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Saving me

von Andoblade
GeschichteMystery / P16 / Gen
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
16.11.2013
23.11.2013
17
24.480
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16.11.2013 1.444
 
Es war Neumond und dementsprechend Dunkel. Sechs Monate waren seit dem Job ins Land gezogen und der Braunhaarige Junge stand erneut einem Mädchen gegenüber. „Beenden wir es ein für alle Mal!“, sagte der Junge ernst. „Ach Kazu, Schätzchen. Das klingt so als wolltest du Schluss machen“, lachte das Mädchen und ihre Augen färbten sich schwarz. Kazu musste lachen. „Tja…dann sag ichs so. Wir sind durch! Ende Gelände!“, sagte er ernst und machte eine schnelle Bewegung auf das Mädchen zu. Nun hielt er ihr ein Messer an die Kehle. „Ach willst du mich mit diesem Zahnstocher etwa piksen?“, fragte das Mädchen belustigt. „Weißt du überhaupt was ich hier in dem Händen halte?“, fragte Kazu leise und grinste. Er trat die Utensilien zur Dämonenbeschwörung, die vor ihm auf dem Boden lagen zur Seite. „Ich meiner Teufelsfalle hast du keine Macht!“, fügte er noch hinzu. „Nein was hast du denn da?“, fragte sie und wirkte total gelassen.

„Es ist ein Dämonenmesser, welches von Kurden hergestellt wurde. Kennst du so etwas?“, fragte Kazu und wusste, dass es den Dämon in der Hand hatte. „Nein nie gehört“, sagte der Dämon gleichgültig. Kazu lachte kurz. „Ich könnte es dir ja verführen, doch leider habe ich weder die Zeit, noch die Lust dazu“, sagte er nun ernst. „Lass dir einfach gesagt sein, dass du es nicht überleben wirst“, fügte er noch hinzu. „Ach und das soll ich glauben?“, kam es ungläubig von dem Dämon. „Glaub es mir ruhig. Und jetzt will ich ein paar Antworten!“, verlangte der Braunhaarige. „Als ob ich dir irgendwas verraten würde“, murmelte sie nur genervt. „Okay machen wir das anders….“, sagte Kazu leise und griff nach eine Flasche, die er am Gürtel befestigt hatte. Er ließ das Wasser dieser Flasche langsam über die Haut des Mädchens laufen. Es fing an zu qualmen und der Dämon schrie wie am Spieß. „Weihwasser. Du leidest und der Körper bleibt verschont“, erklärte er kurz mit einem grinsen im Gesicht.

„Ich werde dir gar nichts verraten“, schrie der Dämon. „Da hab ich anderes gehört“, murmelte der Braunhaarige langsam und sah sich um. „Wer hat das sagen da unten?“, fragte er dann nach einigen Sekunden. „Da Luzifer ja von den Winchesters wieder in den Käfig gezwungen wurde ist nun mein Boss da und hat den Laden übernommen“, gab der Dämon zu. „Dein Boss? Drück dich klarer aus!“, sagte Kazu und lies erneut etwas Wasser über das Mädchen laufen, welches dadurch erneut schrie. „Ich red ja schon….Er heißt Crowley und ist vom Kreuzungsdämon zum König der Hölle geworden“, sagte das Mädchen schnell. „Und wieso Boss?“, harkte Kazu direkt nach. „Ich bin eigentlich auch nur eine kleine Kreuzungsdämonen….Zufrieden?“, fragte das Mädchen total fertig. „Ach nein…du hast Deals abgeschlossen? Interessant…“, murmelte Kazu leise und sah sie weiterhin an. Er griff in ihr feuerrotes Haar, zog sie etwas daran und legte ihr das Messer an die Kehle. „Das wagst du nicht“, sagte sie schnell und die Angst war in ihrer Stimmt zu hören. „Ach nein?“, sagte er langsam und stach zu. Im inneren den Körpers blitzte es etwas und der Körper fiel zu Boden, der Dämon im inneren getötet. Kazu seufzte kurz. Er musste das Unschuldige Mädchen töten, das von dem Dämon übernommen wurde, aber anderweitig gab es keine Möglichkeit für ihn.

Mio lag in ihrem Bett. Es war sehr spät, doch sie konnte nicht schlafen. Sie hatte wieder mal ein ungutes Gefühl, welches sie nicht einschlafen ließ. Die Schwarzhaarige wusste von Kazu’s Plan und war sehr beunruhigt gewesen. Kazu wollte Antworten und endlich diesen Dämonen Töten. War das eine gute Idee gewesen? Sie seufzte kurz. Plötzlich wurde das Licht angemacht und an der Tür stand Ritsu. „Was ist denn?“, fragte Mio schnell, da sie sich Sorgen machte. Ritsu wirkte ziemlich geknickt und traurig. „Kann ich mit dir reden?“, fragte diese und war total aufgelöst. „Aber natürlich“, sagte Mio und setzte sich auf, damit Ritsu sich zu ihr setzen konnte. Ritsu stapfte langsamen Schrittes auf das Bett zu. Sie hatte geweint, dass konnt Mio ihr nun ansehen. „Ist es wegen Ryo?“, fragte die Schwarzhaarige schnell und Ritsu nickte nur. Erneut liefen Tränen über ihre Wangen. „Mir geht’s deswegen auch mies“, flüsterte Mio und blickte zu Boden. Nun setzte Ritsu sich zu ihr und beide starrten den Boden an. Es war eine sehr gedrückte Stimmung. Beide Schwiegen.

