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Saving me

von Andoblade
GeschichteMystery / P16 / Gen
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
16.11.2013
23.11.2013
17
24.480
1
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16.11.2013 1.643
 
Einige Stunden Zuvor
Es war dunkel um ihn herum, doch er hörte eine Stimme immer wieder in seinem Kopf. War er verrückt geworden? Er öffnete die Augen und seufzte. Er war eingeschlafen gewesen. „Wieso?“, murmelte der junge Mann mit den braunen Haaren. Er stand vom Bett auf und sah sich in dem Motel Zimmer um und ging dann ins Bad um sich sein Gesicht etwas nass zu machen. Dann sah er in den Spiegel und betrachtete sich. Seine Haare waren nicht mehr ganz so gut gemacht wie bevor er sich hingelegt hatte, aber das schien ihm egal zu sein. Er schüttelte mit dem Kopf und zog sein Smartphone aus der Tasche und blickte auf das Display. Eine SMS von Hirnloser Zombie. Er musste Lachen, da er seinen besten Freund so dort eingetragen hatte. „Was will Kazu nur wieder?“, murmelte er langsam vor sich hin. Er las die Nachricht leise vor: „Ryo….Mann hier ist nichts….ich werd heut Abend zurück sein. Bis dahin stell nichts Verrücktes an“
Ryo musste lachen. Er und Verrückte Sachen machen? Verrückt war sein zweiter Vorname geworden, seitdem er und Kazu auf der Jagd waren. Er verließ das Bad und griff nach seiner Lederjacke, zog sich diese über und verließ das Motel Zimmer. Draußen sah er sich um. Sein Wagen war nicht da, da Kazu ihn genommen hatte um etwas zu checken. Also musste Ryo laufen. Er überlegt wo er hinsollte. Er hörte seinen Magen knurren und grinste. Er beschloss erst mal zu dem nächsten Fastfood Restaurant zu laufen um etwas zu Essen. Auf dem Weg sah er viele Menschen, aber das interessierte ihn kaum noch, da er das schon kannte. Er war ja fast jede Woche in einer anderen Stadt. Ihm fiel dann ein Laden auf in den er gehen wollte um zu Essen.

Bevor er eintreten konnte kam ein Mädchen mit braunen Mittellangen Haaren und zwei gelben Haarspangen aus dem Laden gelaufen. Sie hatte eine Gitarrentasche auf dem Rücken, was Ryo toll fand, da er selbst mal Bass spielen wollte, aber das konnte er nicht, da er nie die Zeit dafür fand und nun nicht mehr finden würde. Er wusste, dass seine Cousine Bass spielte und sie auch in dieser Stadt wohnte, aber er wollte nicht, dass sie mit in das alles hineingezogen würde. Er betrat das Restaurant und sah sich um. Er hatte seine Cousine mehrere Jahre nicht mehr gesehen, deswegen erkannte er sie nicht, denn sie saß dort an einem Tisch mit ihren Freundinnen. Er ging an die Theke und bestellte sich etwas und das Mädchen, welches Hellblonde Haare hatte strahlte ihn an, machte ihre Arbeit und Ryo setzte sich auf einen Platz nicht unweit von den drei Mädchen entfernt. Nun konnte er, wenn er wollte sie sogar belauschen, doch das war nicht seine Art. Er würde sowas nur während eines Jobs tun und den hatten er und Kazu gar nicht. „Aua…Mio“, kam es laut von einem der Mädchen an dem Tisch. Mio? Ryo musste überlegen. War das der Name seiner Cousine gewesen? Er blickte kurz rüber und sah wie sich das Mädchen, welches gerade so laut gewesen war eine Beule auf dem Kopf rieb und schüttelte nur den Kopf. Sie gefiel ihm, doch er empfand es heute für nicht klug sich an Mädchen ranzumachen, da Kazu eh immer seinen Senf dazu geben musste und dann fiel sein Blick auf die anderen beiden Mädchen. Das eine war etwas kleiner und hatte schwarzes Haar, welches sie mit zwei kleineren Zöpfen an den Seiten trug. Neben ihr war eine weitere Gitarrentasche, was Ryo so interpretierte, dass das Mädchen von eben zu der Gruppe gehört hatte. Dann sah er das letzte Mädchen an. Es war etwas größer und hatte ebenfalls schwarze Haare, aber sie trug sie lang und offen. Sie schien etwas genervt zu sein. Neben ihr stand eine weitere Gitarrentasche. Dann bemerkte er, dass das erste Mädchen, welches eine Beule hatte bemerkte, dass er rüber sah.
