Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Slytherin Pride *Draco Malfoy Lovestory*

von RinaKaeru
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Albus Dumbledore Draco Malfoy Harry Potter Lucius Malfoy Pansy Parkinson
17.11.2013
17.11.2013
1
1.581
 
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
 
17.11.2013 1.581
 
Wie jeden Morgen saß ich mit meiner Mutter am Tisch in unserem Esszimmer, als plötzlich ein Laut ertönte. Es war eine Eule, die vor unserem Fenster saß und mit ihrem Schnabel an die Scheibe klopfte. Meine Mutter drehte sich herum um für sich herauszufinden, was soeben ihre morgendliche Ruhe unterbrochen hatte.
„Na los, worauf wartest du“, wies sie unseren Hauselfen Rigby an, der augenblicklich eine Entschuldigung brabbelte und hektisch das Fenster öffnete.
Die Eule kam herein geflogen und landete direkt vor mir. Ich sah meine Mutter an, denn normalerweise war es doch höchst ungewöhnlich, dass ich Post bekam. Meist war sie für meinen Vater. Doch meine Mutter beäugte kritisch die Eule und sagte: „Jetzt mach ihn schon auf.
Wahrscheinlich ist das endlich der Brief der Schule.“
Ich zog die Augenbrauen hoch. Schon seit ein paar Wochen wartete ich auf einen Brief von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Obwohl von Anfang an klar war, dass ich einen bekommen würde. Immerhin entstammte ich einer relativ einflussreichen und reinblütigen Zaubererfamilie. Also nahm ich der Eule den Brief aus dem Schnabel, öffnete ihn flink und las ihn schnell durch.

          
HOGWARTS-SCHULE FÜR HEXEREI UND ZAUBEREI

                    Schulleiter: Albus Dumbledore
               (Orden der Merlin, Erster Klasse, Großz., Hexenmst.
Ganz hohes Tier, Internationale Vereinig. d. Zauberer)

Sehr geehrte Ms. Blair,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der
Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen 
sind. Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten Bücher 
und Ausrüstungsgegenstände.
Das Schuljahr beginnt am 1. September. Wie erwarten Ihre 
Eule spätestens am 31. Juli.

Mit freundlichen Grüßen 

Minerva McGonagall
Stellvertretende Schulleiterin



Ich grinste selbstzufrieden, packte den Brief zurück in den Umschlag und reichte ihn meiner Mutter. Sie besah sich lediglich den Absender und lächelte zufrieden.
„Ich werde augenblicklich eine Eule schicken lassen“, verkündete sie und nahm ihr Frühstück wieder auf. Ebenfalls sehr zufrieden blickte ich noch einmal auf den Umschlag und stand auf um mich für den weiteren Tag fertig zu machen.


Ich sah mich um. Natürlich war ich schon einmal in der Winkelgasse gewesen, doch es war trotzdem ein beeindruckender Ort. Zahlreiche Menschen wuselten durch die Straße, bestaunten die Schaufenster und besorgten die Schulsachen für ihre Kinder. Die Liste war ziemlich lang. Schuluniformen, Bücher, Kessel... Mein Vater sah das anscheinend ähnlich wie ich, denn bevor ich etwas sagen konnte, wies er meine Mutter an: „Amelia. Geh' du schon einmal Catherine's Bücher besorgen. Ich werde mich um ihren Zauberstab kümmern.“
Ich war begeistert. Endlich würde ich einen echten Zauberstab bekommen!

