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Saving me

von Andoblade
GeschichteMystery / P16 / Gen
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
16.11.2013
23.11.2013
17
24.480
1
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Dieses Kapitel
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16.11.2013 1.550
 
Kazu hatte rechtzeitig aufgelegt, denn Ryo verließ nun das Haus und blickte ihn lange an. „Was wars?“, wollte dieses Wissen. „Ach nichts besonderes…..Benji….da Joel ja nicht ran ging….er wollt nur sagen, dass sich das erledigt hat worum du ihn gebeten hast“, log Kazu schnell ohne sich etwas anmerken zu lassen. „Und wieso ruft er mich dann nicht selbst an?“, wollte Ryo direkt wissen, da es ihm komisch vorkam. Kazu zuckte kurz mit den Schultern. „Dazu hat er nichts gesagt“, wollte Kazu das Thema loswerden und sah dann zu Tür, an der nun der Schwarzhaarige stand. „Also wir müssen dann wieder“, sagte Ryo und nickte Joel kurz zu. „Man sieht sich“, meinte dieser nur und schloss die Tür. Die zwei gingen zum Auto und stiegen ein. „Heute erledigen wir den Rest dort und dann werden wir eine lange Zeit wohl nicht mehr die beiden sehen können“, murmelte Ryo, da er sich um die beiden immer noch Sorgen machte. „Ach Kopf hoch. So kenn ich dich gar nicht Ryo. Die beiden sind stark. Sie werden nicht daran zerbrechen, dass sie die Wahrheit kennen“, sagte Kazu gelassen, doch Ryo hatte ein ungutes Gefühl.

Es war nun abends und Mio wurde sehr Nervös und zitterte vor sich hin. Ritsu bemerkte dies und sah sie lange an. „Du musst das nicht tun….Ich kann auch allein gehen, wenn du es nicht auf die Reihe bekommst“, kam es dann von der Braunhaarigen. „Blöde Ritsu. Ich hab ihm gesagt wir sind da. Also werden wir auch gemeinsam da sein“, sagte die Größere langsam. „Na wenn du meinst, aber komm nicht zu mir um dich auszuweinen“, kam es dann von Ritsu. Ein Schlag und Ritsu rieb sich eine Beule auf ihrem Kopf. „Verdammt Mio. Musste das sein?“, fragte diese dann mit schmerzverzerrtem Gesicht. „Ja“, sagte diese nur etwas genervt und verschwand in ihrem Zimmer. „Dann verkriech dich doch“, murmelte Ritsu noch, obwohl sie wusste, dass Ritsu sich nur fertig machen würde damit sie gehen konnten. Ritsu wiederum war schon fertig. „Mio wir müssen los“, sagte die Braunhaarige laut als sie kurz darauf auf die Uhr sah. „Bin gleich da“, rief Mio aus ihrem Zimmer und Ritsu stand im Eingangsbereich und wartete.

Kazu wirkte den ganzen Tag schon komisch und Ryo wusste nicht wieso. Hatte er irgendwas ausgeheckt? Ryo wusste es einfach nicht, wollte ihn aber auch nicht direkt drauf ansprechen. Sie waren auf dem Weg zu der Disco, da sie dort nach Hinweisen suchen wollten. Kazu hatte es vorgeschlagen, was nicht verwunderlich war, denn dort würden sie wohl die Antwort finden. Als sie dort ankamen blickte Kazu sich auffällig oft um und Ryo wurde langsam stutzig. „Erwartest du wen?“, fragte Ryo dann einfach grade heraus. „Wie kommst du denn auf sowas?“, stellte Kazu ihm direkt eine Gegenfrage. „Ach du guckst dich einfach zu viel um. So bist du sonst nie“, murmelte Ryo langsam und zuckte mit den Schultern. „Nun ich will einfach nur mal sicherer an eine Sache rangehen“, redete sich Kazu schnell raus. „Klar…mehr Sicherheit“, kam es von Ryo und er musste lachen.

„Entschuldigen sie die Störung, aber kennen sie hier irgendwen, der Junge Mädchen zu sich holt und ihnen etwas verabreicht?“, fragte Ryo den Barkeeper kurz. Dieser Blickte Ryo langsam an. „Wir sind in einer Disco. Hier gibt es Haufenweise Drogen, wenn sie das meinen...“, sagte dieser dann und Ryo schüttelte mit dem Kopf. „Nein so meinte ich das nicht. Vielleicht etwas Dickflüssiges oder so?“, fragte er nun genauer. „Ich weiß nicht genau. Möglich wärs“, druckste der Barkeeper etwas rum. Ryo seufzte. Er wusste, was er zu tun hatte. Er schob den Mann hinter er Baar ein bisschen Geld hinüber. „Langsam wird’s klarer. Da ist so ein Mann im mittleren Alter. Er war die letzten Tage hier. Er hatte drei Mädchen dazu gebracht das Zeug zu sich zu nehmen“, fing der Barkeeper nun an zu reden. „War da noch was, was sie mir sagen könnten?“, fragte Ryo schnell, der Barkeeper machte Anstalten Ryo nun zu Ignorieren, doch als dieser erneut etwas Geld hinüber schob für der Mann hinter der Baar fort. „Der Mann hatte dunkelblondes Haar. Die Mädchen, die er die Tage abschleppte hatten zwei rote Haare und eine hatte schwarze Haare. Sie waren alle in ihrem und das ist auch schon alles, was ich weiß“, beendete der Barkeeper seine Aussage. Ryo nickte kurz und ging nun zu Kazu.

„Ich hab was. Die zwei, die wir gestern erledigt hatten sind von dem Drahtzieher verwandelt. Sie wussten nicht, was mit ihnen geschah“, sagte Ryo und setzt sich nun zu Kazu. Nun bemerkte er, dass sein bester Freund nicht allein war. Sein Blick wanderte zur Seite und er bemerkte, dass zwei ihm bekannte Mädchen auch am Tisch saßen. „Hallo. Was macht ihr denn hier?“, wollte Ryo sofort wissen. Das Braunhaarige Mädchen lehnte sich leicht an Ryo. „Wir haben euch vermisst“, sagte sie langsam. „Wir sind zufällig hier“, murmelte Mio und konnte Ryo nicht ansehen als sie ihn anlog. „Zufällig? Na ich weiß nicht ob ich euch das glauben kann“, sagte er mit einem bösen Blick in Richtung Kazu. „Und wenn schon. Es ist nun mal so. Was willst du machen?“, fragte Kazu locker ohne sich an dem Blick zu stören. „Du bringst sie Bewusst in Gefahr! Verdammt was soll der Mist Kazu?“, wollte Ryo nun aufgebracht wissen. „Was los mit mir ist? Ich will wissen was mit dir los ist. Die beiden dürfen doch auch in eine Disco gehen oder nicht?“, meinte Kazu nur leise. „Ach vergiss es“, sagte der ältere und stand auf. „Sieh zu, dass du allein zurück kommst“, murmelte Ryo nur genervt und verließ die Diskothek.

„Willst du ich denn einfach so gehen lassen?“, fragte Mio dann schnell mit einem Blick auf Kazu. „Wieso fragst du?“, wollte Kazu wissen. „Falls es dir entgangen ist. Ryo wurde heute die ganze Zeit, die wir hier sind schon von einer Rothaarigen beobachtet worden und nun ist sie ihm gefolgt. Willst du ihn nun einfach allein lassen?“, fragte Ritsu, die Sichtlich genervt war, dass dieses Mädchen ihm gefolgt war. „Ach das wird sicher nichts schlimmes sein“, meinte Kazu locker. „Da bin ich anderer Meinung“, mischte Mio sich leise ein. „Ich hab ein ungutes Gefühl“, fügte sie noch hinzu. „Dann bleib doch hier…“, sagte die Braunhaarige etwas genervt, griff in Kazu’s Tasche und zog unauffällig sein Messer heraus und steckte es selbst ein. „Hey. Was fällt dir ein?“, fing Kazu an laut zu werden. „Was mit einfällt? Ich werde ihn nicht einfach so allein lassen. Ich werde ihm helfen!“, sagte Ritsu ernst und rannte raus. „Wir sollten ihr hinterher“, murmelte Mio und machte sich nun noch viel mehr Sorgen als zuvor. „Du hast wohl recht“, sagte Kazu leise. Sie standen auf und folgten Ritsu.