Kazu hatte die Lagerhalle, in der er den Dämon gerufen hatte so hinterlassen, wie er sie vorgefunden hatte. Er öffnete langsam den Kofferraum und legte das Messer zu den anderen Waffen. Er schloss den Kofferraum und betrachtete das Auto. Ryo’s Auto, welches er nun nutzte um zu Jagen. Er blickte auf den Schlüssel, schwieg und blieb einfach ein paar Sekunden in der kalten Nacht stehen. Es fing an zu Regnen. Kazu sah in den Dunklen Himmel und der Regen wurde immer heftiger. Der Braunhaarige stand noch einige Minuten in dem starken Regen, dann seufze er und stieg ein. Er drehte die Anlage auf laut und fuhr los. Er fuhr durch die Nacht und selbst außerhalb des Wagens war das Lied When I’m Gone von Simple Plan noch laut und deutlich zu hören.

Morgens kam der Braunhaarige dann an wo er hinwollte. Er hielt an und stieg aus. Es regnete immer noch in Strömen, er sah das Haus an und ging langsam darauf zu. Als er ankam las er was auf dem Namenschild des Hauses war. "Akiyama/Tainaka", las er leise und nickte. Er war genau da wo er hinwollte. Er klingelte kurz und nach einigen Sekunden wurde die Tür von einer ziemlich Niedergeschlagenen Ritsu geöffnet. „Oh hallo…“, murmelte diese nur und ließ Kazu ins Haus kommen. „Alles okay bei euch?“, fragte er dann langsam und das Schwarzhaarige Mädchen fiel ihm um den Hals. „Ich glaub das heißt für dich ein ja Mio“, flüsterte er dann und sein Blick war immer noch auf Ritsu gerichtet, die ganz und gar nicht okay aussah.

„Es ist wegen ihm oder?“, fragte der Braunhaarige nach einer Weile und Mio nickte. „Sie ist immer noch nicht drüber hinweg“, flüsterte Mio und wirkte selbst sehr traurig. „Nun das Ganze ist ja auch nicht einfach. Für keinen von uns“, murmelte Kazu leise. „Du hast recht….“, murmelte Mio. Ritsu war in ihrem Zimmer verschwunden und die beiden wussten, dass sie wohl wieder weinte. Ritsu hatte nie in ihrem Leben so viel geweint wie in den letzten sechs Monaten. Es hatte sie am schlimmsten getroffen und die beiden verstanden es auch nur zu gut, weswegen sie Ritsu zwar halfen, aber nicht unter Druck setzten, damit diese sich wieder erholte von allem was passiert war. Ritsu und Mio wohnten nicht mehr in der Wohnung, in der Sie gewohnt hatten als sie noch ihr Studium mit ihren Freundinnen Tsumugi, Yui und Asuza. Sie wohnten abseits der Stadt und hatten kaum noch Kontakt zu ihnen. Es war das Beste für die drei. Niemand würde wollen, dass die drei nun auch mit in all dies gezogen wurden.

Es verging einige Zeit, bis Mio sich dazu durchdrang den Braunhaarigen auf die letzte Nacht anzusprechen. „Also…ähm…hattest du Erfolg?“, fragte sie leise. Er nickte nur kurz. „Nur Schade um das unschuldige Mädchen, von dem Besitz ergriffen wurde“, sagte er leise und schluckte. „Der Dämon ist nun also Tod ja?“, fragte Mio und lehnte sich an dem größeren an. Dieser legte seinen Arm um sie und drückte sie leicht an sie. „Ja…endlich ist das ganze vorbei“, sagte er leise. „Und was hast du rausgefunden“, kam es nun aus der Küche gerufen. Die zwei hatten gar nicht gemerkt, dass Ritsu aus ihrem Zimmer gekommen war. „Nun sie war ein Kreuzungsdämon, solche, die Deals abschließen. Dann weiß ich, dass ein Gewisser Dämon, namens Crowley nun die Hölle befehligt, da wohl irgendwelche Jäger Luzifer in seinen Käfig gesperrt haben“, erklärte er dann etwas lauter, damit auch Ritsu ihn hören konnte. „Deal?“, kam es nun von Ritsu, die langsam aus der Küche kam. „Was genau ist das?“, fragte sie leise. „Dämonen können dir einen Wunsch erfüllen, aber du bezahlst teuer damit. Du bezahlst mit deiner Seele und je nachdem wie lange dir der Dämon gibt hast du noch eine bestimmte Zeit zu leben und dann holt dich der Höllenhund“, sagte Mio schnell. „Woher weißt du das?“, wollte Kazu wissen. „Nun nachdem das hier nun mein Leben ist habe ich mich ein kleines bisschen Informiert“, sagte Mio leise. „Ein Deal also…“, murmelte Ritsu und verschwand in ihrem Zimmer.

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So hier Endet "Saving me" also....bisschen fies vielleicht, aber Sorry
Freut euch lieber auf Teil 2 "Never Surrender"
Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lest den zweiten Teil um zu wissen wie es weiter geht. ;)
 
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