Mein Vater führte mich in einen kleinen Laden, in dem ein seltsam aussehender, älterer Mann begann in hohen Regalen herumzuwühlen. Mit hochgezogener Augenbraue sah ich meinen Vater an, doch dieser beachtete mich gar nicht großartig und wandte sich dem kleinen, weißhaarigen Mann zu.
„Mr. Ollivander? Meine Tochter benötigt einen Zauberstab“, sagte er und beäugte kritisch die staubige Theke.
Mr. Ollivander, aufgeschreckt von der Stimme meines Vaters, kam augenblicklich auf mich zu und begutachtete mich von oben bis unten. „Ah, die kleine Miss Blair!“ Er zog ein langes, silbernes Maßband aus der Tasche. „Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie Rechtshänder sind?“
„Ja, das bin ich“, antwortete ich und mit ein paar schnellen, geübten Handgriffen maß er meinen Arm von der Schulter, bis zu meinen Fingerspitzen. Während das Maßband unabhängig die seltsamsten Dinge ausmaß, beispielsweise den Abstand zwischen meinen Augen, schien Ollivander einen Moment nachzudenken und griff dann in ein Regal, zog verschiedene Stäbe heraus, musterte sie und steckte sie unter Kopfschütteln wieder zurück.
Ich schürzte die Lippen. Das dauerte ja eine Ewigkeit. Gelangweilt begann ich mich ein wenig umzusehen. Ich durchforstete die staubigen Regale, bis ich plötzlich vor einem stehen blieb. Ich wusste auch nicht genau weshalb ich dies tat, doch ich griff hinein und zog einen der Stäbe heraus.
„Ah, an diesen habe ich als nächstes gedacht!“, erschreckte mich die Stimme von Mr. Ollivander, der plötzlich hinter mir aufgetaucht war.
„Wie Sie vielleicht wissen suchen nicht Sie sich ihren Zauberstab aus. Ihrer Zauberstab sucht Sie aus!“
‚Was eine poetische Meisterleistung‘, dachte ich spöttisch, ‚Dafür hat er bestimmt Jahre gebraucht.‘

Er nahm mir die Schachtel aus der Hand und zog einen Stab heraus mit einem breiten Griff, durch eine Verbreiterung des Holzes abgetrennt vom Rest des Zauberstabs.
„Das Holz der Tanne, mit einem Kern aus Einhornhaar. Elf-Dreiviertel Zoll, unbiegsam.“
Ich nahm ihm den Zauberstab aus der Hand und verspürte augenblicklich eine Art Wärme, die von ihm auszugehen schien.
„Schwingen Sie ihn, schwingen Sie ihn“, wies mich Mr Ollivander an und genau das tat ich.
Ich wedelte ein paar Mal mit ihm herum und silberne und rote Funken sprühten aus seiner Spitze.
„Gut, gut! Sehr gut! Sieht aus als hätte Ihr Stab Sie gefunden, Miss Blair“, rief er begeistert auf.
Ich lächelte ihn schwach an, er kam mir geistig leicht verwirrt vor, und gab ihm den Stab zurück. Ollivander legte ihn zurück in die Schachtel, mein Vater bezahlte ihn mit ein paar Galleonen und wir traten wieder auf die Straße.
„Das wäre wenigsten erledigt“, sagte mein Vater, mehr zu sich selbst als zu mir. „Deine Mutter sollte inzwischen auch deine Bücher besorgt haben.“
„Jetzt brauche ich nur noch eine Uniform“, las ich von der Liste ab und schaute die Straße herunter, nach einem passenden Laden.
„Komm“, wies mich mein Vater an und ich folgte ihm. Währenddessen schaute ich mich um. Wir kamen an Läden mit Besen und dem entsprechenden Zubehör, Buch-und Tierhandlungen vorbei, bis wir vor einem Schneider stehen blieben. Auf einem großen Schild über der Eingangstür stand Madam Malkins Anzüge für alle Gelegenheiten.
„Deine Mutter wird dich gleich hier abholen. Ich habe noch etwas im Ministerium zu tun“, sagte mein Vater und drehte sich um. Ich sah ihm noch kurz nach, bevor ich die Tür des Ladens öffnete. Doch ehe ich auch nur einen Fuß hineinsetzen konnte, stellte sich mir ein hellblonder Junge, etwa in meinem Alter, in den Weg. Er musterte mich einen Moment und schob sich dann, ohne ein weiteres Wort, an mir vorbei durch die Tür.
Irgendwo hatte ich ihn schon einmal gesehen, da war ich mir sicher. Ich konnte mich nur nicht mehr daran erinnern wann, oder wo.
Ich zuckte mit den Schultern und betrat den Laden. Wenn ich es vergessen hatte, würde es so wichtig nicht gewesen sein.
Kaum war ich eingetreten, blickte eine ältere Frau auf und winkte mich zu sich. Sie war ein wenig kräftig, wirkte aber recht freundlich und war von Kopf bis Fuß in Lila gekleidet.
„Auch Hogwarts“, fragte sie beiläufig und ließ ein paar Nadeln eine abgesteckte Robe nähen. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass sie mit der Arbeit der Nadeln zufrieden war, wandte sie sich mir zu und wuselte nun, mit einem Maßband, um mich herum. Meine Güte, die hätte sich mit diesem seltsamen Zauberstabhändler zusammen tun können, dachte ich entnervt, als sie mir einen Umhang über den Kopf zog und begann diesen ebenfalls fein säuberlich mit ein paar Nadeln abzustecken.
Ich sah mich etwas in dem Laden um. Überall hingen Schuluniformen, die von Nadeln und Garn eigenständig bearbeitet wurden. Eine andere Hexe ordnete ein paar Roben nach Größe und Schule.  Nachdem ich mich ein wenig umgesehen hatte und mir allmählich langweilig wurde, betrat endlich meine Mutter den Laden und nickte mir zu.
Madam Malkins lächelte sie freundlich an und Mutter grüßte sie, allerdings mehr des Anstands halber.
„Ich habe alle restlichen Sachen besorgt“, teilte sie mir, mit einem letzten Blick auf die Liste, mit. „Wir müssen uns ein wenig beeilen. Wir haben heute Abend noch wichtige Gäste.“
Sie sprach mit einem drängenden Tonfall, der wohl eher an Madam Malkins als an mich gerichtet war, die daraufhin noch schnell ein paar Nadeln absteckte und zufrieden nickte.
„So, das wär's, meine Liebe!“, verkündete sie und warf einen nervösen Seitenblick zu meiner Mutter, die ebenfalls zufriedengestellt schien. Jedenfalls für's Erste.

