mit den Beinen. Und als sie schließlich noch einen weiteren Finger hinzunimmt ist es völlig um mich geschehen. Meine Nägel graben sich fester in ihre Haut, mein Herz scheint zu explodieren.

Der Orgasmus bricht über mir zusammen, so unvermittelt, dass ich meiner Freundin beinahe ins Ohr schreie. Mir bleibt die Luft weg. Für einen Moment glaube ich, mit ihr zu verschmelzen. Ich weiß nicht mehr, wo ich anfange. Wo sie aufhört. Für diesen Augenblick gehört sie völlig zu mir.

Selbst schwer keuchend lässt sie mich wieder auf die Couch sinken, legt sich einfach ganz auf mich. Hält meine Beine weiter gespreizt und bewegt ihre Finger in mir auch nicht. Bleibt einfach nur so liegen. Mein Herz hämmert wie verrückt gegen meinen Brustkorb, mein gesamter Körper ist glühend heiß. Der sanfte Schweißfilm, der sich über meine Haut gelegt hat lässt ihren Atem fast kalt erscheinen. Wortlos legt sie den Kopf auf meinen Brustkorb, auf Höhe meines Herzens. Lauscht nur, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.

Sie sieht zufrieden aus. Atmet einmal tief durch. „Das war besser als Pudding“, brummt sie schmunzelnd. Dumme Katze. Warum wird sie nur nicht fett? Das ist so unfair. Würde ich so viele Süßigkeiten in mich stopfen wie sie es tut, ich würde auseinander gehen wie ein Hefeteig. Dabei ist sie faul. Faul wie es Katzen nun einmal sind. Zärtlich kraule ich ihren Nacken, hebe kurz den Kopf an, um ihr einen kleinen Kuss auf die Haare geben zu können.

„Auch besser als Schokolade?“, will ich belustigt wissen. Das bringt mir einen beinahe schon entsetzten Blick ein. Witzig, wie schnell sich ihre Laune manchmal ändern kann. „Nur nicht übermütig werden!“ Ihre rechte Augenbraue zuckt kurz nach oben, dann brechen wir beide in leises Lachen aus. Sie küsst mich wieder. Richtet sich etwas auf und dringt dabei zufällig wieder etwas tiefer in mich ein. Ich keuche erschrocken auf, quittiere das mit einem leichten Zucken.

Ich kann es spüren. Das schelmische, dreckige Grinsen auf ihren Lippen. Wie sie den Kuss unterbricht. Frech lässt sie die Zunge über meine Lippen gleiten, schnurrt. Oh je. Sieht nicht so aus, als würde ich heute noch zum Arbeiten kommen … Allein bei diesem lüsternen Blick werde ich rot. Dieses Mal schaffe ich es, mit ihr herum zu wirbeln. Bleibe auf ihrem Becken sitzen, lege meine Hände auf ihre nackten Brüste. Macht nichts. Ich kann arbeiten, wenn die Katze endlich eingeschlafen ist.

So ist es mir lieber. Dann ärgert sie mich auch nicht weiter. Ebenfalls leicht grinsend kratze ich mit meinen Nägeln über ihren Oberkörper. Sehe gebannt der Gänsehaut zu, die sich von ihrem Brustkorb über ihre Arme kämpft. Wie sich jedes noch so feine Härchen aufstellt. Leise keuchend schließt sie die Augen wieder, bewegt ihr Becken kurz gegen mich. Sie hat noch immer nicht von mir abgelassen und wieder bewegen sich ihre Finger tiefer in mir. Beinahe wäre mir ein weiteres Stöhnen entwichen.

Ich mag diese Stellung, das kann ich nicht leugnen. Aber ich habe wirklich keine Zeit mehr dafür. „Denk nicht mal daran!“, warnt sie mich sanft. Ihre freie Hand liegt auf meinem Rücken, streichelt hauchzart darüber. Genau über die Stelle, bei der ich fast jedes Mal kraftlos auf sie sinke. Auch dieses Mal zucke ich keuchend vor ihren Fingern weg. Spüre, wie sich vor Erregung jeder Muskel in meinem Körper zusammen zieht. Zufrieden grinsend richtet sie sich wieder auf.

Ich bleibe weiter auf ihrem Schoß sitzen, während sie mich mit dem Oberkörper gegen sich drückt. „Jetzt wird nicht gearbeitet!“ Ich kann sie nicht mal empört ansehen. Nicht, solange ihr Daumen auf meinem Kitzler liegt. Sie bewegt sich nicht, aber die Erregung von eben ist so schnell wieder da, dass ich kaum denken kann. Heiße Lippen legen sich um mein Brustbein. Saugen kurz daran. Nicht lange genug, um mich damit zu markieren, aber der kleine, süßliche Schmerz lässt mich genussvoll zucken.

„Arschkatze!“ Meinen Worten folgt nur leises Lachen. Sie weiß, dass ich es nicht ernst meine. Dieses Mal nicht. Diesmal will ich etwas ganz anderes sagen. Aber ich kann nicht. Nicht, wenn ich eigentlich arbeiten sollte. Hör nicht auf ist nicht gut, wenn ich zu tun habe. Mach weiter. Hör nie auf. „Das hat man davon, wenn man sich mit so dummen Jüngeren einlässt“, sage ich stattdessen. Knurre demonstrativ.

Sie beißt mich in die Brüste, so grob, dass ich vor Schmerz nach Luft schnappe. Brennender Schmerz breitet sich in mir aus, ich muss mir auf die Lippen beißen, damit ich nicht leise aufschreie. „Halt die Klappe!“, befiehlt sie rau. Lächelnd fahre ich mit den Händen über ihre Arme, zu ihrem Nacken. Lasse sie dort für einen Moment liegen. Sie ist wirklich wunderschön. Nicht so püppchenhaft, wie die anderen Mädchen. Sie ist perfekt.

Liebevoll nehme ich ihr Gesicht zwischen die Hände, hebe ihr Kinn etwas an. „Dann küss mich!“, verlange ich heiser. Ihre Mundwinkel werden zu einem frechen Grinsen, mit der freien Hand zieht sie mich etwas enger an sich. Noch bevor ihre Lippen meine erreichen können fange ich an, meine Hüfte zu bewegen. Erst nur auf und ab, um mir die Zeit zu geben, mich wieder an die tiefen Stöße zu gewöhnen. Das ist gerade das, das mich so an dieser Stellung anmacht. Ich bin diejenige, die die Kontrolle hat.

Sie ist nur mein Spielzeug. Gierig vergrabe ich meine Finger in ihren Haaren, ziehe ihren Kopf etwas zurück und küsse sie leidenschaftlich. Sie hält mich einfach nur fest, küsst mich. Streichelt und liebkost meine Haut, während ich das Tempo vorgebe. Bereitwillig presse ich mich fester an sie, spüre, wie mein Körper an ihrem reibt und lege den Kopf in den Nacken. Schließe die Augen.

Die Lust läuft in Wellen durch meinen Körper, lässt mich alles vergessen. Das Gefühl lässt mich beben, die aufkommende Leidenschaft treibt mir die Hitze in die Wangen. Inzwischen widmet sie sich wieder meinen Nippeln, knabbert und saugt abwechselnd an meinen empfindlichen Knospen. Leises Keuchen mischt sich mit dem lauten Schlagen meines Herzens. Meine Bewegungen werden immer ruckartiger, immer schneller.

Inzwischen lasse ich meine Hüften kreisen, spüre deutlich, wie meine Brüste bei jeder Bewegung mit wippen. Ein leises, genussvolles Seufzen entweicht Leonie. Sogar sie stöhnt leise gegen meine Haut. Mein Körper brennt förmlich. Und dieses Mal bin ich es, die furchtbar schnell den Orgasmus spüren kann. Ich kann aufhören. Ich kann still halten und den Höhepunkt etwas hinaus zögern. Die Gefühle noch etwas länger genießen.

Aber es ist zu gut. Zu verlockend. Ich kann einfach nicht stoppen. Im Gegenteil, während sich der Orgasmus langsam anbahnt werde ich immer schneller. Meine Muskeln schließen sich fester um ihre Finger, ich kann spüren, wie ich die Jüngere noch intensiver aufnehme. Alles zieht sich zusammen. Und als ich schließlich komme, stöhne ich unkontrolliert ihren Namen. Presse mich an sie und drücke mein Gesicht so fest gegen ihre Halsbeuge, dass ich sie beinahe beiße.

Als würde ich kurz die Besinnung verlieren. Mein Kopf setzt aus, mein Körper spannt sich an und fühlt sich dennoch an, als würde er erschlaffen. Eine letzte, abgehakte Bewegung, dann sinke ich wirklich in mir zusammen. Sinke in ihre Arme wie aus Butter. Sie schmunzelt, ich kann es direkt fühlen. Ich muss sie nicht einmal ansehen dafür.

Ein liebevoller Kuss streift meine Wange und als sie ihre Finger schließlich zurückzieht knurre ich frustriert. „Hast du denn noch nicht genug?“, neckt sie mich düster. Nein. Wie kann man von ihr genug haben? Wieder werde ich mit dem Rücken in die Polster gedrückt. Sie grinst breiter. Sieht mir wieder in die Augen und hebt ihre Finger langsam an die Lippen. Ich kann sehen, wie feucht ihre Finger auch jetzt noch sind. Erröte leicht.

Frech leckt sie über ihre Fingerspitzen, fängt an, provokant daran zu saugen. Unglaubliche Hitze schießt in meine Wangen. Heiß! „Das … schmeckt wirklich besser als Schokolade.“ Ich muss schwer schlucken. Zarte Küsse treffen auf meinen Hals. Wandern ganz langsam tiefer. Wenn das so weiter geht werde ich diejenige sein, die völlig erschöpft einschläft. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Und trotzdem, mein Körper drängt sich ihr entgegen. Ich recke ihr wieder das Becken entgegen.

„Ich liebe dich“, flüstere ich außer Atem. Lächle leicht. Das wird ein langer Tag. Und eine wirklich lange Nacht.
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