„Hey Mio schau mal er guckt rüber“, sagte diese schnell und Mio blickte kurz rüber und stockte. Als sie ihn sah musste sie überlegen. Ryo erkannte sie und hoffte, dass sie es nicht tat. Es war Mio Akiyama. Seine Cousine. Er drehte sich weg und aß sein Essen schnell auf. Mio wiederrum starrte weiter zu ihm, was das Mädchen mit dem Haar reif schnell auffiel. „Mio hat sich verknallt“, hörte Ryo sie sagen und grinste kurz. Eher hatte sie ihn erkannt und das war nicht gut. „Ach halt doch die Klappe Ritsu“, murmelte Mio gerade noch so laut, dass Ryo es hörte. „Was ist es denn Mio-Senpai?“, fragte nun die kleinste der drei. „Ach ich glaube…..“, fing sie an, doch dann brach sie mitten im Satz ab. Ryo glaubte, dass Mio ihn erkannt hatte. Er war froh, dass er nun fertig mit dem Essen war. Er stand auf und wollte das Tablett wegbringen als plötzlich Mio vor ihm stand. Sie war ein ganzes Stück kleiner als er, aber das war schon immer so. Er war nun mal auch drei Jahre älter gewesen. „Ent…schuldigung….Ryo?“, fragte sie leise. „Wie? Tut mir leid. Du musst mich verwechseln kleine“, sagte er gedankenverloren und ging los, was Mio sehr verwirrte. Ryo hat sich selbst auffliegen lassen. Er hatte sie immer kleine genannt als sie sich mal zwischendurch gesehen hatten. Ryo versuchte sich nichts anmerken zu lassen, da er nun selbst auch merkte, was er getan hatte. Er verließ das Restaurant und war schon fast weg als er erneut einen Blick durch das Fenster warf. Mio war rot geworden und starrte ihn weiter an. Das war immer so als er sie kleine nannte. Sie hatte es also bemerkt. Ryo lief schnell zurück zu dem Motel, wo er sich aufs Bett fallen ließ und die Augen schloss. Wieder hörte er die Stimme. „Baka! Hilf mir….“, kam es leicht verzweifelt immer wieder in seinen Kopf.

Mio stand gute zehn Minuten wie angewurzelt dort. Dann bemerkte sie, dass das blonde Mädchen von der Theke bei ihr stand und sie versuchte wieder zur Besinnung zu bekommen. „Mio-chan. Sag doch was ist los?“, hörte Mio das Mädchen sagen. „Ähm…ich kannte ihn und….“, ihre Stimme brach ab, als sie es erzählen wollte und die kleinste machte einen besorgten Gesichtsausdruck. „Ritsu-senpai. Was meint Mio mit sie würde ihn kennen?“, fragte sie schnell. „Was weiß ich….ich kann immer noch nicht Hellsehen Azusa.“, sagte Ritsu leise und betrachtete Mio neugierig. Woher kannte Mio diesen Jungen? Das fragten sich nun alle drei. „Setz dich erstmal und beruhige dich Mio-chan“, sagte das blonde Mädchen und brachte die drei zu ihren Plätzen. „Danke Mugi. Musst du nicht arbeiten oder geht das klar, dass du uns hilfst?“, fragte Ritsu dann langsam und sah das blonde Mädchen an. „Alles ist gut. Meine Schicht ist sowieso vorüber“, erklärte diese dann schnell und sah wieder zu Mio. „Kannst du uns das weiter erklären Mio?“, fragte dann die Braunhaarige und sah sie lange an. „Also…er…er…ist mein Cousin“, sagte sie stotternd. „Dein Cousin ist echt Heiß Mio“, grinste Ritsu und schien ihn sich vorzustellen. Nun hallte ein Schlag im Ganzen Restaurant wieder und ein Handabdruck zierte Ritsu’s Wange. „Au…Wofür?“, wollte Ritsu verwirrt wissen. „Du hast wieder mal ein zu loses Mundwerk gehabt Ritsu-senpai. Das wird’s sein“, erkläre Azusa schnell, während Mio die Arme verschränkte und wegsah. „Jetzt sei nicht gleich beleidigt. Das war nicht böse gemeint.“, murmelte Ritsu entschuldigend. „Dein Cousin also…und wieso ist er so schnell weg gewesen?“, fragte Mugi sanft. „Weiß nicht. Er sagte es sei eine Verwechslung, doch dann hat er sich selbst verraten. Er hat kleine gesagt….das tut er immer“, erklärte Mio knallrot und immer noch wegsehend. „Wo ist Yui eigentlich hin?“, fragte Mugi schnell um das Thema zu wechseln. „Yui-senpai sagte sie würde nochmal zur Schule müssen, da sie dort etwas vergessen hatte.“, erkläre Azusa der Blonden schnell. „Ah verstehe“, nickte Mugi dankend. Mio stand plötzlich auf und sah die drei an. „Ich geh nach Hause!“, sagte sie ernst. „Was? Warte…“, fing Ritsu an. „Nein ich will wissen was da los war“, sagte Mio kurz angebunden, nahm ihre Schultasche und ihren Bass und verließ das Restaurant. „Und weg ist sie“, murmelte Ritsu etwas traurig und sah zu den anderen beiden.
Mio lief schnellen Schrittes nach Hause, da sie vielleicht dort eine Antwort bekommen könnte. Zuhause angekommen tauschte Mio erst mal ihre Schuhe gegen Hausschuhe und lief direkt in die Küche, in der sich ihre Mutter aufhielt. „Mama. Kann ich dich was fragen?“, fing Mio an. „Aber sicher doch. Was ist denn?“, wollte ihre Mutter wissen. „Nun also ich habe heute Ryo getroffen, doch er sagte es sei eine Verwechslung. Weißt du zufällig was los sein könnte?“, fragte sie und neugierig. „Ryo. Von ihm hab ich schon Jahre nichts mehr gehört. Also nein tut mir leid. Ich weiß nicht was los ist“, sagte Mio’s Mutter schnell. „Oh okay. Danke trotzdem. Ich bin dann mal in meinem Zimmer“, sagte Mio und ging langsam und niedergeschlagen in ihr Zimmer. Ihr Cousin war immer so nett zu ihr und hatte ihr oft geholfen. Wie konnte es sein, dass er so tat als würde er sie nicht kennen? Was war in den letzten Jahren vorgefallen? Mio fragte sich diese Sachen, setzte ihre Kopfhörer auf und legte sich aufs Bett. Sie Starrte an die Decke und dachte drüber nach wieso Ryo so geworden war als plötzlich nach etwa einer Stunde ihr Handy vibrierte. Sie sah auf das Display und sah, dass sie eine SMS von Ritsu bekommen hatte. Eigentlich wollte sie so gar nicht wissen was darin stand, doch sie öffnete die SMS. „Hey Mio. Tut mir leid, dass ich das gesagt habe, aber ich finde ihn wirklich attraktiv…ich hoffe du bist nicht mehr sauer.“, las sie lautlos und schüttelte den Kopf. „Schon vergessen“, schrieb sie nur zurück und legte ihr Handy weg.
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