„Wer kommt denn nun heute Abend“, fragte ich zum Wiederholten mal, als wir wieder in unserem Anwesen angekommen waren. Doch meine Mutter ignorierte mich strikt weiter und hatte sich schon dem Hauselfen zugewandt um ihm Anweisungen darüber zu geben, was er wann, wo und wie zu erledigen hatte.
„Mutter...“, begann ich erneut, doch sie unterbrach mich. „Los, geh hoch und zieh dir etwas anständiges an. Wenn du die Malfoys so begrüßt, blamierst du deinen Vater noch mehr als ohnehin schon! Du weißt wie viel von dieser Verbindung abhängt.“ Sie schob mich die Treppe hoch.
Ach, wie liebevoll sie doch manchmal war.
Doch unabhängig davon, irgendetwas sagte mir der Name 'Malfoy'. Höchstwahrscheinlich waren sie schon einmal hier gewesen. Ich konnte mir eben auch nicht alle Leute merken, die bei uns hin und wieder ein- und ausgingen.
Deshalb wusste ich auch wie wichtig es für meinen Vater war gut dazustehen. Also ging ich in mein Zimmer, warf meine schmutzigen Klamotten in den Wäschekorb und zog mir einen dunkelgrünen Rock und eine schwarze Bluse an.

Ich wartete in meinem Zimmer, bis jemand an meiner Tür klopfte. Seufzend stand ich auf und öffnete. Rigby starrte mich aus seinen großen Augen an und verbeugte sich.
„Herrin, ihr Vater wünscht, dass sie herunter kommen.“
Ich nickte, setzte mein schönstes Lächeln auf und trat die Treppe hinunter um mich neben meinen Vater zu positionieren.
Kurze Zeit später hörten wir Schritte auf die Türe zukommen und mein Vater wies Rigby mit einer schnellen Handbewegung an die Türe zu öffnen.
Meine Mutter und ich lächelten starr unseren Gästen zu, während Vater mit ausgestreckter Hand auf die Familie in der Tür zu ging.
„Lucius! Herzlich Willkommen!“
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast