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Perfekte Welt

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Akashi Seijūro Kise Ryōta OC (Own Character)
17.11.2013
22.04.2020
28
42.247
11
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17.11.2013 1.049
 
„Wo ist er?“
Akashi stand mit dem Rücken zur Wand in einer alten Fabrikhalle. Gegenüber von ihm sein Ex – der Drogenbossdealer  Akihito. Und er war sauer, sehr sauer.

Vor 5 Monaten
Die Sonne kitzelte Akashis Gesicht und langsam öffnete er seine Augen. Neben ihm lag Akihito und beobachtete ihn lächelnd. Mürrisch schloss Akashi seine Augen wieder, grummelte etwas vor sich hin und drehte sich auf die andere Seite. „Hee, was soll das? Dreh dich wieder um.“ Akihito beugte sich grinsend über den Körper seines Freundes. „Ach, komm schon, sei nicht so.“, sagte er schmunzelnd und küsste ihn auf die Wange. „Du weißt, dass ich das nicht mag.“, knurrte der Untere. „Ich finde dein Gesicht aber so schön. Du siehst immer so niedlich aus beim Schlafen.“ Der Rothaarige spitze seine Ohren. „Immer?!“ „Upps, das hätte ich wohl nicht sagen dürfen.“, bevor Akashi noch irgendetwas erwidern konnte, presste er seine Lippen gegen den kleinen Morgenmuffel. Mit seiner Zungenspitze strich er sanft gegen Akashis Lippen, um sich Einlass zu erbeten, den sein Gegenüber ihn nur widerwillig ließ. Akihito liebte es ihn zu ärgern, weil er nur zu gut wusste, dass Juro es um alles in der Welt hasste, den Uke zu mimen. Ja, er nannte ihn ‚Juro‘ und damit war er wohl einer der wenigen, wenn nicht der Einzige.
Akashi löste den Kuss und schob seinen Gegenüber leicht weg. Er wischte sich mit dem Handrücken über seinen Mund und sah dann Akihito an. Er war immer wieder fasziniert davon, wie man nach dem Aufstehen so gut aussehen konnte. Er musterte die strahlend grünen Augen, die perfekt liegenden schwarzen Haare und sein schiefes Lächeln. Seine Zähne strahlten in einem hellem weiß. Manchmal war er wirklich neidisch auf seinen hübschen Freund. Aber natürlich würde er das nie zugeben. Niemals. Er selbst fuhr sich nun durch seine verwuschelten Haare und fragte: „Wann sollte das ADI 613 fertig sein? Im August, oder? Wäre es da nicht langsam mal Zeit Ausschau nach einer schönen Testperson zu halten?“, während er sprach, stand er auf und zog seine Klamotten an.
„Ach, weißt du Juro, ich hätte da schon 3 Favoriten. Die Personenbeschreibungen mit Bildern liegen im Büro, wenn du willst können wir sie uns nachher mal anschauen.“ „Warum nicht jetzt gleich?“, misstrauisch zog der rotäugige seine linke Augenbraue hoch, während er an seinem Gürtel fummelte. Jetzt umspielte ein dreckiges Grinsen das Gesicht von dem wohl am meisten gefürchteten Drogenboss. „Weil ich dir jetzt erneut die Sachen vom Leib reiße und dir meinen Schwanz so tief in dein Loch stoße, dass du mich anflehst, damit aufzuhören.“ Akashi verschränkte die Arme. „Vergiss es. Wenn du das sagst klingt das immer so brutal.“ „Och komm schon, Juro Schätzchen. Lass uns nur ein wenig Spaß haben, bevor wir uns wieder in den Drogenmarkt stürzen. Biiiiiittteeeee!“ Akashi senkte den Kopf und schmunzelte kaum sehbar. Er hob seine Hände und knöpfte langsam sein Hemd wieder auf. „Du willst also ein bisschen Spaß? Den kannst du haben.“ Akihito machte große Augen und klatschte vor Freude in die Hände. „Oh, du weißt, was mir gefällt, Babe. Komm zu mir ins Bett, Goldauge.“, rief er vergnügt. Doch sein ‚Goldauge‘ dachte gar nicht daran seinen Gefallen nachzukommen, sondern streifte langsam und sehr erotisch seine Kleidung vom Körper. „Komm endlich. Ich bin schon ganz heiß auf dich.“, hauchte sein Gegenüber nur noch. Akashi kam auf ihn zu und streifte mit seinen Fingern über den erregten Penis des Schwarzhaarigen und wisperte in sein Ohr: „Dann lass uns Spaß haben.“

2 Stunden später standen sie mit 3 weiteren großen Dealern in einem riesigen kalten Raum. Es war März und immer noch Minus 5 Grad Celcius. Die Wände waren weiß und der Boden war mit Parkett ausgestattet. Das Zimmer schmückten ein Konferenztisch mit 10 Stühlen, sowie 3 Bilder an der Wand von berühmten Malern. Es sah genauso aus, wie in anderen Büros. Der einzige Unterschied war, dass sie mit illegalen Substanzen handelten-Drogen.
Auf dem Tisch lagen 3 Bilder von unterschiedlichen Personen. Dazu steckbriefartig die wichtigsten Fakten über Abgebildete. Akashi sah sich die Fotos genau an und erkannte das weltberühmte Model Kise Ryouta wieder. Dieses blonde Haar, was leicht golden schimmerte, die ebenfalls golden gesprenkelte Iris und dieses lebensfrohe Lachen. Nicht zu verachten war der große und gut gebaute Astralkörper. Er schien ganz ohne Makel zu sein. Perfekt. Alles Dinge, die Akashi Seijuuro hasste. Für ihn war Kise ein Kerl, der in einer perfekten Welt geboren war, in der die schlimmste Sache war, wenn man keinen zeitnahen Termin bei seinem Frisör bekam. Wahrscheinlich war er ein behütetes Einzelkind, welches von vorne und hinten nur verwöhnt wurde und für seinen Erfolg in dem Modelbusiness anscheinend gar nicht kämpfen musste. Ganz im Gegensatz zu ihm selbst. Leben bedeutete für ihn jeden Tag kämpfen. Jeden Tag von Neuem den Respekt der anderen zu behalten. Jeden Tag von Neuem hoffen, nicht von jemanden hinterrücks umgebracht zu werden. Jeden Tag von Neuem aufzupassen, nicht von der Polizei erwischt zu werden. Er hasste die Gesellschaft, in der die Armen wie Dreck behandelt wurden und die Reichen immer mehr Geld in den Rachen gesteckt bekamen. Da Kise der Einzige war, den er von den 3 Auswahlpersonen kannte, wählte er ihn. Auch die anderen vier hatten sich für Kise Ryouta entschieden.
„Die Frage ist: Wie bekommen wir ihn dazu, dass er das ADI 613 schluckt? Ich glaube wohl kaum, dass er freiwillig zu uns kommt und mit uns Kaffee trinkt.“ „Natürlich nicht, Kaiba.“, Akihito schüttelte genervt den Kopf, „Ich habe natürlich schon eine Idee, wie wir die Sache angehen. Warum sonst hätten wir 5 Monate vorher mit den Vorbereitungen begonnen? Juro wird mit ihm Kontakt aufnehmen und eine Beziehung zu ihm aufbauen. Diese muss so eng wie möglich sein. Das dauert natürlich. Aus diesem Grund, die 5 Monate. Währenddessen werden heimliche Treffen mit uns abgehalten, bei denen du uns auf den neusten Stand bringst.“, sagte er zu Akashi gewandt. „Nach und nach mischt du ihm eine Schwächungsdroge ins Essen, damit sein Körper nicht komplett unberührt von Drogen bleibt. Wir wollen bei dem Versuch schließlich keinen Toten. Das würde uns nichts bringen und außerdem wäre es lästig seine Leiche zu entsorgen. Was hältst du davon, Juro?“ Der Drogenboss sah ihn erwartungsvoll an. „Ich werde die Aufgabe mit Vergnügen annehmen.“ Mit einem fiesen Grinsen musterte Akashi das Bild von dem Auserwählten.
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