Ryo lag mit dem Rücken gerade auf die Motorhaube gedrückt. Das rothaarige Mädchen drückte ihn mit extremer Kraft darauf. Ryo versuchte nach einer Spritze zu greifen, in der eine Dunkelrote Flüssigkeit war, doch er war ein paar Millimeter zu weit entfernt. Er versuchte sich immer weiter zu strecken. Sein Blick hatte er auf das Gesicht der Rothaarigen gerichtet, denn ihre Fangzähne waren nur wenige Zentimeter von ihm entfernt. Plötzlich wurde das Mädchen von ihm runter gerissen und er sah Ritsu kurz. Er richtete sich auf und sah wie die Rothaarige sich nun auf Ritsu stürzte. „Verdammt“, murmelte dieser nur, griff nun die Spritze und stellte sich zwischen Ritsu und der Vampirin. „Nicht“, hörte er Ritsu schreien als er auch schon einen stechenden Schmerz in seinem Arm spürte. Die Spritze fiel auf Ritsu’s Schuhe und Ryo wurde zurückgedrängt. Nun war ein zweiter Schrei zu hören, diesmal kam er von Ryo’s Cousine. Einige Sekunden Später löste sich der Biss und die Rothaarige starrte Ritsu an, die nun neben Ryo stand. „Was hast du mit mir getan?“, wollte sie wissen und krümmte sich vor Schmerzen. Die Braunhaarige wusste nicht genau was sie getan hatte. Sie hatte im Affekt gehandelt und die Flüssigkeit dem Vampir gespritzt ohne nachzudenken. Ryo grinste. „Das Blut eines Toten. Ritsu du hast vielleicht doch das Zeug zu einer guten Jägerin“, flüsterte er als er nach hinten kippte. Ein erneuter Schrei von Mio lies ihren Cousin nochmal aufblicken. Er sah einen kopflosen Vampir vor sich und sein bester Freund stand mit Ryo’s Messer dort. Dann verschwamm alles etwas. „Ritsu, Mio bringt ihn ins Auto ich komme gleich nach“, sagte Kazu und schliff die Leiche weg.

Einige Minuten später kam Kazu zurück und sah, dass die beiden Mädchen sich um Ryo kümmerten. „Wie geht’s ihm?“, wollte Kazu direkt wissen. „Nicht so gut“, sagte Ritsu mit Sorgen erfüllter Stimme schnell und blickte zu ihm. „Was hast du mit der Leiche gemacht?“, fragte sie dann noch, da sie sich dies fragte. „Gesalzt und verbrannt“, meinte Kazu nur locker und Mio blickte ihn verwirrt an. „Wieso?“, wollte die Schwarzhaarige nun leise wissen. Nun fiel Kazu’s Blick auf Mio und er bemerkte, dass sie still vor sich hin weinte. „Damit seine Seele Frieden finden kann…“, murmelte Kazu nun leicht angespannt und zog Mio in seine Arme. „Er wird durchkommen. Er hat nur einen bisschen viel Blut verloren“, flüsterte er nun beruhigend auf sie ein. Als Mio aufgehört hatte zu weinen Stiegen sie ins Auto und Kazu fuhr sie zum Motel. Dort brachten sie Ryo schnell und unauffällig aufs Zimmer.
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